Montag, 28. November 2016

"Das Verhör" - Prof. Gerald Hüther


Herzlich willkommen liebe LeserInnen, liebe Besucher meiner Blogseite!

Vielfach stoßen wir im heutigen täglichen Leben auf Dinge, Geschehnisse, Anforderungen, die uns
nicht nur in unserer Komfortzone vermeintlich stören...
...sondern die uns mitunter mal sehr schnell an deren Grenzen führen.

Noch weiter...
...die es im Sinne eines Lebens erfordern, sich aus dieser Komfortzone heraus zu begeben!

Gleich vorweg aber nun: Wenn Du diesen Beitrag wirklich intensiv und ernst im Sinne eines möglichen Wachstums wahrnehmen willst...
...nimm Dir dafür bitte ausreichend Zeit!

Denn ich werde hier im Anschluss ein Interview mit Prof. Gerald Hüther präsentieren, dass man mitunter sogar ein paar Mal sehen, durchgehen, auch erfühlen kann, damit man hier viele präsente Themen wirklich erfassen kann...
Das Interview spricht viele Bereiche an, dauert ca. 1 Stunde...

Im Grunde genommen könnte ich Dir jetzt sagen, die schier garantieren, dass Dir das, was noch in meinem Beitrag samt Interview folgt, einiges abverlangt.
Es Dich an die Grenze Deiner Komfortgrenze führt. Dich von Herzen einlädt, diese Grenze mitunter zu überschreiten!

Aus Themenbereichen eines NLP kennen wir nun gewisse "Zoneneinteilungen", die z.B. auch diese Komfortzone eingliedern.
Die möchte ich Euch hier gerne einmal präsentieren:

Wie du lieber Leser, liebe Leserin nun hier schön erkennen kannst, ist diese Komfortzone hier schön um das Ich herumgebaut.
Vielfach besteht diese "Komfortzone" nun nicht nur aus einer herkömmlich benannten "Faulheit"... Sondern gewisse Ursprungsmechanismen finden sich - herrührend aus früherer Anpassung, Konditionierung - in Grundsatzgedanken... und in Folge Grund-Handlungsmustern wieder. Daraus entstanden... und entstehen noch immer... Mängel, Ängste.
Und was macht man mit denen ab Liebsten: Verdrängen! Ablehnen! Bewusst - wie auch unbewusst.

Drüber hinaus geht es in die "Herausforderungs-Zone". Dort vermag Wachstum zu entstehen.

Und... eine kleine Ironie des Lebens liegt heute oftmals augenscheinlich vor, dass diese "Herausforderungs- oder Wachstumszone" durch verschiedenste Vorgaben, Regeln, Konditionierungen, Anpassungen sehr "dünn" geworden ist.

Es bestünde somit die regelrechte "Gefahr", dass diese "Wachstumszone" sehr schnell übergeht in einer "Überlastungszone". Der Mensch wird schon bei Kleinigkeiten überfordert, da er - und dies nun zumeist unbewusst - durch jahrelange Anpassung, Konditionierung schon dermaßen viel "Gepäck" mit sich herumschleppt, sodass jedes mitunter zusätzliche "Gramm" eine Überforderung ist.
Eine Überlastung, die - fast gleich einem "Überlebensreflex" - sehr schnell zurückschrecken und verharren lässt in der Komfortzone.
Einer Zone vermeintlicher Sicherheit.

Ein kleines Beispiel gefällig?
Und möglicherweise höre ich da jetzt schon ein Raunen... was jedoch nur meine Theorie stützte...

Beispiel Arbeit!
Nimm Dich lieber Leser, liebe Leserin... mal gedanklich "bei der Nase"... also sei so ehrlich, wie nur irgendwie möglich, zu sein...
...und beantworte mir folgende Frage:

Gehst Du zur Arbeit ...

...weil Du so richtig richtig Lust daran hast? Spaß in beiden Backen, Möglichkeit Dich dort zu verwirklichen, kleine bis große Dinge zu bewegen, etwas zu schaffen...?

Oder gehst Du dorthin, weil Du Brötchen verdienen, Rechnungen bezahlen musst?


