Samstag, 3. Oktober 2015

Kommunikation - wichtiger als je zuvor!


Hallo meine lieben Freunde!

Wie das Leben reichhaltig an Inspiration bietet, möchte ich heute (m)einen Blog einer sehr wichtigen Sache widmen, die meines Herzens nach vermehrt leidet:






Der Kommunikation




Selbstverständlich könnte man vorrausschicken, dass in der heutigen Zeit sehr viel an Kommunikation betrieben würde...
...nicht zuletzt alleine die technische Entwicklung der ... na sagen wir mal ... 30-40 Jahre hat uns hier Möglichkeiten eröffnet, die zu damaliger Zeit beinahe noch als Utopie schienen!

Doch wohin entwickelte sich diese Kommunikation?

Es wurden Mobiltelefone erfunden... mit heutigem Standard kann ich über diese Handys angefangen von Telefonaten bishin zu vielen Firmen- und Organisationsaufgaben inklusive Internet spielend leicht erledigen. Auch sämtliche zugänglichen Informations- und Unterhaltungsdienste sind abrufbar.
Als Helferlein wurden noch PC, Laptop, Tablets u. dgl. hinzugefügt.
Heute sind die Dinger schon so klein und leistungsfähig, dass sie in eine Armbanduhr passen.

Doch ist dies alleine Kommunikation...?

War´s das in der heutigen Zeit bereits...?

Ich beobachte seit geraumer Zeit, dass grade diese "Helferleins" immens die Bequemlichkeit der Menschen unterstützt.
Wie das?

Nun... man braucht ja nicht mehr raus zu gehen. Setzt sich vor den PC oder mit Handy... sieht das Gegenüber am Bildschirm...
Wozu also seinen Arsch bewegen und denjenigen gar persönlich treffen wollen... wenn´s doch auch so geht....!?

Dann tragen die mittlerweile wie Pilze aus dem Boden geschossenen Chatplattformen auch kräftig dazu bei...

Freilich...
...einerseits eine praktische, löbliche Sache...
Wohl gemerkt: SACHE!  Hilfsmittel. Ich nutze diese z.B. für meinen Blog eben auch!
Doch sind Hilfsmittel nicht Kommunikation an sich.
Wie mir scheint, hat man Kommunikation teils regelrecht "verlernt"!

Doch andererseits ist der Mensch nun mal ein "Komfortsesselhocker"... und je weniger man tun muss...
....desto besser!

Früher hat man sich persönlich getroffen. Das Zusammensein genossen. Ernste wie lustige Dinge kommuniziert, Spaß gehabt...  Leben gelebt!
Heute reichen - wie gesagt - technische Mittel. Man bleibt auf seiner Bude kleben..., ja es geht schon soweit, dass sich Leute nebeneinander sitzend oder liegend... oder im Nachbarzimmer "lieber" SMS schreiben, als den Mund aufzumachen... und zu sprechen!
Manche beenden Beziehungen per SMS! Aus vorbei. Dann Handy abgedreht, sodass man einem eventuellen "Einwand" erst gar nicht mehr begegnen muss. Geschweige dem noch soviel "Eier in der Hose" zu haben und solche Dinge persönlich abzuklären!
Erst kürzlich erfahren aus meinem Bekanntenkreis: Sie war auf Schulung/Tagung in Wien. Kommt nach Hause - Bude so gut wie komplett leer geräumt. Er weg. Sang- und klanglos. Nur im Nachhinein ein kurzes SMS.

Oder erneut jenes Beispiel an täglicher Begegnung.
Ob ich den Menschen nun kenne oder nicht.
Aber grade auf der Straße zum Beispiel...  

Auch erst heute Morgen im Einkaufscenter...
...man kennt sich über die Arbeit meiner Frau...
...aber der Entgegenkommende findet ganz plötzlich - sich von mir abwendend - unten am Boden, in der Ritze zur Bauverkleidung eines in Renovierung befindlichen Shops offenbar etwas dermaßen Fesselndes...
...sodass der Entgegenkommende Ich gar nicht mehr existent ist.

