Samstag, 21. Mai 2016

Was ist Liebe?


Hallo liebe Freunde und Leser!

Da las ich kürzlich in einem sehr bedeutsamen Blog folgenden Satz:


"Nur weil die Liebe mit einer Vorstellung verwechselt wird, wird es auch immer wieder zu Missverständnissen kommen!"


DEN Satz darf man sich in aller Ruhe mal "auf der Zunge zergehen lassen" wie es so schön heißt!

In aller Ruhe!

Vor allem... dann einmal auf den "Nachhall", das "Echo" hören... hinfühlen...!


Mal ein Gedanke:
Wir gehören laut wissenschaftlicher Festlegung zur Gattung Mensch. Homo Sapiens.
Wohl an... durch die Evolution ergaben sich verschiedene Rassen. Aber letzten Endes sind wir alle MENSCH! Also alle gleich im Grunde. Oder möchte das jetzt jemand bestreiten?

Wir sind nun - letzten Zählungen zufolge - mehr als 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Trotz aller "Gleichheit" aber nun wage ich zu behaupten, würde man eine sogenannte "biometrische Auswertung" aller Menschen heranziehen, gibt es trotz aller Gleichheit... Unterschiede. Individualität. Einzigartigkeit!

Was hat das jetzt nun wohl mit Liebe zu tun... fragst Du Dich vielleicht...?

Nun.
Folgender Ansatz...
Es gibt eine einzige Liebe. Sie ist gleich, allumfassend.
Doch nun... im Sinne dieser 8 Milliarden Menschen wird sie - jeder für sich - doch unterschiedlich auslegen!


Wenn ich jedoch mein Herz sprechen lasse, erkennt dieses, dass der Mensch in seiner vermeintlichen Ent-wicklung - ich nenne sie vielmehr Ver-wicklung - hier Wertigkeiten, Maßsstäbe, Richtlinien für eine sogenannte Liebe errichtet hat. Doch wozu? Um sie auf diese Weise "erfassbar" zu machen...?
Kann ich Luft erfassen... und doch ist sie. Kann ich Energie erfassen... und doch ist sie. Kann ich Leben erfassen... und doch IST es. Weshalb also sollte "Liebe" eine Ausnahme bilden...?
Letztlich also nicht das IST, das SEIN einer Liebe annimmt und lebt... sondern vielmehr unter dem Deckmantel der Liebe letztlich seine Vorstellungen von Liebe lebt. Teils dann fordert, erwartet, voraussetzt! Von sich... und noch viel mehr... von Anderen!

Wie kommt der Mensch dazu?

Durch ein Programm namens Erziehung, Anpassung... vermeintliches Heranwachsen!

Beispiel: Das Kind sieht - bekommt vielleicht durch diverse Äußerungen mit, wenn Eltern sich küssen... dann lieben sie sich. Aufgenommen. Abgespeichert!
Wenn sie sich z.B. streiten... dann lieben sie sich wohl nicht. Da wird es laut, hässlich. Liebe wird bedingt.
Aufgenommen, Abgespeichert!

Kind lernt dies als "Liebe" kennen... Verhaltensmuster werden kopiert. 
Dass DAS nun mitunter mit Liebe an sich nichts zu tun haben kann, könnte... muss...  DAS erklärt dem Kleinen natürlich keiner. Nicht zuletzt, da die Eltern, Umfeld auch unbewusst leben in ihrem Glauben, ihrer Vorstellung, Bedingung. Ein Kreis schließt sich.


So.
Nun nehmen wir einmal Beispiele zur besseren Verdeutlichung an die Hand:

Der Mann (und auch Frau - also so gar kein Unterschied) glaubt nun, wenn er/sie mich liebt... dann... wird er oder sie... dies und jenes. Es wird also vorausgesetzt, als "Messlatte", als Bedingung geschmiedet, dass in dem Sinne eine gewisse Akzeptanz als Zeichen der Liebe gewertet wird. Und diese Messlatte ist zu halten, mitunter womöglich noch zu erhöhen und zu übertreffen...

Ich grüße herzlich alle Motorradfahrer zum Beispiel!
Ein sehr schönes Hobby. Ich war selbst einer. Und es nahm... nimmt einige Zeit in Anspruch. Keine Frage! Und auf diese will man nicht verzichten!
Was nun eben, wenn ich mit der Partnerin dieses Hobby nicht teile?
"Sie liebt mich also nur wirklich, wenn sie mich mit meinem Hobby annimmt!"...???

Was ist das aber...?

Die Frau nun - gleich als passendes "Beispiel" - glaubt, wenn er mich liebt, dann wird er sein Hobby, Motorradfahren mit seinen Kumpels - hintan stellen. Ich werde seine Priorität Nr. 1 sein!

Was ist dies...?


In beiden Fällen redet man von Liebe... doch letzten Endes spricht man von Handel. Bedingung. Bewertung!
Von SEINER EIGENEN Vorstellung von Liebe! Nicht aber von Liebe selbst!

Denn ... vor allem im "krassen Fall" tritt dann zutage:  Was ist, wenn der Partner / die Partnerin dies NICHT tut...?   

Naaaaa...???

Wird es zu Missverständnissen kommen???

Zuhauf! Ohne Ende wird es das!


Wie entwickeln sich diese Muster ebenso oft?
Beispiel:
Ein Baby feuert in die Windel.
Nun... anfänglich ja vielleicht noch amüsant, dass ein so kleiner Spatz derartige Kegel setzen kann...
...so entwickelt sich dies mitunter zu einer lästigen Pflicht!
Ein Kind hat in der Folge so schnell als möglich "sauber" zu werden!

Zumeist unbewusst... doch für jene 1000 Antennen eines Kindes sehr deutlich wahrnehmbar... reduziert sich die Liebe, die Zuneigung zum Kind...   und sei es nur ein schier unmerkliches Zucken im Mundwinkel des "Windelwechslers"...
Es begreift, verinnerlicht, dass Liebe an Bedingung geknüpft ist!


Zurück ins Erwachsenen-Dasein also...

Wie oft..., wie sehr... wird von uns im Heute nun "Liebe" bedingt...?

Grade in Beziehungen!  Das ist ein emotionelles Pulverfass hoch 10.000!

Las ich nicht kürzlich folgenden Post:
"Probiert nur einer mir das Mädchen weg zu nehmen, versprech ich euch - der macht bald seinen letzten Atemzug!"

Also... ohne dass ich hier nun einige Dinge ausführlich ansprechen möchte, die sich vollends klar in Richtung Mangel und Angst darlegen...

...was hat DAS mit "Liebe" zu tun?

Dies klingt vielmehr nach "Abstecken seines Terrains". Nach Besitzanspruch. Ego-Trip! Mangel. Angst! Angst zu "verlieren". Zu verlieren, was einem niemals gehört!


Wie sehr und wie oft erfordert eine Beziehung sogenannten "Liebesbeweis"...!? Dann liebe ich...!

Und im gröbsten Fall kommt dann der "Umkehrschluss"... der "Schlimmste aller Schlimmen" ... der Partner ginge "fremd"...