Woran nun ... oder besser... worin nun läge hier eine gewisse Konditionierung?
Wenn Du in die Arbeit gehst, dem jeweiligen Chef/Konzern Deine Lebenszeit zur Verrichtung von Arbeitstätigkeiten verkaufst... dann bekommst Du Geld.
Und man benötigt dazu nicht einmal mehr das berühmte "Glöckchen" bzw. man gab dem "Glöckchen" ein anderes Aussehen, einen anderen Namen:
Und dieses/dieser lautet:  GELD

Du fragst Dich jetzt bestimmt wegen dem "Glöckchen"... richtig...?

Kurze Erklärung dazu:
Es gab da einen gewissen schlauen Mann namens Iwan Pawlow.
Dieser startete des Konditionierungsexperiment mit einem Hund, bei dem der die Gabe von Futter immer mit einem Glockenton verband. Zu beobachten war, dass der Hund - schon in "Ankündigung" der Futtergabe natürlich auch vermehrten Speichelfluss erzeugte.
Schließlich endete das Experiment damit, dass Pawlow schon nach ziemlich kurzer Zeit das Futter weglassen konnte. Er brauchte nur mehr das Glöckchen zu läuten... und schon sabberte das Hündchen vor sich hin.
Er war also klassisch auf den Glockenklang konditioniert.

Was ist es nun beim Menschen?
Man winkt mit ausreichend Geld ("Man" ist ja mittlerweile anspruchsvoll geworden...)... und schon läuft das Menschlein und tut und macht...

Und so gäbe es noch unzählige Konditionierungen im Leben des Menschen. Kleine... wie Große!


Wie viele meiner Leser schon wissen...
...ich bin bitte bei Gott kein Verschwörungstheoretiker!

Aber ich bin ein zunehmend bewusster Mensch! Ich bin nicht doof wie ein Meter Feldweg.
Habe genug Hausverstand und Gefühl.

Ich bin im Gegenteil kein studierter Professor, kein Wissenschaftlicher...

...und doch ergibt das Gesprochene im nun folgenden Video unendlich viel Sinn!

Und ich wage nun zu behaupten, dass das das heutige, jetzige System, vielfach verstrickt, ja schon teils geradezu darauf ausgelegt ist, diesen "grünen Teppich" eines möglichen fruchtbaren Bodens bewusst schmal zu halten.
Eigentlich - schier gleich wie in der Natur - diesen immer mehr abzugraben. Damit Menschen möglicherweise schon bei oft geringem Anlass sofort in die rote "Überlastungszone" schlittern, sofort wieder zurück schrecken... es in Zukunft womöglich dann erst gar nicht mehr versuchen...

Es wird der Mensch also nicht nur in seiner "Burg" gehalten...
...sondern ... spätestens nach dem Burggraben baut man ihm schon das nächste Bollwerk vor die Nase. Diesmal ohne Türe.
Ein bisschen "rausspazieren" auf die Zugbrücke darf er noch... die sogenannte "Wachstumszone". Aber spätestens am Ende der Brücke ist dann "Überlastungszone". Und von dort wird mitunter auch "geschossen".

Also... wer hat noch groß Lust, auf die Brücke... in die Wachstumszone zu gehen...?
Wenn sozusagen die Lust, die Begeisterung, der Anreiz, der Wille ... schon vorab verloren geht...?

Nach dem Motto:  "Solange es so auch geht..."


Und es ist für mich genau DER Anreiz, in Zukunft das zu tun, was ich zu tun beabsichtige!
Für mich selbst!
Und damit vielleicht andere Menschen einzuladen, zu motivieren, zu inspirieren...

Klingt jetzt ein wenig seltsam, was?

Nun. Es hat nichts mit irgendwelchem Erleutetentum zu tun. Sondern mündert vielmehr in eine stärkere Bewusstheit und Eigenverantwortung.

Hört aber nun selbst die Aussagen eines renommierten Hirnforschers, Querdenkers und Pioniers seines Faches...
...er spricht sehr ähnlich wie ich... vielleicht ein bisschen wissenschaftlicher formuliert... und doch verständlich.



Habt noch eine coole Woche mit vielen erkenntnisreichen "Aha-Effekten" ... 

...und wer Lust hat... 

...ich stehe gerne für Gespräche zur Verfügung!

Euer Prinzerl

Bildquelle: Pixabay, Eigen (c)
Videoquelle: YouTube

Freitag, 25. November 2016

"Insel-Wesen" namens "Mensch"


Hallo liebe Freunde und LeserInnen!

