Samstag, 4. April 2015

Top-Thema: 4 Buchstaben im Alphabet...namens: NEIN - Teil 2


Hallo liebe Freunde!

Heute also zum Teil 2 zum Thema:  NEIN


Wir haben uns also am Ende des 1. Beitrages verlassen, dass eine Beziehung mit Liebe verknüpft ist, richtig?
Möglicherweise waren wir uns aber nicht mehr so sicher bei dem Punkt "Eigenverantwortung" und deren umfassenden Bedeutung...?!

Zäumen wir´s Pferd doch diesmal wirklich "von hinten" auf!

Der Begriff "Eigenverantwortung" umschreibt mit seinen zwei Silben zwei Dinge:
Eigen .... also sich selbst! Und damit stoße ich auf die unweigerliche Bedeutung:


Ausschließlich die Eigene! Nicht also die des Partners, bis hin zum Arbeitskollegen, Chef oder von mir aus Papst oder Bundespräsidenten! Ausschließlich die EIGENE Verantwortung!
Und die zweite Silbe - eben die Verantwortung!



Um es klar und unmissverständlich auszudrücken:
Ich habe mich darum zu bemühen und kümmern, was mich selbst betrifft.
Meine Gedanken, meine Worte, meine Handlungen - oder Unterlassungen. Je nachdem. MEINE!
Ich denke, ich habe damit ausreichend viel zu tun!
Und indirekt wird auf das, was ich dann nach Aussen, an mein Gegenüber transportiere, entsprechende Wirkung/Reaktion auslösen.

Führe ich also etwas an, was zum Beispiel jemanden - zumindest nach herkömmlichem System - beschuldigt...
Der oder die hätte mir z.B. etwas gestohlen.
Meine Verantwortung in dem Sinne also: möchte ich, dass jemand anderer mich beschuldigt?
Ergo: ist diese Beschuldigung also vorweg überhaupt wahr...!? Kann ich diese vermeintliche Anschuldigung belegen, beweisen...?

Wie reagiert nun das Gegenüber?
Ist die vermeintliche Anschuldigung tatsächlich richtig, so obläge es mir, hier nun die Verantwortung zu tragen und zu einer Lösung zu führen. Entschuldigung, Rückgabe der Sache, ja auch eventuelle Konsequenzen.
Ist es nun nur leeres Gelaber des Anschuldigenden, welches jeglicher Grundlage entbehrt, nur Stimmungmache oder sonstiges aus Angst, Mangel, Verwirrung u. dgl. entstandene "heiße Luft"...
...ja dann obläge es mir durchaus, das einfach zu ignorieren.

Mich geht es also rein gar nichts an, was mein Gegenüber auffast, denkt, sagt oder tut / unterlässt!
Das ist seine/ihre Verantwortung!

Wie ich selbst auf etwas reagiere.... DAS ist und liegt wiederum in meiner Verantwortung!

Harter Tobak?

In gewisser Weise nein...
...denn es entspricht lediglich der Bestimmung des Wortes! Ich trage Verantwortung für meine Aussage. Oder wie ich auffasse.

In gewisser anderer Weise durchaus...
...denn in unserem heutigen, ach so unbewusst verstrickten und verwobenen System, sowohl gesellschaftlich, wirtschaftlich und vor allem zwischenmenschlich...
...da kann so eine Äußerung / Anschuldigung durchaus weitreichende und manchmal schwerwiegende Folgen haben!