Ich hatte das Thema schon oft genug. Aber hier ist für die Meisten definitiv Ende der Fahnenstange!
Hier mündet zumeist alles in Verrat, Enttäuschung und vieles mehr!

Wer Lust hat... Ihr könnte gerne die entsprechenden Blogs auf meiner Seite nachlesen!
Aber Achtung: Da wird nicht mit Samthandschuhen angefasst! Da wird mal so mancher Irrglaube... Irrsinn ... direkt und ungespitzt in den Boden gerammt!


Was bedeutet Liebe aber nun...?

Ich kann - obwohl in Worten irrsinnig schwer zu fassen - nur von mir berichten. Was sich in mir immer mehr weitet, Raum gibt...

Liebe bedeutet für mich, sich frei zu entfalten!

So.


Und hier an dieser Stelle drücke ich nun gleich das imaginäre "Pause-Knöpfchen"!

Ich möchte den Fokus auf folgende Worte richten: "...sich frei zu entfalten..."
Ich nehme an dieser Stelle auch bewusst das Wort "ent-wickeln" dazu...

Jetzt möchte man meinen: Ja wie - sich frei entfalten...? Was sonst! Klar. Jederzeit!

Ich behaupte: Fehlanzeige!

Das ist nur ein Verstand, mitunter ein krampfendes, gerne bescheißendes Ego, das vielleicht glaubt, dies tun zu können!
Doch wie oft, wie viel, wie erheblich, sind wir selbst alleine schon mit unserer Vergangenheit verstrickt!? Und checkens nicht! Nicht zuletzt aufgrund einer Unbewusstheit, die schon seit Generationen weitergegeben wurde...
Wir wundern uns nur über dies oder jenes, verurteilen das Leben, Gott... und wen sonst noch...




Eine Vergangenheit, Verstrickungen... die uns seit Anbeginn prägen, Gedanken, Gefühle, Muster erzeugt haben, deren Richtigkeit oder Wahrheitsgehalt nie mehr überprüft wurde!

Eine Vergangenheit, Verstrickungen, die schon gar nicht "ent-strickt", "entwickelt" wurden. Sodass man von einer Handmarionette von Regeln, Vorgaben, Vorstellungen, Erwartungen losgelassen werden kann und wirklich einmal Entfaltung, Leben leben kann!



Und nur mal so als kleiner derber Seitenhieb:  Ich bin absolut nicht gegen gewisse Traditionen... oder Rituelle.
Doch... ich frage mich... weshalb hat nun neuerlich - grade in Punkto "Liebe" - hat der Mensch sogar eine Notwendigkeit gesehen, sich die gegenseitige Liebe sozusagen sogar vertraglich, per Gesetz festzunageln...!?
Vertraut der Mensch sich selbst so wenig?
Ist das Ganze dann unter diesem Aspekt denn eigentlich noch "Liebe", dass ich einen Vertrag dazu benötige???
Vor allem dann unter dem "Zusatz", dass womöglich irgendwann Schluss ist mit Friede, Freue, Eierkuchen...? Dann also gleichzeitig in gewisser Weise Sanktion droht...


Brauche ich für Liebe also einen Beweis...?

Dann sage mir:  

"Wie beweist Du Dir selbst Deine Liebe... gleich mal vorweg!?"


Ich schmettere Dir förmlich entgegen:  ES GIBT KEINEN BEWEIS!!!

Alles, was sich als vermeintlicher "Beweis" äußert, ist... wie es das Wort schon darlegt... im Außen. Es "äußert"! Erweckt einen Anschein.
Und was machte mir - zusätzlich - dieses Verlangen nach einem Beweis, dieses "Benötigen" eines Beweises ganz klar ersichtlich?
Unsicherheit, Minderwertigkeit - Mangel. Angst!

BIN ICH - so muss ich nichts beweisen! Weder mir selbst... noch Anderen!

Denn alleine auch schon in einer gewissen "Relation":  Ist ein Kuss alleine alles, was eine Liebe herzugeben vermag? Ist die Aussage "Ich liebe Dich" alles, was eine Liebe herzugeben vermag?  Ist Sex und seine sogenannte "Exklusivität zu einer Person" alles, was eine Liebe herzugeben vermag? Ist das Hintanstellen, ein Verzicht irgendeiner Tätigkeit, z. B. eines Hobbys... also ein Tun von etwas mit meiner Liebe, alles, was eine Liebe herzugeben vermag?
Vor allem hinreichend genug, um "BEWEIS" zu sein???
Ist Liebe ein Verfahren, ein Prozess... in dem "bewiesen" werden muss???

Oder ist grade Letzteres aus der Sicht des Hintanstellenden... nicht vielmehr dann Theater, Verrat am eigenen Herzen...?

Oder geht Liebe noch unendlich viel weiter...?!


Mein Herz sagt also:
Im Beispiel einer Partnerschaft (und mir widerstrebt es eigentlich, mich in punkto Liebe immer nur auf Partnerschaften zu fixieren! Als gäbe es außerhalb keine Liebe...  oder wie man immer krampfhaft zu trennen versucht: die Liebe außerhalb Partnerschaften sei anders...- was für eine gequirllte Kacke!):

Ist es für dich Liebe, dem Partner zu sagen (ob nun tatsächlich oder "nur" in Gedanken, Deiner Ausstrahlung), wie er zu sein hat, wie er sich verhalten soll, damit Du seine Liebe erkennen kannst...?!?!? Was sind hier Deine Maßstäbe, deine Vorstellungen, Erwartungen...?

Oder ist es für dich Liebe, wenn Du ... bzw. eigentlich Dein Partner / Deine Partnerin ein bestimmtes "Level" an Vertrauen erfüllt...?

Auch habe ich mich zum Thema "Vertrauen" schon mehr als ein Mal sehr klar geäußert! Das Vertrauen eigentlich nur Abgabe eigener Verantwortung, eigene Einschätzung eines Menschen oder einer Situation ist!  Was aber wenn, Du Dich in dieser Einschätzung nun vertan hast? Dann ist der Andere das Arschloch, die Sau, der Verräter... etc. etc.?
Soviel also dazu!
Gerne mehr und konkreter - mitunter sehr "ungeschminkt" - nachzulesen in meinen Blogs zum Thema "Ver-trauen"!


Liebe Freund und Leser!
Ich glaube, wir können so offen und ehrlich miteinander umgehen, als wir uns durchaus eingestehen können und erlauben, dass wir alle Kinder der Mängel und der Ängste sind. Ohne Ausnahme!

So. Was also wird in einer Beziehung zum Beispiel nun geschehen, wenn ich an meinen Mängeln und
Ängsten noch hänge? Mit diesen noch zutiefst verstrickt bin und dies somit auch ins Leben hinaus strahle...?!
Ich werde - im Sinne einer Resonanz, eines Spiegels - also genau jenes gezeigt bekommen. Das Leben ist viel intelligenter, als wir ihm zutrauten!
Und wenn der Spiegel in einem Punkt leere zeigt... Leere, die wie ein Echo wirkt und sich so verstärkt...
...dann vermag dies zum Beispiel wohl Einladung genug sein, diese Leere zu füllen. Zuerst einmal mit sich selbst!

