Sonntag, 21. Juni 2015

Die Leichtigkeit des Seins... Loslassen...


Einen schönen Samstag liebe Freunde!

In meinen letzten Beiträgen sind viele Worte getätigt worden, die aufrütteln dürfen, sollen...

...aufrütteln in die Richtung, Mut zu fassen. Endlich "in die Puschen zu kommen"!


Zu diesem Beitrag ist ein bisschen Musik angeschlossen. Wenn Ihr wollt, lasst gleichzeitig zum Lesen des Beitrags erklingen... und dann ausklingen...
...es gibt dem hier einen ganz eigenen Touch...!

Also kurz runterscrollen - Musik an - und wieder hierher!  LOS!   :-)


Denn es ist nun an der Zeit, alte Wege zu verlassen. Geländer alter, vermeintlicher Sicherheit loszulassen.

Wege zu beschreiten, die vor Euch noch nie jemand beschritten hat!
Wege, die außer Euch auch nie jemand je beschreiten konnte... nie jemand beschreiten können wird...

... da es Euer Weg ist!

Nur Euer Weg. Jedes Einzelnen von Euch!

Da las ich da mal einen Post von Seelenliebe auf bekannter Plattform:

"Es ist bedeutungslos,
für wie gebildet, talentiert,
reich oder "cool" du dich hältst.
Wie du die Menschen behandelst,
sagt letztendlich alles über dich aus!"





Wohl wahr ... liebe Mitwanderer auf Euren Wegen...
...es ist in der Tat bedeutungslos!

Ich würde dieses Zitat sogar noch dahingehend ausweiten:
Wie Du Dich selbst behandelst... sagt letztlich alles über dich aus!

Kannst Du Dich selbst wirklich...
lieben..., 

ehren..., 

achten, 

wertschätzen..., 

in den Arm nehmen... 

und noch so unendlich viele Dinge mehr...? 

Auch für Dein Denken und Handeln die Verantwortung übernehmen... und nicht nur auf Andere abwälzen...?

Sprichst Du nur davon...?

Oder geht gleichzeitig Dein Herz auf wenn Du diese Worte vernimmst...?
Strahlt Dein Herz dies nach Außen...?


Trittst Du ein in die Leichtigkeit des Seins...?  Leicht wie eine Feder im Wind...?


Warum frage ich dies?

Da wir in unserer Menschheit oftmals verlernt haben, genau dies zu tun oder zu sein!
Wir sprechen zwar in schalen Worten von Liebe...
...doch leben wir sie nicht.

Wir kamen dereinst als grenzenlos liebende Wesen zur Welt... und erfuhren bald, dass es Liebe nicht umsonst gibt. Der Mensch schuf sich Werte, denen zufolge dann Liebe als Belohnung galt. Nicht als Grundlage allen Seins. Der Mensch wurde angepasst.

Bis hin ins Heute reifte dieses Wertesystem bis in nahezu Perfektion.
Erinnern wir uns doch anhand eines krassen, aber umso mehr treffenden Beispiels - dem "Fremdgehen"!
Der Partner/die Partnerin ging fremd...  

Ich verabscheue diesen Ausdruck an sich, denn was heißt "fremd"?

Wem "fremd"???

Mir selbst "fremd"? Ich verweigerte mich also mir selbst, dem was mein Herz begehrt?

Jemand anderem "fremd"?  Also aus einem Besitzanspruch, einem tiefen Mangel heraus?
Und somit schon ganz und gar nicht Liebe!


Wie sehr belasten und beschweren wir aus alten Mustern, Vorgaben, Regeln, Kopien von Systemen heraus unser Herz, unser Leben? Schaffen Probleme, die ein Leben an sich niemals schaffen kann und wird...?

Geht der Partner / die Partnerin sich selbst "fremd"???

Der Partner/die Partnerin teilte also etwas aus seiner Verantwortung heraus - ob nun bewusst oder unbewusst - etwas mit einem anderen Menschen. Nicht mit mir.
Nochmal:   aus seiner/ihrer Verantwortung heraus!

Ich denke mal ganz im Gegenteil: der Partner / die Partnerin bleibt sich ganz ureigenst in diesem Moment treu!

Wohl aber angemerkt:  Liebe ist nicht gleich Begehren! Nur mal so als "Einwurf"...