Speziell zum Beispiel grade die Nutzung von Internetplattformen...! Oder das bekannte Getratsche, über welches "Neuigkeiten" in Windeseile weitergetragen werden. Und zumeist ja nicht in der Orignialfassung, sondern jeder tut noch ein bisschen hinzu....
Da liest oder hört ja nicht nur einzig das Gegenüber, gegen den die Beschuldigung erhoben wird!
Da lesen ja Hunderte wenn nicht Tausende mit. Der Freund, der Freund des Freundes, dessen Freunde ... schier unendlich.
Und dann lesen das womöglich Freunde, Arbeitskollegen, Chefs, andere Entscheidungsträger und noch vieles mehr!
Und plötzlich findet der Beschuldigte dann im schlimmeren Fall eine Kündigung? Zurechtweisung, Ermahnung... bis hin zu tiefgreifenden, wirtschaftlichen Nachteilen, bis hin zu negativem Entgegenwirken im täglichen Leben. Man wird als Beschuldigter dann gemieden, von Ablehnung zu Ablehnung weiter gereicht usw.

Ich würde also an dieser Stelle durchaus den wichtigen Einwurf tätigen, dass es aufgrund des derzeitigen Systems samt seinen mittelbaren und unmittelbaren Auswirkungen unabdingbar und unbestritten wichtig ist, dass man als Aussagender durchaus der umfassenden Verantwortung etwaiger Aussagen bewusst werden MUSS! Was man damit im Ernstfall anrichten kann, auslösen kann...! Denn nicht jeder ist vielleicht bewusst. Nicht jeder fasst genau so auf, wie ich das meine. Der Andere ist und bleibt der Andere. In jeglicher Weise!

Es also aufgrund unseres derzeitigen Systems, wo sich nicht jeder ausschließlich um seine Dinge kümmert, gar nicht anders zu handhaben ist, als doch über mögliche Auswirkungen seiner Aussage rechtzeitig nachzudenken und einzubeziehen! Denn grade in der heutigen sosehr unbewussten Zeit von Angst, Mangel und deren Begleitern ist mit Worten viel eher und schneller teils gewaltiger Schaden angerichtet!

Denn - wie schon anderorts mehrfach erwähnt - alles bestehende Recht nützt dem Geschädigten einen feuchten Kehricht, wenn der Schaden bereits angerichtet ist!!!
Und ein "NEIN"  des Betroffenen alleine ist dann keine geeignete Maßnahme mehr. Was helfen dann noch Gesetze wir Strafgesetzbuch (zum Beispiel Verleumdung, Üble Nachrede)...? Gar nichts!
Denn leider ist es offenbar eine Gewohnheit des Menschen, immer schon Negatives mehr zu glauben, mehr in Gedanken zu behalten, als positive Dinge.

Somit fände ich, es wäre in der heutigen Zeit mehr als dringend angebracht, dass ALLE einmal die komplette Eigenverantwortung übernehmen.

"Was du nicht willst, dass dir man tu´... das füg´ auch keinem Andern zu...!"

Nicht ständig auf andere achten, trennen, verurteilen, einmischen, belehren, unterstellen was letztlich doch wieder nur eigene Meinung, Einstellung, Auffassung ist,  etc etc.


Da bekommt diese Aussage schon eine gänzlich neue - und umfassendere Bedeutung! Nicht wahr!?

Lebte jeder komplette Verantwortung.... dann bräuchte man keine Regeln, keine Gesetze mehr! Wofür auch!

Viele Menschen haben sich aber im Zeitlauf der Generationen dies so angewöhnt....zumeist aus einer tiefen Unbewusstheit heraus .... viel einfach halt auf Andere abzuwälzen. Und sei es eben, dass die Anderen Regeln und Gesetze sind.... oder jene, die sie vermeintlich vollziehen.

Denn in der Tat: Konzentration auf sich selbst .... auf eine zunehmende Bewusstheit, verlangt nicht nur aus genetischen/biologischen Gründen mehr Energie! Teils wesentlich mehr Energie.

Da der Mensch aber oftmals dazu neigt, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen.... nun...aus diesem Blickwinkel scheint dieses heutige "Treiben" gar nicht anders erwartbar!
Der Mensch schiebt also seine Verantwortung sehr gerne ab....., in einer irrigen Meinung, jemand anderer würde sich ja so gerne dieser annehmen!
Ist aber nicht! Spielts nicht!


