Samstag, 24. September 2016

Grund (satz) gedanken - unbewusste Stolpersteine mit umfassender Wirkung


Hallo liebe Freunde und Leser!

Nach längerer Gedankenpause melde ich mich heute wieder mit einem Beitrag zu einem Thema!

Ein Thema nun, dass man bei nur halbwegs genauem Hinsehen nun schier endlos behandeln könnte.

Ein Thema, dass sich aufgrund seiner Thematik... und vielmehr deren Bedeutung und Auswirkung im täglichen Leben überall aufgreifen und verdeutlichen lässt!

Ein Thema, dass aufgrund seiner zumeist gigantischen Unbewusstheit massiven Schaden anzurichten vermag... und es im Grunde auch tut!

Es geht heute ansatzweise (alles Andere würde den Rahmen sprengen) um...

GRUND(SATZ)GEDANKEN


Oha!
Ja... genau darauf möchte ich mich heute einlassen!

Deshalb auch das schöne Titelbild mit dem "berühmten" Ei.

In zweierlei Hinsicht würde ich hierzu alte Grundsatzgedanken gleich einmal erneut zum Überlegen ... Hinterfragen und Prüfen geben.
Zum Hineinfühlen!

Hinsicht A)
Was war wohl zuerst da? Das Huhn... oder das Ei...?
Worin eröffnet sich nun eine brauchbare Basis für weitere Gedanken, Aussagen, Handlungen?

Hinsicht B)
In dem Sinne das "berühmte Ei des Kolumbus".
Wie lange ging man in bekannter Debatte davon aus (zumindest so überliefert), dass das Ei alleine nicht stehen könne...?
Bis ein Herr Kolumbus durch eine sehr simple, aber dafür umso wirkungsvollere Demonstration jeglichen Grundatzgedanken dazu (das Ei alleine könne nicht stehen) wiederlegte...?


Und damit stelle ich vorweg - geltend für alles in diesem Zusammenhang - dann die mächtige Frage in den Raum:

"Wie gültig... und letztlich auch wiederlegbar... sind unsere gesamten Grundsatzgedanken...???"



Da es für das gesamte Wort keine eigene Definition gibt, erlaubt mir, dieses Wort jetzt mal ein bisschen zu "zerlegen", wonach wir mitunter eine gemeinsame Definition erörtern, darlegen können.

Ich verliere mich hier nun keinesfalls in  irgendwelchem spirituellem Krimskrams... und sage mal:

"Allem Handeln / Nichthandeln geht ein Denken voraus!"   
(Im Grunde IST dies auch schon ein Grund(satz)gedanke).  *grins*

Egal - in welche Richtung man dieses Denken und im Weiteren Handeln dann sehen will...
Ob einzelbezogen, oder gesellschaftlich, politisch, religiös...
...es reicht in jeden einzelnen Lebensbereich hinein. Legt fest, bestimmt.

Vielfach wird diese Zugrundelegung dann auch mit einem anderen Wort kaschiert, das da lautet: "GLAUBE".



Bleiben wir aber nun bei einem annähernd biologischen, nachvollziehbaren (beweisbaren) Prozedere, so gilt dies aber anhand von wissenschaftlichen Messungen bestätigt.

Beispiel: Bevor Du die Hand zu Deinem Kopf erhebst und Dich dort kratzt, geht ein Gedanke dazu voraus! Es juckt - also kratzen.
Selbstverständlich ist dieses kleine Beispiel nun schon ziemlich in die unbewusste Schiene, getarnt als vermeintlicher "Reflex", einzuordnen.

Anderes Beispiel: Du hast Hunger - gehst also in den Laden... und/oder stellst Dich an den Herd und kochst Dir etwas. Du machst Dir Gedanken was es denn sein soll, wie es zubereitet wird etc. etc. etc.
Dies ist definitiv unter bewusstes Denken einzureihen.

Noch ein Beispiel:  Du verstehst Dich - mal vornehm ausgedrückt - mit Deinem Arbeitskollegen nicht allzu toll, merkst, dass er einen Fehler gemacht hat.... noch während Du von weitem schon den Chef herannahen siehst...  unternimmst aber nichts, um Deinen Kollegen auf den Fehler hinzuweisen.
Dies also auch eindeutig unter bewusstes Denken einzureihen.

Soweit klar, mitverfolgbar?

Gut.
Jetzt zur Definition "Grundsatz":
Ein Grundsatz ist eine Erkenntnis, Aussage oder Regel, welche die Basis für nachfolgende Überlegungen, Aussagen oder Tätigkeiten bildet.
Grundsätze und Systeme von Grundsätzen können im Regelfall wie folgt beschrieben werden:

  • allgemein anerkannt,
  • klar formulierbar,
  • nicht weiter reduzierbar,
  • konsistent (= widerspruchsfrei) und einleuchtend (plausibel),
  • Hilfsmittel zum Umgang mit Komplexität


Als ein GrundsatzGEDANKE - nach Beiziehung der herkömmlichen Definition - könnte also jeglicher Gedanke sein, der sich mit einer sogenannten Erkenntnis, Aussage oder Regel im Vorfeld / vor Ausführung befasst.

Und jetzt ein Spot aus der Gehirnforschung:  Es wurde schon festgestellt/gemessen, dass einer tatsächlichen einfachen Handlung, einer Ausführung eines Gedankens... im Hirn eine bis zu 10 Sekunden frühere Gehirnaktivität festzustellen ist!
Meine Fresse!
Wieviele Gedanken allein schon können in 10 - für ein Hirn schon unendlich scheinenden - Sekunden getätigt werden...!?!?!?

Zu den vorher grade verwendeten Beispielen also...:
Beispiel 1 - juckender Kopf: Nun... so komplex ist das Thema nicht. Also wird da in der Denkmurmel zwischen den Schultern nicht viel ablaufen.