Wieviele hocken oder latschen mit diversen technischen Abspielgeräten bzw. dazugehörigen Stöppeln im Ohr, deren Blicke am Boden verhaftet, als wollte man die Asphaltpunkte zählen müssen oder sonstige "fesselnde" Dinge...


Wie oft auch zum Beispiel in Bus oder sonstigen Öffi´s...: jeweils immer Zweiersitzbänke.
Und sitzen tut aber demonstrativ breit immer nur Einer.
Bloß nicht begegnen.
Bloß gar nicht kommunizieren...





Kommunikation also....
....wir wollen uns mal die hinlängliche Definition dazu ansehen...

Kommunikation (lat. communicatio, ‚Mitteilung‘) ist der Austausch oder die Übertragung von Informationen. "Information" ist in diesem Zusammenhang eine zusammenfassende Bezeichnung für Wissen, Erkenntnis oder Erfahrung. Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint; „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hineingelangen“. Dies ist eine bestimmte Sichtweise und metaphorische Beschreibung für den Alltag – bei genaueren Beschreibungen des Phänomens Kommunikation wird die Anwendung dieser Metapher allerdings zunehmend schwieriger.
(Quelle: Wikipedia)

So.
Soweit eigentlich logisch und nachvollziehbar.

Jetzt dazu gleich einen Satz näher betrachtet:
"...Mit „Austausch“ ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen gemeint; „Übertragung“ ist die Beschreibung dafür, dass dabei Distanzen überwunden werden können, oder es ist eine Vorstellung gemeint, dass Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und anderes ein Individuum „verlassen“ und in ein anderes „hineingelangen“...

Austausch also!
Und dabei jetzt nicht nur Töne, Schall, Buchstaben, Worte...
...sondern vielmehr Inhalte!
Wenn wir mit jemandem sprechen, schleudern wir dieser Person nicht nur Worte ins Gesicht...
...sondern wir berühren diesen Menschen vollinhaltlich!

Was meine ich nun mit "vollinhaltlich"?
Nun...
...wir sind bestehen im biologischen Aufbau aus Materie... letztlich Energie.
Jo - soweit schon klar.
Aber was ist denn mit dem immateriellen in uns, dass da auch bezeichnet wird als Gedanken, Gefühlen...?
Gedanken und Gefühle, die zumeist mit der Vergangenheit verhaftet, verstrickt sind. Erinnerungen, die einen vermeintlich ja nicht loslassen wollen, die wir trotz aller Bemühung nicht rauswerfen können...?
Oder... wir kontaktieren ein Gegenüber, wenn wir zum Beispiel Bedürfnisse haben! Sei es im täglichen Leben zur Stillung körperlicher Bedürfnisse wie Hunger... bishin zu persönlichen Bedürfnissen... auch als Wünsche, Erwartungen verkannt...

Jetzt ist aber das die Theorie.

Wie viele wissen, sieht die Praxis aber mitunter gaaaanz anders aus!
Und aus oft unverständlichen Gründen wird der tägliche Kreislauf von "Theorie und Praxis" unterbrochen. Abgewürgt.
Wobei es doch letztlich immer ein gewisser Kreislauf ist! Wie das Leben selbst.

Als Ergänzung der Definition dazu:
Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich, sodass sie nicht weiter problematisch erscheint. Für die meisten Situationen reicht dies auch aus; es wäre zu aufwendig, die eigene Kommunikation ständig zu hinterfragen. Erst bei Missverständnissen und Misserfolgen, die mit Kommunikation in Zusammenhang gebracht werden können, wird Kommunikation problematisiert. In der wissenschaftlichen Behandlung von Kommunikation (s. weiterführender Link ob.) wird die Frage gestellt, wie Kommunikation erklärt werden kann; unter welchen Bedingungen sie abläuft; was Kriterien für Kommunikationserfolge sind;
(Quelle: Wikipedia)


 Hahaaaaa.....
....und jetzt kommen wir langsam dorthin...

