Sonntag, 17. Mai 2015

Freiheit - welch Aufschrei der Seele! Doch sind wir bereit dazu?


Hallo liebe Freunde!

Kürzlich erhielt ich von einem eifrigen Leser die Anregung, einmal einen Blog dem Thema "FREIHEIT" zu widmen!




Freiheit also...
...was für ein imposantes Wort!

Über Freiheit ließe sich nun eine sehr vielschichtige und umfassende Diskussionen beginnen. Es würde diesen Rahmen definitiv sprengen.

Aber...

Was fällt Euch so ein zu diesem Wort...?
Was ist Freiheit für Euch...?

Angefangen, frühmorgens wählen zu können, ob Ihr aufsteht oder nicht..., welche Kleidung Ihr tragt oder nicht..., ...ob Ihr Tee oder Kaffee trinkt..., ob Ihr zur Arbeit geht oder nicht...

...und viele viele Dinge mehr...

... bis hin zur großen Freiheit, in welcher wir frei jeglicher Zwänge, uns frei wie ein Vogel hinaufschwingen können gen Himmels Blau...? Nicht mehr gebunden an irgend etwas...

Sind wir denn wirklich schon bereit für eine umfassende FREIHEIT...???
Ich behaupte: Nein! Weit davon entfernt!

Ist die heutzutage behauptete "Freiheit" denn wirklich eine Freiheit...?  Oder ist sie im Laufe der Menschheitsgeschichte nicht degradiert worden..., verkümmert...?

Ist diese vielgepriesene "Freiheit" noch die, die DAS LEBEN als solche sähe...?  Oder ist diese sogenannte "Freiheit" nur mehr eine Lüge...?

Nur mehr ein schales Wort, dass man halt gerne verwendet...?

Ist "Freiheit" Selbstbestimmung in allen Belangen...?  Und ich meine nun wirklich in ALLEN...!


Ich versuche gleich an dieser Stelle ein bezeichnendes Statement, gelesen kürzlich auf einer bekannten Plattform, wiederzugeben zu interpretieren:

"Selbstbestimmung - Selbsterfüllung. Kein Interesse, andere Individuen zu bestimmen, zu kontrollieren. Unabhängig und frei. Die gesamte Macht.

Fremdkontrolle - keine Selbstbestimmung. Selbsterfüllung nur eingeschränkt.
Angst, von anderen bestimmt zu werden....und deshalb noch mehr verzweifelter Versuch, Selbige Bestimmer zu kontrollieren. Abhängig von der Unterwerfung noch nicht realisierter (erwachter) Individuen, gefangen in in sich selbst, im eigenen System. Keine Macht. Keine Freiheit."


Ich verweise hier nochmals zurück auf jenen Beitrag vom Freitag, 15.05. unter dem Titel "Die Lüge die wir leben!"
Falls sie jemand noch nicht gesehen hat... bitte hier unterbrechen, auf meine Seite www.der-kreis-des-lebens.com gehen... und ANSEHEN!
Denn dieser Beitrag wird schon/noch mal einstimmen, aufrütteln...  Nochmals darstellen, was wir in der bisherigen Menschheitsgeschichte mit der sogenannten "Freiheit" zuwege gebracht haben... oder auch nicht.

Kurz umrissen: Viel wurde schon im Namen der sogenannten "Freiheit" fabriziert.
Blicken wir  doch einfach mal zurück in der Menschheitsgeschichte..., so stellen wir unweigerlich fest, dass für eine sogenannte Freiheit schon schreckliche Dinge geschahen. Kriege wurden geführt, Menschen hingeschlachtet, Völker ausgerottet, Natur geschändet und vieles mehr. Fremdkontrolle wurde nicht nur erschaffen, sondern ihr in oft skurrilen Zügen noch freien Lauf gelassen.

Unweigerlich stand jedoch immer der Mensch im Mittelpunkt. Egal nun herrührend aus persönlichen, politischen, finanziellen, vermeintlich wirtschaftlichen, religiösen oder sonstigen Gründen, die man mehr oder minder vorschob. Es ging um Unterwerfung und Kontrolle anderer.

Doch in sämtlichen Größenordnungen ist dies ähnlich wie z.B. einem Mobbing. Es gehören - sinnbildlich gesehen - immer "2" dazu. Zwei einzelne, Gruppen, Staaten, Religionen, Völker usw.
Diejenigen die mit solcher Einstellung, Gedankenwelt und Grundangst durchs Leben harken... die schon geradezu ausstrahlen, gemobbt, unterdrückt, kontrolliert, beherrscht zu werden. Menschen, die  zwar jammern, lamentieren.... größtenteils aber unbewusst Macht abgeben.
Und dann gibt es jene, die dies zumindest unbewusst erkennen und genau zu jenem Machtvorteil nutzen. Die kontrollieren.

Nur aus welchen Gründen tun diese das?
Und...
...haben selbst die Kriege und andere Handlungen dann letztlich etwas gebracht...?

Man errichtete im Namen oder zur Versinnbildlichung Monumente für eine sogenannte Freiheit! Das wohl Bekannteste:
(Bildquelle: Pixabay)

Ich stelle aber zur Diskussion: Leben z.B. die Menschen dort - genauso wie an anderen Stellen der Welt - wirklich frei...?

Wie oft ging es bei diesen Freiheitsbestrebungen um Befreiungen ... oder zumindest Versuche dessen, sich aus diversen Unterdrückungen zu lösen?
Wie oft aber war im Hintergrund die Gier nach Macht und Besitz vorrangig, um Menschen zu unterdrücken, ja teils regelrecht auszubeuten, zu rauben, zu vergewaltigen, zu morden... usw...? Ein für uns noch nicht allzu lange vergangenes Beispiel "1. und 2. Weltkrieg".
Grade nach dem 2. Weltkrieg haben sich halt andere Nationen als "Sieger" zu den nachkommenden Machthabern erkoren und einfach aufgeteilt. Ein anderes System von Unfreiheit fortgesetzt.

Ich will bitte hier dezitiert festhalten, dass ich für mich äußerst froh bin, nicht unter einem Nazi-Diktat leben zu müssen! Ich habe mit dem absolut nichts am Hut! Ich distanziere mich hier auf jegliche Art!

Wie oft aber galt es z.B. einer Religion, Ausbreitung oder Unterdrückung zu verschaffen? Ich nenne da Glaubenskriege, Hexenverbrennung, Ausrottung der Indianischen Bevölkerung, Inquisition, Sklavenhaltung und Deportationen der Bevölkerung aus Afrika, Kreuzzüge, ... ja sogar Christus hatte man letztlich ans Kreuz geschlagen...weil man ihn als "selbsternannten König" nicht wollte, verhöhnte...
Ein Dschingis Khan marschierte bis Europa. Eine türkische Armee stand vor Wien. Selbst zuvor jegliches römisches, griechisches Imperium besetzte Länder. Was war mit dem davor noch begründeten persischen Reich... usw. usw. usw.  Spanische, Englische, Französische Eroberungen und Unterjochungen. Die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen.

Wie oft allerdings wurde vermeintlich das "Banner der Freiheit" geschwungen...
...und letztlich doch wieder nur vereinnahmt..?

Das anfangs eingeblendete Video stammte aus einem Film (Braveheart), in dem z.B. die Engländer Krieg gegen die Schotten führten. Um deren Land in Besitz zu nehmen. Und oft alle Mittel war dazu nur recht und gut. Vielerorts erging es nicht anders.
Ein Mann widerstand allen Bestechungsversuchen, Verlockungen... und kämpfte für die Freiheit!
Ein Einzelner scherte ein paar Mitstreiter um sich.
Doch als es um weiteren Besitz ging....oftmals nur Versprechungen, Verlockungen.... da bröckelte das Verlangen schon wieder. Sehr bereitwillig zum Teil.
Und was noch?  Manche sogenannte "Strategen" verbargen sich aus ebenso teils niederen Motiven hinter diesen "Freiheitskämpfern"..., nutzten deren Handeln aus... verrieten zum Schluss ... nur um dann doch ihr eigenes Ansinnen in die Tat umzusetzen...

Eine Freiheit wie heute kannte man damals nicht. Die Definition hat sich - je nach Machthaber und Ausübenden - geändert. Doch ... war es jemals wirkliche "Freiheit"???

Und doch...
...es gäbe sicherlich viele Beispiele, in denen man sich durch immerwährende Schaffung von Regeln, Gesetzen, Doktrinen und Glauben - beschränkt zumeist auf einen eher kleinen "führenden" Personenkreis über anderer Freiheit und sonstiges hinwegsetzte!

