Sonntag, 15. November 2015

Der Kampf um die Macht...


Hallo zusammen Ihr Lieben!

Dank einem kürzlichen Post der lieben Sabine habe ich heute hier wieder Worte für Euch, die ruhig zwei oder drei Mal auch gelesen werden dürfen...
...die wirken dürfen...

Denn nichts mehr als dies spielt hinein in die heutige Zeit!

Angefangen wiederum in uns selbst...
...weitertragend und spiegelnd bis hinaus in größte Dimensionen des Lebens!

So viele Menschen wundern sich, warum alles so läuft, wie es läuft. Oder eben nicht läuft.
Sie erkennen den Spiegel des Lebens nicht.
Ja... so Mancher hat sich im ständigen Kampf um ein bisschen Macht soweit verirrt, selbst von seiner Lebensquelle beinah abgeschnitten..., dass scheinbar nur mehr eine Flucht in eine Opferrolle, in eine Ohnmacht blieb...

Wie leider nun wieder aktuelle Ereignisse wissen lassen, gibt es auch genau das Gegenteil, von einer "Opfer-Rolle".
Menschen greifen zur Gewalt, um vermeintliche Macht zu demonstrieren. Um Aufmerksamkeit zu erheischen. Letztlich alles nur Auswirkungen tiefsten Mangels.
Sei es nun über Terroranschläge..., sei es über Institutionen wie Regierungen, Gerichte, Behörden... um vermeintlichem Terror "Einhalt" zu gebieten.

Denn...
...wohin führt und denn die Auslegung einer "Macht"...?

Macht bezeichnet sozialwissenschaftlich einerseits die Fähigkeit einer Person oder Interessengruppe, auf das Verhalten und Denken einzelner Personen, sozialer Gruppen oder Bevölkerungsteile einzuwirken. Andererseits stellt eine Extremposition der Macht die Fähigkeit dar, einseitig definierte Ziele zu erreichen, ohne sich selbst äußeren Ansprüchen gegenüber beteiligten Personen zu unterwerfen oder diesen entgegenkommen zu müssen. Dies ist bei Vorliegen der Möglichkeit einer Einflussnahme mittels Strafandrohung der Fall, wobei auf die Zielpersonen ein unterdrückender Zwang ausgeübt wird, sich zu fügen. Im Falle von gegensätzlichen oder unvereinbaren Interessenpositionen der Zielpersonen ist es daher beispielsweise für Personen, die absolute Macht ausüben, nicht erforderlich, ein Austauschverhältnis oder einen Kompromiss einzugehen. Vor allem diesbezüglich grenzen sich die in weiten Teilen deckungsgleichen Begriffe Macht und Einfluss voneinander ab, wobei die Übergänge fließend sind. Die beiden Sichtweisen werden auch als „Macht über… haben“ und „Macht zu tun“ umschrieben.
(Quelle Wikipedia)


Einflussnahme also...
Einseitig definierte "Ziele"...
Selbst unter Anwendung von Strafandrohung...

Und im Leben einer allumfassenden Polarität also gibt es viele Arten einer Einflussnahme...
Von Schaffung gewisser Gesetze, Regeln... mitunter mit Strafandrohung, weil der einzelne Mensch - ja oftmals gar nicht an einer Einhaltung interessiert - am liebsten ständig dagegen verstößt.
Aufmerksam wird er erst, wenn es um Andere geht.
Dann wird der Finger erhoben..., mit dem Finger auf den Anderen gedeutet.
Einmischung in Anderer Verantwortung also!
Selbst?
Naaaa.... dassss kehren wir mal beiläufig schnell unter den Teppich!

Und die andere Art der Einflussnahme?
Ich sage ein Wort:
Paris.
Weils grade aktuell ist.
Da wenden also gewisse Segmente einer Erdbevölkerung Gewaltmittel als Einflussnahme an.
Ohne Rücksicht.
Aus dem Verborgenen.
Und knipsen sich dann noch selbst weg, um nur ja keine Verantwortung übernehmen zu müssen.
Ja klar - nachher Bekennerschreiben oder irgendwelche schwülstigen Ansagen in Videos...
Schon klar.