Nehmen wir gleich den ersten Satz:
"...Kommunikation ist alltäglich und verläuft scheinbar selbstverständlich, sodass sie nicht weiter problematisch erscheint...."
Also meinen Beobachtungen zufolge - ich schließe mich da sehr oft auch selbst mit ein - ist es doch wirklich so, dass herkömmliche Kommunikation in der Tat alltäglich und scheinbar selbstverständlich verläuft.
Und das Ganze dann noch hinterfragen...???  Na soweit käm´s noch...! Viiiieeeel zu viel Aufwand!
Ich spiele jetzt hier jedoch insbesondere auf den täglichen "Tratsch" an.

Was plaudern... kommunizieren... wir denn oft so den ganzen Tag lang...?

Oder brechen wir´s runter mal eben auf die letzte Stunde..., die Mittagspause, die Arbeit.... wie auch immer...!

Habt ihr das schon mal bewusst beobachtet...???

Da kommen alle möglichen persönlichen Befindlichkeiten auf´s Tapet, womöglich die "beschissene Arbeitssituation" - ob nun persönlich oder die vermeintlich Allgemeine, die tagespolitische Situation mit all ihren Krisen - und zumeist dem medial aufbereiteten und gesteuerten Einheitsbrei, der uns in allen möglichen Zeitungen... und meist auch zumindest stündlich im Radio untergejubelt wird...
...aller möglicher Tratsch über den Nachbarn, den Kollegen, den Chef... Hinz und Kunz. Hauptsache Tratsch.

Das ist also alltäglich und scheinbar selbstverständliche, hinlängliche Kommunikation!
Und keiner findet dies alles wirklich problematisch!
Keiner jener begreift, dass dadurch grade viel an negativer Energie ... entweder weitergegeben... oder noch mit eigener aufbereiteter negativer Energie verstärkt wird...!

Und dann gibt es natürlich noch jene, die zu allfälligen Dingen, Fakten, gerne noch ihre eigene Story dazumengen, aufbauschen... ja... geradezu lügen...
...um letztlich nur unbewusst Mängel auszugleichen.

Man wundert sich nur und schimpft, warum die Lage so beschissen ist, wie sie ist!

Freilich gibt es durchaus jene, die da schon ein wenig bewusster vorgehen und im Zuge einer Kommunikation bewusste, bildende, helfende Dinge u. dgl. kommunizieren.
Die mittlerweile richtig hinausstrahlen...aus tiefstem Herzen! Diese befinden sich aber noch in der Minderzahl...


Aber zurück zum Thema.
Und jetzt zum "heißen Bereich"!

Die weitere Definition führt folgendes aus:
"...Erst bei Missverständnissen und Misserfolgen, die mit Kommunikation in Zusammenhang gebracht werden können, wird Kommunikation problematisiert...."

Ahaaaa....
....grob gesagt also....

Wenn die Kacke zu Dampfen beginnt, dann ist vorbei mit alltäglich und selbstverständlich!
Dann macht man ein Problem draus!

Und was folgt in der unbewussten Lebensschiene bis dato?
Be- und Verurteilung. Schuldzuweisung. "Recht" und "Unrecht" wird geboren.
Ein Pro-Blem wird "geboren"!


Ein kleines praktisches Beispiel aus meiner Arbeit:
Mein Abteilungschef trägt mir mit den Worten "was macht dieser Fernseher bei den Abverkaufsgeräten? Gib diesen Fernseher auf die Seite" auf, ein Neugerät von der Palette der Abverkaufsgeräte zur Seite zu stellen.
Punkt. So geschehen.
Da Neugerät - und keine zusätzliche Information kommuniziert, taucht doch ein Käufer auf und ich verkaufe dieses Gerät meiner Aufgabe zufolge.

