Dienstag, 21. April 2015

Eifersucht - Geisel oder Notwendigkeit - Teil 2


Hallöchen zusammen!

Heute also zur Beantwortung der restlichen Fragen zur Eifersucht...

  • Wer löst die Angst aus - wer ist der "Feind" und Übertäter? Ist mein Partner ein "Schwein" - also schuld daran?
  • Wie oft zitiert: Gehört Eifersucht zur Liebe? In eine Partnerschaft?
  • Und... Eifersucht: ist sie eine regelrechte folternde Geisel ... oder ein Aphrodisiakum für eine Beziehung?
  • Bekommt man die Eifersucht irgendwie in den Griff...oder ist man auf ewig dazu verdammt?
 

 Zur ersten Frage...
  •  Wer löst die Angst aus - wer ist der "Feind" und Übertäter? Ist mein Partner ein "Schwein" - also schuld daran?
Wer löst sie aus...

Nun... ich würde mich da jetzt ein wenig weiter "aus dem Fenster lehnen" mit meiner Meinung dazu:

Zum einen - augenscheinlich im Aussen - wird natürlich nun von einem Zweiten, einem Anderen
eine Handlung gesetzt, die in mir dieses Gefühl der Eifersucht erweckt. In der Regel wird also diesem vermeintlichen "Schwein" die Schuld zugewiesen. Er/sie ist der Übertäter.
Sei es nur ein Blick (wobei man selbst hier vorsichtig sein darf, weil oft rein aus einer falschen Laune heraus etwas falsch aufgefasst wird.... man "sieht" nur das was man zuweilen sehen will...)
Sei es dann eine Handlung. Angefangen ebenfalls von Kleinigkeiten wie z.B. Sticheleien unter Kollegen, Bekannten - hin bis zu "schweren Geschützen" ... wie zum Beispiel in Partnerschaften das Fremdgehen, in Firmen z.B. die nachweisliche Bevorzugung eines Kollegen  u.v.m.

So. Jetzt aber zur eigentlichen "Feindbilddefinition", eine Ebene tiefer, wie es mein Herz es mir sagt:

Wie im ersten Beitrag angeführt, geht diese Eifersucht - also Angst, immer von uns selbst aus. Wir senden diese unbewusst aufgrund unbewusst gelebter Minderwertigkeit, Kleinheit, Schuld usw. aus. Es gibt hier viele vermeintlich negative Aspekte und Auswüchse der Angst, die wir zumeist unbewusst ausstrahlen.
Und es kommt wie ein Bumerang irgendwann zurück.


Ich verwandte zuvor auch die Definition: "....die in mir dieses Gefühl der Eifersucht ERWECKT."
Gerne wird viel einer sogenannten "Wortklauberei" abgewälzt, ich weis.

Doch ich interpretiere es nun so, dass etwas...die Eifersucht...erweckt!
Nicht also erst irgendwo einen Schnitt macht und da reinpflanzt!
Es - die Eifersucht - und somit Angst - ist schon da! Die Eifersucht schlummert schon in uns. Schon lange!

Freilich taucht in diesem Zusammenhang nun auch gleich jeder augenscheinliche erste Gedanke auf: "Na mein Partner/meine Partnerin hat ja doch schließlich Scheisse gebaut - mich angelogen - was
auch immer! Aus einem Impuls die sofortige Schuldprojektion auf das Gegenüber, Abschiebung von Eigenverantwortung!
Und nicht nur der Partner / die Partnerin... wir können diese Schuldzuweisung auf alles und jeden beliebig erweitern!

Ja.. auf den ersten Blick mag es so aussehen, als wäre das Gegenüber der Schurke!
Doch wiederum: Das Gegenüber setzt nur eine Handlung, löst aus! Tut nach seinem besten Wissen und Gewissen. Tut, was er/sie gerade glaubt, tun zu müssen. Er / sie kann in diesem Moment nicht aus seiner Haut heraus!
Verantwortlich für dieses Geschehen ist rein das Gegenüber! Verantwortlich für sich!
Ausschlag gebend ist MEINE Reaktion auf ein Geschehen!

Ruhe ich - begründet auf innerer Ruhe, Ausgeglichenheit, Frieden, Liebe, Selbstwert - in mir, und stelle einzig als Fakt fest, dass mein Gegenüber eine Handlung gesetzt hat.
Ein Fakt...eine Handlung.
Oder ich raste komplett aus - eben aufgrund nicht Vorhandenseins dieser "Attribute" - sehe den Anderen als den bösen "Feind" und gehe sowohl in Opferrolle als auch Ohnmacht. Ich gebe meine Macht und Verantwortung für mich ab....schiebe dem Anderen Schuld zu?