So.
Und jetzt bringen wir noch die LIEBE "ins Spiel".

Was bezeichnen wir heutzutage wirklich als Liebe!?

Ganz unverblümt ausgedrückt: viele sogenannte "Liebe" ist nur ein wörtlicher Deckmantel für einen Handel. Für ein verzweifeltes Bemühen, um seit Kindheit bestehende Mängel auszugleichen!
Nach dem Motto: "gibst du mir, dann geb ich dir"
So wie eben im Kleinkindalter schon angelernt: Liebe wurde an Bedingungen geknüpft!
JAAAA - nicht NEIIIIN!

Liebe hat nur über Generationen auch einen billigen Touch bekommen.
Und entsprechend bilden sich auch unsere Beziehungen ab!
Entsprechend zerbrechlich und niederwertig werden Beziehungen behandelt, abgewickelt....und nicht zuletzt bei oft kleinst oder gering erscheinenden "Gründen" - ich nenne des prompt "Vorwänden" - auch beendet!

Denn kommen wir jetzt zum Punkt, auf den ich hin will:
Liebe ich mich denn überhaupt???
Ohne "wenn und aber"?
Oder schließe ich mit mir selbst auch andauernd Kompromisse. Oftmals faule. Und verstecke mich hinter "Liebe". Mache "Kuhhandel"...

Bin ich nämlich nicht in der Lage, mich selbst zu lieben. Bedingungslos. Dann sage ich zu mir selbst NEIN. Und trage dies zwar zumeist unbewusst, aber dennoch völlig unverholen in die Welt, ins Leben.
Wie denn zum Geier sollte man also jemals einen anderen Menschen lieben können?
Geht nicht!


Gut.
Gehe ich nun davon aus, dass ich mich selbst lieben kann.
Lieben, als das und der, der ich wirklich bin. Ohne Maske, ohne Verrenkung...gänzlich ich.
Dann setze ich dazu eine grenzenlose Ehrlichkeit - oder Authentizität voraus.
ICH bin ICH!
Ich BIN!

Mit Verweis zu meinem Beitrag "Weil ich BIN - kann ich dem DU begegnen" (zu finden auf meiner Seite) führe ich nun hier nicht mehr weiter aus, weshalb es so grundlegend wichtig ist, dass ich BIN.

Ich treibs aber jetzt auf die Spitze:
Wenn ich bin...absolut in mir selbst ruhe...einzig dir mir obliegende Eigenverantwortung übernehme und trage...
...dann wird mich selbst nicht erschüttern, wenn z.B. so "krasse Dinge" geschehen, wie dass mein Partner/meine Partnerin fremdgeht!

Jetzt wird´s richtig heiß, was...!?

Ich will Euch MEINE SICHT dazu erklären! Das "Warum"...

Wenn - in meinem Fall - meine Partnerin fremd geht, ist das zum Ersten einmal IHRE Angelegenheit! Nicht meine!
Es wird zu dieser ihrer "Handlung" selbstverständlich einen Grund / Sinn geben!

Sei es nun einerseits, dass mir diese Handlung selbst etwas spiegelt, dass ich an mir bislang nicht erkannt habe. Das diese Handlung hervorrufen musste. Und sei es nur meine innerlich tiefe Abneigung gegen dieses "Fremdgehen" an sich.
Das bitte jetzt nicht sofort als kompletten Unfug abstempeln!
Ich erinnere: Wie sehr stehe ich denn zu mir selbst?
Und weiters: Auf unbewusster Ebene spielt sich die Realität ab, die man aber im wenigsten Fall wahrhaben will!

Oder aber - es kann ja durchaus sein - dass das mit mir gar nichts zu tun hat!
Sondern dass in diesem Fall nur meine Partnerin durch irgendeinen Umstand, einen "Auslöser", getriggert wird, dass sich ihr etwas spiegelt, um genau diese Erfahrung zu machen!

