Montag, 26. Januar 2015

Liebe durch Tätigkeit....Tätigkeit durch Liebe




Einen wunderschönen Abend liebe Freunde!

Heute wurde ich inspiriert von einem Video…
…ein aktuelles Video eines Songs…. 

Vielleicht also möchtet Ihr dieses Video erst mal in ein paar ruhigen Minuten auf Euch wirken lassen…

Das Video ist aus urheberrechtlichen Gründen zu finden auf You-Tube:
Link:    https://www.youtube.com/watch?v=lp-EO5I60KA


Nun?
Was meint Ihr dazu?

Wie verbinde ich hierzu nun meinen Blog-Titel…

Der Gedanke an sich erfreut mein Herz, dass das Leben Bewegung ist.
Je nachdem, was ich sehen, erleben will… und was ich durch meine Gedankenwelt schaffe…
Ich bin Kraft meiner Gedanken in der Lage, diese Bewegung in einen schwerfälligen Marsch, in ein gequältes Humpeln zu gestalten…
…oder aber bin ich genauso in der Lage, das Leben in einen anmutigen Tanz zu gestalten!

Egal nun, ob dieses Video eine „gestellte Szenerie“ ist … oder nicht…
Egal, wer die Figuren in dem Video sind…
Egal ob sie nun professionelle Tänzer sind oder im reellen Leben Reinigungskräfte oder Grubenarbeiter…

Nehmen wir all diese Außerlichkeiten einmal raus und beobachten diesen harmonischen Tanz!

Wie wirkt er?

Anmutig…? Leicht…? Sanft…? Grazil…? Achtsam…? Konzentriert…? Respektvoll…?  Liebevoll…?

Wie geht das?

Ausschließlich mit knochenhartem Training und eiserner Disziplin…???
Oder könnte dem Gedanken Wahrheit innewohnen, dass zu einem derart „runden Bild“ eben zuvor beschriebene Attribute unbedingt einfliessen dürfen, um ein solch harmonisches Bild zu ergeben…?

Vergleichen wir doch einmal mit einer ganz herkömmlichen Arbeit – abseits vom Tanz…

Wie wird jegliches Ergebnis aussehen, wenn ich ... 
Entweder….an die Sache völlig lieblos, gestresst, desinteressiert, respektlos, frustriert, unaufmerksam u. dgl. herangehe….wenn ich sie halt mache, damit sie gemacht ist. Weil´s mir jemand aufgetragen hat…  Weil ich zuletzt halt irgendwie Geld verdienen muss….

OOOOODER
 …ich gehe mit einer freudigen Einstellung….zuerst einmal schon zu mir selbst, danach zu der Tätigkeit heran. Im Bewusstsein, etwas tun zu dürfen, schaffen zu dürfen, in mir ruhend, mit Aufmerksamkeit, Konzentration und Freude am Tun?

Wie oft denn stellen wir zum Beispiel auch fest, dass eine mit Unlust getane Arbeit sich doch zumeist ewig hinzieht. Man schaut nur mehr auf die Uhr, lenkt sich ab und hofft, dass die Zeit möglichst bald rum ist.
Bei der konzentriert und liebevoll getanen Arbeit fängt man irgendwann an....und taucht oftmals fast überrascht irgendwann wieder daraus hervor und wundert sich, wo die Zeit abgeblieben ist...

Das Ergebnis der Unlust, Unzufriedenheit....das Produkt der Arbeit selbst.... wird eher dürftig sein. Bei schaffenden, gestaltenden Tätigkeiten direkt in der Beschaffenheit, Form im Ergebnis festzustellen. Zum Beispiel andernorts bei Dienstleistungen, dass der Kunde eher nicht begeistert ist, kein zweites Mal kommt...
Das Ergebnis der Lust, Zufriedenheit und Liebe ist aber definitv strahlend. Ob nun als geschaffenes Produkt oder dienstleisterisch....dass der Kunde begeistert rausgeht, weiter empfiehlt, und ganz sicher wiederkommt u. dgl....

Das Umfeld alleine also schon wird entsprechend auf mich reagieren. Man wird mir zumeist Gleiches zurück transportieren / projezieren….?
Soviel also nur zum Thema….: „was wir ausstrahlen / säen…das werden wir ernten“.
Aktion – Reaktion!

Wird - nun zum Beispiel "Tanz" zurückkehrend - der Ablauf, das sich darbietende Bild so dermaßen harmonisch ergeben, wenn hier mit Unlust, Unkonzentriertheit u. dgl. zuwerke gegangen wird...?
Oder wird dies dann vielmehr ein "Ergebnis" unter dem Einfluss von Konzentration, Hingabe, Vertrauen, Liebe zum Detail usw. sein?

Noch eine Ebene "tiefer"... wird diese Harmonie funktionieren, wenn man sich nur auf das Gegenüber konzentriert...? Gar Fehler am Anderen sucht....?
Oder wenn man voll auf sich und seinen Part konzentriert ist, diesen erfüllt mit Liebe zur Sache ausführt?
Könnte dem Gedanken Wahrheit anhaften, dass eine jeweilige positive Stimmung und Konzentration auf sich und seine Aufgabe - im Falle von beiden Beteiligten - dann gradezu "automatisch" ein harmonisches Zusammenwirken ergeben...?
Von Innen ....nach Aussen...!?


Dürfen wir auch dem Gedanken Raum verleihen, dass es grade in der heutigen Zeit doch kein "Muss" sein sollte, um z.B. arbeiten zu gehen.
Gradezu heute, wo sich der Mensch immer mehr der Technik unterwirft....unter dem vermeintlichen Glauben, es sich ja "leichter" zu machen...
...da sollte es doch vielmehr vom "müssen" ins "dürfen" gleiten.
Auch unter dem anderen Aspekt, dass wir mit einer Arbeit eine Möglichkeit haben, uns selbst einbringen zu dürfen. Unserem Selbstausdruck Möglichkeit verleihen zu dürfen!

Wie also wollen wir gedanklich beginnend, unsere Zukunft gestalten, erschaffen...?

Sehen wir die Stiege - symbolisch nun für viele Dinge im Leben - als ein "Muss", ein notwendiges Übel, um überllaunig einen Punkt dahinter zu erreichen...?
Oder sehen wir die Stiege als Herausforderung, als Spaß und Abenteuer...um mit Freude, Neugier und Liebe entdecken zu dürfen, was uns während des Gangs auf der Stiege...und dahinter erwartet...?

Erschaffen wir aus dem Tun selbst Liebe....
...und erfahren wir selbst Liebe durch das Tun!