Ein gestriger Ausblick / Anblick... eine Thematik, die jeden Tag in meinem Fokus gelangt...
...ja dem möchte ich mich heute gerne mit ein paar Gedanken widmen.

Bevor ich kurz was dazu anmerke, wie ich zu dieser Überschrift komme...

...hier mal jener Anblick, der mich gestern so fasziniert, inspiriert hat...



...und dazu sei angemerkt... es sah da oben, am Gipfel "rundherum" so aus...  


Wie komme ich nun zu dem heutigen Blog-Titel...?

Dieses "Inselwesen" namens "Mensch" hängt für mich nicht damit zusammen, dass wir z.B. gerne auf diverse Inseln unseren Urlaub verbringen, es uns dorthin zieht...

...sondern es nimmt in gewisser Weise - passend zu dem sich mir gestern darstellenden Gesamtbild - vielmehr dahin Gestalt an, dass Menschen doch - für und in sich - auf dieser großen Lebensbildwand Inseln darstellen. Gleich diesen Bergen, die entweder in Grüppchen... oder auch einzeln aus dem Nebel ragten.
Viele Berglein, Hügel blieben in der großen Masse des Nebels verborgen. Erhoben sich nicht daraus.

Zum Einen erreichten mich dadurch auch gedankliche Bilder, dass sehr viele Menschen im Leben in so einer "Nebelmasse", einer "Gesellschaftsmasse" dahintreiben. Sie nicht wachsen... oder noch nicht gewachsen sind, um einmal einen Blick über den Nebel hinaus zu erreichen.

Die Natur hier zeigt einen unendlich längeren Zeitrahmen von Wachstum und Möglichkeit über den Nebel zu sehen.
Doch auch für uns Menschen bietet sich dieser Lebensrahmen eines Wachstums und des drüber hinaus Sehens.


Worauf will ich mit meinem Blog-Titel heute aber noch hinaus?
Viel weiter hinaus... mitunter tiefer hinein...?

Wir Menschen stellten doch - jeder für sich - eine Insel dar.
Jeder IST diese Insel. Körperlich wie auch geistig.
Jeder Mensch hat - nicht zuletzt durch Anpassung, Konditionierung etc. - seine Landkarte auf dieser Insel geschaffen.
Mitunter seine Grenzen gezogen. Manche nur mit Linien auf besagter "Karte", manche mit regelrechten Mauern. Und wenn es auch nur einer wagt, diese Grenzen zu überschreiten wird sofort "geschossen".

Wie im richtigen Leben, haben sich manche auf ihren Inseln regelrechte "Überwachungssysteme" geschaffen.
Diese jedoch "überwachen" oftmals nicht die eigene Insel selbst... sondern vielmehr nur mehr ab der Grenze nach außen hin.
Am Besten noch die anderen Inseln!

Oftmals ist dadurch nur die Aufmerksamkeit eben nach Außen, zu allem Anderen, zu den anderen Inseln gerichtet. Kaum bis gar nicht mehr auf die eigene Insel. Also das eigene Leben!
Es wird geschimpft, gejammert, gekämpft, bestimmt, gefordert, erwartet... über und um Dinge, die auf anderen Inseln geschehen!
In gewisser Weise liegen Inseln - ob nun gewaltsam oder "nur" gedanklich, emotionell - im "Krieg" miteinander.
Zu allem Überdruss dies seeeeehr oft unbewusst!





















Hier kommen dann letztlich Mängel ins Spiel..., Ängste...
Diverse "Filter" einer Anpassung und Konditionierung, vermeintlich (angeblich) eigener Erfahrung, die letztlich nur Kopie von Verhaltens- und Gedankenmustern eines ehernen Umfeldes ist, nur Reaktion...

Und oftmals drückt sich dies dann in der entsprechenden Kommunikation aus!

Und ich wage nun zu behaupten, auch wenn ich mich vielleicht "weit aus dem Fenster lehne": Diese enorme technische Entwicklung hinsichtlich allfälliger "Helferlein" der Kommunikation ist ein Schluss, der mangelnden persönlichen Kommunikationsfähigkeit.
Ich brauche dem Gegenüber nicht mehr ins Gesicht zu sehen, habe damit Distanz, Abstand, vermeintliche Anonymität, Versteck u.v.m. geschaffen!