Wenn man jedoch nochmal die erstere "Variante" ansieht... hineinfühlt...
Dann könnte man vielleicht dem Gedanken folgen, wer hier fleissig mitmischt. Wer hier solchen Machtkonstrukten jeden einzelnen Tag in die Hände spielt:
Wir!
Alle!
Mich mit eingeschlossen.

Kein Mensch ist perfekt.
Das hat nie jemand behauptet oder verlangt!
Doch scheint die Welt einer Bewusstheit und Verantwortung, einem Respekt zum Leben selbst abgewandter als nie zuvor!
So unglaublich viele glauben sich ohnmächtig, einer Macht beraubt!

Nur helfen da keine doofen Sprüche und Geposte... und Gebrülle, wie "Das Volk ist die Macht".
Das ist ja doch neuerlich nur Oberfläche. Nur Außen!


Doch welch großer Irrtum!
Die Macht liegt in jedem von uns.
Sie ist noch da. Sie war nie weg.
Doch vor lauter Bequemlichkeit einerseits.... Flüchten, Verdrängen, Opfer sein ... oder aber vermeintlicher Ausübung ... wurden wir blind, waren zu beschäftigt...

Und dann schreien wir auf vor Erschrecken, ob solcher Taten und Geschehnisse wie nun eben in Paris???
Sind noch überrascht?

Mag man mich von mir aus als völligen Trottel heißen, dass ich solche Aussagen tätige...
Doch hat mir das Leben mittlerweile klargemacht, dass es keinen Zufall gibt!
Alles entsteht aufgrund des Vorangegangenen!
Resonanz!

Und wenn der Mensch die kleineren Stupser nicht erkennt...
...dann greift das Leben zur "groben Kelle"!



Hier nun der Text....


Der Kampf um die Macht

"Viel zu oft schneiden wir uns von der größeren Quelle dieser Energie ab und fühlen uns deshalb schwach und unsicher. Um Energie zu erhalten, manipulieren wir häufig andere Menschen, damit sie uns Aufmerksamkeit und somit Energie zukommen lassen. Wenn wir andere derartig dominieren, fühlen wir uns stärker und mächtiger, während die anderen dadurch geschwächt werden und sich deshalb oft gegen diesen Energieraub wehren. Der Konkurrenzkampf um knappe menschliche Energie ist die Ursache für alle zwischenmenschlichen Konflikte."

(James Redfield "Die 12. Prophezeiung von Celestine", S 284-285)

Menschen neigen häufig dazu , sich von ihrer inneren Verbindung mit der mystischen Energie abzuschneiden.
Als Resultat davon fühlen wir uns geschwächt und verunsichert und versuchen, uns Energie von anderen Menschen zu beschaffen, indem wir sie manipulieren oder ihre Aufmerksamkeit auf uns lenken. Gelingt dies, spüren wir einen Energieschub, der uns stärkt, das Gegenüber jedoch schwächt.
Oft wehren andere sich gegen diesen Energieraub, und es kommt zu einem Machtkampf. Jeder Konflikt auf der Welt entstammt ursprünglich diesem Wettstreit um menschliche Energie.


Die Vierte Erkenntnis lehrt, dass Menschen miteinander im Wettstreit um Energie stehen und dass diese Tatsache Einfluss auf jede zwischenmenschliche Begegnung hat. Am besten können wir uns die Natur dieses Wettstreit verdeutlichen, indem wir unsere und die Interaktionen anderer beobachten und dadurch die Natur des menschlichen Konfliktes verstehen lernen. Je stärker wir uns dieser zwischenmenschlichen Dynamik bewusst werden, desto deutlicher erkennen wir, dass auf diese Weise gewonnene Energie gewöhnlich nicht lange vorhält. Allmählich gelangen wir zu der Realisation, dass die wahre Energie aus einer universellen Quelle stammt. Es besteht keinerlei Notwendigkeit, sich durch eine andere Person Energie zu verschaffen.