Seit der Mensch diesen Planeten betreten hat, wird ständig gekämpft, unterdrückt und vieles mehr. Da war schnell vorbei mir Freiheit! Früher kloppte man sich halt noch mit Stein und Holzknüppel tot.
Im Laufe der Jahrtausende - insbesondere in den letzten hundert Jahren - kamen auch "Erfindungen" wie Atomraketen ins Spiel. Man könnte die gesamte Menschheit mehrfach ausrotten.
Laufen wir heute noch in Armeen durch die Lande...?
Nein.
Heutzutage werden Machtansprüche und -durchsetzungen schon ganz anders gestaltet.  Man führt Wirtschaftssanktionen aus anstatt Waffengewalt. Alles ist mittlerweile so dermaßen verworren und verstrickt, dass man auch auf diese Weise ganze Staaten vor die Hunde gehen lassen kann.
Waffentechnisch drückt man nur noch aufs Knöpfchen oder "spielt" am Joystick für Fernsteuerungen. Geld regiert letztlich die Welt. Mit ihren "Begleitern" oder besser gesagt "Strohmännern" namens Wirtschaft und Politik. Vieles hat sich nur mehr dem "Ersatzgott Geld" verschrieben. Macht wird über diesen "Gott" vermittelt.
Aber ständig wird nach wie vor vorgekaukelt: wir sind frei!

Fortschritt hat in vielen Bereichen Einzug gehalten.
Wer kennt noch die Parole: "Auto macht frei"...?
Sind wir durch das Auto wirklich frei geworden...?
Oder wurde damit - abgesehen von einem größeren Kreis einer Erreichbarkeit von Dingen - eher noch mehr Abhängigkeit verwoben. Ich nenne nur Abhängigkeit von Treibstoff, Förderung, Wirtschaft, Geld. Und Letzteres neuerlich betrieben von Wenigen....?!

Was ist mit dem vielgepriesenen Handy?
Bekamen wir dadurch wirklich "Freiheit"...?
Oder wieviele Leute können heute - abgesehen nun mal von geschäftlicher Nutzung - ohne diesem "Backstein" in Händen nicht mehr ins tägliche Leben gehen? Wandeln durch Straßen, ohne einen Blick davon zu nehmen? Sogar sich begegnen scheinen Menschen verlernt zu haben...
Ist also Handy wirklich "Freiheit"... oder vielmehr Abhängigkeit...?


Aber zurück zu kommen eben ins Heute...zu uns selbst...
Wo beginnt ... und wo endet für uns persönlich Freiheit...?

Da ja zunehmend in der Bevölkerung immer mehr ein gewisser Unmut zutage tritt...
...in dem man über unzählige Gesetze schimpft, dass dies uns jenes schon nicht mehr tragbar wäre...

Auch hier ließe sich mittlerweile eine sehr lange Liste verfassen.

Doch... empfinden auch hier die Menschen mittlerweile Eingriffe in eine Freiheit...?
Mittlerweile unzählige Aussagen erwecken deutlich den Eindruck, dass JA.


Ich will es nun einmal ein bisschen auf mich beschränken:
Ich sehe unsere heutige Lage, den jetzigen Stand... als reines Ergebnis, was wir bisher zugelassen und selbst erschaffen haben! Es konnte gar nichts Anderes eintreten!

Geht da jetzt ein großes Aufraunen durch die Menge....?

So nach dem Motto: "Is der jetzt bekloppt? Wie werden´s uns selbst geschaffen haben - ja klar!"

Und ich wiederhole:
Ja - genau so ist es!

Nur begann dieses "grausame Spielchen" nicht erst vorletzte Woche, oder letzten Sommer...
...sondern - wie weiter oben schon erwähnt - dieses morbide Spielchen geht eigentlich schon, seit der Mensch auf der Erde ist!

Und diejenigen Dinge, die dem allen sehr "in die Hände spielen", sind Unbewusstheit und mangelnde ... oder nicht vorhandene Eigenverantwortung.

Ich bin immer oft einerseits schockiert, andererseits doch noch richtig sauer....
....wenn dann so Vergleiche kommen mit "Situationen aus der Tierwelt".

Wohl wahr. In der Tierwelt gab und gibt es eine Hierarchie, auch Nahrungskette bezeichnet.
Aber sind wir Tiere? Doch tötet ein Tier z.B. aus Besitzanspruch? Oder um zu überleben?

Folgen wir niederen Instinkten... oder besitzen wir eine angebliche Intelligenz?

Wobei ich persönlich in gewissen Bereichen diese sogenannte Intelligenz nicht grade für das "Vorzeigeobjekt" schlechthin halte. Im Gegenteil. Diese sogenannte Intelligenz ermöglichst doch erst, das "Monster Mensch" zu erwecken.
Beweis?
Wie vorhin schon beschrieben: das heutige Leben, die heutige Situation.

Wer kennt sie mittlerweile nicht, die Aussage:

"Der Mensch ist die größte Bestie auf diesem Planeten"...?!


Dazu entdeckte ich kürzlich ein interessantes Buch von Thomas Müller:
"Bestie Mensch. Gierige Bestie"
Auszug zur Inhaltsangabe: "Wir begegnen der Bestie Mensch täglich. Aber wir erkennen sie nicht. Denn es gibt nur einen Augenblick der Wahrheit: die Tat. Thomas Müller, Europas führender Kriminalpsychologe, sprach mit den intelligentesten Verbrechern, Serienmördern und Betrügern und ist der Frage nachgegangen, wo das Böse seinen Ursprung hat und wie es sich tarnt."


Doch begründet diese Intelligenz auch somit die "Freiheit", all dieses "Bestien-Sein" ebenfalls einfach auszuleben...?   Dies nur soviel dazu!

Freilich kann man nun auch nicht behaupten - zumindest nun bezogen auf die westliche Welt - dass es uns im Grunde genommen schlecht ginge und wir daraus Mängel erschaffen. Wir dürfen uns - trotz aller Jammereien - noch immer über soziale Rückhalte gut aufgehoben wissen. Es ist nur eine gewisse Grund-Unzufriedenheit. Wiederum: "es ist niemals genug".
Andererseits.... warum geht es in gewissen Teilen der Welt sehr vielen Menschen insoweit noch schlecht, dass oft noch immer grundlegende Dinge zum täglichen Leben als Luxus scheinen?

Es gibt ausreichend Studien, dass der Planet Erde an sich genug an Ressourcen zu bieten hätte, damit keiner Hunger leiden muss.
Wieso ist es aber so?
Ich unterhalte seit geraumer Zeit einen winzigen gemeinnützigen Verein zur Hilfe an Menschen.
Wieso ist es auch dort noch immer so?
Ganz einfach: weil sich hier einige in gewissen, von Menschen bewusst geschaffenen Positionen, die "Freiheit" nehmen, abzuzocken. Alles zu ihrem Vorteil zu drehen und wenden...  wen schert schon die Armut bei anderen...? Hauptsache mir geht´s gut!

Was hat das mit Freiheit zu tun? Ist dies gar Eigenverantwortung...? Oder vielmehr purer Egoismus...?
Ich interpretiere hier: wo liegt die Freiheit im System, dass am Besten jeder hat.
Und nicht Wenige fast alles, viele hingegen wenig?
Ja - scheinbar gibt es diese "Freiheit". Doch - ist dies wirklich Freiheit?

Und vor allem frage ich nun an dieser Stelle: Ist dies im Sinne vor allem von Respekt und Liebe?
Oder ist dies aus einem oft zutiefst egoistischen Hintergrund heraus.... weil die Bedeutung "genug" einfach ein Fremdwort ist...?

Ich frage mich:
Wieviel von all dem angehäuften Materialismus kann man mit in die Grube nehmen?
Macht all dies im Außen wirklich glücklich....? Oder sind dies nur Befriedigungen von schier endlos scheinenden Mängeln...?
Definiere ich mich selbst über Materialismus... oder über das, was und wer ich innerlich bin...?

Denn...
...wie ich bei meinen Aufenthalten unter diesen wirklich armen Menschen eindeutig feststellen konnte:
Zusammenhalt wird dort "groß geschrieben". Glück empfindet man aus dem Erleben eines jeden

(Bildquelle: eigen, Verein Hilf zu helfen e.V.)















Tages heraus. Obwohl sie auf Lehmboden schlafen, in Bambus- oder Bretterverschlägen..., oft nichts zu Essen..., Kleidung nur das was sie am Körper tragen...
Gibt es dort Ängste zu verlieren...? Gibt es dort Mängel an Vertrauen, Liebe, Respekt, Freude...?

Die Reichen hingegen bauen sich Villen, mit meterhohen Steinmauern und Überwachungsequiptment, Sicherheitsmannschaft...
...schotten sich ab, leben Ängste, misstrauen allem und jedem...

Wer also von diesem Menschen lebt letztlich wohl mehr Freiheit...???


Dann greife ich nun nochmals den Bereich mit all diesen unzähligen Regeln, Gesetzen und sonstigem Schmarrn auf.