Zu "triggern" - hier eine verständliche Erklärung:
"Trigger" ist ursprünglich ein technischer Begriff, sowohl aus physikalischen Aspekten heraus wie auch z.B. in der Softwareentwicklung ein sehr bekannter Begriff für Ereignisse, die eine Reaktion hervorrufen sollen ohne wissen zu müssen, woher dieses Ereignis letztlich herrührt. Es wirft sich die Frage auf, ob der Begriff sinngemäß zu dem Phänomen paßt, das es auch psychisch gibt.

Unter Trigger versteht man Sinneseindrücke, die Erinnerungen an alte Erfahrungen in einer Art wecken, als ob diese Erfahrung jetzt nochmal neu gemacht werden würde. Diese Erinnerung erfolgt meist plötzlich und mit großer Wucht. Die damaligen Gefühle werden unmittelbar erlebt (Flashback). Die reale aktuelle Situation kann dann vom Betroffenen oft nicht mehr wahrgenommen werden. Er reagiert oft so, als würde er sich in der alten, erinnerten Situation befinden.
Als Trigger können auch ganz schwache Signale wirken, beispielsweise ein Jahrestag, Geruch, Geräusch, Geschmack, eine Geste, Farbe oder eine ähnelnde Situation. Sie stehen meist im Zusammenhang mit schweren seelischen oder körperlichen Verletzungen (posttraumatische Belastungsstörung) als Folge von seelischen, sexuellen oder körperlichen Mißbrauchs.
(Quelle: www.regenbogenwald.de)

In der menschlichen Psyche ist noch so dermaßen viel unbekannt. Somit will ich mich also nicht auf eine Fachsimpelei einlassen, sondern diesen Begriff "triggern" also als "Schlüsselreiz" für ein Verhalten vereinfacht verstehen wollen, dem ein Verhalten oder auch eine Unterlassung folgen kann. Oftmalig nicht im direkten Zusammenhang.

Beispiel beim Fremdgehen: Mein Partner / meine Partnerin schenkt mir vermeintlich nicht genug Achtung, Aufmerksamkeit.... was auch immer. Also versuche ich - getriggert durch diese vermeintliche Ablehnung - mir aus meinem inneren unbewussten Mangel heraus "Ersatz" zu beschaffen. Mit anderem Mann / mit anderer Frau.


Was hat nun in diesem Fall das NEIN damit zu tun?
Wenn mein Partner fremdgeht, steht doch in der Regel ein eindeutiges, klares NEIN im Raum!
Nein - du hast das nicht zu tun! Nein - du liebst mich nicht. Nein - ich bin dir nicht mehr genug wert, denn sonst würdest du das nicht tun.... etc. etc. etc.
Diese Szenerie ist also im bisher bekannten Fall geradezu "durchtränkt" von NEINs. In letzter Konsequenz laufen diese NEINs jedoch alle auf ein NEIN zu sich selbst hinaus.

Also im "Umkehrschluss"! Nichts geschieht "zufällig"!
Gleiches zieht immer Gleiches an!

Doch welch ein brutaler Widerstand ist dieses.... besser... sind diese NEINs gegen das Leben!?
Fragt sich jemand - "wieso Widerstand"?
Nun ganz einfach... wenn es nicht genau so geschehen sollte, dann würde es das nicht!
Lediglich erneut dieser Prolet von Ego / Verstand versucht uns weis zu machen, wir hätten letzten Endes irgend eine Wahlmöglichkeit! Der Verstand / das Ego versuchte uns in einer vermeintlichen Verletzung, Gekränktheit einzureden, dass der Andere mein "Besitz" sei...  Das ist purer Bullshit!
Was passieren soll, passiert!
Und es passiert meiner Meinung nach genau dazu, um solche irrgeleiteten Meinungen zu verdeutlichen! Spiegel!