Anders bei Beispiel 2 - Hunger: Alleine dieser Gedanke "Hunger" ist doch schon erst einmal zu definieren ... und dann klar auf den Punkt zu bringen. Entsprechend dann schon aufwendig die Umsetzung, die hier aber - im Vergleich - noch immer sehr "praxisnah" orientiert ist. Definition Hunger - Wunsch des Essens - Einkaufen - Kochen.

So richtig in die komplizierte und vor allem komplexe Gegend geht es bei Beispiel 3 - der unausstehliche Kollege.
Weshalb liegt hier eine Komplexität vor?
Nun... rationell, gar praxisnah im Herkömmlichen ist diese Unausstehlichkeit nicht mehr zu klären. Hier hängen nun schon subjektive Erfahrungen, Meinungen, eben Grundsatzgedanken, mangelndes Interesse das je zu klären, ein wirkliches Bild vom Kollegen zu schaffen.... und noch unglaubliche viele andere Faktoren mit im Spiel.
Über allem ein sehr emotioneller Schirm.
Also nur aus ehrlich zugegebener, eigener Erfahrung nun... da läuft nicht nur ein Szenario im Kopfkino... da laufen plötzlich mehrere verschiedene Szenerien ab und eine wird gegen die andere abgewogen.


Soweit also auch klar?

Grundsatz also ist Erkenntnis (und Vorsicht bitte: Denn jede Erkenntnis ist immer subjektiv zu betrachten, gilt also so gesehen keinesfalls sofort grundsätzlich für eine allgemeine Anerkenntnis!).
Auf jeden Fall wird der Grundsatz (wie sowohl Mensch im Einzelnen als auch die Gesellschaft in der Gesamtheit gerne dazu neigt) als Basis für nachfolgende Überlegungen, Aussagen oder Tätigkeiten verwendet!



Fällt Dir lieber Leser, liebe Leserin - jetzt gleich auf die Schnelle - ein anderes Wort für diese Basis ein?

Mir schon!

Willkommen im:   "SCHUBLADEN-DENKEN"!

Nur jetzt gleich die vielleicht provokante Frage:
"Wie weit darf dieses Festlegungs-, Bestimmungs- und letztlich auch Verwendungs- oder Umsetzungsrecht gegenüber Anderen gehen?

Ich darf für mich soviele "Schubladen" anlegen und verwenden, wie ich im Grunde genommen will!
FÜR MICH!
Wie aber sieht es im Sinne eines Respektes und einer Eigenverantwortlichkeit aus, dem Anderen sozusagen meine "Schubladen" aufzuzwängen? Aus welchem Grund, Motiv, Vorwand auch immer...?
Wo "trenne" ich gut gemeinten Ratschlag... zu aufzwängen subjektiver Meinung, Erfahrung?


Wieder Beispiele gefällig?

Beispiel 1)
Die berühmte heiße Herdplatte!
Wer einmal auf die heiße Herdplatte gegriffen hat, wird es in der Regel freiwillig kein zweites Mal tun, oder!?
Erkenntnis:  Die Herdplatte ist heiß. Ich verbrenne mich.
Basis für weitere Überlegungen, Aussagen oder Tätigkeiten: Ich greife nicht mehr hin!  Oder auch nicht!

Beispiel 2)
Da fährt ein Mensch alkoholisiert mit dem Auto.

Variante a) Er hat ein paar Wochen keinen Führerschein, zahlt kräftig Strafe... und er "versteht", erkennt. Ändert hinkünftig sein Verhalten, hat eine andere Basis geschaffen. Anderen Grundgedanken.
Variante b) Er hat jemanden mit seinem Verhalten verletzt. "Versteht", erkennt, ändert. Hier detto.
Variante c) Egal was passiert... er fährt wieder und wieder und wieder...  egal nun ob ein Gesetz, eine Regel, eine Vorschrift oder sonst was besteht...   Dieser Mensch wiederum schert sich einen feuchten Dreck um einen Grundsatz..., ja scheinbar nicht einmal grundlegende Erfahrungen. Das völlige Gegenteil also.


Beispiel 3)
Jetzt nehm ich ein kürzlich veröffentlichtes Video als Beispiel.
Aufmerksam ... und Dich selbst beobachtend... ansehen bitte!  (Ich hoffe, das ist nicht wieder wegen irgendwelchen Senderechten irgendwo "nicht verfügbar"!)

Das Experiment - Was würden Sie tun?   (bitte den Link/die blau markierte Schrift anklicken! Zur Info: Du kommst zum Ansehen kurz auf die FB-Seite des NDR-Fernsehens)


Erkenntnis (zur Entstehung komme ich gleich noch):  sieht aus, riecht womöglich, torkelt/verhält sich wie ein Penner, ein Alkoholiker, ein Drogensüchtiger.
Basis für weitere Überlegungen, Aussagen oder Tätigkeiten:  Ich gehe weiter, interessiere mich nicht. Helfen? Wozu... ist ja Penner, Alki, Drogi...
Soll sich doch jemand anderer "die Hände schmutzig machen"!

Jetzt an dieser Stelle zur Entstehung dieser Erkenntnis!

Nimm Dir bitte mal kurz Zeit ... DENKE... FÜHLE...! 
Bist Du selbst, höchstpersönlich, schon einmal einem solchen Menschen begegnet? So richtig Auge in Auge gegenüber meine ich - nicht von weitem gesehen und einen Bogen drum gemacht...
Wie waren Deine eigenen Erfahrungen damit?
Hast Du den Menschen spätestens da dann bewertet und Dich abgewandt?

Oder hast Du womöglich mit dem Menschen gesprochen? Gar Hintergründe erfragt? 
DIR NICHT NUR EINE OBERFLÄCHLICHES, SONDERN EIN UMFASSENDES BILD GEMACHT???

Oder in die andere Richtung...
Bist Du einem solchen Menschen noch nie wirklich nahe gekommen..., rührt Deine Meinung, Deine Gedanken, letztlich Dein Handeln (Dein einen Bogen machen) eigentlich nur aus Überlieferungen, aus Hörensagen, Konditionierungen, aus Meinungen (Be- und meist Verurteilungen) Anderer?