Nennen wir es jetzt Gesellschaft, Religion, Regierungen...was auch immer....
...hat also vor bereits langer Zeit eine Institution namens "Gesetzgebung und -vollziehung" geschaffen.
Man hat auf vielen Ebenen des "Zusammenlebens" Regeln und Gesetze geschaffen, um zu kontrollieren und beherrschen.
Hochgezogen von einer vermeintlichen Gesellschaft, protegiert und teils für Machtansprüche missbraucht von Staaten, Institutionen, Religionen.
Wer in der heutigen Zeit regiert denn wirklich???
Das Volk? Bestimmt heute wirklich noch das Volk?
Oder eher vielmehr diverse , Politiker, Machthaber, Lobbys im Hintergrund? Geld?

Das Problem ist, dass der Mensch Regeln, Gesetze, Regierungen, Justiz, Armee und Polizei braucht, weil er das natürliche Verhalten der Tiere verloren, aber noch keinen neuen natürlichen Zustand erreicht hat. Regelrecht "zu brauchen" gelernt hat!
Der Mensch hat verloren, sich aus einer Eigenverantwortung, einer Achtung von Leben und des Anderen heraus eben genau so zu verhalten!

Er steht dazwischen. Er befindet sich nirgendwo, er befindet sich im Chaos. Um dieses Chaos zu kontrollieren, braucht er all diese Dinge. Er klammert sich an selbst erstellte Regeln und Gesetze, wohl im Irrglauben, dadurch das Leben "in den Griff zu bekommen". Im noch irrigeren Gedanken, "Sicherheit" zu erleben! Der Mensch ist abhängig!
Das Problem wird noch komplexer, weil die Einrichtungen, die entwickelt wurden, um die Menschen zu kontrollieren – Religionen, Staaten, Gerichte-, so mächtig und penibel ausgereift geworden sind. Man musste ihnen Macht geben, denn wie sonst hätten sie die Menschen kontrollieren können? Dadurch haben wir uns aber selbst in eine Art Sklaverei begeben. Wir haben Verantwortung abgegeben! Ja - genau das! In der Hoffnung oder Meinung, andere würden für uns regeln.
Wer ist denn noch wirklich imstande, seine eigene gesamte Verantwortung zu tragen? Wieviele geben ihre Verantwortung und Macht ab an dieses Regel- und Gesetzwerk?

Mittlerweile schafft man Regeln für die Regeln. Gesetze für die Gesetze. Ein an sich völlig sinnloser und unüberschaubarer Wust an Regelwerk!
Nun, da diese Institutionen so mächtig geworden sind, wollen sie ihre Interessen natürlich nicht mehr aufgeben. Sie wollen nicht, dass der Mensch sich weiterentwickelt. Wieso?
Na weil der Mensch genau dies begreifen könnte, dass Regeln und Gesetze nicht wirklich bewirken! Nicht - solange der Mensch nicht wieder Respekt und Achtung von Leib, Leben und Mensch erkennt und lebt! Und sobald der Mensch dies wieder erkennt, wird er sich diesen Regeln zu entziehen suchen. Und damit verlören die Begründer dieser Regeln Macht!!! Und somit ihre Daseinsberechtigung!

Und dann fiel mir da in letzter Zeit noch etwas auf - mag man hier auch subjektives Empfinden anlasten...
Doch ist es in gewissen Bereichen mittlerweile nicht bereits so, dann Manche aufgrund gewisser installierter sogenannter Regeln und Gesetze schon regelrecht dran verdienen...? Oft unter dezent schleierhaften Vorgaben!
Als "Paradebeispiel" nenne ich hier nun "Urheberrecht".
Jeder hat doch zum Beispiel sicher schon mal irgendwas im Facebook gepostet, geteilt etc. Wenn man kreativ war, hat man so ein schönen Spruchbild entworfen...
Und dann kam mitunter aufeinmal ein etwas dickerer Anwaltsbrief ins Haus nach dem Motto: man habe ein Urheberrecht verletzt. Bitte bezahlen Sie! Wenn nicht, gibts gleich noch fester aufs Maul. Prozess, Exekution u. dgl.
Ich hab da mal nachgefragt...und stellte zu meinem Verdutzen fest, dass ALLES, was im Internet von jemandem gepostet wird, dem Urheberrecht unterliegt. Und dies muss - zum Beispiel bei einem eingestellten Bild - noch nicht einmal dazugeschrieben, also jeglichen Leser aufmerksam gemacht werden! Dann gibt es diverse vermeintliche Anbieter mit "gratis-Lizenzen"... nur wenn man dorthin geht...und vor allem das oft schwer zu findende "Kleingedruckte" liest, ist alles Lug und Trug! Menschen werden bewusst, absichtlich, vorsätzlich in die Irre geführt. Beschissen! Nur da interessiert sich kein Gesetzgeber für...!
Nein. Die "Großen" suchen sich sogar noch aus, welches Recht sie wo gelten lassen wollen und wo nicht. Sind "Rosinenpicker", die sich alles richten, wie sie´s brauchen!
Und wo bleibt diese Freiheit für den "kleinen Mann der Straße"...?

Oder dann gibt es wieder jene, die halt einfach irgendwo hergehen und kopieren, posten...sich also einen Schmarrn um Regelungen scheren... ein anderer kann dies ja aber nicht prüfen. So ehrlich er es auch meinen mag. Er kann also benutzen, jedoch immer aus einer Angst und Unsicherheit heraus, nie wirklich den Hintergrund zu erfahren. Ja gar nicht die Möglichkeit dazu zu haben!
So...und dann geht nun ein völlig unbedarfter Mensch her, sucht sich ein schönes Bildchen, findet ja nix vom Urheberrecht verzeichnet, postet das noch in seiner Freude...
...und zahlt dann furchtbar drauf.
Weil gewisse "Einsteller" von Bildern da schon Suchmaschinen laufen haben, die sofort "Alarm" schlägt, wenn was von jemand anderem gepostet wird.
In all diesem Regel- und Gesetzeswust besteht also schon die Möglichkeit, Menschen genau auf solche Art und Weise abzuzocken! Der "Otto Normalverbraucher" ist also schon nicht einmal mehr in der Lage - so ganz beiläufig nebst seinem täglichen Leben, Familie, Stress usw. - sämtliche gesetzliche Regelungen zu kennen.
Und doch...
...seitens des Gesetzgebers und seiner "Handlanger" heisst es dann lapidar: "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!"
Und solche Konstellationen werden uns aber als "Freiheit" verkauft...??? Als Schutz durch Gesetz???
Große "Anbieter" können sich hier schön reinwaschen... es maximal als "Graubereich" bezeichnen... doch "den Letzten beißen nun mal die Hunde"...?! Den kleinen, vermeintlich ach so freien Bürger - oh ja.
Was für eine Art von Freiheit ist dies?!?!?

Stelle man sich doch bitte einmal vor: die Gerichte, Behörden, Anwälte heutzutage... wie überfüllt sind die Behörden, Gerichte, Kanzleien.... es wird prozessiert, so viel wie nie zuvor! Es gibt wie eben geschildert Regelungen, die diesen Dienern ja geradezu in die Hände spielen!
Recht ist kein Recht mehr. Recht ist ein Wirtschaftszweig geworden. Und zwar ein Gewaltiger!
Recht ist nicht mehr Recht, sondern ein Wettstreit, wer den besseren Anwalt hat, wer besser interpretieren kann. Wer sogenanntes Recht besser biegen, verdrehen kann.
Das ist aber unser Recht - und somit unsere Freiheit!

Was wäre wenn...
...wenn diese Institutionen alle nicht mehr benötigt würden!
Weil jeder für sich in Respekt von Leben, Eigenverantwortung und Liebe lebte...!?
Weil man genau daraus niemand anderen mehr übers Ohr hauen wollte, würde...!? Und all die "netten Dinge", die Menschen sich heutzutage gegenseitig anmuten...

Und noch eine wirklich zutiefst ernst gemeinte Frage.... hinsichtlich jener sogenannten Sicherheit, die Recht uns geben soll:
Was hilft uns dieses Recht in folgenden Fällen:
  • Mord?
  • Körperverletzung?
  • Betrug?
  • Verrat?
  • und diese vielen anderen Dingen, die Leib und Leben (und vermehrt Besitz/Eigentum) eigentlich schützen sollen...
  • oder nehmen wir all diesen Schwachsinn zu Lebensmitteln her? Aktuell wieder einmal Skandal mit Pferdefleisch anstelle von "Erlaubtem"....
  • Was ist mit diesen ständig und viel gepriesenen Kinderrechten...? Wer schützt die Kinder wirklich? Gesetze?  Na das erklär dann mal einer z.B. den missbrauchten, misshandelten Kindern...!
  • Was ist mit Tieren...?  Ich erinnere da nur in so manche Perversitäten, die sogar noch fleißig über diverse Plattformen geteilt werden...  wie "schrecklich" das nicht wär...
  • Was ist mir der Natur? Mit Mutter Erde?  Wieviel Schutz besteht noch, wenn da Geld zu holen ist...?
  • Was ist mit diesen Abhörskandalen?  Habe ich kein Recht auf Individualität, auf Privatsphäre?  Natürlich - sogar verfassungsmäßig festgehalten! Und? Schert das manche etwa? Wie man sieht nicht!
JA WO IST DENN DER VIELGEPRIESENE SCHUTZ ???

