Dienstag, 15. Dezember 2015

Das 1. hermetische Prinzip ... die Mentalität, die univerversellen Geistigkeit

Das Prinzip der Mentalität, der universellen Geistigkeit
("Das All ist Geist, das Universum ist geistig")




Vorwort:

Die sieben hermetischen Prinzipen .. oder Axiome genannt, sind im Buch "Kybalion" angeführt.
Das "Kybalion" selbst beinhaltet die wichtigsten Grundelemente der hermetischen Lehre. Sie wurde über Jahrhunderte hinweg von den jeweils Eingeweihten mündlich weiter gegeben.
Diese über eben Jahrhunderte hinweg bestehende Kette von Eingeweihten wird als das ureigenste "Kybalion" bezeichnet, die das Wissen über die Beziehungen zwischen Mensch und Natur weitergaben. Als Basis des Wissens gelten die 7 hermetischen Gesetze des Lebens...
...die Geistigkeit, des göttlichen Paradoxons, des Ganzen, der Analogie, der Schwingung, der Polarität, des Rhythmus, usw.
Es gilt als festgestellt, dass um 1908 herum solche 3 "Eingeweihte" dann diese Gesetzmäßigkeiten, Prinzipien erstmals in ein Buch verfassten (näheres ist über die Autoren/Verfasser nicht bekannt).

Diesen Prinzipien möchte ich mich in den folgenden Beitragen widmen.

Freilich gehört - wie auch sonst im Leben - noch viel mehr dazu, um sich diesem gesamten Bereich zu nähern. Das Buch "Kybalion" bietet aber einem "normalen Menschen" durchaus viel Breite dazu, in die Materie einzutauchen.

Vorweg nehmen möchte ich auch, dass die im Buch öfter zitierte "Alchemie" vielmehr einer geistigen Alchemie zuzuordnen ist. Es geht hier also nicht darum, irgendwelche Zaubertränkchen zu mixen... sondern vielmehr um die Veränderbarkeit der Gedanken, Energien, Schwingungen.

Vielleicht auch noch eine Anmerkung, die ich mir nicht ganz verkneifen kann...
Hier wird ja nun auch gesprochen von Gesetzen, Regeln, Prinzipien.
Fein.
Im Leben draußen hat man ja auch solche in Unmengen geschaffen. Vielleicht in ursprünglich gedachter, erhoffter Vorbildwirkung?
Das Menschen sich dran hielten...?
Meiner Meinung nach völlig verfehlt. Die Gesetze, Regeln im Außen dienen einzig einem Kontrollzweck, einem Machtkonstrukt.

Diese hier nun angeführten Prinzipien, Gesetze wirken von innen!
Vielleicht verbildlicht mit Beispiel:  Beachte ich diese Gesetze, Prinzipien des Lebens, dann käme ich nicht in die Situation, jemanden anzugreifen, verletzen, töten usw. usw. Mir wäre vor dem Tun schon die Folge klar. Ich sähe voraus wie z.B. ein Schachspieler.
Es bräuchte somit keine Gesetze und Regeln im Außen.


So. 
Nun aber los zum ersten Prinzip:

Das Prinzip der Mentalität und Geistigkeit

Nun... eine "Mentalität" ... bzw. der Ruf und die Bedeutung dieser Definition an sich hat meines Gefühls nach bereits teils erheblich gelitten. Wurde beschränkt auf Nationalitäten, Religionen, Schichtzugehörigkeiten und deren vermeintlich allgemeine Denk- und Verhaltensmuster.
Paradebeispiel: ausländische Mitbürger und deren Mentalitäten.

Mentalität:
Mentalität (von lat. mens, den Geist betreffend) bezeichnet eine vorherrschende psychische Prädisposition im Sinne eines Denk- und Verhaltensmusters einer Person oder sozialen Gruppe (z. B. einer Bevölkerungs- oder Berufsgruppe) und wird auch auf gesamte Nationen bezogen. Kulturwissenschaftler versuchen die Mentalität durch sogenannte „Kulturstandards“ beschreibbar zu machen. Deren Seriosität ist jedoch umstritten, da sie zu Stereotypen führen können.
Theodor Geiger bezeichnet Mentalität als „subjektive Ideologie“. Er nimmt an, dass die Menschen auf Grund ihrer Schichtzugehörigkeit und den damit verbunden Lebensverhältnissen eine bestimmte Mentalität entwickeln. Schicht ist für Geiger die Verknüpfung einer sozialen Lage mit einer spezifischen Mentalität, welche sich in der Lebensführung (Lebensduktus) widerspiegelt. Aber nicht alle Menschen einer Schicht entwickeln dieselbe Mentalität.
(Quelle: Wikipedia)

Es gilt also durchaus festzuhalten, dass gewisse Denk- und Verhaltensmuster immer eine "subjektive Ideologie" abbilden. So durchaus zum Beispiel auch meine eigene!
Was nun also auch eine sogenannte Zuordnung von Mentalitäten betrifft, gälte die Anregung, diese nicht auf allgemeine Vorurteile zu stützen, da dies einzig eine Verallgemeinerung darstellte, jedoch nicht die tatsächlich individuelle Erkenntnis.