Nein?

Als Paradebeispiel: Wenn eine Beziehung zerbricht...  Wird dies dann noch persönlich, menschlich, besprochen? Oder zieht sich jeder schmollend, verurteilend in sein Winkerl zurück. Und beendet wird die Beziehung mit Email oder per SMS... oder irgendwelcher Chatplattform. Dann wird das Gegenüber gesperrt, gelöscht etc. etc.

Nein also?


Egal um welche Dinge es geht... 
...hier werden dann verschiedene Ebenen der Kommunikation vermeintlich willkürlich durcheinander gewürfelt. Teils als Vorwände vorgeschoben...
...und schon wären wir dann auch auf der großen "Theaterbühne" des Lebens.

Ich will mich da gar nicht zu sehr im Detail vertiefen!

Derzeit bewohnen wir vielfach eine verwahrloste Insel. Eher im Neid, der Aufmerksamkeit bei der anderen Insel.

"Und dann begegnen sich zwei Bettler. Jeder greift dem Anderen in dessen zerlumpte Taschen...
...und stellt gar erschrocken fest, dass sein Gegenüber auch nichts hat..."
(Ein bildliches Beispiel von R. Betz)

Wir suchen nicht bei uns. Jedoch beim Anderen. Und dort erwarten wir gar noch, erhoffen, beten, fordern u. dgl...




Viel eher würde ich gerne die Frage im Sinne einer liebevollen Veränderung, in den Raum stellen wollen:

Wenn wir schon die Möglichkeiten haben...
...weshalb nutzen wir diese dann nicht im Sinne des Lebens? Eines gemeinsamen Abenteuers? Einer Neugier? Einer Lust?...

Aus welchem Grund grenzen wir ab? Anstelle wir Brücken bauen?
Aus welchem Grund verteidigen wir? Anstelle zu verbinden und aufeinander zuzugehen?

Hieße grade dieses "aufeinander Zugehen" denn, dass man deshalb seine Insel aufzugeben hätte?

Ich wüsste nicht einen einzigen Grund!

Gäbe man dem Gedanken Raum, die eigene Insel, in Bewusstheit, in Verantwortung, in Respekt und Liebe zu hegen und zu pflegen... EINZIG FÜR SICH SELBST...
...wäre es dann nicht wesentlich "interessanter", "einladender", "lebendiger"... auch die Insel des Anderen zu besuchen? Um gemeinsam zu bewundern, zu feiern... gar neue Dinge zu kreieren...?

Ohne Neid. Ohne Wettbewerb. Ohne Eifersucht. Ohne Minderwertigkeit. Ohne... ohne... ohne... all die "Kinder des Mangels und der Angst".

Wie sähe in diesem Fall wohl eine Kommunikation aus...?

Ist dies überhaupt noch vorstellbar?


Bei allen Kritiken, Beschimpfungen, Gejammer, das unterwegs ist in der heutigen Zeit...
...wo also dürfen wir ansetzen, um hier Veränderung zu erschaffen...?

Dürfen wir unseren eigenen Lebensgarten, unsere eigene Lebensinsel zu allererst einmal mit Respekt zu uns selbst, mit bewusster Annahme von uns selbst, mit LIEBE zu uns selbst durchforsten, auf Vordermann, wieder zum Blühen bringen...?



Als kleines bildliches Beispiel noch... auch passend zu meinem vorigen Bild...
Viele haben den Film "Avatar" gesehen...
Darin vorkommend die "Halleluja-montains" ... die fliegenden Berge.

Ist es einzig der Feld, der Pflanzenbewuchs oder dergleichen, der diese Berge für uns so phantastisch scheinen lässt (ob nun Film, Sience-Fiction oder nicht...)...?  Ein äußerliches Aussehen also...?

Oder ist es vielmehr ein so fantastisches Bild der schwerelosen, fliegenden Berge, dass sie umgebende Energiefeld, eine Schwerelosigkeit dass sie so einzigartig macht? Ein Energiefeld übrigens, dass alle Technik untauglich macht...


WER ODER WAS HINDERT UNS DARAN, EBENSO ZU "FLIEGEN", "SCHWERELOS" ZU SEIN ???