Je mehr man also dann Ängste in einer Beziehung lebt, sich regelrecht daran klammert - und ich nehme hier ganz bewusst alle Arten von Beziehungen hinein - umso mehr werde ich mein Gegenüber versuchen zu leiten, zu manipulieren. Sodass es meinen Vorstellungen, Erwartungen entspricht.
Da ich mich selbst nicht erfüllen, glücklich machen, lieben kann... na dann soll es doch der Andere, mein Gegenüber, mein Partner tun! ER / SIE soll meinen Mangel ausgleichen!

Und dann glauben wir, dies sei Liebe...?

Selbst wenn der Andere, mein Gegenüber, mein Partner/meine Partnerin - ebenfalls zutiefst unbewusst - jedoch genau aus dem heraus sehr wohl meine Forderung, Erwartung wahrnehmend - dieses Theater unbewusst eine Weile mitspielt!

Paradebeispiel par excellance:  Wieder in einer Beziehung...  Sie sagt zu ihm: "Ich liebe Dich!"
Was kann einem in dem Sinne nun Schöneres wiederfahren? Nichts! Es ist ein wunderbares Geschenk!

Was passiert aber oft?
Innerhalb von Sekundenbruchteilen nun aber zieht Blitz und Donner vom Himmel, weil ER dieses Geschenk nicht erwiedert! Also nichts dergleichen sagt... "ich liebe Dich auch..." oder wie auch immer...   Er nimmt "einfach nur" dankbar an, schweigt und genießt!
Oi oi oiiiiiiiiii
So etwas kommt - genau aus vielseitigen Erwartungshaltungen und nicht unbedingter Liebe - im Heute ständig vor! Hier genau sind wir wieder, dass man vom Gegenüber - über oft solche indirekte "Manipulationen" den "Liebesbeweis", die Bestätigung, den Handel erfüllt sehen will!
Nicht eigentlich schenkt um den Schenkens Willen... sondern - in knallharter Wirklichkeit und Wahrheit -  um der Bestätigung Willen, um des Ausgleiches eines Mangels Willen!

Du glaubst es nicht?
Nun... dann darfst Du ... rein für Dich... an diesen Punkt erst kommen!
Ich hingegen... ich war da schon!
Ich war keinen Deut "besser", bewusster!
Bis mich das Leben aus meinem Glauben, meinem Traum, meiner Annahme, meiner Forderung und Erwartung riss und mir diese sehr unsanft mitten in die Fresse stopfte!

Klingt jetzt ordinär. Hart.
War aber so!

Irgendwann kommt der Punkt, wo man doch aufwacht! Wo Theater zu mühsam wird. Wo einem das Leben die Zeichen und Aufforderungen zu erwachen regelrecht um die Ohren fetzt...!
Oooooooch....! Und dann gibts erst recht Krach! Dann wird es auf eine Krise geschoben!
Denn dann werden meistens die Geschütze "unterhalb der Gürtellinie" aufgefahren! Wiederum Drama und Opferrolle erschaffen...

Und neuerlich: Ent-täuschung. Verrat. Man erschafft für sich Leiden. Opfer. Man fügt sich selbst Schmerz zu! Denn das Leben, der Andere ... alles ist ja so ungerecht.
Dabei kehrt der vermeintlich Täuschende, Verratende nur endlich dorthin zurück, zu dem und was, wer er eigentlich IST! Nicht mehr - nicht weniger.

Liebe Freunde und Leser!
Ich möchte gar nicht abstreiten, dass ein gewisses zwischenmenschliches Tun - einzig aus einem liebevollen Gedanken heraus - nicht wunderschön wäre! Nicht ein Grund zum Feiern wäre! Ein Geschenk wäre!
Im Gegenteil!
DORT beginnt Zwischenmenschlichkeit!
Sei es ein Gedanke, ein Blick, eine unscheinbare Berührung... ein Kuss... bis hin zu auch kleinen Aufmerksamkeiten materieller Art...


ABER:  Warum mache ich ein Geschenk?  Aus welchem Grund, Motiv... machst Du ein Geschenk?Und jetzt nehmen wir bitte gleich mal wieder alles, jeden rund ums Geschenke machen ins Boot!

Wozu / weshalb schenkst DU?

Um etwas zu untermauern? Zu beweisen? Gar etwas zu erreichen? Etwas zu erfüllen - und sei es nur eine imaginäre Erwartung, die Du Dir selbst einredest? Oder gar eine Tatsächliche...?

Oder schenkst Du nun... einzig um des Schenkens Willen...? Um die Freude, die Liebe, die sich für Dich damit verbindet!?
Um diese Freude dann gar mit jemandem Anderen - zum Geschenk dazu - zu teilen, zu feiern!?




Wieviele glauben - wohl entstanden aus alten Mustern, Kopien von Mustern - z.B. eine Partnerschaft, eine Beziehung sei Sicherheit?
Was hat letztlich "Sicherheit" mit Liebe zu tun?

Sicherheit ist Festlegung. Sicherheit ist Bedingung. Sicherheit ist Beschränkung. Sicherheit ist Ver-wicklung.
Man verlangt vom Anderen, dass er ein gewisses Tun, Nichttun, Verhalten an den Tag legt, um für mich den Eindruck zu erwecken, alles wäre paletti. Ich wäre sicher!
In gewisser Weise manipuliert man also.... bescheißt sich selbst! Versucht indirekt dem Suchauftrag des Unbewussten Nahrung, Beweis zu liefern.

Und nur so mal als "Zwischenansatz" hinsichtlich eigener Mängel oder Ängste...
Ist es Dir vielleicht schon einmal in einem kurzen Gedankenblitz vorgekommen, als würdest Du Dich selbst in gewisser Weise irgendwie kontrollieren...? "Unter Kontrolle haben zu müssen"... weil...

Oder wenn dies schon zu tief im Unbewussten verhüllt bliebe... hast Du Dich schon erwischt, Andere zu kontrollieren...? Was der tut, nicht tut... ob er sich mir anpasst, gleichstellt, Erwartungen, Forderungen, Vorstellungen erfüllt...?  Scheißegal, ob sich das nun auf private oder öffentliche, arbeitstechnische Beziehungen erstreckt...?!

Und damit meine ich vor allem, ob da bei dieser Kontrolle, diesem ja vermeintlich "doch nur mal beobachten"... "grade zufällig" das Gleiche dies und jenes... und sei es nur die Vortäuschung eines vermeintlich gleichen Hobbys... dann letztlich zu kontrollieren? 
Oder in einer Arbeit: ich buckle mich krumm und mein Kollege macht einen auf faule Sau! Und scheinbar ... unter fadenscheinigstem Vorwand ziehe ich nicht einfach mein Ding durch... sondern "kontaktiere" meinen Kollegen immer wieder... um letztlich aber vielmehr nur daran festzumachen, Kontrolle und Erfüllung - oder in dem Falle Nicht-Erfüllung - meiner Erwartung zu haben?