Machen diese ganzen unzähligen Gesetze und Regeln das Geschehene ungeschehen??? Verhindern sie diese Taten von vornherein???

NEIN !!!    TUN SIE GANZ SICHER NICHT!

Schützen sie mich vor demjenigen, der diese Gesetze und Regeln nicht beachtet???

NEIN !!!    TUN SIE GANZ SICHER NICHT!

Vor allem: Wo ist auch der Schutz, wenn mittlerweile so viele einfach wegsehen?
(Bildquelle nicht eruierbar, benutzt auf kjr.bayreuth.de)

Natürlich wird der Eine oder Andere einwerfen... "naja...man wird vom Gesetz als Zeuge oder Helfer heutzutage ja schon mehr aufs Korn genommen, als der Täter selbst...".
Zugegeben.... aufgrund mittlerweile bekannter Beispiele nicht gänzlich von der Hand zu weisen!

Wozu dienen diese Gesetze und Regeln also?
Nur um mit angedrohten Strafen vielleicht doch jemanden abzuhalten zu tun? Um Einnahmen zu lukreieren für einen Staat? Für gefinkelte Private?
Nur ... hat dies dann mit Respekt und Eigenverantwortung vor Leben und dem Anderen zu tun... oder ist dies eigentlich nur Einschüchterungsmethode und Machtgehabe, Geldmaschine...?
Eine Ausnützung der Situation, dass der Mensch oft nicht in der Lage ist, sich respektvoll zu Leben und zum Anderen zu verhalten...oder dass dieses Regel- und Gesetzeswerk schon so dermaßen unüberschaubar ist für einen Normalbürger, sodass jeder beinahe irgendwann mal in "die Falle" tappen muss. Und dann haben wir ihn am Arsch!
...eben genau die Begründung, um dann diverse Institutionen ins Leben zu rufen, am Leben zu erhalten.
Angebot und Nachfrage!

WO IST DIE FREIHEIT?

Oder ist es als Schutz zu sehen, dass ich nachher zu Anwalt oder Gericht laufen kann, um vermeintliche Ansprüche geltend zu machen?
Bloß.... welche Ansprüche....?
An dem Partner, der fremdgegangen ist... (es ist somit in der Tat eine Art "Besitzrecht" am Anderen schriftlich verankert)? Am Menschen, der von einem anderen getötet wurde? An mir selbst, der ich von einem anderen körperlich verletzt, betrogen, bestohlen wurde... etc.?
Welchen Anspruch will ich denn hier noch zum Gelten bringen, wenn die Verletzung dessen schon geschehen ist?

Oder denken wir doch an die mittlerweile unzähligen Skandale, die wir in der letzten Zeit mitverfolgen konnten. Ob Finanzskandale, Lebensmittelskandale, Skandale im Zusammenhang mit Kriegen und Flüchtlichen...?
Haben diese Unsummen von Regeln und Gesetzen einen einzigen einer jener Menschen daran gehindert zu tun, was sie taten...? Haben sie uns wirklich Sicherheit gebracht... oder waren sie für die "Täter" nur unbedeutende Buchstaben auf Seiten verstaubten Papiers....?

Was geschah denn mit den sogenannten "Verantwortlichen"...???
Diese sogenannten "Verantwortlichen" haben oftmals dieses eigentlich zum Schutz bestehende Regelwerk so dermaßen ausgereizt, umgangen ... oder nur "Graubereiche" geschickt genutzt, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen!
Scheiß doch auf Verantwortung, wenn es das sogenannte Gesetz dann erlaubt, dass diese Leute - wie auch immer - davonkommen!

Wozu also sind all diese Regel und Gesetze gut...
... wenn sie keine Sicherheit bieten, die sie "versprechen"...
... die sie vermeintlich durchzusetzen behaupten?

Als Begründung für unzählige Apparate, als Daseinsberechtigung und Grundlage, die vermeintlichen Gesetze durchzusetzen, auszuüben. Einnahmequelle und Machtinstrument für wenige, die diese Quelle geschickt für sich nutzen!

Ist dies von Menschen geschaffene Regelwerk dann als solche Freiheit zu verstehen, dass der Mensch sodann auch die Entscheidung übernimmt, wer leben darf... und wer nicht...???  Ich erinnere nochmals um diverse Grausamkeiten aus Kriegen, Verfolgungen, Terrorismen, Staatsinstanzen mit Verhängung Todesstrafe...
Hat das Leben irgendwo festgelegt, dass der Mensch darüber zu entscheiden hat...???

Aber bis jetzt haben selbst gesetzliche Androhungen von Tod oder lebenslangen Kerkerstrafen doch immer wieder Menschen niemals davon abgehalten, sogenanntes "Verbotenes" zu tun.
Und welche niederen Motive steckten zumeist immer dahinter?
Und wieviele haben ihr Leben schon im wahrsten Sinne "unschuldig" verloren?

MÄNGEL - MÄNGEL - und nochmals MÄNGEL!

Egal, ob man diesen Mängeln dann Namen wie "Neid, Habgier, Eifersucht, Rache/Vergeltung" und Ähnliches gibt!


Also wieder erneut:  FREIHEIT

Wo beginnt sie für uns? Wo endet sie?

Ist z.B. die von mir so empfundene Darstellung...
...du darfst alles und solange und dort tun, was und solange es dir und wo es dir vom Gesetz her erlaubt ist bzw. nicht gegen dieses verstößt....
...Ist DIES als die uns großzügiger Weise erlaubte Freiheit zu verstehen?

Gäbe es auf diesem Planeten überhaupt noch einen Platz, an dem man rein seine eigene Verantwortung, sein Recht zu leben, leben könnte...?
Ohne ständig von irgendwelchen Rechten beschnitten, eingeschränkt, gegängelt zu werden?

Nehmen wir doch ein bekanntes Beispiel: "Reisefreiheit"

Mir zieht es in mehrerer Hinsicht die Eingeweide bis zum Hals hoch!

Was ist das denn bitte?
Ist das denn tatsächlich DIE Errungenschaft? Wie man sie uns z.B. seitens EU verkaufen wollte...?
Dass ich von einem Land ins andere "reisen" darf, ohne in der Regeln kontrolliert oder anderwertig behelligt zu werden?
Ja klar ... wir alle wissen, dass es noch nicht sooo lange her ist, dass selbst bei uns im ach so fortschrittlichen Europa dies nicht so war...
Aber nochmal...: was soll das?!

Hat ein Leben an sich je eine solche Einschränkung erfunden? Hat das Leben jemals bestimmt, dass ich irgendwohin nicht dürfte.... zumindest nicht, bevor ich mich nicht identifiziert hätte...? Bevor ich bezahlt hätte ... oder mir anderwertig ein Recht zum Aufenthalt erworben hätte...?

Oder war es halt wieder der Mensch in seiner ach so tollen Intelligenz, seinem Ego, seiner Trennung, Be- und Verurteilung...?

Weil ein Staat ist ja erworbenes Territorium. Hoheitsgebiet. Besitz/Eigentum. Linien in der Fantasie kranker Gehirne - übertragen auf Papier.
Ich frage: hat das Leben selbst je diese Linien auf unserem Planeten geschaffen???
Und dann hat man es ja schlussendlich in den paar tausend Jahren Menschheit noch immer nicht geschafft, dass jeder Mensch den Anderen akzeptieren kann.

Ich seh das doch bei meiner Familie!
Es besteht mittlerweile aufgrund dieser sogenannten gesetzlichen Regelungen, die uns u.a. ja auch Freiheit garantieren sollen, kaum bis gar nicht die Möglichkeit, Mitglieder dieser Familie jetzt einfach hierher auf Besuch zu bekommen!
Warum?
Nun... nicht zuletzt, da hier ebenso wieder einige Wenige sich einen Dreck um Regelungen geschert haben! Weil manche es für blanke Gier und Geschäftemacherei ausgenutzt haben und noch tun...
Und somit nun ehrlichen Leuten die ursprünglich wenigstens gesetzlich bestehende Möglichkeit versaut haben!
Oder also Beispiel - weils auch genau da irgendwie reinfällt: Da haben die Philippinen seit Begründung ihres Staats knapp über 7000 Inseln. Irgendein Machthaber hat dies so festgelegt.
So. Und nun gibt es da eine einzige Insel im Norden, welche die Chinesen den Philippinen strittig machen!
Geht es hier um das Wohl von Menschen?
Neiiiiiiin!
Es geht um Ego, Neid, Besitz! Denn ganz beiläufig soll es im Bereich dieser Insel Öl geben.
Tolle Wurst!
Soviel also zur Freiheit!