In diesem Sinne möchte ich also möglichst viele, am Besten ALLE herzlich einladen, motivieren, inspirieren...

WIR SELBST SIND DIESE INSELN !


Erkennen wir wieder unsere ganz individuelle Schönheit. Die Faszination.

Jeder für sich...

...und doch gemeinsam!


Euer Prinzerl



Bildquelle:
(c) Eigen, Pixabay

Dienstag, 22. November 2016

Neues "Outfit" auf meiner Blog-Seite


Hallöchen meine lieben Freunde, LeserInnen und Seitenbesucher!

Wie manche vielleicht schon festgestellt haben, gibt es nun auch eine kleine optische Änderung auf meiner Seite.


                                                                                                  Bildquelle: (c) www.colourbox.de

Weshalb nun die Änderung, Neuerung...?

Mein voriges "Titelbild" sollte durchaus ein wenig "provozieren". Provozieren in Richtung der allseitigen Polarität im Leben!

Wohl wahr, so mancher sagte dem Bild auch etwas "erotisches" nach!
Ein schöner Beweis, wie verschieden und lebendig die verschiedenen Auffassungen der Menschen sind.


Im neuen Bild nun (übrigens bitte beachten - Urheberrecht (c)) habe ich ein anderes Motiv gewählt, dass jedoch neuerlich schön die Polaritäten darstellt.

Was mir besonders daran gefiel, sind diese Art Energiekreise um die jeweiligen Pole ... und dieses hellweiße "Aufleuchten", wo die Pole sind berühren...

Wie im täglichen Leben ziehen alle unsere Gedanken und Handlungen Kreise. Breiten sich aus. Wirken sich aus. Gehen in Resonanz!


Da nun auch in meinem Wirken in Zukunft eine Veränderung eintreten darf (ich habe eine Ausbildung begonnen), passt diese Veränderung hier sehr harmonisch dazu.


Ich wünsche also allen weiterhin viel inspiriende Momente auf meiner Seite, alle neuen Besucher und interessierten heiße ich herzlich willkommen!

Jeder, der Lust hat, kann zu den jeweiligen Beiträgen - direkt darunter - eine kleine Anmerkung hinterlassen.
Oder sich auch gerne in den Newsletter eintragen (im Seitenmenü, links "per eMail folgen")!
Gerne kann natürlich auch auf bekannten Plattformen geliked, geteilt und auch Freundschaftsanfragen gestellt werden!


Sohin wünsche ich Euch noch einen schönen, gemütlichen und liebevollen Abend!

Euer Prinzerl

Bildquelle: (c) www.colourbox.de

Sonntag, 20. November 2016

Spiegelbild der Masken


Hallo liebe Besucher meiner Seite, liebe Freunde und Leser(innen)!

Zum "Auftakt" des heutigen Blogs darf ich gleich einmal einen Ausschnitt aus einem Kinderfilm verwenden...  (ich hoffe, alle können den sehen... wegen Rechten usw.)

Was hat nun ein Kinderfilm mit dem Thema zu tun...?

Lauscht doch einfach mal die eineinhalb Minuten rein auf den Text...
...wobei ich hier "erweitern" würde, dass dies auf beiderlei Geschlecht anzuwenden wäre...




Was wird hier nun inhaltlich dargeboten?


Selbstzweifel...?

Wenn ich mich verhalte, wie ich will, würde ich andere verletzen...?

Was macht es uns tatsächlich so schwer, uns selbst nicht mehr zu erkennen...?

Wer ist diese(r) Fremde im Spiegel...?

Wann zeigt uns das Spiegelbild, wer wir wirklich sind...?


Vielen Fragen, die zumeist jedoch völlig untergehen im täglichen Sein.

Woher kommen zum Beispiel die Selbstzweifel... nicht gut genug zu sein, nicht schön genug zu sein... und so Vieles mehr...?
Deshalb vielleicht, weil wir von Geburt an einer Anpassung an Gesellschaftsnormen, anderer Vorstellungen unterzogen wurden? Weil es uns schnell abgewöhnt wurde, wir selbst zu sein. Mit ALLEM, was uns ausmacht...?