Im Hintergrund aber lauern einzig die eigenen Dämonen der Mängel und Ängste...!

Ein gern gesehenes Beispiel: Man(n) und Frau geht getrennt mal fort. Und dann kann man es halt doch nicht unterlassen, als zumindest mal "gaaaanz unverfänglich" so anzufragen beim Partner/bei der Partnerin... wie es denn vielleicht so ginge...? Wo man denn grade sei...? Ob wohl wirklich lustig sei...? Und dergleichen... und noch mehr...
Unsicherheit bis dort hinaus!
Einzig ein Ego kann und will das natürlich nicht zugeben und kaschiert dann unter vermeintlicher Besorgtheit oder Interesse!  HA HA HA !


Wo hingegen finde ich wirklich "Sicherheit"?
IN MIR SELBST ! 
Nirgendwo anders!
Und dies jedoch nur unter dem Aspekt, dass ich von mir selbst nicht Erwarte, Bedinge. Sondern einzig annehme, was und wer ich BIN! Mir bewusst bin!
Es fordert also große Bewusstheit, Eigenverantwortung, Respekt, Liebe!
In mir selbst! Zu mir selbst!

Liebe... die ich mir selbst nicht schenken kann... die ich selbst nicht fühlen kann...
...wie sollte ich diese letztlich jemand Anderem geben, schenken können?

Und...
...selbst bei aller angenommenen Mühe des Anderen...: wie sollte er mir je den Mangel dessen ersetzen können, wenn ich es eben nicht fühlen kann, nicht leben kann?
Das wäre, als versuchte der Andere  ein Fass ohne Boden zu füllen!


Ich lese oftmals solche Fragen, wie "Wie kann ich Liebe in mir erschaffen, erfühlen...?"

Nun. Dazu gibt es kein "Patentrezept"! 
Vielleicht hilft es aber, ganz bewusst zuerst einmal seine Mängel und Ängste direkt zu betrachten - anstelle sie weiterhin immer schön verdrängen, wegschieben.
Diese Mängel und Ängste nicht zu bewerten oder gar zu verurteilen. Sind sind nun mal da. Sie sind ein Teil von Dir. Sie sind Du. Du bist Du... und niemand anderer. Zu keiner Zeit!
UND DU BIST MENSCH !
Alles was da ist, darf jetzt da sein!

Dich also zuerst einmal liebevoll zuzulassen, anzuerkennen, anzunehmen... mit ALLEM was Dich ausmacht...JETZT...
...dies vermag einen regelrechten Staudamm zu öffnen... und Mängel und Ängste können Dich verlassen! JETZT...

Es ist nicht Deine Aufgabe, Dich um die Mängel und Ängste Deines Partners zu kümmern. Nicht Deines Freundes, Deines Nachbarn... und auch sonst niemandem!
Es ist die Einladung an Dich, dich einzig und alleine um DEINE Mängel und Ängste, DEIN Leben zu kümmern!


Und ein wichtiges "Detail" daran:  Wenn Du dies für Dich selbst tust... es wird niemand (mehr) da sein, der Dich be- oder verurteilen könnte!
Einzig aus Dir selbst vermag dies zu entstehen.
Was also soll geschehen?

Gehe also Dir selbst auf den Grund!
Schau Dir alles in Dir an!
Erkenne Deine Wahrheit!
Gib der Liebe eine Chance, sich Dir zu zeigen!

Denn sie ist längst da!!!


Und was dann Beziehungen betrifft...
...wenn Du an jenem Punkt angelangt bist, an dem Du selbst die einzige wirkliche Sicherheit bist, an dem Du Dir selbst DER Fels in jeglicher Brandung bist...
...dann baue darauf Dein Heim namens Leben!

Mitunter wird sich dann auch jene "Entscheidung" auflösen...
...jene Entscheidung... oder Unterscheidung, welche verschiedene Arten von Liebe darstellte!

Ob ich nun meinen Partner/meine Partnerin liebte... meinen Bruder/meine Schwester... meinen Seelenpartner.... oder im "weitesten Sinne" den XY von der Strasse...

Wie unterschiede ich, legte ich hier fest? Wen ich mehr oder weniger... oder anders liebte...?
Weshalb vergleichst, unterscheidest, trennst Du überhaupt?
Welchen Maßstab setzt Du hier an?
Aufgrund was? Deiner Erfahrung? Einer Regel?

Etwa... welche "Bedeutung", "Wertigkeit" dieser Mensch für mich hat?
Doch wiederum: wie entstünde, wertete sich diese "Wertigkeit"? Etwa einzig von einer Abstammung her? 
Oder was wiederum setzte einen Menschen, den ich ebenso irgendwann zuerst als völlig Fremden getroffen und danach zu meinem Partner gemacht habe, demjenigen gleich oder "gleicher", als den ich ebenso grade auf der Straße getroffen habe?
Vergleichst Du also Äpfel mit Orangen?
Erkennst Du hier die Muster einer Anpassung?



Für mich ist Liebe nicht nur eine hormonelle Schwankung! Eine dadurch bedingte "Verliebtheit"!

Liebe ist für mich eine Schwingung, ein Energiefeld, das ALLES umfasst!




Wenn mich nun jemand fragte - neuerlich in Richtung Beziehung - was nun denn sei, wenn man letztlich feststellte, dass eine Beziehung auf der Basis von Suche nach dies und jenem nicht funktionierte...
...nun...
...dann IST das so!
Letztlich spiegelt das Leben immer!
An sich sollte man sich glücklich schätzen, bisheriges genießen und erleben haben zu dürfen!
Und Leben ist nichts starres, nichts fixes!
Leben zeigt auf, wenn Veränderung angesagt ist... wie es auch zeigt, wenn Ruhe und Bestand angesagt ist!
Der Mensch aber neigt in der Regel dazu, Drama zu erschaffen, Opfer zu sein... bzw. sich dazu zu machen!

Aber gleichzeitig IST das auch kein Vorwand, als dass ich dann behaupten müsste - oder vor allem im Sinne eines gekränkten Ego wollte -  dass ich den Menschen, mit dem die "Beziehung" an sich nicht (mehr) "funktionierte", nicht trotzdem lieben könnte!
Weshalb sollte Liebe hier plötzlich "verschwinden"?

In letzterem sähe ich einzig und alleine ein deutliches Zeichen, dass die Beziehung nicht auf Liebe bestand... sondern eben aus Handel. Einem vermeintlichen geben und nehmen Müssen.


Was also ist Liebe mein lieber Leser, liebe Leserin...?

Es obliegt Deinem Herzen, dies für Dich zu fühlen...,  zu leben...!
Dein Leben damit zu er-füllen!

Weder ich, noch irgendeine Anwendung, ein Buch, eine Religion oder eine Zauberformel werden das letztlich für Dich tun!

Für mich ist Liebe Basis, Grundschwingung allen Seins.
Basis jeglicher Entwicklung!

Nicht nur ein bisschen Flower-Power-Getue und überall Blümchen und Flüsse aus Honig!
Liebe umfasst auch Einsatz. Aktivität. Hinwendung zu Dingen, die mitunter unangenehm sind.