Könnte also dem Gedanken Wahrheit inne wohnen, dass das Aussen, das vermeintliche "Schwein"...dieses Ding da in uns namens Eifersucht nur weckt? Nur spiegelt? In Form einer unbewussten Handlung, die aufgrund der Ausstrahlung meiner unbewussten Gedankenwelt ja geradezu herausgefordert wurde...?
Vergessen wir bitte nicht: das Leben ist weit schlauer, als es zumeist unser EGO zu glauben scheint!

Weil wir es "bewusst" zwar wegschieben, unterdrücken...und meinen, damit wär der Käse gegessen! Spätestens eben bis zum nächsten Anlass.
Doch "unbewusst" spätestens tragen wir dies wie ein Brandmal auf der Stirn. Unsichtbar. Und dennoch so präsent wie das Leben selbst. In all unserer Haltung, unserer Sprache, unseren Gedanken...insgesamt unserem Ausdruck! Beinahe wie eine Aufforderung, genau dies im Leben zu präsentieren!

Und jedes Gegenüber....bzw. dessen Unterbewusstsein bekommt dies auf seine Weise mit.
Wenn also eine Eifersucht - wie auch jede andere Angst - uns im Griff hat, dann werden wir dem folgen... und das Leben muss uns geradezu hineinführen in solche Situationen....
So lange, bis wir uns dem liebevoll zuwenden und einmal klären. Annehmen.
Annehmen als einen Teil von uns.
Jeder von uns hat es in sich. Doch weil es eben zumeist unangenehm ist, schieben wir es weg, täuschen, tarnen....manchen "gute Mine zum bösen Spiel". Bescheissen uns also letztlich nur selbst!

Und solche Situationen sind dann genau dazu da: Um uns den eigentlichen Betrug an uns selbst zu offenbaren. Zu Spiegeln.

Um uns aber - sozusagen - zur "Auflockerung" und Veranschaulichung nochmal so eine Eifersuchtsszene zum Ansehen! Genial!
Den Link einfach in den Browser kopieren und ansehen.

http://cinema.arte.tv/de/artikel/fall-7-heike-makatsch-und-fahri-yardim

So spielt sich´s ab...und noch viel "bunter"!

Muss man dazu also noch viel sagen???
Hier ist alles damit erklärt...alles, worüber ich bisher schrieb in meinem Beitrag!

Unwahre Gedanken, Ängste, Vergangenheit, Projektion.
Und der Ansatz zu einem alternativen Gedanken! Nämlich dem, dass nicht unbedingt immer zwangsweise wirklich ein "schuldhaftes Verhalten" des Gegenüber vorliegen könnte, sondern nur ich dieses aus meiner tiefen Eifersucht heraus erschaffe, projeziere...?  :-)
Der Andere tut oder unterlässt. Für sein Leben, auf seine Weise.
Er / sie ist nicht ich!


Alles klar soweit?  Schon eine wirklich heisse Kartoffel das mit den Beziehungen....und der Eifersucht, oder...?

Die nächsten beiden Fragen fasse ich gleich zusammen:

  • Wie oft zitiert: Gehört Eifersucht zur Liebe? In eine Partnerschaft?
  • Und... Eifersucht: ist sie eine regelrechte folternde Geisel ... oder ein Aphrodisiakum für eine Beziehung?

Diese Frage ist eine der meist diskutierten Fragen!
Gehört sie dorthin...oder nicht?

Es ist mit der Eifersucht - wie auch in anderen Dingen - ein regelrechter Eiertanz, ein Balanceakt zwischen einer "würzenden Prise"...oder einem zuletzt "peinigenden Wahn".

Meiner Meinung nach kann eine Eifersucht nicht entstehen, wenn ich vollkommen bei mir bin. Wenn ich für jeglichen Selbstzweifel ausgeräumt und mich zu 100% angenommen habe, wer ich bin. Wenn ich weis, wer ich bin.
Ohne Umschweife, ohne Selbstbetrug.
Wenn ich auch für mich annehme, dass einzig ich selbst mir gehöre. Niemand anderer. Auch wenn andere Dinge dies vermeintlich vorgaukeln wollen.
Rein gar nichts begründet einen wie auch immer gearteten Besitzanspruch an jemand anderem.
Dies ist nur eine Erfindung des sogenannten Verstandes, des Ego!
Leider nur werden dadurch - zumeist eben in Beziehungskisten - ständige Irrtümer und Reibereien ja geradezu herausgefordert.