Die Menschen im Heute haben es in der Tat verlernt.... oder ich ginge sogar so weit zu behaupten, sie haben es nie wirklich gelernt, einzig und alleine Eigenverantwortung zu leben.
Sei es nun mit seinen politischen, seinen religiösen... oder sonstigen Ansichten.
Jeder kümmert sich ja vorwiegend erst einmal um den Anderen, um alles Andere.... bloß nicht sich selbst! Dasss wär in erster Linie ja gar unangenehm. Viel zu anstrengend!
Der Mensch verlässt sich nur mehr auf Andere. Auf Regeln, Gesetze. Lässt sich irreleiten. In vielerlei Hinsicht! Komfortzone bloß nicht verlassen!
Oder nutzt im Gegenzug sogar Recht, um anderen zu schaden, zu maßregeln, Einkunft zu erzielen.
Der Mensch hat sich "geflüchtet" in ein sogenanntes "Kollektiv". In der wahnwitzigen Annahme, dass das Kollektiv ja stärker sei und schon alles regeln werde...
Pustekuchen!!!
Noch immer scheint der Mensch nicht erkannt zu haben, dass all dies Recht einen feuchten Kehricht nutzt oder regelt.
Im Gegenteil!
In mir erwächst das Empfinden, dass genau dies es immer schlimmer macht!

Und somit muss sich der Mensch also auch seit Anbeginn abgrenzen.
Weil sich zu früherer Zeit bereits schon so ein paar Eierschädeln ebendiese eingeschlagen haben, nur um mehr zu besitzen als der Andere! Der Ego-Trip bestand also von Anfang an. Egal, worum es ging.
Im Laufe der sogenannten Entwicklung haben sich lediglich die Methoden geändert... nicht aber die Hintergründe und Motive.
Der Mensch scheint bis dato nicht in der Lage, das Leben anzunehmen, in Respekt und Eigenverantwortung zu leben.
Der Mensch ist angeblich intelligent!
HA HA HA!

Der Mensch also behauptet entgegen dem Leben.
Man "verkauft" uns aus gewissen Kreisen, gewissen Machthabern...etwas als vielgepriesenes Recht, was das Leben an sich noch nie in Frage gestellt hatte!

Und ich schließe hier nun definitiv noch einige andere Dinge mit ein! Nicht nur Reisefreiheit!
Es gibt da ja noch viel schlimmere Finger am Werk.

Da werden Dinge wie freies Denken, freies Sprechen, freies Handeln ... u.v.m.... eingeschränkt. Glaube. Entweder gänzlich untersagt, eingeschränkt... oder jeder "verkauft" seins als das Optimum, das Non+Ultra... versucht ständig zu bekehren...etc etc.

Neuerlich. Selbstverständlich kann ich mir heute aussuchen, welche Religion, wo ich lebe, welche Partei und vieles Andere ich mir aussuche... oder auch nicht. Zumindest bei uns hier im Westen.
Aber was ist das denn???
Ist das wirklich Errungenschaft???
Oder hat ein Leben je vorgesehen, dass hier ein Reglement zu treffen ist? Das dies eine ach so tolle Errungenschaft der Menschheit ist...?


Dieser Beitrag wäre ja jetzt hier unendlich lange fortzusetzen, da sich mittlerweile so dermaßen viele Dinge "angehäuft" haben.

Egal was wir anpacken, egal welches Thema wir aufgreifen...
...es "steht und fällt" einfach alles mit uns selbst!

Und nur mit uns selbst!!!

Denn wie könnten wir eine Freiheit verlangen, wenn wir uns selbst nicht einmal soweit im Griff haben, uns selbst zu respektieren, zu beachten, zu lieben!?!?!?!?
Wir sollten wir dann gegenüber Anderen und Anderem Respekt haben können? In vorderster Linie einem Leben...?

Was hilft uns alles Gejammer und Lamentieren gegen Gott und die Welt...
...wenn wir nicht in und mit uns beginnen!? Wenn wir nicht bereit sind, aus der kuschelig, lähmenden Komfortzone herauszukommen...?
Fortschritt heißt nicht Verantwortung abzugeben.
Fortschritt heißt nicht, jegliches Hilfsmittel zu verdammen oder verbannen. Selbstverständlich darf man nutzen - im Sinne einer Verantwortung!

Was hab ich schon alles erlebt...
Nochmal das Thema "Armut".
Da sind Leute mehrfach in der Woche in Einkaufszentren zu finden. Schier jedes Mal ein Säckchen, Tütchen und mehr unter dem Arm.
Spricht man diese an auf das Thema "Armut".... ooooohhhh..... dann kommen schon mitleidige Gesichter und Aussagen "wie schreeeeeecklich", und "so schliiiiiim". Und "ja da muss man helfen..."!
Und spricht man die Leute prompt dann drauf an, wie es aussähe mit einer Hilfe..., jetzt..., selbst..., nur eine kleine Hilfe - im Gegensatz zu dem Geld, dass da jeden Monat rausgefeuert würde...
OOOOOOHHHHH.....
....wiederum betretene Gesichter....!
Und plötzlich Aussagen ... "oh mir geht es zurzeit sooo schlecht, kein Geld...", ... und "Krise hier, Krise da....", sonstige teils gequirrlte verbale Kacke... immer noch grade den Einkaufsbeutel unterm Arm....jedoch grade regelrecht festgeklammert, als wollte man ihm/ihr den wegreißen!
Ja vorbei ist es mit dem "schreeeeecklich"...."und "man müsste helfen...."!
Vorbei mit der Bereitschaft, ein winzig klein bisschen Mitverantwortung übernehmen zu wollen!

Oder was ist mit dem Flüchtlingen grade im Mittelmeer...? Schreeeeeecklich!
Und wer hilft???
Am besten DIE ANDEREN!   Nicht wahr!?

Nun....fiele dies dann unter "Freiheit, der Entscheidung...?"
Im ersten Augenblick, man könnte meinen dass JA. Auf meinen Vorteil bezogen. Auf mein Ego.
Doch neuerlich: es beginnt doch alles bei uns.
Wenn ich also nur an mich denke, hier dermaßen die Parameter verschiebe.... wie soll dann letztlich ein Staat anders reagieren, eine Menschheit anders reagieren...?
Wenns um mich geht....alles paletti.
Wenns um andere geht.... na bitte, die anderen sollen doch erst einmal machen!

Wie soll, kann und darf also hier eine Freiheit entstehen dürfen...? Eine Freiheit, die alle be-trifft...?


Ja... ich kann nicht völlig ausschließen, dass man für ein Zusammensein vieler manche sinnvolle Regel bestellte. Wir sind einfach schon sehr viele.
Doch selbst hier wagte ich zu behaupten: Würden alle Menschen dem Leben folgen, so würde das Leben selbst jegliche "Regelung" treffen... und nicht der Mensch. Eine neue Ordnung würde sich ergeben und der Mensch würde folgen. Es würde wieder der Rhythmus eines Lebens.
Folgten wir einer Bestimmung namens Leben, dann gäbe es viele Gegensätze nicht. Leben hat nie bestimmt, dass Wenige über Viele bestimmen und herrschen. Sich wenige durch viele bereichern. Und noch vieles vieles mehr.
Leben IST.

Es hilft auch kein "ankämpfen", demonstrieren, schreien und sonstige Dinge, die wiederum andere schädigen, verletzen, töten...
...denn dies ist nur Lärm um nichts. Nur Krawall im Außen!

So wie ich letztens regelrecht Anschiss erhielt, weil ich mich dazu geäußert hatte, dass es nichts brächte, gegen Krieg an sich lauthals brüllend zu demonstrieren.
Man meinte dann, ja man würde ja nicht gegen Krieg, sondern für Frieden demonstrieren. Man müsse doch endlich nur einmal die Plakate umschreiben... dann würden die Menschen viel eher verstehen...
(Bildquelle: Pixybay)

Sorry. Aber was für eine gequirrlte Scheiße!
Nur ein Ändern einer Plakataufschrift wird gar nichts ändern!
Erst ein Leben von Frieden, angefangen für sich selbst.... DAS wird letztlich etwas ändern!