Willst Du gleich ein Beispiel dazu, damit es wirken kann, damit Du erkennen kannst, was ich meine, worauf ich hinaus will???

Hier eine 1:1 übernommene Aussage zu diesem Video:

"Was soll das für ein Experiment sein? Ich kann diesen Scheiß nicht mehr sehen. Vor kurzem kamen ständig diese Burkiniexperimente. WTF! 
Ich hab im Krankenhaus gearbeitet, wer mal einen Obdachlosen gewaschen hat und die offener Wunden und Läuse gesehen hat wird das verstehen. Und Besoffene können schlagartig ungeahnte Kräfte entfalten, meine Kehle hats erlebt!"

Auch wenn Du diese Tätigkeit, die Arbeit noch nie selbst erlebt hast...
...du kannst Dir - und sei es nur aus Medien, Berichten etc. - sicherlich eine Vorstellung von Wunden machen, von Läusen. Und Alkoholisierten. Eins spielt hier ins Andere hinein.
Und Du wirst von diesen Bildern wohl kaum begeistert sein, vor Freude tanzen... oder!?

Und schon hast Du die Funktionsweise einer Konditionierung vor Augen. Obwohl Du selbst nie damit befasst warst!
So leicht bist Du von etwas zu beeinflussen!

Ja. Es steht völlig außer Streit, dass diese beschriebene Tätigkeit wirklich nicht "toll" ist!
Nur...
...was hat diese Tätigkeit, dieses eine Beispiel - unter tausenden - damit zu tun, dass sich Deine Basis damit fundamentiert und zu jeglicher weiterer, auch nur ähnlicher Situation wie eine Kuppel drübergelegt wird...
...und somit eine neue, individuelle Aufnahme und Bewertung einer Situation im jeweiligen Jetzt zumeist völlig blockiert...?


WAS ALSO IST DEINE WIRKLICHE - EIGENE - ERKENNTNIS ...???

WAS IST DEIN GRUND-SATZ-GEDANKE ...???

Und wie weit gilt dieser...?


Ooooohhhhh....!

Habe ich da jetzt etwa was Unangenehmes berührt...? Jaaa...?


Dann lass mich das nun - just in diesem Moment nun - in die Relation des gesamten bisherigen Lebens stellen!
Jetzt nicht nur den kleinen schrillen Wecke am Nachtkästchen anstellen...
...sondern mit bewusster Notwendigkeit und Nachdruck den Riesengong direkt neben Deinem Ohr mal ordentlich prügeln...!


Relativieren nun, WAS ALLES wir den gesamten Tag denken!

Relativieren nun, WAS ALLES wir den gesamten Tag über Andere denken. 

Vor allem über uns selbst!!!

Und letztlich relativieren, WAS ALL DIESE GEDANKEN unweigerlich bewirken!


Wie sehr setzten wir selbst - ob nun durch Anpassung, Konditionierung oder eigenes Zutun - diese vermeintlichen Erkenntnisse als Regel, Vorschrift, Gesetzt, Gesellschaftsmaßstab... als Vorlage zu jeglicher Be- und Verurteilung im Weiteren fest...!?!?!?

Verallgemeinern auch noch gleich obendrauf, bestimmen also über andere, ohne dass diese je Möglichkeit hatten, für sich selbst zu überprüfen...!?!?!?
Sprechen Anderen überhaupt durch die Festlegung das Recht und die Möglichkeit ab, zu überprüfen...
...und schließen im Grund somit den Kreis zur erneuten Anpassung, Konditionierung...!?!?!?


Um nochmal das erste Beispiel mit der heißen Platte heranzuziehen, um es zu versinnbildlichen:

Wie wirst Du Dich in Anbetracht der Erkenntnis der heißen Platte, der daraus gebildeten Basis für jegliches weitere Denken, Sprechen (Aussagen), Tätigkeiten (Handeln) verhalten...?

Meine Annahme: Du wirst jede Herdplatte - und sei es nur durch eine unbewusste minimale optische "Prüfung" - checken. Ob sie zumindest heiß sein könnte...!!!
Freilich... eben wahrscheinlich unbewusst, weil Dein Gehirn diesen Vorgang schon vor langer Zeit - und vor allem womöglich einhergehend mit leiblicher eigener Erfahrung - automatisiert hat!


Jetzt wechseln wir aber zu Beispiel zwei! Das Experiment!

Spätestens jetzt kommen die meisten von uns hier ins Trudeln! Und keine Angst - ich selbst schließe mich da ganz sicher nicht aus! Denn Anpassung erfolgte auch bei mir umfassend und intensiv!

Auf jeden Fall...
...egal wie und wann... wir haben irgendwann entweder tatsächlich eine Erfahrung gemacht, die mitunter "negativ" bewertet wurde...
...oder wir haben zumindest vom Umfeld derart viel "input" ... also Konditionierung erhalten, dass spätestens beim Anblick (also Abgleich mit vorhandenen Erinnerungen, Gedankenmustern, Grundsätzen) ebenfalls eine "negative" Einstellung wiederholen, dementsprechend danach denken, dementsprechend danach handeln... oder wie im Experiment nicht handeln!

Seltsamer Weise nun....  
...WESHALB FINDET HIER KEINE NEUERLICHE PRÜFUNG DER SITUATION STATT...???

Weshalb legen wir unsere vermeintliche Beobachtung maximal nur innerhalb den eigenen Horizont? Wir legen unseren Intellekt sozusagen in Ketten! Verteidigen diesen Mist sogar noch!
Wir schotten uns "von dem da draußen" ab. 
Ein "Draußen", dass sich "LEBEN" nennt!

Weshalb gilt diese Erfahrung nun - im Gegensatz zur Herdplatte - sozusagen als "in Stein gemeißelt"...???


Im Zusammengefassten Vergleich nun könnte vieles drauf hindeuten...:
Was uns selbst angeht, reicht mitunter grade mal noch so aus, um es zumindest unbewusst einer vermeintlichen Prüfung zu unterziehen.
Obwohl... zusehens immer mehr schwindet auch dies. Es wird weder das Weltbild meines Gegenüber noch einbezogen geschweigedem respektiert. Und es scheint auch zusehends schon an einfach zuviel Aufwand für die Menschen zu entstehen, eine neue Situation - und sei sie auch noch so ähnlich - bewusst einer neuen Prüfung zu unterziehen.

