Montag, 26. Januar 2015

Beständigkeit - ausgerechnet im Kreis des Lebens?


Hallo meine Freunde an einem so herrlich weißen Wintertag!

Heute möchte ich diesen Blog einmal dem Wort "Beständigkeit" im Sinne des Bildes und seiner Geschichte dazu widmen...
...und passend ist auch die Szene im Bild zur Landschaft draussen...  :-)


Nun... wie definieren wir Beständigkeit...?
Auf den ersten Gedanken wird mit dem Wort "Beständigkeit" eher doch mehr Dauerhaftigkeit, Unveränderbarkeit, oft Stillstand oder BEstand, dass etwas bleibt so wie es ist... o. dgl. assoziiert...

Verbinden wir dann den Gedanken der Beständigkeit auf unser Leben....was fiele uns dazu ein?
Beständiger Job...? Beständige Gesundheit...? Bestand in der Beziehung...? Und vielen anderen Dingen im Leben, in denen wir uns manchmal sogar diesen Stillstand oder BEstand wünschen...? Auf das sich nur ja nichts verändern möge...?

Und wenn wir den Gedanken noch weiter verfolgen.... sind wir dazu auch bereit etwas zu tun, gar aufzugeben, zu verdängen, zu verleugnen, zu verraten.... nur um möglichst diesen Bestand zu wahren...?

Aus welchem Grund spreche ich insbesondere Letzteres an...?

Wieviele Menschen unter uns scheinen - als Paradebeispiel - von ihrer Vergangenheit teils regelrecht verfolgt? Hadern mit ihr....liegen mit ihr teils förmlich im Krieg! Dies hätte sein sollen oder nicht.... Jenes hätte passieren sollen oder nicht...
Hätte, könnte, sollte, müsste....und vieles mehr... Alles was jedoch dem Leben, der Realität, dem Gschehen im Jetzt selbst wiederspricht!
Beweis?
Das Leben selbst!
Denn hätte etwas anders sein, kommen, erfolgen o. dgl. sollen,.... ja dann wäre es ja auch passiert! IST ES ABER NICHT!

Aber wir hadern, geben auf, verdrängen, betäuben, verleugnen, verraten....oft vorrangig uns
selbst.

Verraten unsere Gedanken, Gefühle.... Laufen vor unserer eigenen Verantwortung davon.
Wie?
Angefangen von Fluchten in Süchte...wie z.B. Alkohol...?
Weiter mit Fernsehen...sich von irgendeinem Schrott berieseln lassen, damit man nur ja nicht denken muss? Aktuelle Studien besagen, dass - bezogen auf Deutschland - im Schnitt jeder täglich 223 Minuten vor der Glotze verbringt!!!   223 Minuten!!!  JEDER!!!

(Bezug: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2913/umfrage/fernsehkonsum-der-deutschen-in-minuten-nach-altersgruppen/)

Dann ein Vielfaches mit der sogenannten "Freizeitwirtschaft". Höher, größer, schneller, weiter...bloß um abzulenken von uns! Von diversen "Spiel-Urlauben"vor PC´s noch gar nicht die Rede!

Keines von allem - wie auch bei vielen anderen Dingen - in Maßen und bewusst in Anspruch genommen, wird "schädlich" sein...

Doch hadern wir einerseits mit einer Vergangenheit - und zugleich mit dem Leben selbst...
...doch andererseits scheinen wir nicht in der Lage zu sein, sich jedes einzelnen Geschehnisses bewusst zu sein. 
Ihm Gedanke und Raum zu verleihen, dass es passiert oder passiert ist. Und es genau so kam, wie es sollte ... und nicht anders! 
Ihm liebevolle Annahme angedeihen zu lassen und Bereitschaft für den Gedanken, dass alles - wirklich ALLES - seinen tiefen Sinn hat. Auch wenn wir ihn nicht sofort erkennen mögen...!

Wir sammeln.... oder - gleich der Geschichte im Bild - sitzen auch auf unserem Ast des Lebens und sehen nur zu....
....sehen zu, wie eine Flocke ... ein Geschehnis nach dem anderen auf diesen Ast fällt!

In der Annahme oder letztendlich Täuschung oder Verdrängung, dass ja eine Flocke...ein Geschehnis schon nichts ausmacht. Wiegt ja im Vergleich zum Leben nichts....

Doch wievieler solcher Flocken bedarf es dann bei jedem Einzelnen....
wieviele....bis der Ast bricht....
....obwohl ja jede einzelne Flocke zuvor vermeintlich nichts wog....?

Vielfach konnten wir in unserem Leben nicht anders, als bisherigen Wegen zu folgen...
...denn wir haben sie schon seit Geburt an so erfahren, erlernt, übernommen. Wir konnten aus unserer Haut nicht raus. Wir hatten niemanden, der uns mal eine starke Schulter bot, um über den "Tellerrand" unseres Horizonts hinaus zu sehen. Wir waren eben doch ständig mit unseren "Ablenkungsmanövern" befasst....oder taten zumindest oftmals so, als ob...
Und daraus haben wir - zumeist unbewusst - unwahre Gedanken abgeleitet, dass oft all unsere Bemühungen wertlos scheinen...

 
Bleiben wir bei alten
Glaubensbildern (links)...?
Oder blicken wir mit
Mut über neu...über
   den Horizont hinaus (rechts)...?

