Mittwoch, 23. September 2015

Lächeln! Krampf der Gesichtsmuskulatur... oder Ausdruck des Herzens...!?


Einen schönen Abend liebe Freunde!

Heute mal habe ich einen Gedanken aufgegriffen, der - bei genauerem Hinsehen, verstärkter Bewusstheit - jeden einzelnen Tag mit uns reist:



Lächeln


Jetzt möchte man vielleicht meinen...
..."Lächeln"...
...was gibt es jetzt hierzu zu sagen, denken, fühlen...!?

Nun...
...wagen wir es doch einmal!


Ist lächeln nur ein Ausdruck von hormoneller Schwankung, ein Krampf in der Gesichtsmuskulatur...?
Oder ist ein Lächeln mitunter ebenso ein Fenster zur Seele, ein Herzensausdruck der Freude, des Lebens...?


Zum Beispiel genau jene Inspiration, die mich zu diesem Blog animierte...
Der Spruch auf bekannter Plattform:

"Das Lächeln eines Kindes ist das Schönste...
...denn es ist nie gespielt!"

So ein richtiges Kinderlächeln, Kinderlachen...
...es strahlt doch doppelt und dreifach aus sich heraus!


Wieso können Kinder ... und wir Erwachsene nicht mehr...? Zumindest nicht mehr so sehr?
Wie oft ist das Grinsen... Lächeln... aufgesetzt...?
Aufgesetzt wie eine Maske..., eine künstlich erzwungene, schier verzerrte Fratze...?
Um etwas darzustellen, zu mimen...
...doch das Herz bleibt kalt...?

Kinder hingegen sind einfach noch nicht so "belastet" mit allem möglichen Regelwerk eines vermeintlich notwendigen, täglichen Lebens.

Erneut ziehe ich da so ebenfalls als Beispiel heran:
Der morgendliche Gang zur Arbeit...   oder oft einfach nur auf der Straße entlang...

Lächelt da jemand?

Vielfach ist man eher ein Wandler...  abgelenkt durch diverse Medien... Handy, Stöppel im Ohr mit lauter Musik...  Leerer Blick - wenn überhaupt.

...Wenn eine Begegnung naht ... plötzlich Blick in Richtung Boden, als wäre grade die Kontaktlinse aus dem Auge gekippt...
Man will oftmals gar nicht mehr begegnen wie es oft scheint!
Ja selbst bei Kindern oft schon festzustellen...


Oder so ein anderes, beinahe schon krasses Beispiel aus meinem heurigen Urlaub:
Wir besuchten da eine wunderschöne, alte Felsenfestung.
Als ich von unten zu einer der kleinen "Aussichtsterrassen" hochblickte, standen da doch tatsächlich 3 oder 4 Leute aufgereiht an der Brüstung... und jeder das Handy am Ohr!
Leider war ich für ein Foto zu langsam... denn diese skurrile Szenerie war einerseits bedenklich...
...andererseits wieder Anlass eines milden Lächelns für mich.


Nun... mancher würde hier nun vielleicht einwerfen wollen...:  "Ja wenn es aber nichts zu lächeln gibt...?"

Ich würde jetzt aus einem praxisbezogenen Leben situationsbedingt in manchen Bereichen sicher zustimmen.
Krasses Beispiel: ist grade jemand Nahestehender gestorben, wird wohl grundsätzlich wenig Anlass für ein Lächeln an sich sein. Und selbst hier... wenn sich Familie begegnet, Momente teilt, erinnert, trauert... selbst hier habe ich trotzdem schon Lächeln gesehen. 

Aber wir wollen da jetzt nicht schwarzmalen!
Ich würde sagen: wenn mir nicht nach Lächeln zumute ist, muss ich dies nicht. Sollte auch gar nicht!
Kein Theater. Authentizität!

Nehmen wir doch das tägliche Treiben. Bleiben wir bei den täglichen Begegnungen. In der Arbeit zum Beispiel, im Kaufhaus..., bei Begegnungen aller Art.
Also ich zum Beispiel lächle dann nicht, wenn mir jemand tierisch auf den Sack geht. Klar.
Doch bin ich mittlerweile dann dran, zu hinterfragen, was mir hier so auf den Sack geht.

Was!
Nicht wer!

Wer - weiß ich ja. Ich kenne meine "Arsch-Engel" zum Teil ja schon.
Aber das "Was" braucht eben manchmal eine Weile, bis es sich mir eröffnet.
Und auch selbst hier: langsam wird es... und ich begegne selbst den "Arsch-Engeln" mit einem Lächeln! Er kann ja nix dafür! Er ist ja nur der "Arsch-Engel". Das Problem an sich steckt ja in mir selbst!