Wenn ich in mir ruhe, mir meiner bewusst bin (bitte nicht verwechseln mit Egoismus oder Arroganz, Verblendung)....
...wie soll dann eine Angst entstehen, etwas verlieren zu können?
Wie kann ich etwas verlieren ... oder jemanden, der nicht mir gehört? Nie gehört hat?
Selbst unserer menschlicher Körper scheint uns nur für eine bestimmte Zeit geliehen...

Wenn ich meine Aufgabe der umfassenden Selbstverantwortung trage und so bin, wie ich bin... und auch mein Partner dies tut... und ich sowohl mich als auch meinen Partner genau deshalb liebe...
...dann bin ich frei. Beide sind frei und können miteinander das Leben feiern! Jeder überlässt jedoch dem jeweils anderen die Freiheit, sich zu entscheiden.

Eine Angst der Eifersucht kann somit für sich selbst ... als auch in einer Partnerschaft oder sonstigen
zwischenmenschlichen Beziehung zu anderen Menschen (Freundschaft, Kollegialität etc.) eine "Schieflage", einen Mangel erzeugen! Bzw. eigentlich...diesen schon bestehenden Mangel vielmehr aufzeigen, verdeutlichen.
Ob man dadurch dann in der Lage ist, großartig zu feiern... ich lasse es mal dahin gestellt. Es wird eher dazu gereichen, dass man sich dann noch mehr an etwas festzuhalten sucht, um nicht abzurutschen.
Freilich darf man sich dann diesem Mangel in sich liebevoll zuwenden und klären!

Ob nun eine "gewisse Eifersucht" dann eine Beziehung beleben kann...?
Meiner Meinung nach nein. Diese muss jedoch nicht zwangsläufig bindend für jemand anderen sein!
Denn dann ruht die Beziehung nicht in sich. Sondern sie ist eher eine ausgefahrene Landstrasse, in der man den Vorwand der Langeweile oder des Reizes vorschiebt um einen Mangel zu vertuschen, diese durch die Eifersucht wieder in eine vermeintlich neu geteerte Landstrasse rückverwandeln zu können.
Zu welchem Zweck? Um Reiz auszureizen, Angst auszureizen...?
Mir wird auf der ruhigen See langweilig und dann schlage ich halt ein paar Wellen, dass Abwechslung rein kommt. Nur wo wäre dann die Grenze...?


Zur letzten Frage:
  • Bekommt man die Eifersucht irgendwie in den Griff...oder ist man auf ewig dazu verdammt?
Zum einen sagt mir mein Herz, dass nichts im Leben auf Ewigkeit bestimmt ist, ob denn der Liebe. Sie ist die Einzige, die immer schon war, ist, und sein wird.

Emotionen in uns sind jedoch in Bewegung - E-motion. Abgeleitet E vom Zeichen für Energie, als bekanntestes Beispiel Albert Einstein. Und "motion" aus dem Englischen für "Bewegung".
Also: Energie in Bewegung.

"In den Griff bekommen" ist so eine "hau-mit-dem-Hammer-drauf-Taktik". Mit selbst auferlegtem Zwang verbunden. Und somit meist kontraproduktiv.
Man sagt sich oft: "Ich soll / darf nicht so eifersüchtig sein!"

Liebe Freunde....diese Dinge wie soll nicht, darf nicht, sollte, könnte, müsste...sie sind vielleicht aus gut gemeintem "Vorsatz". Doch sie entsprechen nicht dem IST. Das Leben liefert den Beweis.
Wenn es wirklich so sein sollte, dann wäre es ja auch...
Fühlt diesem Gedanken mal nach...
...und entlasst Euch selbst aus einer Art Zwang!

Mein Herz fühlt, dass man dieses Gefühl in erster Linie einmal DA SEIN lassen darf. Genau in dem Moment, wo es auftaucht! Fühlen. Beobachten. Annehmen als eine Schöpfung von mir...in mir.
Das Gefühl - so auch dieses - will gefühlt werden!
Bewusst! Womöglich so richtig aufkochen lassen und FÜHLEN!
Wir sind Menschen. Wir sind geboren mit Gefühlen...um zu fühlen... um zu erfahren!

Wobei...wenn das Gefühl merkt, dass es plötzlich nicht mehr weggeschoben wird, auf einmal aktiv gefühlt wird... wird es plötzlich innehalten...
...denn bis zu diesem Moment durfte es das nicht. Zumindest nicht bewusst! Wir machten nur unbewusst dem ganzen Groll Luft und ließen ein Donnerwetter los... wälzten auf den vermeintlichen "Auslöser" ab... oder wer eben grade zur Verfügung stand.
Nicht aber befassten wir uns in dem Moment mit uns!

