Sonntag, 8. März 2015

TOP-Thema: Aufschieben? Spätes Bedauern....oder schon vorher Leben?


Hallo liebe Freunde!

Dank der Anregung eines Bekannten mittels Blog in seiner Gruppe, bin ich auf diesen Artikel gestoßen (ich habe das ganze Werbe-Krimskrams rundherum weg gelassen...).

Vielleicht wird mancher nun überrascht sein über dieses Thema...
...das Thema, in Richtung Ende unseres Daseins!

Doch wenn sich hier in uns noch Abneigung zu diesem Bereich regt, wenn Ängste hochkommen, so dürfen wir uns grade dann noch liebevoll diesem Zuwenden.

Ich für meinen Teil halte es letztlich doch für sehr motivierend, eben genau dort zu diesem Moment hinzugehen und zu erfühlen, wie ich dort dann sein möchte!
Traurig, mit der Realität im Clinch.... ach hätte ich doch, wäre ich doch,..?
Oder bin ich erfüllt durch mein Leben an und in sich...? Hatte ich ein geiles Leben - MIT ALLE Erfahrungen...!?
Denn somit schaffe ich mir vorweg den Freiraum, entsprechend auf meine Vorstellungen einzugehen, die Richtung zu beeinflussen, wohin ich letztlich will.


Zur Arbeit / dem Artikel der Autorin nun:


Autorin arbeitete mit Todkranken - was sie daraus gelernt hat.

Im Alltagsstress vergisst man nur allzu oft, das Leben zu genießen und jeden Moment auszukosten - schließlich sind wir nicht ewig am Planeten Erde und unsere Leben könnten schneller vorbei sein, als uns das lieb ist. Die Australierin Bronnie Ware hat jahrelang mit Todkranken gearbeitet und ihre Erfahrungen in mehreren Büchern niedergeschrieben. Sie veröffentlichte nun die häufigsten Dinge, die Menschen an ihrem Totenbett bereuen.

1.: "Ich wünschte, ich wäre mir selbst stets treu geblieben und hätte nicht so gelebt, wie es andere von mir erwarteten."
2.: "Ich wünschte, ich hätte nicht so hart gearbeitet."
3.: "Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, meine Gefühle auszudrücken."
4.: "Ich wünschte, ich wäre in Kontakt mit Freunden geblieben."
5.: "Ich wünschte, ich hätte mir selbst erlaubt, glücklich zu sein."


Wenn man sich das so durchliest.....

...stimmt dies so Manchen nachdenklich?

Und so viele "hätte", "wäre"...

Ist es in der Tat erstrebenswert, zum Ende hin "Bilanz" zu ziehen...und festzustellen, dass man selbst hier noch entgegen der Realität, dem IST-Zustand, auflehnt? Eben mit "hätte", "wäre", "sollte"....usw. Indem man immer noch nicht annehmen will, was IST...


Und dann spreche ich jetzt noch die Punkte in ihrem Inhalt an...:
Sind diese "Wünsche" gar eine Auflistung von Dingen, die aus zumeist großer Unbewusstheit entspringen...!?
Denn wie kann eine "Wunsch" sich selbst treu zu bleiben und nicht so zu leben, wie andere es erwarten, mit Bewusstheit wirklich einher gehen? 
Bin ich tatsächlich authentisch, bewusst, selbst liebend und in meiner eigenen Verantwortung, dann werde ich mir immer treu sein und leben, wie ich es für richtig erachte!

Es würde hier nun definitiv den Rahmen sprengen, in all die einzelnen Punkte der Unbewusstheit einzugehen.
Doch aus Unbewusstheit rührt Selbst-Unliebe. Und eben genannte Erscheinungen der Unliebe.

Liebe Freunde!

Ich für meinen Teil möchte einmal diesen Körper verlassen und sagen können:  

"Yessss....I did it! 
Und jetzt geh´ ich!...
...und wenn ich Lust hab, komm´ ich wieder!"

Zum Einen frei und bei mir im Sein, sodass ich kein Hadern mit der Realität habe.... Zum Anderen ohne Bedauern, etwas nicht getan zu haben!  Und zum Allerbesten womöglich Lust, wieder zu kommen.

Denn .... wenn wir uns die Weite des Lebens, einer Liebe und eines Seins erlauben, dann werden wir erkennen, dass alles was im Leben passiert, in jedem eigenen Moment des Geschehens selbst geschehen soll!
Was daraus folgt....das obliegt auch uns selbst! Im Sinne einer Eigenverantwortung!
Nehmen wir auch dies dann als Erfahrung... oder machen wir ein Drama draus - wie zumeist bisher...!?