Zurück zum Fallbeispiel:
Ich ginge nun aber sogar soweit....das "non plus ultra" sozusagen...
...wenn auch meine Partnerin eine absolut ausgeglichene und eigenverantwortliche Person ist...
...dann würden beide erkennen und leben, keinerlei Anspruch am jeweils Anderen zu haben. Jeder lebt liebevoll sein leben.
Dann würden doch beide in Liebe gemeinsame Momente teilen. Egal, ob diese "Momente" dann nur wenige Minuten - oder auch ein gesamtes Leben lang dauern!
Keiner würde je Anspruch am Anderen erheben, da dieser nicht existiert!
Dieses Drama "Fremdgehen" existierte ganz einfach nicht!

Besteht das Leben nicht immer wieder aus einer "Verkettung von uns oft mysteriös scheinenden Umständen...?"
Kann das Leben an und in sich nicht hier womöglich "Dinge" für uns bereithalten, die uns lernen und wachsen lassen?

Ich will hier damit keinen "generellen Freibrief" für ein "Fremdgehen" ausstellen!!!!
Mitnichten! Bitte nicht falsch interpretieren!

Doch in Anbetracht der Geheimnisse des Lebens - wo uns so viele Dinge begegnen und Lehrstunden abverlangt - halte ich rein gar nichts mehr für gänzlich ausgeschlossen!
Ich halte also selbst das "Fremdgehen" lediglich für eine Erfahrung und Anlass, Auslöser in dem jeweils "Betroffenen" etwas zu klären!

Noch ein Gedanke dazu: wieso in aller Welt wird "Fremdgehen" denn so "hoch/brandgefährlich" eingestuft?
Weil mein Partner/meine Partnerin mir untreu wird? Weil ein Anderer/eine Andere vermeintlich attraktiver ist? Weil mir ein Anderer/eine Andere mir meinen Partner/meine Partnerin vermeintlich wegnimmt??
Und sonstige skurile Gedankengänge...mit dem bekannten Namen "Eifersucht"...?!

IST DAS DENN SO?

Wenn ich diese Gedanken mit Ja beantworte, dann darf ich mich definitiv dringend eingehend mit mir selbst befassen und einiges an Mängeln und unwahren Gedanken klären!!!


Zurück aber zur Liebe - und allfälligen Nein´s...
Wenn ich also mit meinem Partner / meiner Partnerin zusammen das Leben feiern kann....im vollen Bewusstsein eines jeden eigener Verantwortung...
...was bedeutet das dann?

Meine Gedanken dazu:
Wenn ich einen anderen Menschen liebe (wie mich selbst)....dann so wie er aussieht!
Wenn ich einen anderen Menschen liebe (wie mich selbst)....dann so wie er sich verhält!
Wenn ich einen anderen Menschen liebe (wie mich selbst)....dann so wie er einfach IST!

Wenn ich einen anderen Menschen liebe (wie mich selbst)....dann also einzig deshalb, weil ich liebe!
Ohne Bedingung. Ohne Erwartung!

Nicht den anderen dann ständig bemängeln, ändern wollen....weil ich den Menschen gegenüber ja eigentlich gerne anders hätte. Also meinen Vorstellungen entsprechend - nicht den seinen! Nicht wie
er IST!
Wenn ich ohne Bedingung liebe, dann verschwimmt für mich jegliche Grenze.
Besser....Grenzen lösen sich auf!
Es gibt keine(n) Fehler. Es gibt Erfahrung!
Es gibt kein Gut oder Böse. Es gibt ein Alles!
Es gibt ein SEIN.


Und jetzt der Schluss:

Wozu in aller Welt ist dann in einer umfassenden Liebe das Wort "NEIN" gut...?
Nein ist eine Form der Abwehr, des Widerstandes!

Liebe ich....oder eben nicht!?
Dieser "Bereich" darf seeeeeeeehr genau und selbstkritisch ehrlich betrachtet bzw. geklärt werden!
Denn die vielen kleinen Ablenkungen, Verstecke von doch-Bedingung, doch-Erwartung sind oft seeeehr gut getarnt. Das menschliche Ego spielt hier ein meisterhaftes teuflisches Spiel!