Mit zunehmenden Bewusstsein darüber, wie wir versuchen, andere zu kontrollieren, zu unterminieren, zu übervorteilen und ihnen zu gefallen, beginnen wir ebenfalls damit, dieses Verhalten abzubauen.
Unser Kampf um Macht beginnt, sobald wir mit lautstarkem Geschrei unseren Eintritt in diese Welt ankündigen.


Unser angeborener Überlebensinstinkt wird von psychologischen und spirituellen Bedürfnissen nach Sicherheit, Intimität, finanziellem Wohlergehen, einem Zugehörigkeitsgefühl, Anerkennung und dem Wunsch nach Kontrolle über unser eigenes Leben begleitet. Der Versuch, diese Bedürfnisse zu balancieren, liegt auf Grund all unserer Unternehmungen in der äusseren Welt. Beleibt eines dieser Bedürfnisse unbefriedigt, so setzten wir gewöhnlich alles daran, um dieses zu befriedigen.

Ein Bewusstsein darüber zu gewinnen, wie wir mit anderen im Wettstreit um Energie stehen, ist eine erster Schritt zur Rückgewinnung unserer Kraft. Sobald wir aufhören, danach zu trachten, uns bei anderen Menschen mit Energie versorgen, und statt dessen nach innen, auf unsere eigene Verbindung mit der universellen Energiequelle schauen, stellt sich auch die natürliche Balance allmählich wieder ein.

Haben wir einmal damit aufgehört, Kontrolle als Mittel zu Erreichung unserer Ziele einzusetzen, findet eine mirakulöse Wandlung in unserem Leben statt. Der universellen Kraft die Leitung zu überlassen, ist gleichbedeutend damit, dem Geheimnis Einzug in unser Leben zu gewähren und sich wieder wahrhaftig lebendig zu fühlen. Obwohl nicht jeder Widerstand und jeder Kampf notwendigerweise einen "schlechten" Beigeschmack haben müssen, da diese Situationen uns Auskunft darüber geben, was in unserem Leben der Veränderung bedarf, so gibt es doch eine interessantere und aufregendere Weise zu leben, als permanenten Konflikt.


Ego-Zustände oder Positionen sind verantwortlich für eine sich immer wiederholenden dramatischen Ablauf in unserem Leben, den wir als Kontroll-Drama bezeichnen. Die Positionen in denen wir feststecken, könne im wesentlichen auf drei wichtige Verhaltensformen zurückgeführt werden. Diese Verhaltensformen werden als Eltern-Ego, Kinder-Ego und das Erwachsenen-Ego beschrieben. Das Eltern-Ego entspricht den Kontroll-Dramen des aggressiven Einschüchterers und des Vernehmungsbeamten. Das Kinder-Ego entspricht den passiveren Kontroll-Dramen: Das "arme Ich" und "Das Unnahbare Ich". Der Zustand eines Erwachsenen, dessen Bewusstsein bereits mit seinem höheren Selbst in Verbindung steht, korrespondiert mit einem höheren Zustand synchronen Wachstums. Anhand dieser unterschiedlichen Ego-Stadien lässt sich leicht erkennen, wie komplex unsere Interaktionen sein können.

Die Kernaussage der Vierten Erkenntnis besteht darin, uns zu verdeutlichen, dass unser Bedürfnis, den Energiefluss in der Interaktion mit anderen Menschen zu kontrollieren, aus dem Verlangen nach psychologischer Erhöhung stammt. Bist du dir dieser Tendenz im Umgang mit anderen einmal bewusst geworden, kann es sein, dass du in deinem Kommunikationsverhalten etwas ändern willst. Es liegt in der menschlichen Natur, etwas "tun" zu müssen. Am wichtigsten für deine persönliche Entwicklung ist es, dein Bewusstsein über die Beziehung zwischen dir und dem Universum zu erhöhen. Solltest du in deinem Leben radikale Veränderungen erwarten oder damit rechnen, urplötzlich nur noch harmonische Beziehungen zu unterhalten, dich statt dessen jedoch immer wieder dabei erwischst, wie du mit anderen um Energie wetteiferst, so werfe nicht gleich die Flinte ins Korn. Dies heisst nicht, dass du nicht kapiert hast, was gefordert ist. Was immer du wissen musst, wird dir auch zum richtigen Zeitpunkt präsentiert werden. Frustriert dich dein scheinbar langsames Vorankommen, so tröste dich damit, dass alle neuen Erkenntnisse ihre Zeit brauchen, um von dir in dein System von Glaubens- und Wertvorstellungen intergriert zu werden.

