Sonntag, 22. März 2015

Geistiges Erwachen - Teil 2


Willkommen liebe Freunde zum heutigen Teil 2 der Beitragsreihe "Geistiges Erwachen".

Bezogen habe ich diesen Blog von der Seite "www.Sein.de".
Falls jemand schon neugierig ist und schneller weiterlesen möchte... geht bitte auf eben zitierte Seite. Dort findet Ihr den gesamten Artikel!

Viele Menschen sind nun ja schon auf einem Weg des Erwachens. Viele noch nicht. Es braucht alles seine Zeit. Das Leben ist intelligent.
Doch stelle ich - bezugnehmend auf eine Aussage des bekannten Eckhart Tolle - ebenfalls in den
Raum: Er stellt sich die Frage, ob dieser Planet Erde noch weitere 500 Jahre oder mehr Zeit hat, um bis zu diesem Erwachen aller durchzuhalten...!?


Nun aber zum 2. Teil des zitierten Blogs:


Wie kannst Du geistig wach werden?

"Wenn Du wissen möchtest, was geistiges Erwachen ist, bleibt Dir nichts anders übrig, als selbst wach zu werden – falls Du es nicht schon bist. Wenn Du jedoch bereits ein erwachtes Bewusstsein besitzt, benötigst Du diesen Artikel nicht mehr, denn Du weißt aus eigener Erfahrung Bescheid. Schläfst Du vielleicht noch sehr tief, dann willst Du unter Umständen gar nicht geweckt werden. Dann schlaf einfach weiter. Auch das ist völlig in Ordnung. Du allein kannst wissen oder fühlen, was Du Dir in diesem Leben vorgenommen hast. Nicht alle werden in diesem Leben erwachen.
Ich sage es gleich im Voraus: Du kannst nicht wach werden, indem Du diesen Artikel liest oder Dir jede Menge Wissen dazu aneignest. Du kannst Dein Erwachen auch nicht absichtlich hervorrufen. Es ist ein Ereignis, das geschieht, wenn die notwendigen Bedingungen in Dir vorhanden sind. Man könnte sagen, Erwachen passiert Dir, wenn Du auf der Erwachungsfrequenz bist. Das hängt mit Deiner Schwingungserhöhung und inneren Öffnung zusammen und ist ein evolutionärer Prozess.
Der Artikel kann Dir vielleicht einige Impulse geben oder Hinweise auf den Weg, der zum Erwachen führt. Das kann für Dich nützlich sein, denn als Schlafender weißt Du nicht einmal, dass dieser Weg überhaupt existiert. Die innere Transformation, um die es dabei geht, betrifft Dich nämlich ganzheitlich mit allem, was Du bist. Sie setzt sich zusammen aus Erkennen und Erfahren oder Erleben und schließt das Fühlen ein. Sie betrifft sowohl Dein geistiges oder intellektuelles als auch Dein Gefühlszentrum, die in diesem Prozess transformiert werden. Erkenntnis kann dazu beitragen, Deinen Geist zu befreien und eine wichtige „Stufe“ sein.
Letztendlich jedoch musst Du selbst zu dieser höheren Wahrheit werden. Es reicht nicht aus, nur von ihr gehört zu haben. Sie muss für Dich eigene selbsterfahrene Wirklichkeit werden. Nur Du kannst sie Dir als solche aneignen. Sie bleibt immer ein subjektiv erfahrener Prozess. Eines kann ich Dir mitgeben: Diese Erfahrung kommt nicht über Deinen Verstand zu Dir. Sie wird Dich nur über die Öffnung Deines Gefühlszentrums – Deines Herzens erreichen. Wenn Du diese Öffnung „vollbracht“ hast, kannst Du die Neue Erde sehen.
Wie soll ich denn nun wach werden, wirst Du vielleicht fragen. Denn es ist schon ein bisschen paradox, einen Weg zu gehen, der im eigenen Bewusstsein noch nicht existiert. Und doch ist es möglich.
Zuerst einmal kann ich aus eigener Erfahrung sagen, wann Du in der Regel nicht erwachen kannst. Du kannst nicht erwachen, wenn es nur Schlafende um Dich herum gibt! Stell es Dir bitte bildlich vor: Alle Menschen, die Du kennst, befinden sich im Tiefschlaf. Es gibt in dieser Situation niemanden, der diese Schlafenden wach machen könnte. Denn um jemanden wach machen zu können, musst man bereits ein erwachtes Bewusstsein besitzen. Woher soll dieser Erwachte kommen, wenn um Dich herum alle schlafen? Meine Tochter, die in mein Leben trat, um mein Erwachen in Gang zu setzen, antwortete auf diese Frage mit dem Satz: „Erwachte sind immer ein Geschenk des Himmels.“ Ich war sehr dankbar für dieses Geschenk.