Und jetzt mal ganz ehrlich:

Wenn man dieses Desinteresse, diese Faulheit, Behäbigkeit, diese ... ja schon Respektlosigkeit - sowohl sich selbst, als auch dem Anderen gegenüber - regelrecht in Kauf nimmt...

...wenn man sogar vereinzelt mögliche "Folgen" noch absieht, aber es halt trotzdem egal ist... wegen dem oder dem Vorwand, der oder der Ausrede...

...wie zum Henker soll sich dann im Heute, im Jetzt, im Außen je etwas anderes zeigen, abbilden...
...als was genau zur selben Zeit im Innen geschieht...???


Bevor ich nun zum Abschluss mit einem für mich unglaublich bedeutungsvollen Zitat abschließe...

Erinnere Dich bitte nun nochmals an dieses kurze Video mit dem Experiment!

Ich zähle Dir hierzu nun noch einmal einige Aussagen von Kommentatoren auf, um Dir bewusst vor Augen zu führen, welche Art von Grund-Satz-Gedanken, also welche Dinge Menschen für ihr tägliches Denken... und im Weiteren Sprechen (wie man ja hier nun als "Beweis" 1:1 sieht)... und wohl auch Handeln an den Tag legen...!!!

  • Das ist so armseelig - aber wahr!
  • 2-Klassengesellschaft! Traurig aber wahr!
  • Erbärmliche Welt!
  • Scheiß Gesellschaft!
  • Schockierend!
  • Traurig - einfach nur traurig sowas!
  • Kranke Welt - Kleider machen Leute!
  • ...und... und... und...
Nochmal...:  Was werden solche Aussagen bewirken? Wenn Menschen dahinter tatsächlich die Meinung vertreten, so denken?
Dann kann es nur eine "scheiß Gesellschaft" sein und werden! Denn jegliches Handeln wird sich unbewusst dorthin entwickeln. Wird sich genau so äußern... und letztlich vom Außen eine entsprechende Reaktion hervorrufen. Die Meinung, die Einstellung wird sich im Sinne einer Resonanz selbst bestätigen.
Und damit nicht genug!
Sie wird sich verteilen, vervielfältigen!

Und wieviele Menschen denken aber genau so...!?!?!?   Und noch schlimmer...!?!?!?!?


UND WIR WUNDERN UNS HEUTE ÜBER DAS HIER UND JETZT...?

UND WIR JAMMERN HEUTE ÜBER DAS HIER UND JETZT...?


Ich klöpple also nochmals deftig für Dich auf den Riesengong...
...ob Du für Dich selbst aufwachst, bewusst wirst, erkennst, denkst, sprichst und handelst... oder auch nicht...
...ob Du damit für Dich - und einzig und alleine nur für Dich - einen Weg einer Veränderung beschreitest ... oder auch nicht...

...dies vermag, will ... und werde ich einzig und alleine Dir überlassen!

Diesen Weg vermag ich nicht für Dich zu gehen. Diesen Weg vermag niemand für Dich zu gehen!

Doch...
...Veränderung zeigt nun auch hier...:
Sie geschieht letztlich nicht im Außen, im Aufmarschieren und herumbrüllen, im Fordern und Erwarten, auch nicht im Beten und Hoffen...
...sondern wieder einmal ganz tief, in der Stille.



In einer Bewusstheit, einer Achtamkeit, einem Respekt, einer Liebe... vor allem und zuerst zu und IN uns...!
Das ist mein Grundsatzgedanke!  *grins*


"Mein" bedeutsames Zitat für Dich nun zum Ausklang lieber Leser, liebe Leserin...

"Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. 
Er nimmt jedesmal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch!"

(George Bernard Shaw)


Ich lade Dich von Herzen ein...

...Sei in Hinkunft Schneider!

Und Dein Leben wird sich unendlich bereichern...

Dein Prinzerl

Sonntag, 11. September 2016

Bist Du Du selbst... oder eher, wie Andere Dich haben wollen...?



Hallo an diesem Sonntag Nachmittag liebe Freunde und Leser!

Da in meinem Leben wohl in letzter Zeit so einiges am Umbruch ist, zerfällt...
...da man mir - in einer Welt, in der mich viele gerne so hätten, wie sie wollen - zunehmend auf Abstand, teils gar Konfrontation geht...

...mal an Euch die eines essenzielle Frage:

Wie sehr seid Ihr ... Ihr selbst...?

Wie geht es Euch dabei?


Euer Prinzerl

Bildquelle: Eigen (c), Skocjanske jame, Slowenien
Grafik zur Gestaltung: Canva

Samstag, 3. September 2016

Begeisterung


Hallo liebe Freunde und Leser!

Für dieses Mal eigentlich eine einfach Frage:

"Wofür kannst Du Dich begeistern...?"

Ich meine hiermit jetzt nicht nur ein bisschen Strohfeuer...
...sondern ein richtig gleißendes Brennen einer Begeisterung für etwas!

Kannst Du Dich noch für etwas begeistern...?



Diese Frage klingt auf den ersten Endruck sehr nüchtern gestellt...

Deshalb bitte ich Dich:  nimm Dir doch mal ein wenig Zeit und Ruhe...
...lasse die Frage erst einmal sacken, wirken...!

Ich denke und fühle aus eigener Erfahrung heraus, dass das noch etwas ist. Schon ... oder grade seit Kindheit!
Und wenn es auch noch so "lächerlich", noch so "übertrieben" oder "unrealistisch" klingen mag...
lasse es zu, gehe dem Funken nach!

Ist sie wohl da, diese Art Sehnsucht?
Oder gibt es "Gründe" dafür, dass es nicht so ist...?

Es wurde nur durch Anpassung und tägliches System-Leben sozusagen "verschüttet", verbaut, es bekommt nicht genug "Luft", um richtig zu brennen...