 
Doch....wer hat den Mut, einmal dem Gedanken Raum zu geben, dass viele Gedanken des täglichen Lebens eigentlich nicht unsere ureigensten sind...? Das vieles aufgrund dieser "Vorgeschichte des Heranwachsens" unbewusst "abgekupfert" wurde vom Umfeld und wir uns selbst auf einen Irrweg verleiten ließen...? Das wir in uns nur beeinflusste Gedankenkopien des Umfeldes in uns tragen und darauf unsere sogenannten eigenen Entscheidungen bauen...?

Dass das urprünglichste Geheimnis und Wissen um und über uns, des Lebens....seit jeher IN uns selbst läge...? Nicht in unseren herkömmlich verstandenen "Gehirnen"... sondern in unseren Herzen...? 

Dass man schlussendlich nicht den Flocken zusehen muss, bis der Ast bricht...sondern wir uns zeitnah uns selbst zuwenden dürfen, klären und annehmen....um einen neuen Weg der Gedanken, der Gefühle und des Lebens beschreiten zu können....!?

Wollen wir also Beständigkeit weiter so auslegen, dass wir am Ast sitzen und warten bis er bricht....unter dem vermeintlichen Segen der sogenannten Beständigkeit...?

Oder wollen wir die Beständigkeit dahin verstanden wissen, dass wir beständig auf uns achten, uns unserer selbst bewusst werden und beständig bleiben, dass wir Liebe beständig leben....und damit jedoch in ein anderes, schönes bewegtes Leben eintauchen können...?

Das Leben ist Energie...und Energie IST Bewegung! Schon seit Anbeginn. Vom kleinsten Atom hin bis zum Universum! Das Leben heist auch Erfahrung! Es liegt nur an uns, was wir daraus machen!
Gefühle....Emotionen sind Energie!  Aus dem Englischen abgeleitet: E-Motion. E gedacht als "Formelzeichen" der Energie...wie bereit von einem sehr bekannten Albert Einstein.
Und Motion: schlicht und einfach ... "Bewegung".
Gefühle sind also in Bewegung befindliche Energie! Das Gegenteil von Starre, Nicht-Bewegung, "Beständigkeit"...   ;-)

Das Leben sieht nicht vor, dass von Geburt bis zu unserem Abschied von dieser Welt alles möglichst unberührt, möglichst, beständig, unverändert bleibt!
Das Einzige, was wahrlich Bestand haben darf, ist die Liebe.
Denn die Liebe ist Licht....unendlich und umfasst alles! Liebe IST.
Selbst wo jetzt noch Schatten ist....dann nur, weil das Licht und die Liebe noch nicht dort sind....


Doch dort wo noch Schatten ist, liegt es an uns, das Licht dort hin zu bringen.
Von selbst wird kaum bis gar nichts geschehen!

Wem obliegt also die Schöpferkraft...ausser uns selbst?
Vielleicht ist der Zeitpunkt nun da, da wir erkennen dürfen, dass Schöpferkraft nichts zu tun hat, mit der Fähigkeit aus Gedanken sofort in gleicher Sekunde Materialles zu manifestieren!
Das darf wohl bis auf Weiteres getrost in der Kinoabteilung "Sience Fiction" bleiben...

Doch sind wir eingeladen uns dem Gedanken zu öffnen, das Schöpfung möglicherweise ein wenig anders funktioniert.
Am Anfang war das Wort....so heisst es in der Entstehungsgeschichte Genesis.
Ich würde es noch erweitern auf: "Am Anfang war der Gedanke".

Denn aus Gedanken wird Glaube... Glaube verbindet sich mit Emotion....und schließlich wird jegliche Handlung, die aus diesem Gedanken und Gefühl entspringt einzig und allein auf die Verwirklichung, Umsetzung dieses Gedankens ausgerichtet sein.
Es sei denn, man lässt sich wieder ablenken. Sei´s durch sich selbst, sei´s durch Andere...

Diese omnipräsente Macht des Lebens hat unsere Welt nicht in einer Sekunde oder einem Tag erschaffen. Gleichdem das menschliche Leben, seine Entwicklung.
Somit dürfen wir also mit uns gleichzeitig ein wenig Geduld haben. Ausschlag gebend ist einzig, dass wir es tun.
Nicht treiben lassen nach dem Motto: "wer weis ob ich´s erleb?" oder "was geht´s mich an - sollen doch die Anderen, die haben, können, sollen, u. dgl.". Also nicht beginnen...

Selbstverantwortung darf unser Leitbild sein. Nicht ständig drauf achten, was der Andere tut! Das fällt nicht in unsere eigene "Zuständigkeit"! 
Wir selbst dürfen zuerst einmal unsere "inneren Baustellen" klären und Ordnung hinein bringen! DAS ist einzig unsere Zuständigkeit!
Jeder ist für sein Leben zuständig und verantwortlich!

Und wie im Schlusssatz der Geschicht im Bild verbildlicht: wenn wir alle zu allererst einmal selbst für unser eigenes Leben Verantwortung übernehmen und Ordnung und Friede schaffen, DANN wird sich das große Gesamtbild nahezu von selbst zusammenfügen!
Alles was wir dann tun, wozu wir uns anstrengen, hat seinen tiefen Sinn. Führte uns hierher an diesen Punkt. Nichts war umsonst..., nichts war wertlos...
Dann werden wir durch die Vereinigung dieser Verantwortungskraft imstande sein, Ungeahntes zu vollbringen!


Nicht im Aussen beginnen...das Aussen ist nur der Spiegel.
Im Innen beginnt die Aufgabe und Reise!

Euer Prinzerl

Bildquelle: Pixabay