Freitag, 6. Februar 2015

Vorwort zu meiner Beitragsserie "Oft tabuisiert und verdrängt: Die Angst"



Einen schönen Vormittag liebe Leser!

Sozusagen als "Vorwort" möchte ich heute zu meiner Beitragsreihe "Angst" einleiten!




Genau vorweg gleich einmal mit jenen Worten....

"Keine Angst - wir haben ALLE Angst!" Keiner von uns ist alleine!!!

Vermutlich hat es bei dem Einen oder Anderen sogleich einmal ein leicht mulmiges Gefühl erschaffen, als er nur das Wort "Angst" las...

Somit können wir aber erkennen, welch großen Raum "Angst" in unserem Leben einnimmt.
Freilich zumeist unbewusst.
Doch die Angst ist verstrickt in uns, mit uns...in Vergangenheit und Gegenwart.
Und ich möchte einmal ein paar Gedanken und Denkansätze liefern - aus eigener Erfahrung...

Und für ein freies erfülltes Leben sind wir eingeladen, diese Verstrickungen zu lösen.
Mit der Angst und all ihren Ablegern.

Ich nenne nur vorweg ein sehr bekanntes Beispiel eines "Ablegers": die Eifersucht
Ist sie nicht letztlich nur eine Angst, etwas zu verlieren...? Sei es Aufmerksamkeit, Zuwendung, bis hin zum vermeintlichen Fehlgedanken, dass ich z.B. einen Partner/eine Partnerin verlieren könnte...? Dass mir derjenige/diejenige von einem Anderen weggenommen werden könnte...?

Wenn man - so bei allen Ängsten - den Mut aufbringt, sich dieser Angst Auge in Auge zu stellen...
...dann wird man letztlich erkennen, dass diese Angst schon Knieschlottern verursachen kann. Ja - freilich. Doch letztlich kommt die Angst aus uns selbst...sie kann uns nichts tun.
Sie ist letztlich nur ein Papiertiger vor dem wir uns fürchten.

Wir dürfen uns also voll Vertrauen und Liebe grade diesem großen Thema zuwenden!

Denn einzig dann wird die Angst die Chance erhalten, wieder gehen zu können! 
Die hat nicht wirklich Bock, uns ein Leben lang immer und immer wieder zur erinnern!

Ihr habt Euch nicht verhört: die Angst wird gehen! SIE wird uns verlassen!

Umgekehrt - wie oft vermutet oder krampfhaft versucht - dass WIR die Angst "loswerden"... so funktioniert es leider nicht! Das ist definitiv die falsche Richtung....eine Sackgasse!

Sohin hoffe bzw. wünsche ich mir für Euch, dass Ihr mutigen und erhobenen Hauptes jeglichen
Ängsten gegenüber tretet. 
Und nicht - wie aus ererbter und anerlernter Verhaltensweise - den Kopf gleich in den Sand steckt und Euch vor der Angst fürchtet.

Der Weg in eine Sache...zum Beispiel eine Freiheit....geht zuerst immer durche jene andere Sache hindurch, die uns auf dem Weg dorthin hindert.
Mittendurch! Nie aussen herum...
Ich weis es.

Wir sind eingeladen, uns - bis hin zu unseren größten Ängsten - liebevoll diesen zuzuwenden. Sie zu klären, anzunehmen, zu umarmen als unsere eigene Schöpfung!

Sohin freue ich mich auf Eure rege Teilnahme!
Schon ein weiser Mann namens "Jesus" rief: "Fürchtet Euch nicht!"

Lasst uns Hand in Hand durch das "Tor der Angst" schreiten...
Schritt für Schritt
Hinsehen statt wegdrehen.
Habt Vertrauen! In Euch selbst, in die Liebe!

Und wenn es uns alleine - vor allem anfangs - zu mulmig in der Bauchgegend ist... Na dann nehmen wir uns halt Hilfe! Das muss nicht unbedingt so ein Psycho-Onkel oder -Tante auf ärztliche Anweisung sein (an dieser Stelle seien alle Psychiater und Psychologen von Herzen gegrüßt. Ihr macht wichtige und wertvolle Arbeit!)
Wie wäre es mit einem guten Freund, der verstehenden Herzens begleiten kann? Oder Partner..., Seelenpartner...? Ganz egal...  wichtig ist einzig, dass wir es TUN.

Heut´gehts los mit dem 1. Beitrag: "Oft tabuisiert und verdrängt: Die Angst - Teil 1"

Bis dahin

Euer Prinzerl