Wenige Stunden später kommt vom Abteilungsleiter plötzlich die Anfrage, ob ich denn "sein" Gerät verkauft hätte.
"Sein Gerät"???
Da eben keine anderen Informationen kommuniziert waren wie zum Beispiel "Gib dieses Gerät zur Seite, denn es ist für einen Kunden reserviert"... stand für mich also dieses zum Verkauf frei. Punkt.

Die anfängliche "Kommunikation" also durchaus aus einem täglichen Tun und Unbewusstheit heraus alltäglich, selbstverständlich.
Zum "Problem" führte es erst, als sich herausstelle, dass hier ein vermeintliches Missverständnis vorgelegen hätte!

Mangelnde Kommunikation also.
Annahme als alltäglich, selbstverständlich, ausreichend.


Hierzu nun erneut mein kleiner "Seitenhieb" und geradezu als "lebendiges Beispiel" zu einem kürzlichen Thema bzw. darin von mir angeführt:  Der Andere ist nicht Ich!
Nur weil ich etwas als geklärt, verständlich usw usw. betrachte, muss dies noch lange nicht beim Gegenüber ebenso automatisch eintreten!
Ich - als Abteilungsleiter - kann also in diesem Fall letztlich nicht die Schuld beim Mitarbeiter suchen und diesen "ungespitzt in den Boden rammen"... sondern das Versäumnis liegt bei mir selbst!

Ich darf ergänzen: Mein Abteilungsleiter ist aber ein super Mann... und es bedurfte nur zweier kurzer Sätze, in denen ich seine Worte wiederholte. Damit erkannte er sein "Versäumnis" und die Sache war gegessen!
In vielen alltäglichen Fällen ist das aber nicht so!


Gleich als weiteres Beispiel meine Frau:
Da merkt ihr Chef - wohl gemerkt über Tage oder gar Wochen hinweg - dass ihm einige Kleinigkeiten nicht gefallen, er diese gerne anders hätte...  Meine Frau arbeitet ja nun erst seit ca. 6 Monaten in einem völlig neuen Umfeld.
Frau bekommt maximal einen Anschiss, Zurechtweisung - wenn überhaupt.
Aber als ich dann den Chef frage, ob die beiden über diese Dinge schon mal persönlich und in Ruhe gesprochen hätten ... kommt wie aus der Pistole geschossen ein definitives "Nein".
Ob hier gemeinsam Lösungsansätze, Alternativen gefunden worden seien? Ein noch stärkeres "Nein".
Und zudem noch dazu: Er bespricht mit MIR...! Nicht etwa meiner Frau...

Wiederum also: Kommunikation!
Wir hatten ja das Thema "Kritik" auch bereits kürzlich... jaaa....  Keiner wird im Grund gerne kritisiert.
Aber im Falle meiner Frau jetzt zum Beispiel besonders...: sie soll lernen, soll aufgebaut werden für höhere Positionen.... sie will lernen...
...und dann wird über Dinge nicht kommuniziert!
Ja soll sie´s denn riechen...!??!?!?!?

Nochmals: Mitarbeiter ist nicht Chef. Chef ist nicht Mitarbeiter!
Ich bin ich. Jeder ist er selbst - nicht der Andere!
Doch dies vergisst man allzu oft im Zuge der Alltäglichkeit, Selbstverständlichkeit - Unbewusstheit.

Und grade wieder hier: Chef möchte kompetente Mitarbeiterin aufbauen... dann wird sie - wie´s bei uns heißt - nur "ins kalte Wasser gestoßen"... ?  Und weiter?  Ist das die Form, eine Mitarbeiterin aufzubauen...?
Ohne zusätzliche Infos zu geben, Hintergrundwissen..., Vorzeigen... als Beispiel vorangehen...!?

Ergebnis: 
Vorbei mit alltäglich, selbstverständlich.
Problem. Die Kacke ist am Dampfen!