Woher kommt die Annahme, andere zu verletzen, wenn ich bin, wer und was ich bin?
Daher vielleicht, da im Zuge dieser Anpassung und Erfüllung anderer Vorgaben und Erwartungen erlernt wurde, notfalls Masken zu tragen, zu präsentieren.
Um eben anderer Erwartungen, Vorgaben zu erfüllen... nicht aber den anderen so anzunehmen und zu akzeptieren, respektieren, wie und was er ist...?
Und weshalb sitzen wir immer noch diesem Gedanken auf, andere mit einer Handlung oder Unterlassung verletzen zu können...?
Diese Verletzungen haben wir uns schon vor langer Zeit - zumeist im Zuge der Anpassungen - der Missachtung unserer selbst, zugefügt. Und heute... da schickt uns das Leben Boten. Boten, die einzig Knöpfe in uns drücken und auf diese Verletzungen hindeuten. Wieder und wieder...

Was macht es uns schwer, uns selbst nicht mehr zu erkennen?
Vielleicht auch jene Konditionierung, dass wir all diese Anpassung sehr bald zu kopieren, zu verinnerlichen, zu übernehmen begannen. Das eigene Ich zusehends verdrängten. Und heute... wo wir 20, 30, 40, 50 Jahre oder mehr immer dieses gleiche Masken-Theater spielten... da wunderten wir uns, dass wir das eigentliche Ich nicht mehr erkennen...?

Wer ist diese(r) Fremde im Spiegel?
Ist er / sie das denn wirklich?
Wirklich fremd...? Oder vielmehr ... dort ... hinter der Maske... das wahre Ich...?

Wann zeigt uns das Spiegelbild, wer wir wirklich sind?
Tut es dies im Sinne der Lebens, einer Resonanz, eines "Spiegelgesetzes"... nicht andauernd? Nur haben wir auch verlernt, dies zu beachten, zu sehen... gar umzusetzen...?
Das Leben böte Möglichkeiten über Möglichkeiten... einzig der menschliche Verstand hat sich verirrt... und den Geist über das Herz erhoben...



Liebe Leser und Leserinnen...

...ich vermag nur jeden einzuladen, sich zum Beispiel einmal vor den Spiegel zu stellen ... und sich selbst in die Augen zu sehen!
Nicht nur Sekundenbruchteile... sondern ausführlich!

Schaut hinein ... in diese Spiegel zu Eurer Seele...
Schaut hinein ... und seht, erkennt Euch dort...

...vor allem mit Eurem Herzen!

Euer Prinzerl


Bildquelle: Eigen(c) / Pixabay
Videoquelle: Youtube

Donnerstag, 17. November 2016

Die Sache mit der lieben "Lust"...


Hallo und willkommen auch zu diesem Beitrag liebe Freunde und Leser(innen)!

Ich wurde grade wieder so inspiriert aus einem Satz heraus, den ich zu einem lieben Menschen schrieb...:

Er lautete: "Tu...wozu du grade Lust hast!  LUST....nicht Bedarf!"


Aaaaahhhhhh......was für ein WORT !!!

Da fühlen wir mal eben hinein...lassen so richtig hochkommen, Bilder aufsteigen vor unserem inneren Auge....   Oh jaaaaa.....

Wann haben wir denn das letzte Mal etwas getan mit LUST...?

Oder beginnen wir "von vorne":  Wie definieren wir LUST denn für uns selbst? Was verstehen wir persönlich darunter?


Geht es los bei einem Tee, einer Süßen Erdbeere, einem Bonbon, beim Genuss eines köstlichen Mahles..., ein Buch zu lesen, sich mit Freunden zu treffen, Momente in der Natur, den Finger in die
Schlagsahne stecken und zu kosten.... bis hin zum lustvollen Erfahren sexueller Erlebnisse...?

Das Spektrum ist unendlich breit!

Falls es jemanden interessiert, hier mal die offizielle Definition der Lust:
http://de.wikipedia.org/wiki/Lust

Kehren wir aber zurück zu uns.
Gehen wir mehr ins Fühlen denn zu wissenschaftlichen Definitionen. Lust ist doch sehr ein emotionales Thema.

Wie es scheint, hat sich im Laufe der gesellschaftlichen Entwicklung, der "Hotspot" der Lust seltsamer Weise im sexuellen Bereich fokussiert.
In gewissem Maße erklärlich, da sich der Mensch beim Sex doch sehr ganzheitlich einbringt. Mit vielen Sinnen erlebt.