Natürlich haben wir im Außen des heutigen täglichen Geschehens und vermeintlichen Lebens sehr viel an Angebot um zu genießen! Freizeitwirtschaft lässt grüßen! Ist ja grundsätzlich nichts "Falsches"!
Doch ist dieser Genuss oft nur vor kurzer Weile....oder es entwickelt sich immer öfter schon eine beinahe "Sucht"...
Es kommt also auf den Einsatz der Mittel an!

Und ich behaupte jetzt einmal ganz frech:  es ist ein großer Unterschied, ob ich mir diese Angebote reinziehe, um mich abzulenken da ich´s unter anderem mit mir alleine nicht aushalte....  offiziell natürlich "meine Freizeit zu gestalten"...
Oder ob ich voll bei mir bin, sämtliche Baustellen in mir schon erledigt sind...und ich mich dann in ein Angebot wirklich völlig frei, bewusst und unbedarft reinstürzen und erfahren kann!

Noch ein Beispiel dazu, um es viiiieeeellll  besser zu veranschaulichen:
Jeder kennt doch seine "Leichen im Keller", oder? Die Dinge, die schon lange vor uns hergeschoben werden mit der Erledigung...?
In der Tat - den Keller mal entrümpeln, Buchhaltung / Steuersachen, die Wohnung/das Haus mal einem kompletten Putz unterziehen, finanzielle Dinge, Wäsche bügeln, die Mutter / Oma besuchen, Mahnung erledigen... und noch sooo unendlich viel mehr Dinge, die uns zumeist unangenehm sind!
Für die Angenehmen Dinge benötigen wir ja selten extra Motivation - richtig!?

Wenn wir also diese Dinge immer nur hinausschieben....und anstelle dessen z.B. Freizeit machen... Urlaub, Ausflug, Essen gehen u.v.m.....
...und wir dann vor allem irgendwann wieder nach Hause kommen...
...dann sind diese unangenehmen Dinge noch nicht weg! Es waren keine Heinzelmännchen oder die gute Fee da und haben dies für uns erledigt!
Und gehe ich recht in der Annahme, dass das unangenehme Gefühl zu diesem unerledigten Ding dann auch nicht weniger geworden ist...? Im Gegenteil - vermutlich sogar noch größer...?
Und dann schon die nächste vermeintlich wichtige Sache....zur Ablenkung?

Haben wir dann den Urlaub, den Ausflug.....oder was auch immer zu jeder Zeit und durchgehend so richtig genossen...? Ohne dass nicht ein einziges winziges Mal zumindest der Gedanke daran kurz hochgeblitzt ist...???
Wenn wirklich nicht: Gratulation! Dann ist derjenige/diejenige wirklich schon sehr abgebrüht im Ablenken.
Wenn doch...  fühlt derjenige/diejenige dieses unangenehme Bohren, Ziehen.... jaaaaaaaa....?

Gut - ich denke, jeder hat dann aber auch schon mal die Situation erlebt, dass diese "unangenehme
Sache" dann doch erledigt wird. Man nimmt sich die Zeit....tut....macht....stellt womöglich fest, dass sie gar nicht sooooo unangenehm ist....
Und dann ist es vorbei!  YIIEHAAAAA!
Und jetzt fahren wir in Urlaub, Ausflug....wohin und was auch immer...
Ist es noch immer da....dieses unangenehme aufblitzen an Gedanken...? Oder gehen wir guten Gewissens in unsere Tätigkeit und genießen sie so richtig richtig...?!

So ist es also nun mit den "unangenehmen Dingen" im Aussen. Sind sie erledigt, kehrt Ordnung ein. Ruhe. Friede. Freiheit.
Gleichfalls - oder sogar noch viel mehr - gilt dies für die "unangenehmen Dinge"  IN uns! Solange da nicht geklärt, angenommen und Ordnung geschaffen ist...
...solange werden uns diese Dinger verfolgen und immer wieder mahnen!

Und wenn es bis zu unserem Lebensende nicht geschieht, bekommen wir dann eben dort den ganzen "Saustall" präsentiert!
Wir können selbst dann nochmals erfahren.
Damit schlussendlich hadern....oder Freude feststellen!

Sohin nochmal die Bedeutung der Eigenverantwortung!
Wir erkennen somit Schritt für Schritt, wie sehr wir mit uns selbst befasst sein dürfen und wieviel es laufend zu tun gibt...!   ;-)


Habt für heute auf jeden Fall noch einen schönen Sonntag...
....und macht Euch mal eine Liste....
....über die noch unerledigten Dinge...

Euer Prinzerl