Liebe ist für mich die Frage und Entscheidung,
ob sie bewusst in meinem Leben sein soll und darf... ob ich sie wahrnehme ... oder nicht!

Gleich einer Sonne... und darüber hinaus. Sie ist da. Es obliegt mir, ob ich sie wahrnehme.
Gleich einem Leben... und darüber hinaus. Es ist da. Es obliegt mir, ob ich es wahrnehme.


In diesem Sinne...
...so wünsche ich Dir lieber Leser, liebe Leserin... von Herzen unendlich viel Liebe!
Ich Teile meine Liebe mit Dir... als Geschenk an Dich!


Dein Prinzerl


Bildquelle: Pixabay, Eigen (C)

Mittwoch, 18. Mai 2016

Wahrheit oder Lüge... Bloß ein Spiel? Oder mittlerweile Normalität?


Hallo liebe Freunde und Leser!

Ja... nicht zuletzt inspiriert aufgrund auch anlassbezogener Vorfälle aus dem täglichen Leben möchte ich mich da mal gedanklich und gefühlsmäßig diesem Thema widmen...!
Auch bin ich in diesem gedanklichen Streifzug auf einen Song von Wolfgang Ambros gestoßen, der seine Inspiration beitrug... der da lautet: "I´ glaub, I´ geh jetzt".

Der Originaltext ist zwar in österreichischem Slang gehalten... aber für Interessierte durchaus nachvollziehbar zu "übersetzen"....  *grins*


Selbstverständlich nun...
...man könnte vorweg sicher festmachen, dass es verschiedene Arten von Wahrheiten gibt!
Jeder hat in dem Sinne so seine "Wahrheit".
Jeder färbt seine Geschichte nach seinem Gutdünken ein.


Es werden mitunter ganze Konstrukte einer vermeintlichen Wahrheit erschaffen, die andere blenden vermag oder soll... die eigene "Fehler" oder Unzulänglichkeiten verbergen soll...
...doch wenn man dann beginnt zu beobachten, zu hinterfragen, bewusst zu machen...
...dann entdeckt man die "Wahrheit names Lüge" ... und nicht selten bricht ein solches Konstrukt dann zusammen.
Und sei es nur das eigene Lebenskonstrukt, welches bisher auf zumeist unwahren Gedanken und Gefühlen aufgebaut war. Dessen Schaffung und Erhaltung uns jedoch im Zuge der Anpassung aufgetragen wurde.

Allerdings - und grade eben wird mir wieder ein lebendiges Beispiel vor Augen geführt - ist es oft eine deutlich sichtbare, spürbare Begleiterscheinung...
...wenn man dann ein solches Netz an Unwahrheit aufdeckt, sozusagen dem Erbauer den Spiegel vor die Nase hält...
...dieser also dann ebenso bemerkt, dass er mit seiner Variante, Darstellung der Dinge nicht Erfolg hat...
...ja dann greifen diese Menschen sehr gerne in die "unteren Schubladen". Dann wird "Dreckwäsche" gewaschen, unter die Gürtellinie gefeuert. Und wie!
Und weshalb...?

Weil genau in diesem Fall der immer noch andauernden Unbewusstheit das schon früh verletzte Mangelkind zutage tritt!


Nicht zuletzt aus einer Anpassung des Mangels und der Ängste heraus jedoch scheint es mir, als wäre genau durch jene Anpassung ja schier eine regelrechte "Notwendigkeit" entstanden, eine Sache, ein Fakt, eine Gegenbenheit nicht einfach als solche belassen zu können, sondern alles in irgend einer Weise mit einer "persönlichen Geschichte" oder "Wahrheit" verkleiden zu müssen.
Nicht zu letzt, um letztlich wieder irgend einen Mangel auszugleichen oder (s)eine Angst zu kaschieren!


Wie nun ist es aber so im täglichen Leben, in den jeweiligen Begegnungen... im Sein und Umgang zuletzt mit sich selbst...!?

Wie oft - tritt man jetzt mal rein nur in die beobachtende Rolle - belügt man sich "unterm Strich" denn selbst...?

Eine sehr häufig gestellte Frage in der Begegnung: "Wie geht es Dir?"

Meist getätigte Antwort - sowohl gegenüber sich selbst als auch einen allfällig Fragenden:  "Gut!"

Doch...
...IST DAS SO...!?!?!?!?!?

Und jetzt mal ganz ehrlich...:  Leben ist eben nun mal Achterbahn. Da kommen kleine und große "Arschengel" auf einen zu, reiben Dir ihre Botschaft unter die Nase...

...und Du behauptest allen Ernstes, Dir ginge es gut...???

Wahrheit?  Oder Lüge?


Und wenn "Lüge"...:  Wozu...?

Wem willst Du etwas vorspielen? Wem willst Du etwas beweisen...?  Oder was auch immer als sogenanntes Motiv dahintersteht...?


DAS ist jetzt nur eine einzige, winzige Frage, ein einziger, winziger Punkt... also noch lange nicht einmal die Spitze des Eisberges!

Und doch ... auch ganz ehrlich:
Ich werde den Eindruck ganz einfach nicht los, dass man es im Heute sogar drauf anlegt! Man will die Wahrheit mitunter nicht hören! 
Diese Floskel z.B. "Wie geht es Dir"... ist nur mehr eine vermeintliche Höflichkeitsfloskel, Auftakt zu einem Smalltalk, in dem man sehr oft aber dann eigentlich auf die eigenen Probleme des "Fragenden" gelenkt wird... anstelle womöglich wirklich am Gegenüber interessiert zu sein!
Letztlich also Theater!



Es gäbe so unendlich viele Dinge, die ich hier nun als Beispiel reinnehmen könnte...
...das füllte mehrere Bände!

Aber ein Beispiel aus einem "praktischen" Leben...
...geschehen auch erst kürzlich bei einer Bekannten:

Mit Dezember führt man ein Mitarbeiter-Gespräch und erkundigt sich nach dem Stand der Dinge, der Zufriedenheit des Chefs mit der Mitarbeiterin usw. usw.  "Alles in Butter" lautet das Ergebnis.
Nicht einmal 2 Monate später wird die Kündigung ausgesprochen.
Aus vermeintlich wirtschaftlichen Gründen lautet die mündliche Begründung.

Also ich wage selbst hier jetzt nicht, jedes Detail aufzuwiegen... doch 1 + 1 sind bis jetzt immer noch
2.
Und ich habe "mehrere Augen und Ohren", die diese "Rechnung" letztlich untermauern.
Und komme zu dem Schluss, dass diese sogenannte Begründung halt ein Vorwand ist.
Wie komme ich drauf?
Nun... nur als Beispiel... wenn - zu diesem Betrieb völlig außenstehende Personen - dann in einem zufällligen Gespräch ziemlich negative Äußerungen über die Mitarbeiterin, die sie wiederum von Verantwortlichen direkt aus dem Betrieb gehört haben... wiederum zu mir als lediglich Bekannter  fallen lassen, der mit dem so überhaupt nichts zu tun hat...
...wie gesagt:   1 + 1 = 2!