Vielfach scheint aber oftmals das Bewusstsein, die Wertschätzung auch für kleine Gelüste...und deren Erfüllung getrübt oder gar verschwunden. Wen wundert dies wiederum in Anbetracht der mittlerweile verwirtschaftlichen äußeren Reizüberflutung...!?


Doch wie sehen wir die Sache mit der Lust? Halten wir sie für einen wichtigen "Baustein", einen wichtigen Teil unserer selbst und Motivation auf einem Weg zur Fülle, Leichtigkeit und Freiheit...?

Oder sehen wir Lust nur als Befriedigung niederer Instinkte...?

Können wir - für uns - LUST mit umfassender Liebe in Einklang bringen...? Ist LUST eine Energie?
Oder ist Lust nur ein körperlicher Trieb...?


Nehmen wir auch die Lust an als einen Teil von uns, in uns? Leben wir sie aus? Geben wir ihr Freiraum....oder verachten wir sie gar, lehnen wir sie ab?
Indirekt bei sich selbst - direkt über den Anderen?

Spiegel - Resonanz!

Bei genauem Hinsehen, Hineinfühlen...  wie oft denn ist es eigentlich die eigene Lust auf etwas.... aber man schiebt dann Herumschimpferei, Tratscherei über den Anderen vor..."Schau ihn/sie an, wie die schon wieder hineinstopft" zum Beispiel...
Schau sie dir an... wie sie schon wieder herumflirten mit den Männern... oder er mit den Frauen...

Neeeeiiiiiiiiiin???

Glatte Lüge! Selbstverständlich passiert dies so. Am laufenden Band!

Weil´s halt auch eben oftmals dieses Thema der Lust in Verbindung mit dem Sex ist...also verwenden wir es als Beispiel.
Nochmal also an dieser Stelle die Frage: wie sehr gehen wir für uns der Lust nach? Der Lust - nicht dem Trieb...?!

Und Gegenfrage: wie sehr gehen, geben wir nach, wenn diese Lust nicht da ist?

Kennt Ihr dieses Beispiel: 

Wie oft werden also diverse Dinge vorgeschoben, um in Wirklichkeit zum Ausdruck zu bringen, dass man "zum Geier" einfach keine Lust, keinen Bock hat !?!?!?

Um den Anderen nicht zu verletzen???

Wir hatten das Thema mit dem "Verletzen" ja schon ausführlich. Man kann den anderen nicht verletzen. Die Verletzung ist schon in demjenigen drin! Man kann nur seine Finger in diese Wunde legen... oh jaaaa....

Wenn also die Frau sagt, sie hätte keine Lust, dann ist das ihre Verantwortung.
Meine hingegen läge darin, wie ich diese - oft fälschlicher Weise als Abweisung empfundene - aufnehme.
Ob ich sie einfach als Fakt sehe. Und so annehme.
Oder ob ich Drama für mich draus mache, mich zum Opfer mache und weiterhin Salz in meine alten Wunden streue.

Und auch umgekehrt! Sowohl in der Situation als auch der Rolle.
Situation: Frau HAT Lust! Na dann loooos!
Rolle: Mann hat keine Lust!

Mann hat keine Lust...???
Seit wann gibt´s DAS denn?

Oh ja! Es existiert!

Männer sind nicht ständige, nur Kitteln nachlaufenden, auf Titten und Ärsche starrende, geilen Böcke, die alles vögeln, was nicht spätestens bei 3 auf´m Baum ist!

Genauso - um mit diesen Annahmen aufzuräumen - dass Frauen generell ja niiieeee Gelüste, Verlangen usw. in sich verspüren, irgend einem Kerl mal das Hirn rauszuvögeln oder rausgevögelt zu bekommen?!

Was´n Schwachsinn also!
Und wenn wir´s glauben, behaupte ich: Verdrängung und Selbstbetrug!

Und überhaupt und sowieso: wäre es denn in der Tat soooooo schlimm? Soooo verwerflich?

Nur wiederum: wir haben uns in Generationen durch das Schaffen von unzähligen Regeln, Gesetzen, Vorgaben, und vieles mehr im Außen verrannt!
Wir sind oft nicht einmal mehr imstande, unseren inneren Stimmen, Gelüsten, Verlangen zu folgen. Zumindest nicht, ohne diese nicht vorher oder nachher als "schlecht, unmoralisch, verwerflich" u.s.w. zu be- oder veruteilen!