Grade so nebenbei nun fliegt mir ein weiteres Beispiel in den Schoß:
Ein bekannter Coach hat kürzlich sein neues Buch aufgelegt und dazu angeboten, einige Fragen direkt zu beantworten.
Habe selbstverständlich eine gestellt!   *grins*
Die dahin gehend lautet, ob es denn nicht eine zumindest geringe Chance gäbe, den Autor mal persönlich zu treffen und Austausch zu halten. Input "hoch zehn"...!
Dann kam erst schon mal ein Statement eines Posters: "Lies das Buch!"
O.K. Ich brauchte diese Aufforderung nicht, da ich das ohnehin tue.
Heute kommt ein weiteres Statement: "Kauf dir das Hörbuch, dann hörst du den Autor sprechen!"

Und genau DAS ist ein sagenhaftes Beispiel!
Buch. Ja. Toll!  Ich hab auch mein erstes Werk kurz vor Auflage.
Hörbuch. Ja. Auch Toll! Aber eben nur Monolog.

Ich weiß... dieser Autor und Coach... wie auch viele Andere haben viel zu tun. Können sich nicht um jeden Einzelnen "kümmern"...
... aber mein Herz sagte: "Frag einfach"
Und das tat ich!



Denn kein Buch, kein Hörbuch oder sonstiges Medium kann für mich den Menschen selbst ersetzen!
Denn in der persönlichen Begegnung sind bei mir alle "Antennen" auf mein Gegenüber ausgerichtet... und HIERBEI findet für mich Austausch statt.
Hierbei findet für mich Leben und Energie statt!!!
DAS ist für mich Kommunikation!



Gut.
Ich nehme mal an, euch fallen hier auch mittlerweile genügend Beispiele aus dem Alltag ein, die verdeutlichen, dass die Kommunikation ein immens wichtiger Bestandteil des täglichen, menschlichen Lebens ist.

Um nur ein weiteres Beispiel mit wenigen Worten anzureißen:
BEZIEHUNGEN
Alter Schwede!
Wie oft kommt es in Beziehungen zum Krach... nur aufgrund mangelnder Kommunikation...!?
Wie oft sinkt die Laune rapide auf den Nullpunkt oder Gefrierpunkt, wenn das Gegenüber nur mal so seinen "Spezialblick" aufsetzt mit dazugehörigem Schnaufen wie ein Walross?
Oder wenn eine sogenannte Kommunikation total eingestellt und "totgeschwiegen" wird...?

Nach herkömmlichen Verhaltens- und Bewusstseinsmustern...:
a) Man(n) und Frau suchen im jeweils Anderen den Ausgleich eigener Mängel
b) Man(n) und Frau versuchen den jeweils Anderen, den eigenen Vorstellungen anzupassen. Man nimmt nicht den Menschen zur Gänze an, der er wirklich ist.
c) Aus jahrelanger Anpassung und Verdrängung vieler vieler unwahrer Gedanken, eigener Verletzungen, nicht geklärter Mängel heraus kennt man sich selbst nicht einmal wirklich. So richtig richtig! Ohne Verbiegungen, Verdrehungen..., ohne "Kasperltheater" des täglichen Seins... und sei es nur, um glaublich irgendwelche oder irgendwessen Erwartungen erfüllen zu müssen.

Keine Angst! Ich hab da auch meine Dinger durch!


Und aus dieser Kurve heraus möchte ich nun bewusst dorthin gehen, vor - wieder einmal - das Meiste dieses "Übels" entsteht:

IN UNS SELBST

Selbstverständlich sind solche Ereignisse geradezu Paradebeispiele, uns neuerlich den Spiegel des Lebens vor die Nase zu halten!
Dieser Spiegel erinnert und entweder an uns selbst, an Jenes was wir selbst noch in verschiedenen Bereich tun... oder nicht tun. Nicht angesehen, geklärt und angenommen haben.
Oder an jene Dinge, die wir - ob wir´s zugeben wollen oder nicht dank Ego - die wir zutiefst ablehnen.
Ablehnen. Nicht annehmen als das, was eben ist.
Noch zu viel be- und verurteilen.