Und wenn man dann oft für Freiheit brüllt...
...was verbinden diese Menschen dann damit?
Letztlich Chaos und Anarchie...? Alles an Regel vom Fleck weg über den Haufen werfen zu können? Weil jeder glaubt, dann alles machen zu können? Neuerlich das andere extrem an Missachtung des Lebens? Einer Liebe?

Oder wären die Menschen überhaupt schon so weit, gäbe man ihnen völlige Freiheit...?
Ich behaupte: nein!

Wieviele marschieren oft in diesen Brüllchören mit und sind eigentlich nur auf Scheisse bauen und Randale aus...? Verstecken, vermummen sich...  Sind nicht einmal imstande, für sich selbst die Verantwortung zu tragen und dafür einzustehen, was sie tun...!
Und selbst wenn nicht - nochmal: nur marschieren und brüllen bringt es nicht! DAS ist nicht der Weg zu ... ja eigentlich zu gar nichts!
Der Weg geht von Innen nach Außen!
Also ein deutliches Beispiel, wie sehr der Mensch noch entfernt ist von einer wirklichen Freiheit!


Nun liebe Freunde!

FREIHEIT
Freiheit beginnt ebenso IN uns.
Es heisst nicht, dass wir uns gegen Gesetze, Regierungen oder sonstiges Auflehnen sollen.
Oh nein!

Man kann bei bewusstem, eigenverantwortlichen, respektvollen Leben davon ausgehen, dass wir vermutlich nur sehr wenige "Regeln" benötigen würden. Geschweige dem eine Überwachung. Denn jeder würde sich in Eigenverantwortung dran halten.
Ich behaupte - eine gänzlich neue Art von Ordnung würde sich erheben!
Gesetze, Regierungen würden unnötig!

Man darf allerdings an dieser Stelle dringend anmerken: es ist notwendig, sich zuerst einmal aus allen Abhängigkeiten zu bewegen!

Der Mensch hat sich in seiner vermeintlichen Entwicklung in so unendlich vielen Dingen selbst abhängig gemacht.
Nicht - dass man sich gegenseitig nicht helfen dürfte. Nicht z.B. technische Hilfsmittel verwenden dürfte... oh nein!
Die entstandene Abhängigkeit rührt vielmehr aus dem "Nicht-verlassen-WOLLEN" der eigenen Komfortzone! Gewohnheit, Faulheit, Desinteresse, Egoismus, mangelnder Respekt und Verantwortung... u.v.m.
Jeder schiebt Verantwortung auf den Anderen. Jeder schiebt Verantwortung auf Kollektiv.

Nur... Veränderung und Eigenverantwortung für sich selbst beginnt nicht in der Komfortzone. Dazu muss man diese unweigerlich verlassen!
(Bildquelle: unbekannt)

(Bildquelle: Pixabay)


UNBEWUSSTHEIT = ABHÄNGIGKEIT

ABHÄNGIGKEIT = UNFREIHEIT

UNFREIHEIT = UNLIEBE


Wie also wäre es einmal mit genau jenem bewusstem Leben...?Mit bewusster Beobachtung unserer tagtäglichen Gedanken...?

Mit eigenverantwortlichem Leben...? Für uns selbst. Und nur für uns selbst!!!  Nicht des Partners, nicht der Familie, der Freunde, Bekannten, Kollegen, Politiker und wer sonst noch....

NUR FÜR UNS SELBST !!!            
Der Andere geht uns definitiv NICHTS an!

Heißt nicht, dass man nicht Mitgefühl, und Aufmerksamkeit haben darf! Keinesfalls!
Denn Mitgefühl und liebevolle Aufmerksamkeit hat nichts mit Einmischung in des Anderen Leben zu tun!

Wie wäre es mit Respekt für uns selbst.... und für jeden Anderen?
Wie wäre es mit Respekt zum Leben? "Was du nicht willst, dass dir man tu...."?! Könnte da "ein Groschen fallen"...?
Wie wäre es mit Liebe?  Zu uns selbst und allem was wir tun...?
Wie wäre es, wenn wir endlich einmal mit diesen ständigen Trennungen, Be- und Verurteilungen aufhören würden...?
Wie wäre es, wenn wir damit aufhören würden, diesem Idioten von Ego ständig "Macht" einzuräumen? Das Leben geschieht. Es gibt in Wirklichkeit keine Wahlmöglichkeit.
Wie wäre es, wenn wir nicht ständig gegen das Leben jammern und anzugehen versuchten, sondern es nehmen, wie es IST...?

Ich sage Euch:
Ich hielte es absolut für möglich!

Lebe ich für mich in einer Bewusstheit, in Respekt, in Liebe und Eigenverantwortung...
...wozu sollte ich noch Regeln und Gesetze benötigen?
Aus welchem Grund sollte ich mich noch schützen oder abgrenzen müssen?

Weil Andere es nicht zuwege bringen?
Nochmal: Regeln und Gesetze schützen mich nicht vor Jenen...!

Doch vielmehr...
...lebten wir alle in einer Bewusstheit, in Respekt, in Liebe und Eigenverantwortung...
...wer sollte dann noch vor wem beschützt, abgegrenzt werden müssen...?
Meiner Meinung nach bräuchten wir nichts mehr zum "Schutz", da wir selbst dafür eintreten und Leben würden!

Stelle ich mich also auf einen großen Platz und brülle für Freiheit...?
Nein.
Niemand wird mich hören (wollen).

Meine FREIHEIT beginnt IN MIR selbst!

In Bewusstheit, Respekt, Liebe und Eigenverantwortung.
Denn all dies, ein Leben von Liebe und Respekt, ist für mich keine Einschränkung... sondern erst Grundstein und Ermöglichung von Freiheit!
Auch wenn es jetzt blasphemisch klingen mag: ich halte nichts von 10 Geboten oder sonstigem Regelwerk.
Denn Liebe für sich hat keine Regeln. Benötigt keine Regeln.


Zum Abschluss füge ich hier an dieser Stelle noch einmal eine tiefgründige Aussage von OSHO hinzu, auch wenn sie mancher schon kennen mag...
Sie spricht für sich selbst!