Zu einer "Auflösung" oder einem allfälligen Hintergrund zu meiner Frage komme ich ein andermal!

Mal sehen, wer sich getraut, seiner Begeisterung Ausdruck zu geben!?

Dein Prinzerl

Bildquelle: Pixabay

Sonntag, 28. August 2016

Was ist ein richtiger Mann...???


Hallo liebe Freunde...
...und Leser und Leserinnen!


Heute möchte ich mich einmal einer sehr simplen Frage widmen, die in der heutigen Zeit jedoch
massiv an Bedeutung gewinnen könnte...
...und aus meiner Sicht auch definitiv sollte!

Sie lautet:  

"Was ist ein richtiger Mann...???"




Und dazu nun liebe Leser und Leserinnen...
...möchte ich Euch alle - ausnahmslos - mal einladen, nicht nur auf bekannte Buttons zu klicken...
...sondern Euch aktiv mit einer Meinung zu beteiligen!!!

Auch bitte weiterteilen, verbreiten, posten! Ich wünsche mir ein möglichst breites "Echo"!


Ich möchte definitiv wissen, was Ihr denkt! Noch mehr, was Ihr fühlt!

Ich möchte dieses Thema vertiefen und eine Themen-Arbeit daraus machen!

Es gibt schon sehr viele Bestrebungen, Engagements, Gruppenfindungen von Frauen, die wieder in ihr natürliches "Frau-Sein" zurückkehren wollen... oder es bereits tun.
Nur als Beispiel:  Ganz Frau sein

Eins der mir auffallenden Merkmale zur gestellten Themenfrage ist, dass sich überraschender Weise die Männer hier sehr zurückhalten..., oft schüchtern scheinen...


Da das Äußern von eigener Meinung, Gedanken ... oder gar Gefühlen nach wie vor ein heikles Thema ist... vor allem in der Öffentlichkeit...
...stelle ich hier gerne noch einmal die Möglichkeit zur Verfügung, mir diese Gedanken, Gefühle auch in persönlichem Rahmen per E-Mail zu schicken!
Auf meiner Blogseite ist links ein Link zur direkten Kontaktaufnahme enthalten, der einzig per Mail direkt an mich weitergeleitet wird. Dieser scheint dann nirgends auf.


Ich betone noch einmal außerordentlich: 
Diese Eure Gedanken, Gefühle sind rein für mich. Für meine "Themen-Arbeit". Wenn jemand damit einverstanden ist, dass er auch namentlich zitiert werden darf - dann bitte dies klar und deutlich formulieren!





Zum Thema - der Frage nun...

Ich möchte nun doch mal vorwegschicken...
...ich werde - nicht zuletzt aufgrund vieler verschiedener Andeutungen, Aussagen - den Verdacht nicht los, dass wir, die Männer...
...nun sagen wir einmal in gewissem Sinne "verweichlicht" sind. Mich definitiv eingeschlossen.

Welcher ein Wunder!
Schon über unzählige Generationen hinweg wurden die Männer nun von Frauen, Müttern, Großmüttern... im Weiteren KindergärtnerINNEN, LehrerINNEN erzogen, angepasst.

Es war - wohl gemerkt aufgrund durch Menschenhand eingeführter "Tradition" - zumeist so, dass der Mann für Geld, also die Brötchen zu sorgen hatte. Frau blieb zuhause bei den Kindern.
Oder der Vater ging in den Keller. Oder zum Sport, oder ins Wirtshaus... oder sonst wohin. Der Vater war als Bezugsperson maximal die Nr. 2... Er war nicht da.

Die Frau durfte zum Beispiel gar nicht arbeiten gehen, weil es sich in früherer Zeit nicht "schickte"!? 
Was für ein sensationeller BULLSHIT! 

Erst als z.B. zu Kriegszeiten dann die Männer schön langsam ausgingen, weil die ja an der Front waren... da plötzlich stellte sich heraus, dass die Frauen auch malochen konnten... und sollten..., denn sonst wäre gar nichts mehr gelaufen...


Es wurden da noch verschiedene andere sogenannte "Gesellschaftsregeln" festgelegt, die meiner Meinung nach sowohl Frau als auch Mann in ein "Korsett" zwängten, das mitunter mit natürlicher Vorhersehung wenig zu tun bekam, sondern nur wohl eher eine vermeintliche Elitärität - also im Grunde Kasperltheater - darstellen sollte. Der Kontakt zum Sein an sich ging verloren.

Ich hielte es nun für vermessen, es ausschließlich einem sich wandelnden System, in dem Geld an sich immer weniger Wert wurde...(die Wertigkeit in Form von unersättlicher Gier, Mangel, Angst jedoch zusehends stieg... es noch immer tut)...
...also immer höhere Anstrengungen für einen Lebensunterhalt unternommen werden musste, zuzuschreiben.

Auch einem scheinbar in Schieflage geratenden Ego- bzw. vermeintlichen Machtsystem - nicht zuletzt zwischen Mann und Frau (ich zitiere nur den "Paradespruch": "Frauen an den Herd") - entstand eine Emanzipationswelle, in der Frauen übernatürlich in die männliche Seite zu streben versuchten. Sie ihren "Mann zu stehen" versuchten.
Frauen schienen mit dem, was sie waren, taten... irgendwann nicht mehr zufrieden.
Wie kommts?
Unbewusstheit! Mangel! Angst!

Die Frauen haben nämlich eins scheinbar vergessen: Trotz allem Streben und ausüben sogenannter männlicher Attribute, blieben sie - so von der Natur erschaffen - immer noch Frau!
Wie wollte sich der Mensch - vor allem durch ein Herumrödeln im Außen - letztlich gegen die Schöpfung in und an sich auflehnen...?



Und von meiner Seite nun hier ganz klar definiert und festgehalten:

Weder Frau- noch Mann-Sein hat im Grunde genommen mit irgend welchen Dingen oder Tätigkeiten im Außen zu tun!!!
Dies ist nur einer der vielen Irrglauben, die in einer Leistungs- und Bewertungsgesellschaft unsinniger Weise impliziert und gutgeheißen wurden!
Der Mensch entfernte sich von seinem Innen... und definiert(e) sich zumeist nur mehr über das Außen!