Wenn wir im Weiteren dem Gefühl durch Fühlen einmal die "Daseinserlaubnis" gegeben haben..., es liebevoll angenommen haben als unsere Schöpfung....womöglich der schlimmste Groll abgezogen ist...

ohhh....was sage ich da....?

..."der schlimmste Groll abgezogen ist..."...???

Ja sieh einer an!
Was ist da vielleicht grade passiert?

Dieser Groll ist abgezogen?
Haben wir ihn grade rausgeschmissen, hinaus komplimentiert, weg geschickt...oder sonst wie gezwungen...?
Oder ging er plötzlich ... ohne größeres Zutun...? Still ... unbemerkt...?
Ging er von sich aus...? 
Lies er uns los...?

Macht sich da jetzt am Ende eine Art Erleichterung breit...?
Entspannung...?  Weite...? Ruhe...?

Ja?

Spüren, fühlen wir das?

Wenn ja....dann hatten wir eben grade eine Begegnung mit einem kleinen Geheimnis des Lebens!
Jenem, dass wir in unserem Leben nichts "loswerden" können...
...so sehr wir uns auch dran verbeissen oder es losschicken.

Erst wenn wir uns etwas liebevoll und wirklich zugewandt haben, wenn wir es SEIN lassen in uns und es als unsere Schöpfung anerkennen...
...dann wird es uns loslassen und gehen! Es hat seine "Bestimmung" erfüllt.

Nichts - also auch die Eifersucht ist für immer. Sie ist nur solange, solange wir ihr durch Verdrängung oder Unliebe Raum verschaffen!

Einem sehr bewegenden Thema - dem "Fremdgehen" - möchte ich "aufbauend" auf diese beiden Beträge - einen gesonderten Blog widmen.


Zum Abschluss nun möchte ich Euch eine kleine Möglichkeit an die Hand geben, um Gedanken zu hinterfragen.
Es ist keine Technik, kein Patentrezept zur ewigen Erleuchtung, kein Hokupokus!
Eine Möglichkeit nach Kathie Byron... namens "The work"

Diese Möglichkeit kann Euch lediglich einen Ansatz bieten, Eure Gedanken ganzheitlich zu hinterfragen. Es wird sowohl der Verstand als auch das Herz mit einbezogen.
Und Ihr bekommt eine Möglichkeit, zu allfälligen Gedanken zumindest eine andere Sichtweise, eine Bewusstheit, eine Option zu schaffen.
Nichts fordert Euch dazu auf, diese Option auch anzunehmen und den usprünglichen Gedanken zu verdammen. Es obliegt Euch, Eurem Entscheidungswillen.
Das was Ihr zu sehen gedenkt, beachsichtigt, das werden Ihr auch sehen und leben!


Übung:

Nehmen Euch bitte ernsthaft ein paar Minuten aktiv Zeit! Alle Störquellen (Radio, Tv, Handy AUS!)


Stellt sicher, dass Ihr eine Weile ungestört seid ...und bleibt!

Bitte ...dann nicht gleich den gesamten Text weiterlesen und einen wichtigen Part überspringen! Das
wäre, als würde man "das Pferd von hinten aufzäumen"!
Eine Frage nach der Anderen durchgehen! Am Besten die Fragen am Bildschirm erst nacheinander abscrollen, so, dass man nicht alles sofort lesen kann! Die Abfolge ist für die ganzheitliche Erfassung sehr wichtig! Und dieser Gedankenprozess soll aus Euch erwachsen. Nicht aus dem Text.
Es geht um das Erfühlen einer persönlichen Wahrheit.
Dass was aneckt, sich reibt, Unbehagen erzeugt, verspannt, ....wird in der Regel uns nicht ansprechen.
Dem jedoch, dem Wohligkeit, Weite, Entspannung, entspringt....was stimmig anfühlt, dem wird Wahrheit innewohnen.


WICHTIG !!!
Nehmt Euch neben Zeit -  Papier und Bleistift zur Hand, zur Beantwortung von 4 Fragen und einer "Ergänzung"! 
(Auf jeden Fall schreiben - denn so steht der Gedanke festgeschrieben und Ihr könnt ihn später einer Überprüfung unterziehen. Ansonsten neigt unser Geist dermaßen schnell zu sein, sodass wir innerhalb Minuten nicht mehr wissen, was vorher der ursprüngliche Gedanke war!)


