Freitag, 6. März 2015

TOP-Thema: Der Andere - das ist nicht Dein Leben!


Einen schönen guten Aaaaaaabend!

Da habe ich heute wieder ein schönes Gedicht "gefunden"....

"Gefunden"?

Nun...eigentlich hab ich es von meinem Bruderherz geschickt bekommen, welcher sich nun nach sehr heftiger Not-OP wieder erholt...

Es ist nicht Dein Leben

Lass die Menschen los,
die du auf die eine oder andere Weise festhälst.
So nah du auch jemandem sein magst,
du darfst und kannst nicht das Leben
eines Anderen bestimmen.

Es ist nicht Dein Leben!

Jeder Mensch hat das Recht,
über sein eigenes Leben zu entscheiden!

Lass Menschen los,
Ihre eigenen Fehler zu machen.
Rede dir nicht ein du hättest sie beschützen müssen und beraten,
um ihre Seele vor Schaden zu bewahren.

Erlaube dem Leben,
seinen Weg mit jedem zu gehen!

(Ulrich Schaffer)


Und?
Was haltet Ihr davon?

Mein Kredo geht hier definitiv dahin:  Selbst- oder Eigenverantwortung!

Keine Verbindung - und sei sie noch so stark oder "vertraglich gebunden" - begründet Besitz oder Eigentum.
Keine Verbindung begründet die Aufgabe, sich in die Verantwortung des Anderen zu mischen!

Unsere Aufgabe beginnt und endet bei uns selbst!

Oh was habe ich da heute - wie wenn es just sein sollte - für einen wunderschönen Text gelesen....

Passend für Dinge im Leben an sich, passend für Beziehungen zwischen Menschen!
Einen herzlichen Dank dafür an die Seite "Andersmensch"!
Ich möchte hier zitieren:

Es ist ein wunderbares Gefühl sich neu zu verlieben. Ein Versprechen mit dem Titel "Alles wird besser!". Wenn etwas Neues für dich beginnt, dann segne das Alte, ziehe die Konsequenzen aus deinen Erfahrungen, aber begehe nicht die Torheit, das Neue mit dem Alten zu vergleichen. Damit machst du bloß beides kaputt. Würdige deine Vergangenheit, denn aus ihr erwächst die Chance, diesmal einiges besser zu machen. Du musst deine Vergangenheit nicht in Konkurrenz zur Gegenwart stellen, sondern bist dazu aufgerufen, diese zwei Erfahrungsräume durch eine Tür der Versöhnung zu verbinden. Das Neue ist das Neue. Das Alte ist das Alte. Beides hat seinen Wert. Mit deiner neuen Flamme beginne wie ein Kind, unschuldig, als wäre es das erste Mal verliebt zu sein. Laste deiner neuen Begegnung nicht das an, was dich in der Vergangenheit verletzt hat, indem du Ängste von damals ins Heute projizierst, indem du misstraust, eifersüchtig bist oder wieder ins Besitzdenken verfällst. Ein Mensch gehört dir nicht. Er ist ein Geschenk mit Widerrufsrecht. Wenn du liebst, dann gibst du frei, was du liebst. Nur wenn du deine Liebe in völliger Freiheit dem Anderen schenkst und diese Liebe auf dieselbe Weise empfängst, wird sie erblühen. Ihre Schönheit und Fülle wird aufsteigen wie der Duft der Blüten im Frühling, wie der Abendstern in einer klaren Nacht. Sofern du weise bist, gibst du deine neue Flamme von Beginn an frei – so schaffst du grenzenlose Räume für tiefste Begegnungen. Du klammerst nicht mehr, willst nicht mehr binden, was du ohnehin nie binden könntest. Stell dir vor, der neue Mensch, den du deine "Flamme" nennst, sei wirklich eine Flamme. Du könnest sie nicht halten in deinen bloßen Händen, ohne dir die Finger gehörig zu verbrennen. Aber du kannst diese Flamme in ihrer hypnotischen Schönheit betrachten, ihren magischen Schein bewundern, dich an ihrer Wärme erfreuen, dich durch ihre Kraft nähren. Denke immer daran: Liebe macht keine Gefangenen!

– Der Andersmensch, © 2015

Euer Prinzerl