Auch würde ich meinen, dass aufgrund einer Unbewusstheit, eines schon lange anwachsenden Mangel- und Angstdenkens auch in der Männerwelt ... gleichzeitig in der Balance zum Frau-Sein ... zusehends etwas aus dem Gleichgewicht kam.
Diese Balanceabweichung entstand durch ein Objekt- und Bewertungsdenken. Durch Überschreiten eigener Verantwortung. Man unterstellte in irgendwelchen Regeln oder Vorgaben, was der Andere zu tun oder zu lassen hätte, wofür der oder die tauglich wäre... oder auch nicht.
Ohne es mitunter den Betroffenen selbst überlassen zu haben, Erfahrung zu sammeln und TUN zu lassen.


Technisch ein bisschen versierte werden folgenden bildlichen Vergleich zur Emanzipation vielleicht verstehen:
Es gliche im Grunde genommen dem, wenn ich bei einem Auto einen Tuningchip zwischen Steuergerät und Motor einbaue.
Dieser Chip legt sich sozusagen über die ursprüngliche Programmierung drüber, die aber nach wie vor vorhanden ist. Und nicht selten kommt es genau aufgrund dessen immer wieder zu Fehlern im System.


So.
Nun...
...die prähistorischen Zeit sind längst vorüber!

Männer ziehen nicht mehr mit Speeren aus, um Mammuts zu erlegen. Wir müssen auch keine Angst mehr haben, dass ein hungriger Säbelzahntiger ums nächste Eck lauert...

Und doch:

Der Mensch weicht in seinem Gen-Material grade mal 0,5% von dem des Affen ab!
Daran hat sich seit dem Moment, als der Mensch von den Bäumen zu klettern begann ... also vor ca. 100.000 Jahren ... bis heute nichts geändert!
Gar nichts!

Theoretisch hätte also der Mensch von vor 100.000 Jahren im Grunde auch schon sprechen, radfahren oder zum Mond fliegen können. Dem Gen-Material nach!




Doch was hat der Mensch in dieser Zeit erschaffen, geschaffen...?
Zumindest im Außen!?

Jetzt wirft sich die maßgebliche Frage auf:


Was ist es, dass den Menschen also so besonders macht?  Das halbe Prozent an Gen-Material kann´s nicht alleine sein...

Oder dann die weiterführende Frage:  Was wenn doch?  Was könnte der Mensch dann sein, wenn es über die 0,5% hinaus ginge...?



Zurück aber zur Inhaltsfrage:  "Was ist ein richtiger Mann...?"

Ist ein so oft zu beobachtendes Gehabe der Männer (am liebsten noch im Gruppenkollektiv)...
...wie herumgrölen und prahlen... mit Autos, Jobs, Geld, Frauen und vielen Dingen des Außen...

...ist DAS "Mann-Sein"...?

Oder ist ein ständig um die Frau kämpfender, herumscharwenzelnder, jeden Wunsch von den Augen ablesender, vermeintlich edler Ritter am weißen Roß (am besten noch dick Kohle in den Taschen) vielmehr "der richtige Mann"...?

...Ist DAS "Mann-Sein"...?

Oder ist dies nicht vielmehr ein einziger Mangel- und Angstersatz fürs eigene Leben, weil man zu bequem, zu unbewusst und unfähig (nicht eigenverantwortlich) ist, lieber Erwartungen und Forderungen stellt, anstelle sich Wünsche selbst zu erfüllen und diese dann mit anderen zu feiern...?


Was macht den richtigen Mann aus...???



Wo ... und wie... ist der Mann eben Mann?
Wo entsteht dann die Möglichkeit des gemeinsamen feierns mit der Frau...?


Liebe Damen...!

Vor allem liebe Herren der Schöpfung...!


IHR SEID NUN MAL AM ZUG!


Eine eminent wichtige Frage schicke ich dazu allerdings noch voraus:

"Wisst Ihr denn, wer Ihr selbst seid...?"

Nicht was!
Wer!


Ich bin also gespannt, ob sich überhaupt jemand getraut, sich zu "offenbaren"...
...oder ob dieser Aufruf, diese Bitte um aktive Mitarbeit wieder nur ein Blog, ein Post unter unendlich vielen bleibt...  


In diesem Sinne...
einen herrlichen Sonntag...

...und eine spannende Zeit zur Beantwortung der Frage(n)!

Euer Prinzerl


Bildquelle: Pixabay

Sonntag, 21. August 2016

Was ist "nett"? Bist Du "nett"? Und vor allem: Wann bist Du "nett"...?


Einen schönen Sonntag Morgen / Vormittag liebe Freunde und Leser!

Inspiriert durch einen Post auf bekannter Plattform, möchte ich mich da heute mal einem Wort widmen, dass vielfach so beiläufig verwendet wird...

...das offenbar auch verschieden interpretiert wird...

Es geht - wie schon im Blogtitel beschrieben - um das Wort:  "NETT"



Was ist "NETT"...?

Also ich zumindest stelle sehr schnell fest, dass dieses Wort selbst nicht zu definieren ist! Es gleitet sofort in eine umfangreichere Umschreibung ab.

Und: ganz klar tritt zutage, dass dieses "NETT" selbst in seiner Kompaktheit einzig ein Begriff von Bewertung- und Objektdenken ist!

Erneut zieht es mich hier kurz in jene Jahre meiner Kindheit, in jene Jahre einer Anpassung, in der dieser Begriff "NETT" auch immer wieder auftauchte.
Vermutlich wird auch Dir, seit Du ein Kind warst, immer wieder gesagt worden sein, dass Du "NETT" sein sollst.
Ach ja: Und "BRAV". Das kam auch noch vor.

Haben Dir Deine Eltern mal erklärt... was "NETT" sein soll? Wenn man schon verlangt, wenn man schon mit solchen Begriffen fordert, um sich wirft...?