So:
Und neuerlich lieferte mir grade gestern Morgen ein Post von Veit Lindau eine schöne, weit- und tiefreichende Aussage, die ich Euch gerne vorstellen möchte:

Kommunikation ist interne Schöpfung. Sie beginnt lange, bevor wir auf einen anderen Menschen zugehen. Du führst den ganzen Tag einen inneren Dialog mit dir, das heißt, du kommunizierst permanent mit dir selbst. Und das beeinflusst maßgeblich deine Wahrnehmung der Realität, deine Einstellung gegenüber anderen Menschen und deine emotionale Stimmung. Was du siehst und fühlst ist hauptsächlich ein Ergebnis deiner inneren Kommunikation. Um Frieden mit der Welt zu finden, müssen wir zuerst lernen, friedvoll und konstruktiv mit uns selbst zu sprechen.

(Aus "Liebe Radikal", Veit Lindau)


Auch zu diesem Bereich der Bewusstheit, bzw. der vielen unbewussten Art und Weise der Kommunikation hatte ich schon Blogs gewidmet...

Dort... in der Unbewusstheit... dort beginnt jegliche Kommunikation bereits!

Einfache Beispiele:
Du bist heute aufgestanden und hast - noch bevor das zweite Bein am Boden war - schon gemerkt, dass heute definitiv NICHT Dein Tag ist...
Jetzt rate mal, was Du - bis zu einer Änderung dieser Situation - an Energie in den Tag, an die Mitmenschen... ja auch an Dich selbst ausstrahlen wirst...
....und selbstverständlich: was dadurch auch zurück kommen wird!?

UIUIUIUIUIIIIIIIII....

Muss ich dazu dann eigentlich überhaupt noch mehr ausführen...?


So - und jetzt drehen wir ganz einfach das Beispiel um:
Du bist mit beiden Beiden noch nicht am Boden...
...und explodierst schon vor Freude, Tatendrang, Dankbarkeit für einen neuen geilen Tag... usw usw...!?
Da was muss da unweigerlich wohl zurück kommen... auf die eine oder andere Weise?



DAS IST UNBEWUSSTE KOMMUNIKATION !!!

ALLES wird aufgenommen und reflektiert!

RESONANZ !




Wagen wir nur einen kurzen Blick nach Innen...???

Getrauen wir uns ganz bewusst hinzusehen, hinzufühlen.... welche... und vor allem wie viele ungeklärte Baustellen da noch warten...?

Wie vieles im Leben erfolgt hier die Bewegung auch von Innen nach Außen!

Nimmst du private Probleme mit in die Arbeit... was wird da rauskommen?
Nimmst du Probleme aus der Arbeit mit nach Hause... was wird da rauskommen?

Sowohl Privat als auch Arbeit erachte ich zunehmend als "Spielwiese", die jeweiligen "Probleme" DORT und unmittelbar zu "bearbeiten", zu klären, zu lösen, anzunehmen...!!!

Allerdings: DAS bedeutet "Arbeit"!

Selbstverständlich kann man drüber zu Hause, in der Arbeit drüber sprechen. Jaaaaaa.....
Aber sprechen!
Nicht jammern!
Ich selbst ertappe mich vereinzelt auch noch immer dabei!
Oder wer bitte hat sich denn noch nicht dabei "ertappt", mit sich selbst Gespräche zu führen? Mit sich selbst oft sehr hart ins Gericht zu gehen...?
Wie also soll im Außen eine friedvolle Kommunikation je stattfinden können, wenn ich sie zu und mit mir selbst nicht zustande bringe...?