Bei den derzeitigen Systemwerten des "Fremdgehens" reiten "die 3 fahlen Reiter"... die da heißen:

Eifersucht  - Mangel.
Minderwertigkeit - Mangel.
Verlust - Mangel.

Und allem übergreifend ... ANGST. Soweit das Auge reicht!

Wo also ist die angebliche, vermeintliche Liebe geblieben, wenn mein Partner/meine Partnerin nun aber doch immer noch der gleiche Mensch ist? Nur eben seine Verantwortung lebt oder gelebt hat...? Das Recht seines ureigensten Lebens wahrnimmt...?

Wer gäbe mir das "Recht", mich einzumischen?
Das Gesetz etwa? Irgendeine vermeintliche Regel?

Ich hielte dies einzig für eine Panikmache und Rebellion eines vermeintlich verletzten Ego! Nicht mehr!
Beachte nochmal die zuvor genannten 3 Mängel!


Wie also könnte ich mir anmaßen, meine Verantwortung zu überschreiten und dem Partner/der Partnerin vorzuschreiben, was er/sie zu tun und/oder zu lassen hätte?
Aus Liebe?
Liebe ich nun einen Menschen.... im Ganzen... so wie er ist?  Oder eben nicht?
Denn Liebe teilt und trennt nicht! LIEBE IST !
"Halbliebe" gibt es nicht. Entweder ist sie... oder nicht.
Es gibt ja zum Beispiel auch kein "Halbschwanger".

Kann ich also wirklich überhaupt einmal zuerst MICH SELBST so lieben, um meine Verantwortung zu erkennen?
Kann ich mich selbst so lieben, dass ich mir selbst gegenüber endlich mal alle Masken fallen lasse und den zutage treten lasse, der ich wirklich bin? Habe ich diesen Mut?
Kann ich also wirklich überhaupt einmal mich selbst so derart lieben, um mir selbst meine Mängel und Ängste zu heilen? Ohne dazu ständig einen Anderen zu benötigen - also eigentlich über den anderen versuchen, meine Mängel auszugleichen...?  Und wenn´s "nur" der Partner ist...?

Bin ich imstande, in diese Leichtigkeit und allumfassende Liebe einzutreten..., leicht zu sein wie die Feder im Wind...
...anzunehmen und zu heilen... 
...ohne Be- und Verurteilung...
...und dann aus einer Liebe, Respekt zu mir selbst... und dadurch Liebe und Respekt zu anderen dann das Leben zu feiern, in jenen Momenten die mir geschenkt sind.

Für mich alleine... und mit Anderen...?

Bin ich imstande, mir durch ebendiese Liebe, Respekt und Eigenverantwortung zu mir selbst .... Ruhe, Frieden.... und Freiheit zu ermöglichen?

Dadurch wiederum anderen Menschen...!?

Von Innen nach Außen...!

Da schnappte ich vor geraumer Zeit ein Zitat eines bekannten Mannes namens Tolle auf, dass ich just für meinen Beitrag heute sehr treffend halte:

"Der beste Maßstab für deinen Grad an Bewusstheit ist, wie du mit allen  Herausforderungen des Lebens umgehst, wenn sie auf dich zukommen.
 Jemand, der schon unbewusst ist, neigt dann dazu, noch unbewusster zu werden.
Ein bereits bewusster Mensch wird wesentlich bewusster.
Du kannst eine Herausforderung benutzen, um aufzuwachen...,
...oder du kannst sie benutzen, um noch tiefer zu schlafen. Der Traum gewöhnlicher Unbewusstheit verwandelt sich dann in einen Albtraum."


Wollen wir also "Feder" sein....
... oder "Stein"...?

Verdrängen, übertünchen.... ja - mag sein, dass es wesentlich leichter ist.
Doch... hat je irgend jemand behauptet, dass Leben "leicht" sein würde...?

Und vor allem: Was ist "leicht"...?


Zur Leichtigkeit der Gedanken hier noch ein bisschen musikalischen Hintergrund...soferne nicht schon gleich am Anfang "zugeschalten"...

Fühlt einfach mal in dessen Begleitung tief hinein...  erlauben wir unseren Gedanken eine Reise...
...und erfühlen wir die mögliche Leichtigkeit des Seins...

Jetzt...

Hier...



Euer Prinzerl
Bildquelle: allesamt Pixabay
Video: Youtube