Bereit?

Gehen wir nun also von der "zusammengefassten" Annahme aus, die vielleicht schon viele Gedacht haben:
Notieren wir den Satz:  "Ich soll / möchte nicht so eifersüchtig sein"

1. Frage:
Stimmt die Aussage: "Ich soll / möchte nicht so eifersüchtig sein"?
(Beantworten bitte nur mit JA oder NEIN. Keine Geschichten drumherum...)

2. Frage:
Bist Du Dir 100%-ig sicher, dass die Aussage stimmt: "Ich soll / möchte nicht so eifersüchtig sein"?
Hast du dafür womöglich sogar Beweise?  100%-ig ... nicht 99% ....nicht anders. 100%!?
(Beantworten bitte ebenfalls nur mit JA oder NEIN!, Alles was nicht 100 ist, darf mit NEIN als beantwortet betrachtet werden!)

3. Frage - und hier nun bitte tief in Euch hineinFÜHLEN:
Wie ergeht es Dir in Deinem Leben, Deinem Alltag mit diesem Gedanken. Wie gehst du durch den Tag? Wie FÜHLST Du Dich bei diesem Gedanken?
(Mögliche Empfindungen als Beispiel: eng, niedergedrückt, geschwächt, gefesselt etc.
Nehmt Euch ausgiebig die Zeit zur Beantwortung und schreibt ALLES nieder!)

4. und letzte Frage  (und lass dabei jetzt "zur Not" Deine Vorstellungskraft spielen):
Wie würde es Dir ergehen, wie würdest Du Dich fühlen..., wenn dieser Gedanke "Ich soll / möchte nicht so eifersüchtig sein"?...nicht da wäre? Nicht existent wäre? Es ihn in Deinem Leben nie gegeben hätte...???
(Mögliche Empfindungen als Beispiel: frei, gelöst, leicht....etc.
Nehmt Euch ausgiebig die Zeit zur Beantwortung und schreibt ALLES nieder...und fühlt da mal so richtig rein!)


5. und letzter Punkt - die Ergänzung - Umkehrung:
Erschaffe zum ursprünglichen Gedanken "Ich soll / möchte nicht so eifersüchtig sein" eine Option, eine Umkehrung, die zumindest gleich wahr...wenn nicht sogar wahrer sein könnte!
Schreibt alles auf!

Lasst hier Eurer "Schöpferkraft" absolut freien Lauf!

Beispiel: 
Die logische absolute Umkehr könnte sein: "Ich soll / möchte so eifersüchtig sein".

Da dieser Gedanke aber vermutlich unangenehm anfühlt, wird er kaum wahr oder gar wahrer sein, oder?
Eine alternative dazu könnte also lautet, die zumindest gleich wahr oder wahrer ist:
"Ich darf eifersüchtig sein!"

Ooooohhh!

Wie kling das? Tut sich da schon was? Sprießt da sowas wie Entspannung in uns? Wir dürfen! Wir erlauben uns selbst! Ja wie cool! Wir hadern und verdrängen nicht mehr!

Tasten wir uns weiter...

Wie fühlt sich das als Option an...:
"Ich brauche nicht eifersüchtig sein, weil ich selbst wertvoll BIN"?
Wohooooooo....! Was spielt sich da jetzt in uns ab? Fallen da Lasten ab...? Kann dies wahrer sein, als der ursprüngliche Gedanke...?

Besteht zuletzt die Möglichkeit, jenem Gedanken Raum zu verleihen und Wahrheit zu fühlen:
"Ich bin nicht mehr eifersüchtig!"
FÜHLEN wir diesem Gedanken einmal tief nach! Schreibt alles nieder!

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Und?
Wie erging es Euch?

Man kann diese Möglichkeit der Hinterfragung zu allen Themen machen. Man kann auch alle gefundenen Optionen immer wieder dieser Hinterfragung unterziehen.
Alle Antworten, die dabei erschaffen werden, sind letzten Endes eine Form der Wahrheit. Nur eben mögliche Option und Darstellungsmöglichkeit derer.
Wie gesagt...es obliegt uns, für welche unser Herz sich entscheidet. Welche für uns stimmig ist!

In diesem Sinne danke ich für Eure aktive Teilnahme und würde mich über die eine oder andere Reaktion freuen!

Falls jemand neugierig geworden ist: es gibt in jedem Buchhandel gut sortierte Lektüre über die Arbeitsweise von Kathie Byron...  ;-)

Euer Prinzerl