Aber... seit geraumer Zeit versucht man gerne 3 draus zu machen!

Wahrheit?  Oder Lüge?

Und wenn eben doch Lüge... wozu?

Ist es die Angst eines Chefs, sein vermeintliches Gesicht zu verlieren? Oder in dem Sinne "enttarnt" zu werden, dass von Anfang an andere Absichten/Interessen bestanden?
Ist es die Angst, dass das Gegenüber - also hier eine Mitarbeiterin - die "Wahrheit" nicht vertrüge...? Oder man widerum gar kein Interesse hat, das mit der Mitarbeiterin vielleicht zuerst einmal zu klären...? Also gleich von Beginn an mit "offenen Karten" zu spielen...
Und... und... und...


Wisst Ihr Leute...
...ich habe ja nun schon sehr viele Blogs zu verschiedenen Themen verfasst.
Ich habe dort mit meiner Meinung, meiner Wahrheit mitunter  selten "hinterm Berg gehalten".

Weshalb sollte ich auch?
Weshalb sollte ich lügen? Weshalb sollte ich Theater spielen?
Nur... um den Schein zu wahren?

Wozu sollte ich von mir ein Bild erzeugen wollen, dass nicht meinem "Ich" entspricht?
Und vor allem dann erst den riesen Aufwand betreiben, das Bild ja schließlich aufrecht erhalten zu müssen...

Was zur Hölle hätte ich davon???

Nur neuerlich der Ansatz: Heutzutage ist es vielfach nicht mehr interessant, eben genau das oder den darzustellen, der man IST! Sondern jenen, der man nach gewisser Vorstellung von sich (einem Ego) oder Anderen vielmehr sein sollte!
Man sieht nur mehr , was man sehen will. Was grade ins eigene "Konzept" passt. Gleiches mit dem Hören! Und wenn dies nicht reicht... dann erfindet man halt etwas, interpretiert erneut etwas - jedoch wieder nur im eigenen Sinne.
Grade jetzt - wo ich mich zum Beispiel um einen neuen Job bemühe - fällt dies ungemein deutlich auf!
Die Firmen - die Verantwortlichen wollen nicht Fakten, Fähigkeiten, Tatsachen hören.... sondern eine Story, die bestmöglich in deren Vorgabe, Vorstellung hineinpasst!


Und da wir grade beim Thema "Internet" sind...:
Wie sehr folgt man dort noch einer Wahrheit?
Versucht teilweise - schon dem richtigen Leben förmlich entrückt - dort seine Wahrheit fürs eigene Leben zu konstruieren, heruszuziehen?
Wie sehr versteckt man sich dort hinter Anonymitäten... also indirekt Lügen, nur um mit teils brachialen Worten seinem Unmut Luft zu machen?

Wie sehr macht es grade im jetzt die Runde, oft hinter augenscheinlich harmlosen Dingen, mitunter auch vermeintlich spirituellen Dingen einzig eine Abzocke sondergleichen zu vernebeln... nur um letztlich Leute abzuziehen? Glaubt und präsentiert noch daran!
Und wehe man spricht dann dagegen... weil es womöglich mitunter z.B. einer gesetzlichen eindeutigen Regelung als "Lüge" anzusehen ist...
...oi oi oi...!


Schon früh in meinem Leben "riskierte ich eine dicke Lippe"... war - wie man es bei uns hier in Österreich so schön ausdrückt - "goschert". Zumindest hat man mich so eingestuft, verurteilt, es mich spüren lassen, ausgegrenzt. Doch ich sprach es aus als ich, als Ernold Prinz.
Ich stand einfach zu dem, wer ich war und was ich tat!  Nicht nur einfach nur als Statist - wie einst ein biblisch erwähnter Judas - daneben und plapperte schön Anderen nach oder verleugnete.
Nur... als was wurde dies dann ausgelegt??? Wird es zum Teil noch immer...?

Man wurde zum Vollpfosten mit Prädikat ausgezeichnet. Ausgegrenzt, teils sogar gemobbt bis aufs Blut... und... und... und...
Man erhielt die "Arschkarte".
Man(n) und Frau... die womöglich dann also noch untermauern kann, sich nicht einfach etwas an die Backe labern, andichten, unterstellen lässt...
...oh ja... dieser Mensch wird dann mitunter sogar "gefährlich"! Unkontrollierbar.

Ein Beispiel aus meiner letzten Arbeit:
Ich hatte wiederholt angeregt, Abverkaufsgeräte nicht einfach in Kartons irgendwie unschön hingeschlichtet (mehr "Kraut und Rüben") zu belassen, sondern zumindest  schön und deutlich sichtbar zu beschildern. Diese gar auszustellen. Als Kunde will ich gerne ein Produkt sehen. Und bestimmt nicht nur den schon mal geöffneten Karton!
Was war?
Abgetan hat man meine Vorschläge! Unter allen möglichen Vorwänden. Vielleicht dann noch als "unqaulifizierte Meldungen" negativ gegen mich gewertet, wer weiß... denn was habe ich denn schon für eine Ahnung von Dingen... Ich bin ja wahrscheinlich die ländliche Einfalt aus "Hintertupfing" persönlich...
Und jetzt?
Ich bin nicht mehr dort... und siehe da! Auf einmal gehts! Auf einmal ist aufgebaut, auf einmal ist ausgestellt...
Jetzt hat sich jemand "mit meinen Federn geschmückt". Aus welchem Grunde aber zuvor meinen Vorschlag unter Vorwand abgelehnt?
Oder da kenne ich einen Laden, der versucht, sich mit gutem Lohn, interesanten Möglichkeiten und super Arbeitsklima hervorzutun...   Und was ist?   Dort findet eine Personalfluktuation statt, so schnell wechseln bald andere ihre Klamotten nicht! Selbstverständlich aufgrund der sicher sooooo tollen Verhältnisse!
Aber wacht man auf? Sieht man den Spiegel?
Nö - wozu denn?!
Irgend ein Blöder steht jeden Tag auf...

Auch mal nur so als Gedanke...
Könnte es sein, dass das derzeitige System Gesellschaft und "Leben" eine Ehrlichkeit, ein Mitdenken, eine Authentizität mitunter ausnutzt oder gar als giftige Konkurrenz sieht...? 
Mangel und Angst! Selbst dann als nicht so toll dazustehen?!  Genau das - Nichts weiter!

Da kommt das unbefriedigte innere Kind wieder zutage! Wie es zornt und wütet... und gar Galle spukt!
Da werden menschliche Existenzen verbraten, verheizt...


Nur stelle ich Dir lieber Leser, liebe Leserin nun eine sehr nachhaltige und tiefreichende Frage...
...und es wäre durchaus mal nett, hier Antworten zu erhalten... nicht nur "likes"...:

Gibt es für Dich zwischen Ehrlichkeit und Falschheit/Lüge einen Kompromiss...???

Ja / nein? Weshalb?