Das Buch führt dazu aus: "Das All ist Geist; das Universum geistig"

Man könnte nun beginnen, mal auseinander zu dividieren, zu definieren, was man mit "All" im Gegensatz zum "Universum" meint.  Und Spitzfindige könnten hier wieder definitiv auf den jeweiligen Definitionen oder Interpretationen Wortgefechte austragen.

Das Universum (von lateinisch universus „gesamt“, von unus und versus „in eins gekehrt“), auch: der Kosmos oder das Weltall, ist die vorgefundene Anordnung aller Materie und Energie, angefangen bei den elementaren Teilchen bis hin zu den großräumigen Strukturen wie Galaxien und Galaxienhaufen.
(Quelle: Wikipedia)


Ich selbst, mein Herz sagt mir, dass dieses "All" und/oder "Universum" nur ein Teil des Ganzen ist.
Letztlich ist aber alles Energie.

Die Wissenschaft hat laut neuesten Erkenntnissen herausgefunden, dass der Raum zwischen den Sternen, Galaxien usw. nicht - wie anfänglich angenommen - leer ist. Sondern gefüllt mit Energie. Materie. Sogenannte dunkle Energie oder Materie.

Ebenfalls macht die Wissenschaft auf der Quantenenbene immer weitere Fortschritte.
Ehemals kleines geglaubte Teilchen namens "Atom" sind geradezu riesenhaft gegen die nunmehr bekannte kleinste Einheit namens "String". Theorien ranken sich um sie (String-Theorie).


Nehmen wir nun noch die spirituelle Seite hinzu, welche seit jeher anführt, dass letztlich alles Eins sei.

Auch wenn sich beide "Ebenen" - Wissenschaft und Spiritualität - nach wie vor in gewisser Weise voneinander abgrenzen...
...so sagt mir mein Herz, dass sie unweigerlich aufeinander zugehen.
Möglicherweise aus verschiedenen Blickwinkeln. Aber sie tun es.

"Das All ist Geist; das Universum ist geistig".
Das Universum (von lateinisch universus „gesamt“, von unus und versus „in eins gekehrt“)

Nehmen wir uns doch jetzt mal ein paar Minuten Zeit...


Willst Du lieber Leser mich für ein paar Minuten auf ein kleines "Experiment" begleiten...?

Lassen wir einen Moment tiefer Ruhe einkehren...
...warten wir, bis sich die "Wellen des Wassers" verlaufen haben, die Oberfläche still ruht... gedankliche Stille einkehrt...

...und dann stellen wir uns sinnbildlich vor...
...wie dieser noch gleich folgende Gedanke einem dicken Tropfen gleich... beginnt nach unten zu Fallen. Hinein in die ruhige Oberfläche...

Der Gedanke:  "Alles IST eins...."

Was taucht hier auf an Gedanken...
...an Gefühlen...?


Sollte ich dieses vor mir entstehende gedankliche Bild beschreiben wollen, so stellte es sich mir dar, als wenn sich die Oberfläche dem ankommenden Tropfen entgegen streckte...
...es kein Hineinplumpsen des Tropfens ... sondern mehr ein inniges Ineinandergleiten ist...
...und doch breiten sich dann - wie in Zeitlupe - Wellen kreisförmig aus und beginnen zu verlaufen...
Das entstehende Gefühl bereitet mir Wärme, Geborgenheit.


Nun.... mancher könnte im Leben nun Behaupten, dass dies alles völliger Mumpitz sei... das mit "alles sei Eins". Man sehe sich doch nur die Menschen an.

Und ich sagte: Ja - selbstverständlich. Du hast in gewisser Weise Recht. Die Natur, das Leben selbst offenbart sich in einer schier unendlichen Vielfalt. Wie könnte dies Eins sein, wo es doch so viel Verschiedenes gibt...?!
Und dies alles scheinbar völlig automatisch. Ohne tieferen Sinn oder Plan.
Einzig der Mensch scheint sich dessen nicht gewahr zu sein. Grenzt sich ab. Brödelt herum. Erschafft Mängel und Ängste. Beeinträchtigt mitunter genau durch diese sogar noch die Vielfalt des Lebens.

Doch ... ohne nun hier gleich auf ein weiteres Prinzip einer Dualität / Polarität vorgreifen zu wollen...
...dies könnte nun genau jene eine Seite der Polarität sein: die Vielfalt.  Gegenüberstehend dem Eins-Sein!
Es hat ja nie jemand behauptet oder bestätigt, dass diese Polaritäten alle in dem ja leider doch eingeschränkten Wahrnehmungsvermögen eines Menschen präsentiert sein muss...!
Leben ist so unendlich viel tiefer, viel weiser...
...wie könnte der Mensch es sich also anmaßen...?