Wie sehr sind wir in Vorurteilen verhaftet?
Es ist doch noch immer nicht gänzlich aufgearbeitet.... das "alte Thema". Wofür wird denn grade eine Frau gehalten, die ihre Gelüste nicht nur denkt....sondern auslebt!?  Schlampe? Hure...? Und sonstige so derart nette Bezeichnungen?
Früher zumindest galt der Mann, der Gleiches tut, als "toller/geiler Hecht" bezeichnet. Mittlerweile hat auch dies sich schon sogenannten moralischen Zwängen unterworfen.
Wieso aber ist die Frau...und auch der Mann das?

Oder bei Gelüsten was Süßes in den Hals zu stecken? Aus welchem Grund wird jemandem gleich Verfressenheit angelastet?
Und so ist das mit vielen anderen Dingen! Vieles wird oft schnell als "maßlos" verurteilt. 
Dies deshalb, weil man es in Wirklichkeit aber dem anderen neidet...? Sich selbst nicht auferlegte "Grenzen" zu überschreiten getraut...

Achtung: ich stelle hier keinen Freibrief für "triebhaftes Herumvögeln" aus!!! Das hat dann meines Erachtens eher wenig mit wirklicher "Lust" zu tun. 
Obliegt nicht meiner Verantwortung!

Aber wie können dies doch letzten Endes auf alles anwenden, was mit Lust "zu tun" hat...nicht nur Sex. Wir können doch alles tun, was Lust bereitet! Wer hat denn wirklich hier das Sagen, uns vorzuschreiben, was uns zu Gelüsten hat...und was nicht? Was wir ausleben "dürfen" und was wir zu lassen haben...!?
DAS liegt in jedermanns eigener Verantwortung. Nicht der des jeweils Anderen!

Oder wäre das dann Chaos für Euch?
Wenn jemand tut, worauf er grade LUST hat...!?

Ich tue hier nun mal MEINE Meinung kund - wohl im Wissen, das es da mögliche "Proteste" geben kann und wohl auch wird:
Gehen wir also zuvor davon aus - ein Mensch ist völlig in seiner Mitte, hat alle Baustellen in sich geklärt, befindet sich in Ruhe, Annahme und Frieden mit sich selbst, IST in einer Liebe zu sich selbst... innerhalb seiner Verantwortung - einzig für sich selbst...

Wie wird dieser Mensch nach außen wirken?

Meiner Meinung nach selbstsicher, bewusst im Hier, präsent - im Innen wie im Aussen.
Wird solch ein Mensch dann wirklich nur Trieben folgen?

Wird solch ein Mensch dann auf der Suche nach der Erfüllung innerer Mängel sein....oder einer entsprechenden Ersatzbefriedigung?

Wird sich dieser Mensch "billig verkaufen" oder jemandem "an den Hals werfen"...?


Oh nein. Dieser Mensch wird meiner Meinung nach sehr bewusst weiter in sich ruhen. Präsent. Und wird dieser Mensch einem gleichgepolten Menschen begegnen, dann wird man bei gegenseitiger Anziehung und Respekt dennoch das Leben feiern können. Und wenn dazu bei beiden Lust - in wie auch immer gearteter Weise - ausgelebt werden will, dann darf es das auch! Jeweils deren Verantwortung! Keines Anderen!

Neuerlich liegt ein "Erwachen", ein Aufbrechen von teils uralten Gedankenmustern im Raum.
Machen wir uns mal ein Teechen der Lust...
...damit wir zum Beispiel mal Lust bekommen, uns selbst und unsere Lüste kennen zu lernen. Sie mal neu und bewusst zu entdecken. Und Ihnen auch Freiraum zum Sein als Mensch zu geben!


Nehmen wir somit "Lust" als Teil unserer Persönlichkeit, verliehen mit Geburt? Oder verstecken, verdecken, verdrängen oder unterwerfen wir sie weiter irgendwelchen, teils fraglichen Regelungen?

Soeben schon wieder mit einigen inspirierenden Gedanken "versorgt", wünsche ich Euch beim Thema "Lust" viele neue Gedanken und viel Liebe!

Euer Prinzerl
Bildquelle: Pixabay