Sie hat die Glocke geschlagen – hart aber herzlich – die mich aus meinem Tiefschlaf zu wecken vermochte und mein Erwachen in Gang setzte. Ich kann aus heutiger Sicht sagen, dass das eine sehr laute Glocke sein musste, denn ich beharrte am Anfang regelmäßig darauf, in der „Realität des Schlafbewusstseins“ oder auch der Illusion „richtiger“ zu sein. Daraus ergibt sich, dass es nicht allein ausreicht, wenn ein Erwachter in Dein Leben tritt, um Dich einfach nur wecken zu wollen. Um dauerhaft wach zu bleiben, müsste Dir die Glocke ständig im Ohr dröhnen, damit Du nicht wieder einschläfst. Und da dies niemand für Dich tun kann und wird, muss eine zweite Bedingung hinzukommen, damit Du diesen inneren Weg finden und gehen kannst: Du selbst musst wach werden wollen und bereit sein, eine innere Konzentration aufrecht zu erhalten, die es Dir ermöglicht, Deinen Schlaf bewusst wahrzunehmen. Du musst über einen längeren Zeitraum bereit sein, die innere Arbeit zu tun und zu einem inneren Beobachter werden.
Um das jedoch zu wollen, benötigst Du einen zwingenden Grund. Dieser Grund muss so wichtig sein, dass es Dir nicht mehr möglich ist, im alten Zustand zu verharren. Es braucht eine Trennlinie, die Du selbst ziehen musst. Der Grund für mich war, aus dem eigenen Leiderschaffungsprozess herauszukommen. Ich konnte und wollte so nicht mehr weitermachen. Ich zog diese innere Trennlinie mit den Worten: „ Ich will nicht mehr leiden“. Ich wollte endlich glücklich sein dürfen!
Diese Entscheidung brachte einen damals nicht vorstellbaren Prozess ins Rollen. Als mir in diesem klar wurde, dass ich mich von meiner Vergangenheit, den alten Identifizierungen, Schmerzmustern und den mit ihnen verbundenen Ängsten lösen musste, um mich selbst wiederzufinden, hatte ich keine Ahnung, was ich tat, als ich lauthals rief: Wenn es die Möglichkeit sein soll, Schmerz und Unglücklichsein aufzulösen, dann will ich das alles so schnell wie möglich loslassen.
Dies nahm das Universum wörtlich und riss mich in einen Strudel traumatischer Kindheitserlebnisse, die nach Erlösung schrien. Es ist unglaublich, welche emotionale Last wir in unserem Schlafzustand mit uns herumschleppen. Es ist dieser schwere Rucksack, den Hans-Georg Leiendecker so treffend in seinem Bild „Frei von Schuld“ verarbeitet hat und den uns unsere Eltern so zeitig auf den Rücken schnallen.
Im inneren Transformationsprozess der „Entledigung“ dieses Rucksacks, bei dem ich meine Tochter an meiner Seite hatte und ohne die ich dies nicht auf diese Art und Weise hätte bewältigen können, weil sie medial ist, begann mein Bewusstsein zu erwachen. Ich wurde ganz allmählich bereit, meinen Schlaf selbst wahrzunehmen (Erkenntnis) und die Illusionen mit den dazugehörigen emotionalen Wunden zu durchfühlen (Gefühle), die mein Leben in einen Albtraum verwandelt hatten.
Manchmal fühlte es sich so an, als wäre ich als Baby entführt worden und könnte erst jetzt begreifen, was es mit meiner Gefangenschaft auf sich hatte. Frag einmal jemanden nach seiner Kindheit, so wirst Du in der Regel hören, wie wunderbar diese war. Genau das ist Bestandteil des kollektiven Schlafs!
Trotzdem kann es Dir passieren, dass Du noch nicht wach wirst, weil eine dritte Bedingung, die eine „höhere Komponente“ beinhaltet, fehlt. Diese höhere Komponente ist Dein Lebensplan, der entscheidenden Einfluss darauf hat, wann Dein Erwachen beginnen soll. Die Zeit muss reif für Dich sein. Vielleicht fragst Du Dich manchmal, wenn Du bereits wach bist, warum Dein Partner oder jemand anderes, der Dir nahe steht, nicht auch endlich aufwacht. Hier könnte z.B. eine Ursache zu finden sein. Sein Lebensplan sieht es womöglich jetzt oder in diesem Leben noch nicht vor. Aber auch die anderen genannten Bedingungen können eine Rolle spielen."
Es benötigt also Bedingungen, Voraussetzungen dazu... Eindrücke aus dem Außen sind nur Anstöße. Ein "Erwachen wollen" darf aus uns selbst kommen.
Und Erwachen hat nicht unbedingt mit Wissen zu tun! Sogenanntes Wissen ersteht immer nur aus dem, womit wir den Verstand, das Gehirn füttern. Somit basiert Wissen auf mehr oder weniger bekannten Musterprozessen.