Was mir selbst dann erneut eröffnet, wo meine "Baustellen", meine Zuständigkeit, meine Verantwortung zu liegen hat!
Es eröffnet mir selbst, wo ich noch noch ansehen, klären und annehmen darf.
Wo ich für mich meine Grenzen ... und die des anderen erkennen darf.
Willkommen in der wahren Schule des Lebens!


Alles in uns...
...im jeweiligen Befinden oder Zustand drückt sich nach Außen hin aus.
Jeweils zumeist im unbewussten Zustand.

Man mag es ja vielleicht mit einem Augenzwinkern als "Laune" oder sogenannte "Ungerechtigkeit" der Natur betrachten...
...dass uns einerseits die Natur, das Leben, mit einer derart leistungsfähigen Denkmurmel da zwischen den Schultern bedacht hat...
...und andererseits genau dieses Wunderding namens "Gehirn" dann doch letzten Endes im bewussten Zustand nur so wenig zu leisten vermag. Alles Andere - im Unbewussten - bleibt uns verborgen!

Nun. Sei´s drum! Es ist wie es ist!
Doch...
...da gebe ich mal den vielleicht provokanten Gedanken mit auf den Weg, dass man bei aller Liebe, Annahme... oder grade deshalb... dann erkennen und annehmen darf, dass der Mensch eben dazu imstande ist, die gesamte Bandbreite einer Polarität "extrem negativ" bis hin zu "absolut positiv" zu denken..., zu erschaffen!
Unbewusst!
Und er gerade deshalb eingeladen ist, zu beobachten, was er denkt, was er erschafft!

Können wir nun die ehemals verdrängten Dinge selbst ändern?
Nein!
Können wir bewusst auf sie hinsehen, klären, annehmen?
Ja!
Können wir ab dem Zeitpunkt "Jetzt" einen anderen Weg einschlagen?
Ja!

Wir sind also durchaus in der Lage, die Ursache zu betrachten und entsprechende Weichen für die Zukunft stellen!
Und der Resonanzkette folgend sind wir dann auch in der Lage, unsere unbewusste Ausstrahlung zu ändern.
Worauf also warten wir...?

Säe ein Korn, einen Samen in den Boden!
Wirst du bewusst seinen Wachstum beeinflussen können?
Nö. Da schneit  es eher im Sommer.
Aber wir können sehrwohl den Boden reinigen, aufbereiten, gute Voraussetzungen schaffen.
Wir können den Samen während seines Wachstums beobachten, hegen, pflegen...
Doch letztlich wächst das Pflänzchen alleine - nach dem, welche Voraussetzungen es erhält.
Um am Ende dürfen wir uns dann über die Frucht freuen!

Nehmen wir doch ein sicherlich oft gehörtes Beispiel her...
Wer von uns hat den Satz noch in Erinnerung: "Lerne fleißig, damit aus Dir etwas WIRD...!"...
Man lehrte uns damals auf derartige Weise, dass wir noch nicht SIND.
Man passte uns mit mitteln des Außen ans Leben an.
Toll.
Es folgten also unwahre Gedanken... "Wir SIND ja noch nicht...!" "Aus uns muss ja erst werden!"
Irgendwann glaubten wir diesen Mist auch und starteten hinaus ins Leben.
Wieviele laufen diesem Gedanken heute noch nach?
Wann SIND wir denn letztlich wirklich???
Nach dem Motto:  "Mein Haus, mein Boot, mein Pferd, mein Auto...".... usw usw...???

Im Jetzt..., im Heute nun beginnen immer mehr Menschen zu erkennen, dass sie in so manchen Dingen in der Vergangenheit einem teils gewaltigen Irrtum aufgesessen sind.
Sie beginnen zu erforschen und erkennen, WER SIE DENN WIRKLICH SIND!

WIR WAREN IMMER SCHON !!!

Also... folgend dem Gedanken der Schöpfung: Allen Anfangs war der Gedanke...!