Und genau hier täte sich dann gleich übergreifend eine schier parallele Polarität beim Menschen auf:
Auf der einen Seite kann es ihm gar nicht vielfältig genug sein, er lächzt nach immer mehr....
...und andererseits bestehend unbestreitbar Bereiche, in dem der Mensch Vielfalt defintiv ... und teils mit agressivem Nachdruck ... ablehnt!  Aus einer fälschlichen Ablehnung eines zumeist verletzten Ego heraus... oh ja. Aus einer Systematik heraus, die er sich in vielen Jahren der Menschheitsgeschichte und sogenannten Entwicklung zurecht gezimmert hat... oh jaaaa....


Diese Vielfalt also...  so herrlich, so bunt, so wohltuend.... oder manchmal auch verwirrend....
....alles ensptringt doch einer Quelle!
Dem Leben!
Einer Schöpfung.

Jegliche Materie besteht aus kleinsten Teilchen namens Energie.
Ja... es gibt auch hier wieder "Unterscheidungen"...

Aber nur als bildlichen Vergleich:  wie viele Spektralfarben kennen wir? Ich sage nur: Regenbogen
Egal wieviele Farben wir aufzählen....:  Es sind unter´m Strich... FARBEN.
In wieviele Farbbereiche lässt alleine das sichtbare Licht sich aufteilen...?
Unter´m Strich ist es LICHT.
Und so sind auch alle Energien ... eben ENERGIE.

Keep it short and simple!

Was also auch immer die Forschung noch herausfinden wird...
es ist LEBEN.
Leben ist eine universelle - ins Eins gekehrte - Geistigkeit.

Und in der Tat...:   Es ist Eins!

Noch eine abstrakte Frage, die weder beweist... aber auch nicht den Gegenbeweis der Nichtexistenz liefert:
"Was wäre wenn...
...wenn dieses Leben, so wie es sich unserem Verständnis darbietet, nur ein Bruchteil dessen ist, was unser Verstand aufnehmen kann?
...wenn dieses uns mittlerweile hinlänglich bekannte (oder auch nicht) Un- oder Unterbewusstsein auf seine Weise bereits den Schlüssel, den Zugang in der Hand hielte...

Was wissen wir wirklich über das Unterbewusstsein? So richtig richtig wirklich?

Nichts etwa?
Alles nur Vermutungen...?

Bei all der jahrtausende alten Forschung und deren Möglichkeiten...
...und noch immer.... nichts...?

Weshalb wohl ist das so?

Weil wir zu blöd sind?  (nun... in gewisser Sichtweise sind wir das wohl...ja)

Aber wie auch immer: trotzdem leben wir! Trotzdem läuft alles wie magisch, wie am Schnürchen.
Da funktioniert ein gesamter Körper mit Milliarden von Zellen, da spielen sich unglaubliche Prozesse ab...
...da existiert ein solares Planetensystem. Gewaltig an Masse...doch in seiner Art fragil wie Porzellan... und doch seit Millionen von Jahren...
...da existieren Galaxien, ein Universum (nehmen wir mal das uns Bekannte)...

Und wir versuchen doch tatsächlich diese Einigkeit, dieses Eins in Frage zu stellen. Zu verstehen?
Anstelle es als gegeben, geschenkt anzunehmen...
Schon seltsam, oder...?


Erlauben wir uns also doch die Erkenntnis, die Einsicht ins Leben selbst.
Lass diesen Gedanken unter diesen Aspekten doch noch einmal wirken...!

Fällt da nicht sofort etwas auf...?  Womöglich etwas ab.... eine teils große Last nämlich?
Eine Last an Vorurteilen, Einstellungen, Gedanken, Mängeln, Ängsten...???

Das alles Eins ist, heisst doch deshalb nicht, deswegen unsere Individualität aufgeben zu müssen!
Wer sagte, behauptete DAS denn?
Sie soll genau so sein!
Beweis?
Das Leben selbst! Sonst wär´s ja nicht, glaub mir!

Aber diese Gedanke gäbe doch so unendlich viel Gelegenheit und Chance...
...all diese Mängel und Ängste sukzessive abzutragen...
...und letztlich miteinander diese Vielfalt zu feiern!

Jeder Einzelne von uns ist einmalig, besonders, wundervoll!
Du bist einmalig, besonders, wundervoll! Für Dich.
Und doch sind wir eine Gemeinschaft!
Eine Gemeinschaft, in der wir dies respektieren und feiern können!


In diesem Sinne wünsche ich Dir lieber Leser...., Euch allen noch einen Abend mit einem Moment der Ruhe...
...um diesem bzw. diesen Gedanken einmal richtig Raum zu geben! Um einzutauchen ... alleine schon in die Möglichkeit....!


Bis zum nächsten Beitrag zum 2. Prinzip - der Analogie (Entsprechung)

Euer Prinzerl

Bildquellen: Eigen (C), Pixabay