Vielfach und einfach aber sichtbar zu machen: wo sage ich z.B. "Nein"? An und in mir selbst angefangen....bis hin zum vermeintlich "Anderen"...!?
Und genau diese "Nein´s" bedingen dann dermaßen viel unwahre Gedanken, Emotionen in uns. Bedingen eigene Verletzungen!
Nicht der Andere verletzt! Wir selber tun´s!  Der vermeintlich Andere löst nur aus, spiegelt, triggert die Dinge in uns, die da schon oft seeeeehr lange eingekerkert sind. Die geklärt und angenommen werden wollen. Die wir selbst irgendwann, irgendwie geschaffen haben!

Nochmal zu Mobbing..., sexuellen Übergriffen usw.  Es mag wirklich derb klingen... doch strahlen wir doch unbewusst ständig Signale aus. Wir sind uns derer nur oft in keiner Weise bewusst! Und je negativer Signale ausgestrahlt werden... desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass ebenso negative oder noch negativere angezogen werden!
Ich wurde nicht sexuell missbraucht. Doch ich wurde bis zum Ausfall gemobbt. Mittlerweile kenn ich das "Spielchen" und schreibe meine Worte hier ganz bewusst.

Nur Eins: genau diese Dinge könnten bei wirklicher unbedingter Ehrlichkeit zu uns selbst, und damit viel an zwischenmenschlichen Reibereien und "Kasperltheater" vermeiden!
Die Macht der Gedanken!!!

Tja...."könnte"....derzeit wohl defintiv ein Widerspruch zur Realität.

Denn letztlich die einzige Wahrheit und Konsequenz ist - auch wenn sie bitter oder hart klingen mag:
Bereitet mir irgendetwas an meinem Partner/meiner Partnerin ein "Problem"....kann oder will ich irgendetwas nicht akzeptieren/annehmen... 
...dann kann ich das in irgendeinem Bereich auch nicht mit mir selbst... bin also letztlich weder zu mir noch zum Partner ehrlich.
Und somit ist es auch keine umfassende, bedingungslose Liebe.
Dann ist irgendwo "der Hund drin".... irgendwo wird ein Handel oder "Kompromiss" geschlossen.



Nur mein Herz sagt mir, dass Liebe keinen Kompromiss kennt. Genauso wie keine Trennung oder Abgrenzung. Gleich der Freiheit.





Zuletzt also sei gesagt:
Wenn jemand mit jemandem nicht klarkommt...
...es obliegt jedermann so zu reagieren, wie er/sie es für richtig hält!

Ob ich nun JA sage... dass auch dieser "Unangenehme" da sein darf...  oder ob ich mittels NEIN Widerstand in mir aufbaue...und den ja zumeist dann auch abreagiere...
Sei es durch zweifelhafte Statements, gar durch haltlose Anschuldigungen - womöglich in der Öffentlichkeit...? Durch Tätlichkeiten?

Ich behaupte nicht - nur um dieser Schwachsinnsansage zu folgen "....wenn die Linke, dann halte auch die Rechte hin...." - ....dass man sich alles "bieten" lassen muss. Wirklich müssen tun wir nur ganz genau ein Ding in unserem Leben...
Vor allem wenn z.B. ein Breittreten einer Sache in einer Öffentlichkeit anschließend tatsächliche Auswirkungen auf z.B. mein Leben, meinen Ruf, meine Gesundheit, gar Existenz u.v.m. hat...  Dann wird die Sache in der Tat heikel.
Erneut die Selbstfrage:  Wie ich, dass man mir selbst das tut? Dass man mit mir so umgeht? Mich beschimpft, verleumdet, bezichtigt, schlägt und / oder Schlimmeres?
Die Antwort darauf sollte an sich jegliche weitere Debatte im Keim ersticken.