Irgendwie schallert es mir - trotz nicht allzu vieler Erinnerungen aus meiner Kindheit - noch im Ohr, ja dass eine kleine "Notlüge" vielleicht durchaus vertretbar sei...

Jetzt im heute sage und fühle ich: NEIN

Denn nimm nur als Beispiel Milch! Es ist egal, ob die Mild nur einen leichten "Stich" hat... oder ob Du als der Packung schon beinahe Frischkäse schüttelst... ungenießbar ist und bleibt ungenießbar!

Was also sollte bei der Lüge dann "anders" sein...?!?
Oder erdreistet sich ein sogenannter Verstand hier einzig wieder nur einen gar verzweifelten Versuch einer Rechtfertigung von Abweisung von Bewusstheit, Verwantwortung und Respekt...?

Könnte man also durchaus hier anlegen, dass diese sogenannte "Notlüge" dann ein solcher "Kompromiss" sein könnte...?

Doch dann frage ich mich:
a) Wo setze ich hier eine Abgrenzung zwischen "Notlüge" und "Lüge"
b) Wozu sonst, als letztlich auch einer Verschleierung, Ablenkung, usw. diente selbst nur eine kleine Lüge...?  Weshalb glaube ich, verfolge ich den mitunter unwahren Gedanken, dass ich eben nicht ganz einfach und offen die Wahrheit kundtun könnte...!?

Und beinahe erschreckend ist es dann noch, wenn man beobachtet, wie einfach dieses tägliche Theater mittlerweile von der Hand geht! Unglaublich!
Wie üblich ein solches Gehabe und Getue ist!

Mitunter... man will die Wahrheit gar nicht hören!!!  Ja man tut einen Erklärungsversuch mit einer Wahrheit dann als Ausrede, Vorwand, Lüge ab!  Die Menschen sind offenbar "bereiter", eine Lüge zu hören, als sich eine Wirklichkeitsdarstellung anzuhören. Noch viel weniger, dem Gegenüber in seiner Menschlichkeit vielleicht die eine oder andere "Panne" zuzugestehen! Dem Gegenüber seine Art der Bewältigung seines Seins, seiner Bemühungen einzuräumen!!!
Auch wiederum nur aus eigenem Mangel und Angst heraus!

Ich habe in einer ehemaligen Arbeit ein Beispiel erlebt, an dem man eine Panne nicht akzeptieren wollte. Nein. Man hat es dann sogar noch umgekehrt. Erst hat man es mit einem offiziellen Verfahren versucht, um mir ans Bein zu pinkeln. Dort jedoch diese Absicht erkannt, wurde sofort eingestellt. Da das dann also nicht geklappt hatte, hängte man mir ein internes Verfahren an... und selbstverständlich wurde dabei noch gültige Vorschrift gebrochen ... und mir letztlich eins ans Zeug geflickt. Ich sollte "bluten", an den Pranger!


Mein Herz liefert mir die Erklärung für diese vermeintliche "Notwendigkeit"!

Mangel!
Angst!

Mangel: 
Ich bekam bzw. hatte z.B. nie die Möglichkeit, mir ein Selbstbewusstsein aufzubauen. Zumindest nicht ausreichend genug, dass man mir auch die Wahrheit ins Gesicht sagen könnte! Zumindest nicht in DEM Ausmaß, dass ich z.B. eine Aussage, eine "Wahrheit" meines Gegenüber, einer Situation rein als Fakt, als Aussage, als Hinweis etc. annehmen und diese objektiv behandeln könnte!
Nein. Es muss sofort persönliche Geschichte und Drama draus gemacht werden.
Oftmals - wie zuvor angeführt - werden hier eigene Erwartungen, Vorstellungen, Forderungen in den Vordergrund gerückt, um eigene Unzulänglichkeiten zu überdecken!

Beispiel: Jemand... nein ... machen wir´s persönlicher...
...Eine hübsche Frau sagt mir mitten ins Gesicht, ich wäre nicht ihr Typ. Fakt: ich gefalle ihr nicht.
Was geschieht nun?
Beleibe ich völlig locker? Nehme das einfach als ihre Aussage an ... und gut? Denn schließlich z.B. gefallen mir ja auch nicht alle Frauen gleich gut! Und die Chancen stehen nun mal 50:50, dass ich jemandem gefalle... oder eben nicht!
Oder sticht es mir da gleich wie ein Dolch ins Herz, ich versinke am Liebsten im Boden... sehe mich womöglich zutiefst verletzt? Denke mir womöglich noch dazu a´la "was für eine arrogante Tussi"... oder Sonstiges?  Mache dieses Fakt also zu einem Drama, bin verletzt, enttäuscht etc., "verkleide" es mit meinem Leiden, mit der "Ungerechtigkeit der Welt" u.v.m.?

Angst:
Ja... und hier liegt der "Umkehrschluss".
Ich sage - wenn mich zum Beispiel eine Frau beim Fortgehen anbaggert - nicht, dass sie nicht mein Typ wäre. In dem Irrglauben, ich könnte sie ja womöglich verletzen! Halte also lieber meine Klappe und spiele das morbide Spiel mit?  Oder erfinde - also lüge - unter einem anderen Vorwand mein "Entkommen" aus der Situation.
Oder dann noch die andere "Gruppe", die über Menschen schimpft, sich lustig macht, diese mitunter sogar tätlich angreift etc. Nur weil´s so lustig ist?  Nö. Ebenfalls aus einer Form der Angst heraus, man könnte ja an diesen selbst Mängel und Ängste erkennen. Also geht man lieber auf Andere los, um zu vertuschen...  Extremform davon: Mobbing, Bullying


Beide Dinge also basierend auf unwahren Gedanken, die wir einst selbst... aufgrund von Vorkommnissen erschaffen haben!
Zu keinem Zeitpunkt hat uns jemand verletzt oder tut es heute! 

DAS tun wir schön immer nur selbst! Keiner sonst!


Denn...
...zum genannten Beispiel nochmal:
Bin ich selbstbewusst... wie sollte mich dann eine solche Aussage verletzen?
Bin ich´s aber nicht... ja dann ist durch die Opferrolle, die ich in dem Moment einnehme, jeglicher eigener Verletzung Tür und Tor geöffnet! Denn es sind MEINE Gedanken, mitunter MEINE Gefühle und Emotionen, die hier hochkommen. Die tut der Andere nicht in mich hinein!!!


Und irgendwie muss ich doch noch was anbringen, nachfragen...

Wenn man sich das dann so ansieht... selbst mal "nur" eine kleine "Notlüge"...

Wie fühle ich mich dabei?

Gut...???

Also aus meiner Vergangenheit heraus kann ich mit Fug und Recht sagen: BESCHISSEN !!!

Weshalb?

Nun... ist das letztlich respektvoller Umgang? Sowohl mit sich selbst... als auch mit anderen Menschen?
Nein.
Aber es ist im Heute gang und gebe. Normal. Also für mich doppelt beschissen!

Ist das verantwortlicher Umgang? Sowohl mit sich selbst... als auch mit anderen Menschen?
Nein.

Ist das zielführender Umgang? Sowohl mit sich selbst... als auch mit anderen Menschen?
Nein!

