Freitag, 23. Januar 2015

Sehe mit Deinem Herzen - Teil 1



Einen schönen Mittwoch liebe Freunde!

Es trifft es sooo sehr auf den Punkt....
...doch viele von uns kennen das nicht mehr, weil wir schon als Kinder aufgrund vieler Erwartungen an uns begannen, in den Verstand zu gehen.

Wir haben als Menschheit gelernt, vielleicht bald zum Mars zu fliegen, Kriege zu führen und vor lauter trennendem Denken ständig Unfrieden zu stiften.
Wir haben verlernt mit dem Herzen ein Miteinander zu gestalten.

Blicken wir doch hinaus ins Heute...:
Was hören wir da draussen? Eine Horrormeldung jagt die Andere. Wird ausgeschlachtet, ausgereizt, ausgelutscht....wird schon regelrecht zu einem medialen Wetteifern, um jeder noch mehr Seher / Leser zu fesseln, mitzureißen, ergötzen. Schreck, Horror, Tod, Katastrophen sind mittlerweile zu jeweiligen medialen Events geworden. Diese schrecklichen Dinge bekamen Markt- und Unterhaltungswert. Gesellschaftswert.
Was ist aber im Gegensatz mit jenen, die uns im täglichen Leben für immer Verlassen, was also mit dem ganz alltäglichen, normalen Tod ? Derer, die in keinem medialen Interesse stehen? Darüber schweigt man sich aus. Deren kalte Körper werden zumeist nächtens, für die meisten "unsichtbar" ihren Bestattungen zugeführt.

Aus welchem Grund haben sich z.B. im Fernsehen die Anzahlen von Krimiserien - also neuerlich Mord und Totschlag - in den letzten Jahren so dermaßen vermehrt, vervielfacht...? Und die Seher-/Empfängerzahlen müssen die Sendeanstalten sogar noch darin bestärken!
Wieso hat in den letzten Jahren die Zahl der Kinder/Jugendlichen ... und auch noch Erwachsenen ... stetig zugenommen, die in virtuellen PC-Spielen, Leute oder irgendwas Anderes reihenweise abschlachten können? Umso mehr oder brutaler, desto beliebter...!

Geben diese Dinge nicht unseren Emotionen, die da massenhaft vorhanden sind...
....und deren Namen da lauten ANGST und WUT...nicht noch mehr Raum? Einen gewissen Kick?
Haben wir schon einmal dem Gedanken Möglichkeit eingeräumt, dass wir diese Dinge im Aussen nur benutzen, um eben über diese inneren Emotionen hinweg zu täuschen, uns abzulenken....und dies als Vorwand zu nehmen, die eigene Ohnmacht zu betäuben, verdecken...???
Weil der Alltag durch diese Dinge vermeintlich spannender, ausgefüllter, weniger frustrierend scheint...!? Auch wenn sie sich so negativ darstellen, wie z.B. die Ereignisse dieser Tage wieder...?

Wäre da nicht genug Aufgabe vorhanden, in uns selbst einmal all die Schauplätze des Unfriedens aufzusuchen, zu klären...
...uns anstelle im Außen mit solchem Unfug abzulenken, zu betäuben ... selbst Verantwortung in die Hand zu nehmen?!
Endlich heraus zu kommen aus einer "Komfortzone", heraus zu kommen aus einer ewigen Opferrolle... und uns dieses inneren Chaos, der Unzufriedenheit, der Frustration einmal LIEBEVOLL ANZUNEHMEN???

Könnte es etwas damit zu tun haben, dass es unangenehm ist, auf seine eigenen Baustellen zu blicken?
Könnte es etwas damit zu tun haben, dass es mit Initiative, innerer Arbeit, "Anstrengung" verbunden ist, seine eigenen Baustellen zu klären und aufzuräumen?
Könnte es also etwas damit zu tun haben, dass es leichter scheint, davon zu laufen und/oder sich von irgendwelchem Schrott berieseln zu lassen, andere zu beschuldigen / verurteilen, Eigenverantwortung wegzuschieben.... dadurch die Macht anzugeben (ohn- mächtig zu sein)...den "Arsch nicht hoch zu kriegen"...
...anstelle selbst anzupacken...???




Morgen dazu mehr noch in Teil 2....

Dein Prinzerl



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