Osho – Freiheit, der Mut, du selbst zu sein





  • Wahre Freiheit entsteht aus wahlfreier Bewusstheit, denn wenn wahlfreie Bewusstheit vorhanden ist, ist die Freiheit weder von irgend welchen Dingen abhängig noch davon, was man tut. Die Freiheit, die aus wahlfreier Bewusstheit entsteht, ist die Freiheit, einfach nur man selbst zu sein. Und ihr seid bereits ihr selbst, ihr wurdet damit geboren; daher hängt diese Freiheit nicht von irgend etwas anderem ab. Niemand kann sie euch geben und niemand kann sie euch nehmen.
  • Freiheit von irgend welchen Dingen hängt von außen ab. Die Freiheit, etwas zu tun, hängt ebenfalls von außen ab. Die Freiheit, man selbst zu sein, ist nicht von irgend etwas außerhalb von einem selbst abhängig.
  • Ein wichtiger Punkt ist, dass man jemand anderes nicht versklaven kann, ohne selbst zum Sklaven zu werden. Sklaverei ist ein zweischneidiges Schwert. Der eine ist vielleicht stärker und der andere schwächer. Doch in jeder Beziehung wird man selbst zum Gefängniswärter und du bist der Gefangene. Das ist einer der fundamentalen Gründe dafür, warum die Menschheit in solchem Elend lebt, in solch einem traurigen Zustand.
  • Ihr möchtet, dass euer Geliebter oder eure Geliebte auch morgen noch verfügbar ist. Es war wunderschön heute und ihr macht euch Sorgen wegen morgen. Daraus ist die Institution der Ehe entstanden. Sie entstammt nur der Angst, dass euer Geliebter oder eure Geliebte euch morgen verlassen könnte – also macht ihr einen Kontrakt vor der Gesellschaft und vor dem Recht daraus.
  • Aus der Liebe einen Kontrakt zu machen bedeutet, dass ihr das Recht über die Liebe stellt; es bedeutet, dass ihr die kollektive Masse über eure Individualität stellt und dass ihr die Unterstützung der Justiz, der Armee, der Polizei, der Richter in Anspruch nehmt, um eure Knechtschaft vollkommen sicher und gewiss zu machen. Morgen … wer weiß. Liebe kommt wie eine Brise – sie kommt vielleicht erneut, doch vielleicht kommt sie auch nicht. Und wenn sie nicht kommt, dann wird das Zusammenleben bei fast allen Paaren der Welt zu Prostitution – des Gesetzes wegen, der Ehe wegen, der gesellschaftlichen Achtbarkeit wegen.
  • Die Ehe selbst ist eine Prostitution. Wenn ich meiner Liebe vertraue, warum sollte ich dann heiraten? Allein schon die Vorstellung zu heiraten ist ein Zeichen von Misstrauen. Und etwas, das aus Misstrauen entsteht, wird eurer Liebe nicht helfen, tiefer und höher zu werden. Es wird sie zerstören. Liebt also, doch zerstört eure Liebe nicht durch etwas Künstliches – durch die Ehe oder durch irgendeine andere Art von Beziehung. Liebe ist nur authentisch, wenn sie Freiheit schenkt. Macht das zum Kriterium. Liebe ist nur dann echt, wenn sie nicht in die Privatsphäre des anderen eindringt. Sie respektiert seine Individualität, seinen privaten Bereich. Doch die Liebenden, wie sie auf der ganzen Welt anzutreffen sind, richten all ihre Anstrengungen darauf, dass nichts privat sein sollte, dass alle Geheimnisse mitgeteilt werden sollten. Sie haben Angst vor Individualität; sie zerstören sich gegenseitig ihre Individualität und hoffen, dass ihr Leben zufriedener wird, erfüllter wird, indem sie einander zerstören. Doch dadurch werden sie nur immer noch unglücklicher.
  • Ich bin nicht gegen die Liebe. Im Gegenteil, ich bin absolut für Liebe; das ist der Grund, warum ich gegen Beziehungen bin, gegen die Ehe. Es ist durchaus möglich, dass zwei Menschen ihr ganzes Leben miteinander verbringen. Niemand sagt, dass sie sich trennen müssen. Doch dieses Zusammenleben sollte nur aus Liebe geschehen und ohne sich gegenseitig die Individualität zu rauben, ohne in die Privatsphäre, in die Seele des anderen einzudringen. Das ist gegen die Würde des Einzelnen.
  • Das Kollektiv ist eine sehr gefährliche Vorstellung. Immer schon wurde das Individuum, das Reale, im Namen des Kollektivs geopfert. Deshalb bin ich absolut dagegen. Immer schon haben Nationen das Individuum im Namen der Nation geopfert – und „Nation” ist nur ein Wort. Die Linien, die ihr auf der Landkarte gezogen habt, sind nirgendwo auf der Erde zu finden. Sie sind nur ein Spiel. Doch im Kampf um diese Linien, die ihr auf der Landkarte gezogen habt, sind Millionen von Menschen gestorben – wirkliche Menschen, die für unwirkliche Linien gestorben sind. Und ihr macht sie zu Helden, zu Nationalhelden! Diese Vorstellung von einem Kollektiv muss vollkommen beseitigt werden, sonst werden wir das Individuum weiter auf die eine oder andere Weise opfern. Wir haben das Individuum sogar im Namen der Religion geopfert, in Religionskriegen.
  • Das Kollektiv besteht aus Einzelwesen, nicht umgekehrt. Es heißt oft, dass der Einzelne einfach nur ein Teil des Kollektivs sei, doch das ist nicht wahr. Das Individuum ist nicht einfach ein Teil des Kollektivs; vielmehr ist das Kollektiv nur ein symbolischer Begriff für Einzelwesen, die zusammenkommen. Sie werden dadurch nicht Teil von irgend etwas; sie bleiben unabhängig. Sie bleiben organisch unabhängig, sie werden nicht Teil eines Kollektivs.
  • Du wurdest nicht als Christ oder Mohammedaner geboren; du wurdest als reines, unschuldiges Bewusstsein geboren. Wieder in diese Reinheit, in diese Unschuld, in dieses Bewusstsein zurückzufinden, das ist es, was ich unter Freiheit verstehe.”
  • Ein religiöser Mensch ist einfach nur religiös; er ist weder Hindu noch Mohammedaner noch Christ noch Buddhist – dafür besteht auch gar keine Veranlassung. Er ist ehrlich, er ist aufrichtig, er ist voller Mitgefühl, er ist voller Liebe, er ist menschlich – so menschlich, dass er in dieser Welt schon fast das Göttliche repräsentiert.
  • Das Problem ist, dass die Institutionen, die wir geschaffen haben, um die Menschheit davon abzuhalten, ins Chaos zu stürzen, inzwischen so mächtig geworden sind, dass sie euch keine Freiheit mehr geben wollen, euch zu entwickeln. Denn wenn ihr in der Lage wärt, zu wachsen, wache und bewusste Individuen zu werden, dann würden all diese Leute nicht mehr gebraucht. Sie würden ihre Arbeit verlieren, und mit ihrer Arbeit würden sie auch ihr Prestige verlieren, ihre Macht, ihre Führungsposition, ihr Priesteramt, ihr Papsttum – all das wäre weg.
  • Das Problem ist, dass der Mensch Regeln, Gesetze, Regierungen, Justiz, Armee und Polizei braucht, weil er das natürliche Verhalten der Tiere verloren, aber noch keinen neuen natürlichen Zustand erreicht hat. Er steht dazwischen. Er befindet sich nirgendwo, er befindet sich im Chaos. Um dieses Chaos zu kontrollieren, braucht er all diese Dinge. Das Problem wird noch komplexer, weil die Einrichtungen, die entwickelt wurden, um die Menschen zu kontrollieren – Religionen, Staaten, Gerichte-, so mächtig geworden sind. Man musste ihnen Macht geben, denn wie sonst hätten sie die Menschen kontrollieren können? Dadurch haben wir uns aber selbst in eine Art Sklaverei begeben. Nun, da diese Institutionen so mächtig geworden sind, wollen sie ihre Interessen natürlich nicht mehr aufgeben. Sie wollen nicht, dass der Mensch sich weiterentwickelt.
  •  Freiheit bedeutet nicht Chaos. Freiheit bedeutet mehr Verantwortung, dass niemand sich in dein Leben einmischen muss. Dass man dich allein lassen kann, dass die Regierung sich nicht einmischen muss, dass die Polizei sich nicht einmischen muss, dass die Gesetze dich nicht berühren – dass du dich einfach außerhalb ihrer Welt befindest.
  • … ohne ein Revolutionär zu werden, ein Reaktionär, ein Punk oder ein Skinhead. Das hilft alles nichts. Das ist reine Dummheit. Ich verstehe, dass es aus Frustration geschieht, aber trotzdem ist es dumm. Die Gesellschaft ist wahnsinnig, und aus Frustration darüber werdet ihr ebenfalls wahnsinnig? Vor solchen Leuten hat die Gesellschaft keine Angst; die Gesellschaft hat nur Angst vor Menschen, die so zentriert, so bewusst geworden sind, dass Gesetze für sie überflüssig sind. Sie handeln immer richtig. Sie befinden sich außerhalb des Zugriffs der so genannten Machtinteressen.
  • Ein Rebell ist jemand, der nicht auf die Gesellschaft reagiert, der das ganze Spiel verstanden hat und sich ihm einfach entzieht. Er ist nicht dagegen, sondern es wird einfach unwichtig für ihn. Und das ist das Schöne an der Rebellion: Sie bedeutet Freiheit. Ein Revolutionär ist nicht frei. Er kämpft ständig gegen etwas – wie könnte er da frei sein? Er reagiert ständig auf etwas – wie könnte im Reagieren Freiheit liegen? Freiheit bedeutet Verstehen. Man hat das Spiel verstanden, man sieht, dass die Seele auf diese Weise am Wachsen gehindert wird, man selbst zu sein, also entzieht man sich dem Ganzen ohne eine Narbe auf der Seele. Man vergibt und vergisst und klammert sich nicht im Namen von Liebe oder Hass an die Gesellschaft. Für den Rebellen hat sich die Gesellschaft einfach aufgelöst. Er mag weiter in der Welt leben oder er mag sich von ihr zurückziehen, doch er gehört nicht mehr dazu; er ist ein Außenseiter.
  • Die Menschen verhalten sich so, wie sie konditioniert wurden, wie sie erzogen wurden, wie es von ihnen erwartet wird. Man verlässt sich nicht auf die Natur, man verlässt sich nur auf die Erziehung. Das sind die Menschen, die ich als Sklaven bezeichne.
  • Regierungen sind nichts, womit man prahlen könnte. Sie sind eine Beleidigung. Ihre Existenz zeigt euch, dass ihr immer noch Barbaren seid, dass die Zivilisation sich noch nicht wirklich durchgesetzt hat; warum solltet ihr sonst eine Regierung brauchen, die über euch herrscht?
  • Das Wort Liebe kann zwei vollkommen unterschiedliche Bedeutungen haben – und nicht nur unterschiedlich, sondern absolut entgegengesetzt. Die eine Bedeutung ist Liebe als Beziehung, die andere ist Liebe als Seinszustand. In dem Augenblick, in dem Liebe zu einer Beziehung wird, wird sie zur Knechtschaft, weil dann Erwartungen und Forderungen und Frustrationen damit verbunden sind und eine Anstrengung von beiden Seiten, den anderen zu beherrschen. Das Ganze wird zu einem Machtkampf. Beziehung ist also nicht das Richtige. Doch Liebe als Seinszustand ist etwas vollkommen anderes. Es bedeutet, dass man einfach nur voll Liebe ist, ohne dass man eine Beziehung daraus macht. Diese Liebe ist wie der Duft einer Blume. Sie erzeugt kein Beziehung; sie verlangt nicht, dass der andere so oder so ist, sich auf eine bestimmte Art und Weise verhält, auf eine bestimmte Art und Weise handelt. Sie verlangt nichts. Sie gibt einfach. Und in diesem Geben ist keine Sehnsucht nach irgendeiner Belohnung enthalten. Das Geben selbst ist die Belohnung.
  • Lasst Liebe zu eurem Seinszustand werden. So dass ihr euch nicht mehr verliebt, sondern immer voll Liebe seid. Denn das entspricht einfach eurer Natur. Liebe ist einfach nur der Duft eures Seins. Selbst wenn ihr allein seid, seid ihr von liebevoller Energie umgeben. Selbst wenn ihr etwas Lebloses berührt, wie zum Beispiel einen Stuhl, strahlt eure Hand Liebe aus – es spielt keine Rolle, für wen oder was. Der liebevolle Seinszustand ist nicht auf etwas Besonderes gerichtet.
  • Ich habe niemals gesagt, dass ihr nicht in einem Zustand der Liebe sein sollt, doch ihr könnt nur in einem Zustand der Liebe sein, wenn ihr euer altes Muster von Beziehungen aufgebt. Liebe ist keine Beziehung.
  • Zwei Menschen können sehr liebevoll miteinander sein. Je liebevoller sie sind, desto weniger besteht die Möglichkeit einer Beziehung. Je mehr Liebe zwischen ihnen ist, desto mehr Freiheit existiert zwischen ihnen. Je mehr Liebe sie füreinander hegen, desto geringer ist die Möglichkeit von Forderungen, Herrschaft, Erwartungen. Und natürlich gibt es dann auch keine Frustration.
  • Eine echte Rose blüht nicht für immer.
  • Sie (die Liebe) entsteht als ein Geschenk der Natur. Als sie kam, hättet ihr sie nicht angenommen, wenn ihr euch Sorgen darüber gemacht hättet, dass sie eines Tages plötzlich wieder verschwindet. So wie sie kommt, geht sie auch wieder. Doch deswegen braucht man sich nicht zu sorgen, denn wenn die eine Blüte verwelkt ist, kommen andere Blüten nach. Es kommen immer wieder Blüten nach, deshalb klammert euch nicht an einer einzigen Blüte fest. Denn sonst werdet ihr euch irgendwann an eine tote Blüte klammern.
  • Die Biologie ist an der Fortsetzung der Art interessiert; die Vorstellung von Liebe ist in diesem Zusammenhang nur eine Beschönigung. Nachdem ihr den Liebesakt mit einer Frau oder einem Mann vollzogen habt, stellt ihr plötzlich fest, dass ihr am anderen nicht mehr interessiert seid, zumindest nicht in den nächsten vierundzwanzig (?) Stunden.
  • Das Kollektiv, die Gesellschaft- all das sind nur Worte. Das, was wirklich existiert, ist das Individuum, das Einzelwesen; andernfalls hätten wir ein Problem…
  • Es braucht nur ein Wort, das irgendein Kollektiv repräsentiert, und das Individuum kann geopfert werden.
  • Es gibt keinen Grund, warum es überhaupt ein Kollektiv geben sollte: Individuen sind genug. Und wenn die einzelnen frei sind, psychologisch frei, spirituell frei, wird auch das Kollektiv ganz von allein frei sein.
  • Verwechsle also Freiheit nicht mit Unabhängigkeit. Unabhängigkeit ist man immer von etwas, von jemandem. Verwechsle Freiheit nicht damit, Dinge zu tun, die du tun möchtest, denn das ist dein Verstand, nicht du. Wenn du etwas tun möchtest, wenn du dir wünschst etwas zu tun, bist du Sklave deiner Wünsche und Sehnsüchte. Die Freiheit von der ich spreche, führt dazu, dass du einfach bist – in vollkommener Stille, Heiterkeit, Schönheit, Glückseligkeit.
  • Du fragst, wie der Mensch und die Gesellschaft, der Einzelne und die Gesellschaft sich gegenseitig in ihrer Entwicklung fördern können. Das zeigt, dass du das Problem überhaupt nicht verstanden hast. Wenn der einzelne sich entwickelt, löst sich die Gesellschaft auf. Die Gesellschaft existiert nur deshalb, weil dem Einzelnen nicht erlaubt wird, sich zu entwickeln.
  • Ihr seid allein in dieser Welt. Ihr kommt allein, ihr geht allein. Zwischen eurer Geburt und eurem Tod könnt ihr euch natürlich vormachen, dass jemand bei euch ist – eure Frau, euer Mann, eure Freunde-, doch das ist nur ein Spiel. Ihr kommt allein, ihr geht allein und ihr seid allein zwischen Geburt und Tod.
  • Und ich sage damit nicht, dass ihr nicht einen anderen Menschen lieben könnt. Tatsächlich liegt eine enorme Schönheit darin, wenn zwei unabhängige, freie Menschen, die die Verantwortung für sich selbst übernommen haben, sich begegnen. Keiner von beiden ist für den anderen eine Last. Keiner überträgt irgend etwas auf den anderen. Sie haben jeden Gedanken daran aufgegeben, etwas auf andere zu übertragen. Sie können zusammen sein, doch ihr Alleinsein bleibt davon unberührt, bleibt rein, kristallklar, jungfräulich. Sie verletzen niemals die Grenze des anderen, dringen nicht in sein Territorium ein. Sie können sich gegenseitig genießen, eben weil sie getrennt sind.
  • Es gibt Wahrheitssucher, die niemals darüber nachgedacht haben, was sie mit der Wahrheit anfangen werden. Man kann sie nicht essen, man kann sie nicht verkaufen; man kann nicht Präsident werden, nur weil man die Wahrheit gefunden hat. Die Leute werden einen höchstens kreuzigen, wenn man die Wahrheit gefunden hat.
  • Ich bin nicht gegen Arzneien, ich bin gegen die Krankheiten des Menschen, die Arzneien notwendig machen. Ich wünsche mir einen gesünderen Menschen, einen Menschen, der nicht mehr krank werden kann, weil wir ihn von Geburt an so programmiert haben, dass er nicht mehr krank werden kann, weil wir seinen Körper so organisiert haben, dass er jede Krankheit bekämpfen kann.
  • In jedem Amt findet man Aktenberge auf den Schreibtischen gestapelt. Falls du nicht jemandem Schmiergelder zahlst, bleibt deine Akte irgendwo in diesem riesigen Stapel liegen; sie wird niemals nach oben kommen. Und die Bürokraten genießen es, wenn sie viele Akten (Daten) dort liegen haben; es gibt ihnen das Gefühl, wichtig zu sein, besonders zu sein. Sie haben die Macht über so viele Menschen; für sie enthalten diese Akten (Daten) ihre Macht über die Menschen.
Ich bin ein Anarchist, aber ich gehöre zu einer vollkommen anderen Kategorie als alle, die es bisher in dieser Welt gab. Ich gehöre keiner dieser Kategorien an, denn meine Herangehensweise ist vollkommen anders. Ich bin nicht gegen Regierungen, ich bin gegen die Notwendigkeit von Regierungen. Ich bin nicht gegen Gerichte, ich bin gegen die Notwendigkeit von Gerichten.