Diejenigen, die mich schon kennen, wissen, dass ich zum Beispiel von diesen täglichen Affirmationen wenig halte.
Simples Ablesen oder künstlichen Glauben erwirken zu wollen, gliche dem krampfhaften Versuch, einen Ferrari mit Dieseltreibstoff zum Laufen zu bringen!
Solange das eigene Herz nicht als DER Motor für alles erkannt und angenommen wird..., solange nicht das Herz selbst die Sätze, die Wünsche ausspricht... solange wird jegliche Affirmation vergeudete Zeit und lediglich Frustpotential sein.


Es brächte also nichts, am morgen mit mieser Laune aufzustehen, Frisur von schräg nach links, vor dem Spiegel anzutreten und generalstabsmäßig dann irgendwelchen "Affirmationsscheiss" runterzuleiern...
...in der Meinung oder Hoffnung, das würde auch nur irgendwas ändern!


Ganz ehrlich...
...wenn jemand von Euch so richtig richtig scheiße drauf ist...
...bleibt zuhause, meldet Euch krank! Husten, Fieber in der Nacht, Migräne, "eitrige Tachinose"...was weis ich. Reingucken kann ohnehin keiner. Seid scheiße drauf! Es gehört dazu!

Und nehmt grade dann diese Zeit intensiv für Euch, genau jenem Groll, jenem Ärger LIEBEVOLL auf den Zahn zu fühlen!
Es kommt doch alles aus uns selbst. Es war kein Geist oder Sandmännchen in der Nacht da und hat Mist in uns hineingeschaufelt!
Ihr werdet sehen...: Ihr tut Euch selbst damit Gutes... und jedem, der Euch an diesem und folgenden Tagen noch begegnen sollte!

Für eine der wichtigsten Fragen der heutigen Zeit hielte ich: "Respektiere ich mich selbst?"

Denn tue ich dies, so lebe ich dies!
Und lebe ich dies, so lasse ich dies doch automatisch auch meinem Mitmenschen gegenüber angedeihen!
Möchte man zumindest meinen...

Kürzlich las ich die Frage: "Was bedeutet für Dich Erfolg?"
Und dem heutigen Blog-Thema zufolge alleine schon könnte ich vermutlich einen ganzen Blog dazu schon füllen... oder mehr...
Erfolg ist für mich zum Beispiel gute "Kommunikation"!

Mit allem, was wir denken, fühlen, sagen, tun...
...mit alledem bewegen wir, lösen aus.... "triggern",... säen....

Sind wir selbst "Baustelle"... dann säen, senden wir "Baustelle".
Sind wir hingegen Ruhe, Ausgeglichenheit, Freude, Liebe...
... was glaubt Ihr, kommt zurück...?

Und die Ausrede namens "Stress"...
... nunja...
... ähm... wer macht sich den Stress / wer lässt den letztlich zu...?

Ein weiterer Kreis schließt sich neuerlich also mit uns selbst..., in uns selbst.

Jegliche Kommunikation hatte zum Teil lange vorher schon ihren Ursprung im Innen!


Mag man mich altmodisch nennen...
...ich liebe nach wie vor persönliche Kommunikation!
So gut kann das technische Helferlein gar nicht sein!


Jeder entscheidet für sich!
Jeder ist in der Tat seines Glückes Schmied!
Sein eigener Herr!

Ich lade jeden ein, genau dorthin ... in sich zu gehen... an den Ursprung.
Wir werden dort Großartiges finden...: UNS SELBST !
Derjenige, der wir wirklich sind!
Lassen wir dieses ICH kommunizieren!

Mit diesem Blog habe ich auf seine Art zwar auch wieder nur Monolog gehalten...
...doch würde es mich sehr freuen, damit auch einen Dialog zu eröffnen.

In diesem Sinne...

...habt noch viel Kommunikation...
...und ein schönes Wochenende!!!

Euer Prinzerl




Bildquelle: Pixabay, Schlussbild (Kommunikation kann man üben!) von www.vaterherz.at