Ansonsten lächle ich gerne.
Über alles!
Ich habe einen neuen Tag vor mir. Neue Kunden. Neue Möglichkeit, selbst Freude zu verbreiten!
Ich habe massig Gelegenheit, mich über vieles zu freuen!

Eine Aufzählung würde hier schon definitiv den Rahmen sprengen!

Ein Beispiel: Keller zusammenräumen, ausmisten.

Alter Schwede!
Säuft der Prinz, baut er im Keller heimlich an... oder wat...!?

Ich nahm es kürzlich mit Freude in Angriff.
Zugegeben... über die letzten Monate hinweg fand hier ein Wandel statt.
Zuerst hatte ich wenig Freude. Dann Freude in Anbetracht des Ergebnisses. Heute schon vorab im Wissen eines guten Ergebnisses. Wie immer es aussehen würde: es wird gut sein!

Anderes Beispiel: Auf der Straße eben... bei Begegnungen!

Und wieder!
Ich bin nicht Spiegeltrinker, nicht auf Drogen, ... auch bin ich nicht bescheuert, dämlich grinsend über die Straßen eiernd!

Aber wenn ich Menschen begegne... weshalb sollte ich nicht lächeln...?
Alleine schon dieses "Spielchen"... "wie begegnet man mir"... lässt mich lächeln! Neugierig, liebevoll, offen.
Aus Spaß an der Begegnung, dem Leben selbst!


Kürzlich erlebt - jenes bereits in anderem Blog erwähnte Beispiel:
Die Höhle. Vollkommene Dunkelheit. Komplette Stille. Sein.
Hätte jemand Licht gemacht... und ich nicht 2 Ohren, die dieses Lächeln... ja schon fette Grinsen irgendwie begrenzten... dann wäre es rundum gegangen!





Ebenso dieser Tage...
...das Wetter so lala... was solls! Raus!

Mit einem guten Freund ein bisschen die Beine vertreten. Gute Gespräche...selbst neben der Anstrengung..., Sein...
Wenn das kein sattes Lächeln wert ist...!?






Wie allerdings nun KANN ein Lächeln überhaupt Einzug halten im Herzen...?

Ich meine, durch Bewusstheit. Durch Verantwortung. Durch Respekt/Achtung. Durch Demut. Durch Liebe.

Gehe ich unbewusst durchs Leben, werde ich viele Dinge gar nicht erkennen. So oft "künstlich" mittels Freizeitwirtschaft "importierte Freuden" sind nicht der wirkliche Zugang. Dies geht eher in Richtung "Kick". Gehe ich jedoch bewusst... dann werden sich mir Zugänge eröffnen, die man nie für möglich gehalten hätte...

Gehe ich mit Verantwortung durchs Leben, dann werde ich erst einmal in mir selbst "klarschiff" machen. Entrümpeln. Und dadurch habe ich dann Platz für Neues. Ich werde mich um meine Belange kümmern... und nur um meine. Nicht ständig in des Anderen Belangen herumstochern.  Ich werde selbstverständlich gerne eine helfende Hand anbieten... mit einem Lächeln. Doch nicht meine Grenze überschreiten...

Gehe ich mit Respekt/Achtung durchs Leben, so wird auch hier das Bewusstsein geschärft, dass alles mit Sinn hier ist. Ich werde mich selbst achten... und nicht ablenken. Ich werde in Respekt und Achtung alles Leben mit Sorgfalt leben...

Gehe ich mit Demut durchs Leben, so werde ich vor allem die kleinen Dinge zu schätzen lernen. Denn sie sind es, die die "Schatzkiste" des Lebens beinah ohne Leerraum füllen. 
Stelle Dir mal bildlich eine Truhe vor... und Du hast nun einige wenige schön große Bälle, mehrere mittelgroße Bälle... und viele Kleine...   Befülle nun die Truhe namens Leben! Der Deckel darf nicht einen Spalt offen bleiben! Was wirst Du hinein tun...?

Gehe ich mit Liebe durchs Leben...
...Liebe zu mir selbst.
...Liebe zu allem und allen Anderen.
Ist nicht ein Lächeln sodann ein Ausdruck einer Liebe...?

Was bedeutet "Lächeln" für Dich...???


Ich freue mich auf Eure Kommentare...
...und wünsche Euch - ein weiteres Mal mit einem zufriedenen Lächeln - 
einen schönen Abend...
...und viele Momente und Gelegenheiten um zu Lächeln!


Euer Prinzerl



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