Ich gebe nur zu bedenken, dass doch das ständige Geschehen um uns, uns selbst auf die Probe stellt.
Wo wir stehen.... wie wir reagieren und stehen. Es spiegelt uns. Die "Arschengel" stehen manchmal schon Schlange...

Doch nochmal....wenn wir unserer selbst absolut und umfassend bewusst sind....nach einer umfassenden Klärung und Annahme unserer selbst....dann wird meiner Meinung nach niemand groß auf die Idee kommen, uns "auf die Probe zu stellen". Wir strahlen schon vorweg ganz andere Dinge aus, die keinen auf "blöde Ideen" kommen ließen. Im Regelfall. Wir gehen dann mit dem Leben. Und Leben kennt keinen Widerstand. Leben IST.
Wenn es nun kein "Regelfall" ist... nun, dann möchte ich meinen, dass man im Sinne einer Eigenverantworung und Selbsterhaltung geeignete Maßnahmen setzt, die dieses "Nein" dann a) bedingen beziehungsweise b) notwendiger Weise untermauern.
Freilich gibt es in Einzelfällen unter den Menschen völlig verängstigte Leute, die letztlich z.B. nur durch Gewalt zu kompensieren suchen. Weil sie es nie besser erfahren haben.
Sogar wissenschaftliche Studien an Gewalttätern wiesen große Ängste in diesen Menschen nach. Viel an Aggression erwächst letztlich aus Angst.

Es kristallisiert sich also aus vielerlei Blickwinkel heraus, dass ein zunehmendes Bewusstsein unter uns Menschen unabdingbar ist!
Ein Bewusstsein, dass zu wirklicher Authentizität führen wird...zu einer Selbstannahme, zu einer Selbstliebe...zu einem SEIN!

Denn erst, wenn wir wieder diejenigen SIND, die wir SIND....
...dann kann die Liebe wieder uneingeschränkt zutage treten....
...es wird Verständnis, Vertrauen, Respekt, Friede und viele weitere "Kinder der Liebe" zurückkehren und sich tümmeln am Spielplatz des Lebens....
Es wird genau aus dieser umfassenden Liebe dann kein "NEIN" mehr benötigen....

Das "könnte" von zuvor wird zum "kann"...zum "wird" .... zum "SEIN"!

Bis dahin dürfen wir mit großer Milde auf Dinge blicken, die wir alle zuvor doch auch getan haben, sollten wir sie denn nun nicht mehr tun. Ansonsten dürfen wir selbst diese begegnenden Menschen und Dinge als "unsere Arschengel" betrachten und daraus Lehren ziehen. Denn sie spiegeln uns immer und zu jeder Zeit!
Wir dürfen unsere Mitmenschen deshalb nicht verachten oder gar als "minder" o.ä. verurteilen, nur weil wir schon einen oder zwei Schritte in Richtung Bewusstheit getan haben.
Ich erinnere: EIGENE Verantwortung!

Und wenn uns dann mal schon ein Mensch "tierisch auf den Sack geht"....dann dürfen wir ebenso verständnisvoll auf diesen zugehen, ihm sagen, dass das unserer Meinung nach nicht in Ordnung ist....es aber ihm/ihr freigestellt ist, seine/ihre Verantwortung zu übernehmen.
Das Leben legt durch seine eigenen "Gesetzmäßigkeiten" ohnehin gebührende Resonanz fest.
Jedoch - so wir dies schon können - in unserer Mitte ruhend, nicht aus unserer Rolle fallend. Bestimmt. Liebevoll. Verstehend.


Der uns erschaffende, Leben schenkende Gott.... hat dieser der Liebe irgendwelche Grenzen gesetzt?
Wohl nicht.

Wie also dürften wir Menschen uns anmaßen, welche zu schaffen...?

In diesem Sinne liebe Freunde...

Sagt JA zu Euch selbst und dem, der Ihr seid!


Euer Prinzerl














Bildquellen: Pixabay, Facebook, Gutezitate