Zitate aus Freiheit, der Mut du selbst zu sein von Osho


Ja liebe Leute!
Ein weiteres Mal sage ich nur: Es beginnt bei uns.... IN uns!
Wir haben viel vor uns!
Packen wir´s an!

Nicht wieder einfach ignorieren, verdrängen... sollen sich "die Anderen" drum kümmern. Also wieder nicht selbst raus aus der eigenen Komfortzone!
Nicht abschieben auf den Fortschritt. Fortschritt darf sein. Sinnvoll genutzt.
Nicht abschieben auf Gesetze und Regelungen. Unsere Unbewusstheit und der Irrglaube des vermeintlichen kollektiven Schutzes hat all dies erst ermöglicht.
Nicht abschieben auf "die Anderen", kümmern um des Anderen Angelegenheiten. Sondern einzig um seine eigenen!

Nicht nur wieder ein paar Knöpfchen oder Tasten drücken mit "gefällt mir"...
Davon wird sich nichts ändern!

Oder nach dem Motto:  "ich erleb´s ja sowieso nicht mehr..."
Welch ein Schwachsinn!

Was..., wenn doch...???


In diesem Sinne!

Noch viel Zeit zum Nachdenken, Sondieren, Erkennen, Klären, Annehmen...Lieben und Umsetzen!

Euer Prinzerl







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