Verhaltensmuster, die dir dabei helfen werden, deine Energie zu fokussieren und im Fluss zu halten:
Halte dich nur im Moment, im Hier und Jetzt, auf.
Bleibe in deinem Selbst - sei authentisch.
Höre auf deine Gefühle.
Höre aufmerksam zu - verschaffe dir Gewissheit, wenn dir etwas unklar ist.
Bleibe in der Position des Erwachsenen-Egos.
Konzentriere dich darauf, wie du dich wohlfühlst.
Sage die Wahrheit.
Fixiere dich nicht ausschliesslich auf eine Lösungsmöglichkeit. Alle Möglichkeiten stehen dir offen.
Gebe dem Geheimnis Zeit, sich zu entfalten.
Bleibe offen.


(Quelle - Die Prophezeihungen von Celestine)


Sabine Stuths Foto.



Der Begriff "Zeit" vermag auch hier eine neue Bedeutung zu erhalten!

Zeit um jeweils nicht - wie in alter wild-west-Manier gleich "aus der Hüfte" zurück zu schießen.
Sich in der Tat Zeit für´s Ganze zu nehmen!

Beginnen bei uns selbst!
Und ich meine jetzt hier nicht für äußerliche Dinge!

Ja - klar. Für die auch.
Aber es beginnt im Innen!

Zeit nehmen für all die Dinge, die bisher verdrängt wurden.
Für die Dinge, die bereits SIND!

Dort liegt der Schlüssel zu allem!
Mitunter auch zur Erkenntnis, dass all jene sogenannten "Machtansprüche" einzig aus tiefsten Mängeln, aus Angst rühren!

Wüsste, fühlte, lebte ich...
...dass man mir nichts wegnehmen kann...
Wer könnte mir etwas wegnehmen?
Wem müsste ich Macht demonstrieren?

JA.
Jemand kann kommen und mir Materielles wegnehmen. Letztlich sogar mein körperliches Leben.
Doch kann er MIR SELBST, meinem wahren ICH je etwas nehmen?

In der Tat bekommt jene Aussage wieder starke Bedeutung:
"Wahrer Reichtum liegt nicht im Besitz von Dingen.
Wahrer Reichtum liegt im Herzen, im Erlebten und deren Erinnerungen"


In diesem Sinne lade ich jeden herzlich ein...:

Schaffen wir Inseln der Ruhe..., blicken wir dorthin, wo alles beginnt...
Erlauben wir uns selbst zu erkennen!
Setzen wir - jeder für sich - den ersten Schritt!

Und das Tor für Wunder wird geöffnet werden!


In tiefstem Gedenken an die nunmehrigen Opfer in Frankreich und deren Angehörigen...


...und ebenso an jene, die schon aufgrund diverser Ereignisse "vorausgingen" und ihr Leben ließen...

Posten wir keine Flaggen, strahlen wir keine Lichter an Mauern!
Wenden wir uns uns selbst zu... dorthin wo IN UNS noch kein Friede herrscht!

Ich lade jeden ein, dies für sich selbst zu tun!

Aus einer beginnenden Bewusstheit heraus....
Aus einer beginnenden Eigenverantwortung heraus...
Aus einem Respekt heraus...

...und aus einem Gedenken und eines Respektes an die "Gegangenen" heraus...
...damit deren "Gehen" nicht nur Lichter an den Wänden bleiben...
...sondern eine Änderung der Menschheit einläuten!


Euer Prinzerl

Bildquelle: Pixabay