Ich sähe in dieser Notlüge alleine schon einzig einen krampfhaften Rechtfertigungs- bzw. Fluchtversuch vor sich selbst. Vor einer Bewusstheit, vor einer Verantwortung, vor einem Respekt....
...vor dem Leben.


Denn...
...ich möchte doch jetzt einmal folgenden nüchternen Gedanken zur Überlegung anstellen:

Wenn ich also davon ausgehen kann... bzw. schier muss, dass ja ständig in gewisser Weise gelogen, Theater gespielt wird... dann wird der Grad der "Wahrscheinlichkeit", der "Wahrheit", auf die man mitunter seine Entscheidungen plant oder baut... mitunter gering sein!
Worauf also kann ich dann wirklich bauen?

Oder muss ich vielmehr in Anbetracht dieser Tatsache nicht zwangsläufig dann immer schon mit Plan B und C... oder noch mehr herumlaufen im Leben?


Doch... wieviel Energie geht hier verloren...!?   Wieviel Potential...!?    Wie mühsam ist das denn, sich ständig auf gewisse "Eventualitäten" innerlich vorbereiten zu müssen...!?

Wieviel an Möglichkeit und Chance wird damit vertan?


Und das "Allerbeste" im Leben ist ja dann...
...wenn man aus diesem "Hamsterrad" aussteigt. Oder wie es heutzutage oft gerne spiritualisiert
klingen mag: sich aus der Matrix abkoppelt!
Dann kommt erst richtig "Freude" auf!

Denn bei allem Selbstbewusstsein, bei jeglicher Eigenverantwortung und Respekt... zu sich selbst und dadurch zu Anderen...
...da kommen dann - mitunter noch häufiger als zuvor - Leute auf den Plan, die dir dann sagen wollen, müssen... was sie von dir halten. Wie sehr du ihnen zu Gesicht stehst!  Oftmals natürlich - wie gehabt - nicht im direkten Sinne...
Doch als "Aussteiger" erkennst du natürlich die Muster und das "Spielchen" dahinter, darunter, drum herum!
Diese Leute wollen dir dann auf diese "dramaturgische Art und Weise" sehr deutlich vor Augen führen, wie sehr und schnell es auch ohne dich geht!

Es ist nur mitunter eine doch doppelt belastende Sache, dann hier einen "Mittelweg" zu finden, der trotz augenscheinlicher Trennung einen gemeinsamen Nenner findet.

Es ist also für einen "Aussteiger" im derzeitigen Sein und Leben mitunter doppelt anstrengend, da man zwar für sich selbst alles unternehmen und anstrengen kann und will...
...es aber da immer noch den mächtigen Faktor der "Anderen" gibt, die das Hamsterrad noch nicht mal erkannt haben und in irrigem Glauben daran noch festhalten, ja es gar verteidigen!

Denn ganz ehrlich...:  wer von den Bewussten, Eigenverantwortlichen wüsste nicht, dass es ohne einen ganz sicher auch geht, die Welt sich weiterdreht...!?
Ich zumindest brauche dazu keinen Hinweis!
Doch Menschen im Glauben von Macht oder Position neigen tendenziell noch mehr dazu, es einem vermeintlich extra vor Augen führen zu müssen...
Denn wenn man da gar - einfach schon aus einer Lebenspraxis heraus und nicht einer Pragmatik - gewisse Dinge beim Namen nennt, endet man schnell am Abstellgleis... wie hier im eigenen Beispiel...
Zu diesem Beispielfall noch konkrete Info dazu:
Der Job wird auf der Homepage selbst angeführt. Ebenso dort ist eine Firma vorgemerkt, die seit nunmehr 3 Monaten einen Mitarbeiter sucht...
...aaaaaber... nein. Abgelehnt.
Mittlerweile gäbe es eine weitere Firma, die mich einstellen würde... aber nein. Ich muss ja nun auf den "Spezielberater" warten... der erst recht wieder ablehnt.


Doch...
...wer kennt den Film Matrix?
Wenn da also jemand auffällig wird... dazu gibt es die Wächter. Und diese Wächter eilen sofort los, und eliminieren die Auffälligkeit. So wie zuvor - nur auf die Praxis draußen umgemünzt!
Man ist also angehalten, in gewissem Maße auch den "Ball schön flach zu halten", um nicht zuviel aufzufallen, da man ansonsten sehr schnell ... zwar nicht eliminiert wird in unseren geografischen Breiten...  aber man trotzdem so schnell kein Bein mehr auf den Boden bekommt!


Liebe Freunde!
Ihr glaubt vielleicht nicht, WIE OFT ich mich schon gefragt habe...
...hätte ich doch lieber meine vermeintlich provokante Klappe halten sollen?
...hätte ich nichts so viel reden sollen?
...hätte ich öfter und mehr tun sollen, was die Anderen tun?

Nur...
...hätte ich dann wirklich mehr zu sagen heute?
...würde ich dann wirklich mehr dazu gehören?
...hätte mir das alles wirklichen Vorteil gebracht?

Doch bei allem "hätte", "könnte", "wäre"... und vielem mehr...:
Ich kann jetzt ... jeden Morgen vor den Spiegel treten und mich darin ohne schlechtes Gewissen betrachten! 
Und somit steht für mich einwandfrei fest:  Nein - ich "hätte" nicht...!
Da bin ich also doch gerne "anpassungsgestört"!

Und ich bin es zusehends immer noch mehr leid, in diesem Theater mitzuspielen. Nur aufgrund der uralten Verstrickungen in des heutige System Leben ist ein simpler Ausstieg nicht möglich!

Wahrheit oder Lüge also...

Nur gäbe ich zu bedenken...
...raubt es denn nicht Energie im Wissen einer Lüge zu leben?

Oder ist man schon derart gefangen in diesem Hamsterrad, dass einem dieser Energieverlust nicht mehr auffällt? Gar nicht interessiert...

Nur...
...was soll dann zurück kommen? Wenn man dies ausstrahlt, lebt?
...wie anders soll man das heutige Geschehen im Außen rechtfertigen?

Das kommt nicht vom sauren Regen  oder von Chem-trails!


Auch wenn man es nicht gerne hören will.... oder noch weniger sich damit befassen....

... ich lade JEDEN aus tiefstem Herzen ein, sich dringend einmal mit dieser Thematik auseinander zu setzen!

Zu allererst Beobachter seiner selbst zu werden!
Denn alle mögliche Veränderung beginnt IN uns!

Es sind mehrere Kreise, die in uns angelegt sind.
Kreise, die bisher jedoch auf unwahren Gedanken und Gefühlen basieren.

Kreise, die gleich einer Halskette mit Perlen geöffnet und zuerst einmal alle Perlen heruntergenommen werden dürfen.
Um sie schließlich neu ordnen zu können!


Liebe Leser und Leserinnen!

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, eine schöne restliche Woche...
...und eine schöne Zeit, um Euch in vielerlei Hinsicht mit Euch selbst auseinander zu setzen, Euch herunter zu nehmen und neu ordnen zu können...

Euer Prinzerl

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