Also ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass dieses "NETT" einfach nur eine praktische ... und vor allem sehr kurze "Zusammenfassung" von gewissen Vorstellungen eines Umfeldes ist (inklusive der der Eltern), welchem das Kind im Sinne einer vermeintlich guten Erziehung / Anpassung an eine Gesellschaft zu entsprechen hätte!

"NETT" stellt sich für mich also einerseits als ziemlich schwammige Formulierung dar...
...andererseits als eine Art Konzipierung von Verhaltensmustern!


Diejenigen, die mich schon kennen, wissen vielleicht, dass ich gerne - mitunter auch auf provokante Art und Weise - hinterfrage...
Und das tue ich jetzt!

"Waren denn Deine Eltern jemals / immer "NETT" zu Dir?"


Ich möchte Dich mit dieser Frage jedoch zu folgendem einladen:

Nimm Dir bitte mal ein wenig Zeit... und versuche...
a) diese Frage nicht nur rein mit dem Verstand zu bearbeiten, sondern vor allem auch mit dem Herzen!
b) diese Frage aus zweierlei Sicht zu sehen! Aus der des Erwachsenen, der Du heute bist...   Und wenn Du Mut hast, aus der der kindlichen Sicht. Vor allem aus DEINER kindlichen Sicht!!!


Uuups!
Kommst Du mitunter ein wenig ins Schleudern...?

Soviel also dann schon gleich mal dazu, "wie nett" das damals also gewesen sein mag...!


Gut.
Ich gehe mal zu sehr hohem Prozentsatz davon aus, dass uns niemand je genau erklärt hat, was denn "NETT" nun sei...

Wenn wir also als Kinder nie wirkliche Erklärung dazu erhielten, wie sollten wir dann heute als Erwachsene wissen, was nett ist?

Und jetzt bitte Vorsicht - bevor hier gleich überschnelle Antworten, Reaktionen erfolgen!

Denn ich stelle hier jetzt einmal ganz sachlich in den Raum: Wir plappern heute nur nach, woran man uns damals angepasst hat! Wir machen nur nach, was man uns damals vorgelebt hat!  Punkt!

Und kein "aber",... und kein "wenn"... und "hätte"... und "sollte"...  Ist nicht!


Also dann...
...weiter im Kontext!

"Bist Du "NETT"...?"

Und vor allem:  "Wann bist Du "NETT"...?"


Was verbinden wir heute mir dieser Floskel?

Mal ein paar Beispiele:
  • Wenn uns jemand, etwas gefällt? Egal ob Aussehen oder dargestelltem Charakter...
  • Wir selbst ... oder die Anderen sind nett, wenn wir uns gut fühlen, wenn wir glücklich sind...
  • Wir selbst ... oder die Anderen sind nett, wenn wir verliebt sind...
  • Wir selbst ... oder die Anderen sind nett, wenn wir uns oder Ihnen überein stimmen...
  • Wenn alles rund läuft wie am Schnürchen...

Doch...
...und damit kommt der "Haken" an der Sache...

...was ist in der restlichen Zeit???


Wie nett sind wir...
  • wenn es grade mal hart ist, "nett" zu sein...?
  • wenn wir mal schlechte Laune haben, unglücklich sind...?
  • wenn wir mal womöglich richtig frustriert, enttäuscht sind...?
  • wenn wir mal eine tierische Stinkelaune haben...?
  • wenn wir mal gar gestresst sind...?
  • wenn wir mal unsicher in uns selbst, einer Situation, dem Gegenüber sind...?
  • wenn wir mal geprüft werden? In einer Situation, dem Leben selbst...?
  • wenn wir selbst... oder gar ein Anderer mal einen Fehler macht...?
  • wenn uns ein Anderer gar "verletzt"...?
  • wenn wir zu Anderen an sich nicht "nett" sein müssten...?
  • und so weiter... und so weiter... und so weiter...!


Wie sich hier also ganz deutlich heraus kristallisiert, hängt dieses "NETT SEIN" defintiv mit der eigenen Stimmung, Einstellung, Gedankenwelt, Vorstellungen, Erwartungen zusammen!

Folgend einer Anpassung an Objekt- und Leistungsdenken, wird also das "NETT" sein mitunter gleich einer Art Belohnung geschenkt... oder auch nicht. Wir alle kennen glaube ich die "andere Seite", die mit "NETT" dann so gar wenig zu tun hat...
Und was die ganze Sache oft noch "verschärft", übler macht: Jeder wartet förmlich darauf, dass der Andere zuerst tut. Das Gegenüber ist also schier genötigt, in Vorleistung zu gehen!

Nur...
...was wenn dann keiner über seinen Schatten an eigener Vorstellung, Erwartung springt... und beginnt, einfach "NETT" zu sein?


Und somit steht und fällt dieses ganze große Thema...
...mit...

...naaaa....?

Bewusstheit etwa?
Eigenverantwortung?
Respekt?
Liebe...???


Auch bitte wieder...
...diejenigen, die mich oder meine Blogartikel schon kennen, wissen, dass ich zu gewissen Dingen des vermeintlich täglichen Lebens mittlerweile eine bestimmte, sehr geerdete Sichtweise habe.

Nur als markantes Beispiel aus der zuvor getätigten Auflistung: "Jemand "verletzt" mich".
Unmöglich behaupte ich! 
Dies ist nur Anpassungs- und Grundgedanke aus frühester Zeit! Diese "Verletzung" habe ich mir im Zuge des Anpassungs, und Konditionierungsprogrammes namens "Kindheit" aufgrund damaliger unwahrer Gedanken selbst zugefügt. Referenzen hatte ich ja keine. Und wirklich geklärt hat mein Umfeld diese Gedanken auch nie jemand.
Das Geschehen im Heute, die vermeintliche Verletzung ist keine! Das Gegenüber tut nur, was es tut. Punkt.
Was es jedoch in mir auslöst, wie ich drauf reagiere... das ist die bis heute verdrängte ungeklärte Wunde, die Verletzung von damals! Das Gegenüber ist nur der unbewusste Bote! Nicht mehr, nicht weniger.