Wie also nun soll man erfassen, was sich außerhalb dieser Musterprozesse abspielt?
Durch Bewusstheit. Durch Hintanstellen alter Musterprozesse. Durch Betreten von "Neuland". Oder noch einfacher gesagt...: einfach durch Ausprobieren in anderer Art, als man es bisher tat oder es einem gelehrt wurde. Wie ich andernorts schon einmal einen sehr bekannten Mann zitierte: Ungewohnte/außergewöhnliche neue Wege gehen. Im JETZT.
Wichtig ist: für jeden hat das Leben seinen richtigen Zeitpunkt! Wenn dieser nicht gekommen ist - egal worum es sich dreht - wird nichts geschehen. Nichts lässt sich erzwingen. Einzig annehmen.
Dann - und ich kann nur aus meiner Erfahrung berichten - ist ein großer "Wegbereiter" die eigene, innere Bereitschaft... seinem Leben auf den Grund zu gehen. 
Und dann ist da noch der "Stein der Anstoßes". Dieser "Zündungspunkt" kann nun durch Menschen, Dinge, Geschehnisse oder anderes Ausdruck finden. Viel an "Zündung" mitunter geschieht durch Menschen, die im Umfeld sind. Oder eher... die in unser Umfeld eintreten.
In meinem Fall war dies noch nicht einmal persönlich. Ich las nur einen knappen Post auf Facebook. Da hatte ein "Typ" namens R. Betz etwas gepostet. Ich war ja früher immer einer der oft sehr kritischen Menschen. Alles musste doppelt und dreifach hinterfragt sein. Aber es war der richtige Zeitpunkt, der innere Wille... und der Zündpunkt gegeben. Ich war "reif" dafür.
Lebensplan... ja den gab es durchaus. Nur - wie ich heute weis, war dies ein äußerlicher Lebensplan. Kein bewusster, Innerer.  Wenn mich heute jemand nach einem "Lebensplan" fragte.... ich glaube, recht viel mehr als ein süffisantes Grinsen würde mein Gegenüber nicht erhalten. Denn den "Plan", der war, habe ich komplett gechancelt.  Und was das Leben sonst noch für mich parat hält... wie soll ich das denn wissen? Ich lasse mich überraschen!
Es ist ein neuer Weg. Eine neue Reise... und vielmehr der Weg begeistert, meine Aufmerksamkeit fordert und interessiert, denn ein Ziel - soferne ein solches überhaupt noch existieren sollte.
In diesem Sinne also liebe Freunde...
...habt noch einen schönen Abend - bis morgen zum 3. Teil.
Euer Prinzerl