Dienstag, 27. Januar 2015

Wir Menschen SIND - von Geburt an! (Osho)


Hallo zusammen...

Mit einem weiteren Gedanken eines weisen Mannes möchte ich Euch einen wundervollen Tag wünschen!

Mit einem sehr bedeutsamen und wichtigen Auftrag:




Passend zum heutigen täglichen Treiben im Aussen...
Passend zu vielen Erfahrungen, Aussagen bereits damals in unserer Kindheit...

Wo befindet sich der Zusammenhang ... von "damals" ... und "heute"...

Vorweg: Wieviele Erinnerungen.... und ich meine nun nicht nur sehr flüchtige "Gedanken- oder Erinnerungsfetzen"... sondern so richtige Begebenheiten aus früher Kindheit haben wir heute noch?
Bis zu welchem Lebensjahr können wir uns an nur äußerst wenig oder gar nichts mehr erinnern...?

4....5.... oder gar noch weiter...? 
Es ist keine Seltenheit, dass bei manchen Personen die Erinnerungensfenster oft bis zum 10. Lebensjahr oder drüber hinaus sehr lückenhaft sind!

Woran liegt es?
Liegt es an unserem Alter, wo man vermutet, bereits geistig abzubauen? Liegt es an krankhaften Erscheinungen wie Senilität, Alzheimer...  oder einfach nur Vergesslichkeit?
Wohl gänzlich falsch!

Wie bereits durch etliche wissenschaftliche Studien belegt - liegt es daran, dass diese Zeit kein "Zuckerschlecken" für uns, für unsere kindliche Seele war!
Wir haben offenbar Dinge gesehen, erlebt, erfahren...die derartig etwas in uns auslöste, sodass wir vergessen wollten! Wir wollten Dinge am Besten nie wieder erleben!

Welche Dinge waren dies?
Sagen uns Begriffe wie "Schmerz", "Enttäuschung", "Ignoranz", "Unliebe", "Verlassenheit", "Minderwertigkeit" und und und....und allumfassend "ANGST"...
...sagen die uns etwas...?

Selbst wenn uns der Verstand - sofort innerhalb von vermeintlichen Zeitbruchteilen - signalisiert:  "Nööö....kann ich nix mit anfangen. Wovon spricht er?"

Der Beweis, dass wir damit zu tun hatten.... AAAALLE .... ist  sehr leicht zu erbringen - vorausgesetzt, man ist ehrlich zu sich selbst:
Man nehme einfach einmal den Gedanken, tauche in ihn ein...lasse ihn nur kurz wirken ... 

...und FÜHLE, was sich da in einem tut, regt.... was sich da ganz tief unten zu rühren beginnt...

Jaaaaaaa....???

Wie kommt dies?

Beginnen wir doch einmal dort, wo wir auf die Welt kamen (soferne so mancher von uns nicht bereits vorher, noch im Mutterleib, schon Erfahrungen sammeln durfte)....
...Wie kamen wir zur Welt? Alleine doch....halten wir uns einfach nur das Bild eines Neugeobrenen Babies vor Augen...! Ist dies irgendein "abstraktes Ding", an dem man noch herumwerken muss, damit es fertig ist? Oder ist es in der Regel ein perfektes menschliches Wesen?  Babies mit angeborener Behinderung mögen nun für einen Moment verzeihen...
Erinnern wir uns an das erste Lachen eines Babies....   Ist das ein grenzenloses, unschuldiges, uneingeschränktes, herzliches Strahlen...? Ja...oder Ja...?

Als Baby kamen wir auf die Welt und wollten / konnten nichts anderes geben als Liebe! Mit dem waren wir geboren!
Und was muss das Kind, was mussten wir alle im Laufe eines Anpassungsprogramms namens "Erziehung" alles dann erfahren?
Vor allem, dass es Liebe nicht umsonst gibt!
Liebe wurde an Bedingungen geknüpft!


Die da lauteten: sei lieb, sei brav, sei sauber, sei folgsam, sei fleissig....damit aus dir etwas wird!!!
Darin lag die gesamte Botschaft: Wir waren noch nichts - aus uns musste erst etwas werden!


