Dienstag, 17. März 2015

Das Glücksprinzip - Ich nenne es Liebe


Noch einen schönen Vormittag liebe Freunde!

Wie kürzlich schon einmal in einem Beitrag gewidmet, habe ich mir eben den ganzen Film angesehen...

Wer den kürzlich geposteten Ausschnitt gesehen hat, war wahrscheinlich schon gerührt.

Ich habe nun den gesamten Film gesehen. Und ich kann ihn wirklich nur jedem ans Herz legen!

Dieser Film ist so leise, ohne großen Krach oder Action...
...und doch geht er so dermaßen tief rein unter die Haut!

Der Film ist ein Spiegel der Gesellschaft.
Er zeigt Ängste, Süchte, Abhängigkeiten (und ich meine hier nicht nur körperliche), Vorurteile, Missverständnisse, "Versuche" von Liebe, Schmerz, Trauer, Kleinheit, Minderwertigkeit und noch einiges mehr.
Er zeigt oft sehr große Unbewusstheit.
Auf sehr einfühlsame Weise.

Ich denke sogar, dieser Film darf mehrmals angesehen werden, um wirklich alles zu erkennen und begreifen, da er so vielschichtig aufgebaut ist. Und wiedergibt, wie es vielfach im täglichen Leben geschieht.

Dieser Film lehrt mich Erfahrung, Demut und Dank.
Erfahrung deshalb, da er auch Teile meines Lebens reflektiert. Demut, da ich erkennen darf, mich im Spiegel sehen darf, auch wenn manches bereits Vergangenheit ist. Dank aus dem Grunde, da ich dieses Leben leben und diese, wie auch viele andere Erfahrungen machen und wachsen darf!


Ich hatte kürzlich wieder das schöne Erlebnis, einen neuen Menschen namens Sindy kennen zu lernen.
Im Zuge dieses Gedankenaustausches bedankte Sindy sich, diese Unterhaltung führen zu dürfen.
Dürfen? 
Ja - richtig gehört.
Da mich so gute Energie erreichte, wurde mein Herz neugierig - und erhielt folgende Antwort:


"...ein Gespräch, selbst wenn es "nur" eine Unterhaltung ist (und für mich ist es nicht dasselbe)...ist nicht selbstverständlich.
Man hat nicht immer etwas zu sagen....man möchte nicht immer etwas hören, gesagt bekommen, zuhören...
Wenn jedoch alles zutrifft...darf man bei etwas Schönem dabei sei...
...darum sagte ich dürfen...!"

Ich kann hier wiederum nur in einer Art und Weise der Bewusstheit zusprechen, die eine Demut möglich macht.

Vieles im heutigen Leben - vollgeschwemmt von äußeren Einflüssen und Ablenkungen, eben der Unbewusstheit - sehen wir oft nicht mehr. Messen ihm keine Wichtigkeit und Wertigkeit zu. Wissen vielfach nicht mehr zu schätzen.


Und so möchte ich auch den Kreis zu diesem Film schliessen. Und dem "Projekt", dass dieser kleine Junge namens "Trevor" startete....

Nur Film? Fiktion? Hollywood...?
Was ist die Welt für uns?  Ist sie ebenfalls nur eine wahnsinnige Enttäuschung?
Sind wir bereit für sie? Sind wir vorbereitet?

In früherer Zeit wäre ich aufgesprungen, hätte mein Banner stolz in die Luft gesteckt und lauthals geschrien: JAAAAA

Vor noch nicht soo langer Zeit durfte ich erkennen: NEIN.

Doch wir alle hatten unsere Vergangenheit. Wir sollten ja sogar Erfahrungen sammeln.
Denn wie sollte - bildlich gesehen - etwas heilen können, was nicht krank ist...?

Wir alle bekommen in unserem Leben jenen Zeitpunkt geschenkt, der nur gaaaanz alleine für uns bestimmt ist. Den Zeitpunkt, wie er auch fast am Ende des Film für den Lehrer offenbart wird: Der Zeitpunkt der bewussten Erkenntnis.

Wir alle sind Geschöpfe Gottes. Versehen mit einer unendlichen Schöpferkraft!
An wem also liegt es, zu erschaffen...?

Überlegt Euch, wie Ihr unsere Welt verändern könnt - und setzt es in die Tat um!
Halten wir es auch für "eigenartig, blöd, krass, usw."...?
Oder signalisiert auch unser Herz "...es ist MÖGLICH"...?

Meines sagt JA. Es ist!

In diesem Sinne...
...habt eine gute Nacht!

Euer Prinzerl