Gut!
Mehr möchte ich zu gewissen Dingen nun nicht ausholen. Wer jedoch Lust und Laune hat... auf meiner Blogseite www.der-kreis-des-lebens.com  sind schon einige thematische Blogs dazu vorzufinden! 
Weiter im Text...



Wie könnte man nun diesem Begriff "NETT" mitunter eine gänzlich andere Wendung geben...?

Dazu bedarf es ein bisschen des Ausholens...

Hast Du schon einmal einen "NETTEN" Menschen getroffen, der irgend jemandem das Gefühl gegeben hat, schlecht zu sein? Oder dem Anderen "Kleinheit", oder Inkompetenz, oder Dummheit... oder sonstige abwertende Attribute zugedacht hat?

Also jene "NETTEN" Menschen, die ich getroffen habe, haben auch noch nie herumgebrüllt, oder sich oder einen anderen untergeordnet. Diese Menschen haben nie jemanden geringschätzig behandelt. Diese Menschen begegneten auf gleicher Höhe!
Jene "NETTEN" Menschen spielten keine Maskerade, kein Theater. Es waren auch nicht jene, die großartig Schecks unterschrieben, mit ihrem Geld protzten, meist nur medienwirksam Spenden an bekannte Vereine gaben. Usw. usw. usw.
Jene "NETTE" Menschen, die ich traf, schenkten von sich aus Wärme, Großmut, Freundlichkeit, Mitgefühl (nicht Mitleid!).
Jene "NETTE" Menschen waren, sind voll Liebe!

Könnte es also mitunter sein...
...dass "NETT" letzten Ende als Synonym für LIEBE stehen könnte...?!?


Ich möchte an dieser Stelle allerdings etwas einflechten:

WIR SIND MENSCHEN !

Und es ist nun mal so, dass keiner von uns - aufrichtigen Herzens - immer zu 100% "NETT" sein kann!
Wie es umgangssprachlich so schön heißt: Wir können mitunter auch richtige Arschlöcher sein!



Polarität. Dualität.

Dinge sind aber auch nicht immer nur weiß oder schwarz. Es ist nicht immer warm oder kalt.

Der Regenbogen des Lebens, der Liebe hat unendlich viele Nuancen, Farben, Schattierungen!




Deshalb also:
Bewusstheit!
Eigenverantwortung!
Respekt!
Liebe!

Zu allererst einmal für und zu uns selbst!
Denn wie wollte man aus einer leeren Tasse weiterschenken?

Mit diesen 4 "Punkten", "Begriffen"... bzw. vielmehr deren Bedeutung, deren Leben bin ich in der Lage, tagtäglich meine Gedanken zu überprüfen! Vor allem jene, die sich erst in oft schier automatischen Reaktionen, Handlungen ausdrücken!
Diese basieren auf Grundsatzgedanken, die schon vor langer Zeit erschaffen, danach verdrängt... jedoch nie geprüft oder gar geklärt wurden! Die mitunter Wunden schufen, die bis heute nicht liebevoll angenommen und geklärt sind...!

"NETT" zu sein...
...ist also nicht bloß eine Idee, ein Hirngespinst, ein Konzept, eine Vision...

"NETT" sein ist real, greifbar!
"NETT" sein ist ausdrückbar durch unsere Gedanken, unser Tun!

"NETT" sein...   oh ja... mein Herz sagt mir, es geht eigentlich vielmehr ins SEIN ... wie es schon ausdrückt. Nur haben wir die Betonung, die Bedeutung womöglich auf das falsche Wort verlagert...

LIEBE... ist auch nicht ein Zustand. Einzig Gedanke oder Handlung. LIEBE  ist für mich ein SEIN!


Deshalb meine Bitte, meine Anregung an alle Menschen dieses Planeten:

Wählt nicht aus, zu wem Ihr "NETT" seid... oder nicht...!
Reserviert sozusagen nicht Eure "NETTHEIT" nur für bestimmte Personen...!
Macht "NETTHEIT" nicht zu einem nur zeitweiligen Ding
 - macht es zu einem andauernden Zustand. Eben einem Sein!
Es ist nicht ein Mantel, den man nur bei Lust und Laune an- oder auszieht...!
Oder das wir mit einem Schulterzuckel abschütteln, wenn´s "zu heiß" wird...!


Liebe ist ein Sein. "NETT" ist ein Sein.
Aus diesem Sein heraus wurden wir jedoch herausgeholt, angepasst an ein Objektdenken.
Um nun dorthin zurück zu kehren ins Sein, bedarf es einer Offenheit, einer Bereitschaft dazu.
Mitunter - zumindest anfangs - ein wenig konstanter "Übung".


Wir widmen dermaßen viel Zeit und Aufwand in unser Aussehen, unsere äußerliche Präsentation anderen Gegenüber (Masken)...

...doch...
...wie sieht es IN UNS aus...?

Resonanz!
Spiegel!


Das Außen spiegelt unser Innen! Ob es nun tatsächlich ist oder wir etwas nur zutiefst ablehnen...

"NETT" sein kann mitunter durchaus beinhalten, auch klar "NEIN" zu sagen. Es ist vielmehr die Art und Weise, wie wir es sagen!
"NETT" sein bedeutet auch nicht, ständig zu lächeln. Es geht auch ohne. Bedenke: ein künstliches Lächeln durchschaut Dein Gegenüber schneller, als Du bewusst denken kannst!

"NETT" sein ist also keine Maskerade, die man aufsetzt oder ablegt...
"NETT" SEIN ist eine Entscheidung.
"NETT" sein spiegelt innere Schönheit.

Ein Ausdruck innerer Kraft und Ruhe, Ausgeglichenheit/Balance, Eigenverantwortung, Respekts, Bewusstheit, Liebe!

"Welche Entscheidung triffst Du für Dich...???"


Ich wünsche Dir in jedem Fall dazu viel Freude und Fülle!


Dein Prinzerl

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