Freitag, 23. Januar 2015

Sehe mit Deinem Herzen - Teil 2


Hallo lieber Leser, liebe Leserin an diesem Grün-Donnerstag!



Hier also zum Teil 2 - Sehe mit Deinem Herzen...


Es wirft sich Anbetracht der heutigen Situation als in der Tat die Frage auf...

....was muss noch geschehen, bis die GESAMTE Menschheit aufwacht?
....wieviel muss noch geschehen, bis wir erkennen, dass das bisherige Denken, Handeln in die falsche Richtung führt..., das der Karren "an die Wand fährt"...?

Was haben wir alles an vermeintlichen Hilfsmitteln fürs tägliche Leben geschaffen? Ja sogar drüber hinaus Mittel und Möglichkeiten, alldies auf einen Schlag zu vernichten! Wie pervers ist das denn???
Wir gingen in ein Konkurrenzdenken, ein Kapitaldenken, in eine Unliebe...

Wir gingen sogar soweit, dass nicht die Hilfsmittel unsere Werkzeuge sind, deren wir uns bedienen...
wir gingen soweit, dass wir nun bald die Werkzeuge der Hilfsmitteln sind. Wir machten uns zutiefst abhängig! Die Hilfsmittel bedienen sich unserer!
Und wir machten uns zu Opfern und Sklaven, diesen Mitteln teils richtig nachzulaufen...obwohl wir sie in Wirklichkeit weder "brauchen" ...oder gar wollen.



Wir habens verlernt...!
Wir haben verlernt, auch mit dem Herzen zu denken!
Wir haben getrennt, be- und verurteilt. Ja - es liegt in der menschlichen Natur dies zu tun. Doch sind wir uns dessen überhaupt noch bewusst?
Das Leben draussen beweist das Gegenteil!
Das Leben im Aussen ist jeweils immer nur der Spiegel vom Inneren!

Ob nun für jeden Einzelnen .... oder insgesamt für die Gesellschaft!
Nur...woraus bildet sich wiederum die Gesellschaft? Aus uns Einzelnen!

Der Baum beginnt nicht an der äußersten Astspitze, am Blatt zu wachsen. Sondern an seinen Wurzeln.
Der Baum zeigt am Aussen, in seiner Krone auch nicht nur das Blatt, sondern das, was er ihm von den Wurzeln aus sendet. Der Baum selbst zeigt sich als das, was von den Wurzeln kommt!
Kommt von dort all die Kraft und Nahrung von Mutter Natur, dann wird es ein herrlicher, gigantischer Baum.

Kommt von dort allerdings nur Mangel, wenig Natur....., ja dann wird es kein Baum.... sondern vielleicht nur ein kärgliches Bäumchen! Irgendein verdorrtes Teil...



Wir sind in der heutigen Zeit als mehr denn je eingeladen, uns wieder dem Sehen und Fühlen mit dem Herzen zuzuwenden!
Warum muss es erst zum kompletten Crash kommen? Weil wir einfach zu gut, zu faul, zu bequem, zu verwöhnt, zu stolz, zu ego sind, um schon vorher "in die Gänge zu kommen"...???

Auch wenns der Eine oder Andere noch peinlich findet, gar in der Öffentlichkeit über Emotionen u. dgl. zu sprechen...
...der Anfang zählt. Und....wir sind doch als Menschen geboren und nicht als Maschinen! Mit allen Emotionen!!!
Wir sind aus der Liebe und dem Leben geboren!
Aus welchem Grunde also sollen wir uns genau dem nicht wieder in verstärktem Maße zuwenden dürfen...???

Diejenigen, die mich mittlerweile schon kennen, wissen, dass ich mit den Vorgaben einer Kirche nur sehr wenig "am Hut habe"...
... und doch könnte man dem nun unmittelbar bevorstehenden Osterfest, in dem in christlicher Religion die "Auferstehung des Gottessohnes" gefeiert wird, eine Parallele, eine Essenz sehen.

Mit der Auferstehung findet ein Kreis seinen Abschluss... und zugleich Neubeginn.
Auch in der Natur endet ein Winter - jene Zeit, in dem die Natur ihren Schlaf hält. In dem neues Leben zu sprießen beginnt.

Kann es nun in viel größerem "Rahmen" nun unter den Menschen zu einer Art "Abschluss des Alten" gekommen sein...
...und sich etwas Neues auftun...?



Ich lade auch Dich ein... machen wir uns doch einfach mal bewusst! Fühlen wir mal hinein und seien wir ehrlich und voll Liebe.

Und TUN wir´s endlich...: sehen mit unseren Herzen!


Omne vivum ex ovo: "Alles Leben entsteht aus einem Ei".
Vor langer Zeit ein vermeintlich heidnischer Brauch, später sogar übernommen von Christentum...

...und der symbolisch gemeinten Botschaft: "Bruder...Schwester..., mit dieser Gabe, dem Symbol des neuen, künftigen Lebens, wünsche ich Dir, dass auch Du bald die Dich umgebende Schale des niederen Selbst, des persönlichen Menschen, durchbrichst... und dass Du, wenn Du die Schale zerbrochen hast, als der Meister Deines Lebens herauszutreten vermagst, als ein Wesen, das in der größeren Welt des Spirituellen zu leben vermag!"


In diesem Sinne wünsche ich Dir lieber Leser, liebe Leserin ... ein wunderschönes Osterfest, viele bunte Eier, noch mehr Zeit einer Erneuerung...

Dein Prinzerl
Bildquelle: Eigen (c), Pixabay