Kinder haben 1000 Antennen....nehmen alles auf. Beziehen in erster Linie nur auf sich selbst.
Was folgt: Automatisch sind dadurch natürlich schon die ersten falschen Gedanken geknüpft. Wir erschaffen falsche Emotionen....wir erfahren Angst, Schmerz usw. Vor allem aber Ängste in ihren verschiedenen "Auswüchsen"... wie Neid, Eifersucht, Minderwertigkeit, Zorn....u.v.m.
(Zu dem sehr umfangreichen Thema "Angst" möchte ich mich in anderen Beiträgen auseinander setzen...)


Wer vertrat nur dieses Programm "Erziehung"? Vorwiegend die Eltern!

Bitte....all meine Beiträge sollen keine Elternanklage sein! Sie sollen nur aufzeigen!
Unsere Eltern waren zu dem Zeitpunkt (sachlich betrachtet) die liebsten Eltern auf der Welt. Sie taten was sie konnten...und so gut sie konnten!

Achtung: kurzer Sprung ins Jetzt, damit wir vielleicht besser verstehen:
Wer von uns wollte schon mal aufhören mit dem Rauchen....als bekanntestes Beispiel...? Wer hat schon mehrfach versucht....ist aber doch immer gescheitert...?
Also?  
Er/Sie KONNTE es in letzter Konsequenz nicht! Er/Sie konnte aus seiner/ihrer Haut nicht raus!

So also gleiches auch mit unseren Eltern. Sie gaben ihr Bestes, konnten aber aus ihrer Haut auch nicht raus!
Natürlich....wir kennen diese Aussagen: ja hätte damals...., wäre damals...., könnten wir dies oder jenes.... usw. usw.....
Aber all dieses "hätte, könnte, wäre, müsste...."....es ist ein Widerspruch zur Realität. Damals, wie heute, wie auch in Zukunft!

Schon damals geschah genau das, was geschehen sollte. Wie heute.

Kinder erfuhten also, dass sie erst "Etwas werden" sollten. Noch nicht sind.
Das übrige Umfeld der Erziehung trug das Seine dazu bei.

Und jetzt ehrlich: wundern wir uns heute, warum wir irgendetwas "nachrennen".... "ES" schaffen müssen...?  Was ist dieses "ES"?
Verwechseln wir - aufgrund der Tatsache, nie eine Aufklärung erhalten zu haben - nicht viel eher, mit diesem "Es" ...Dinge im Aussen? Sei es in Beziehungen, sei es in der Arbeit, in der Freizeit...??? Laufen wir Äusserlichkeiten nach...?

Wozu?

Um uns weiter abzulenken vom eigentlichen SEIN...?
Klar...wir benötigen eine Beschäftigung um unseren Unterhalt zu bestreiten...
Auch spricht nichts gegen Freizeitgestaltung oder ähnliches. Doch in welchem Bewusstsein erfolgt dies?
Wieviele alleine rennen in ihrer Arbeit nicht definierbaren sogenannten "Es", sogenannten Erfolgen nach...wollen "Es" schaffen...? Vergessen darüber hinaus aber oft zu allererst sich selbst...?!

Im weiteren Sinne... was muss noch alles erfunden werden? Wie ausgefeilter muss eine Technik noch werden?
Damit wir noch weniger tun müssen? Damit wir noch mehr - in dem Sinne dann der Technik - überlassen, überantworten...?
Nur als Beispiel: Nichts gegen Hilfen für die Bestreitung des Arbeitsprozesses...  Doch wieviele Menschen alleine haben mittlerweile ihre Arbeit verloren, weil sie durch Maschinen ersetzt wurde...? Weil die Maschine effizienter produzierten etwa? Weil noch mehr und noch mehr Profit mit Maschinen erzielt werden kann...? Weshalb MÜSSEN Profitzahlen immer noch weiter nach oben geschraubt werden? Und selbst wenn es auf Kosten von Arbeitsplätzen, von Menschen geht...?

Wo aber bleiben die Menschen ab? Haben wir unsere Verantwortung schon so weit abgegeben....
...und wundern uns heute über die Zustände...?
 

Haben wir tatsächlich "vergessen", dass wir doch seitens des Lebens, seitens einer wahrlich schöpfenden Macht (ob wir sie nun als Gott, Prophet, höheres Wesen oder sonst wie benennen), mit allem ausgestattet wurden?

Dass wir Menschen ebensolche schöpferischen Wesen SIND...?!

Deren Bestimmung möglicherweise nicht im Fortschritt alleine, im Profit weniger liegt...?





Alles doch Gedanken über Gedanken....
...die uns aber erwecken sollten....oder meint Ihr nicht...!?

Euer Prinzerl