Mittwoch, 16. Dezember 2015

Das 2. Prinzip ... die Entsprechung (Analogie)

Das Prinzip der Entsprechung (Analogie)
("Wie oben - so unten, wie innen - so außen, wie der Teil - so das Ganze")

Willkommen im Beitrag - Teil 2.

Erst wollen wir uns mal diesen strange klingenden Wort "Analogie" kurz zuwenden.

Analogie (von griech. ἀναλογία „Verhältnis“) bezeichnet in der Philosophie eine Form der Übereinstimmung von Gegenständen hinsichtlich gewisser Merkmale. In der Antike wurde der Begriff ursprünglich als Fachausdruck für die Bezeichnung mathematischer Verhältnisse (Proportionen) verwendet. Später bezeichnete er auch Verhältnisse, die nicht streng quantitativer Art sind. In der Philosophie des Mittelalters spielte die Analogie eine große Rolle im Zusammenhang mit der Frage, wie sinnvoll von Gott geredet werden könne.
(Quelle: Wikipedia)

Den Rest erspare ich uns, da es hier im weiteren gleich wieder um Begriffsabgrenzungen geht, die noch abstrakter anmuten.


Bei der "Entsprechung" gehts nicht minder abenteuerlich zu, zumal dieses Wort nicht wirklich definiert ist und eher über Abhandlungen, Synonyme ... wie eben Analogie... abgehandelt wird.

Entsprechung:
  1. Gleichheit, Übereinstimmung, Kongruenz, Konformität, Analogie, Harmonie, Einklang
  2. Gegenstück, Pendant, Korrelat


Ich will also gleich übergehen auf eine allfällige mögliche Bedeutung, Erklärung...
...im Näheren auch nachzulesen im "Kybalion".

Das Prinzip der Entsprechung (Analogie)
("Wie oben - so unten, wie innen - so außen, wie der Teil - so das Ganze")

Wenn man die ergänzende Ausführung so liest..., sich diese so ein wenig auf der seelischen Zunge zergehen lässt... oben - unten.... innen - außen...
...man möchte versucht sein, diese "Darstellung" eher als eine Koordinatenangabe zur Orientierung in der menschlichen Sinnesbox zu sehen.
Bereits aber der dritte Ansatz "wie der Teil - so das Ganze" lässt schon weit mehr Tiefe vermuten.

Misst man der Aussage "innen wie außen" nun neuerlich Aufmerksamkeit bei...
...unter dem bislang als "spirituell" abgetanen Ansatz, dass jegliche Schöpfung im Leben immer von Innen nach Außen geht...
...dass sich dieses Verhältnis - und da wären wir jetzt bei der Analogie - vom kleinsten Ansatz bis hin zu universellen Dimensionen hin proportionell erweitert...

...dann tataaaaaa.....

...dann hätten wir im Grunde kurz und knackig erklärt, weshalb es heute so ist, wie es ist!

Doch nicht?


Nun... Packen wir die Gelegenheit beim Schopfe...
...und versuchen uns genau hier mal ein wenig "Erleuchtung" zu verschaffen!

An dieser Stelle möchte ich auch ein Interview "einwerfen", welches sich über die Bedeutung von Quanten erstreckt.


Was mir dabei dann im Sinne einer Analogie sehr ins Auge sticht...:
Jegliche Beobachtung im Quantenfeld... auch als Meer der Möglichkeiten bezeichnet, welches alle möglichen Realitäten umfasst (ALLE!)... und jedes "Herauspicken" und Erkennen einer solchen Möglichkeit implementiert sich zugleich in der sogenannten Interwelt. Es ist sozusagen vom Kleinen - UNS - bishin zu universellen Dimensionen an jeder Stelle sofort und zeitgleich abrufbar!
Das hier Ausgestrahlte .... analog ... ins ganze Universum.


Gehen wir beide ... (ja Du lieber Leser !).... doch des Erlebens, des Fühlens halber zur besseren Verdeutlichung ein vielleicht vielen bekanntes Beispiel durch:
Wir stehen morgens auf!
Soweit klar, nicht wahr...?

So. Wir stehen aber nicht erfreut ob eines neuen Tages auf....
neeiiiiinnnnn....

Wir haben schlecht geschlafen, Ärger rundum, etc. etc. etc.
Mit einem Wort: wir sind so richtig stinkig! Geladen! So richtig richtig!
Schon der Verdacht eines falschen Wortes könnte ein Donnerwetter entladen.
Alles ist ein rotes Tuch!

Schon als wir ums Bett herumschlurfen, donnern wir uns noch den Zeh an...
...was sicherlich noch zur Hebung der Laune beiträgt!

Sooo...
...das zieht sich so hin.
Irgendwann gehts ab in die Arbeit.
Im heutigen Verkehr sind nur lauter Vollidioten und Arschlöcher unterwegs...

In der Arbeit endlich angekommen, womöglich ein wenig spät.... wegen all dieser Nieten natürlich...
...da läuft und der Chef über den Weg ... grüßt nicht mal mehr, sondern verpasst auch noch gleich einen Einlauf.
Tolle Wurst!

So.


Und jetzt sind wir auf den restlichen Tag, auf die begegnenden Menschen losgelassen!

Gratuliere!

Jetzt drücke mal eben die "Pause-Taste", friere die Szene und das vielleicht vorhandene Gefühl ein...
...tritt einen gedanklichen Schritt zurück und betrachte das gesamte Bild...

Zum Einen aus der Sicht des "Stinkigen"...
Wird dieser Mensch einen erfolgreichen Tag haben? Auf diese Weise?

Zum Anderen aus der Sicht der diesem Menschen Begegnenden...
Werden diese - würdest Du höchst erfreut sein, diesem Menschen über den Weg zu laufen... oder schon von weitem einen Bogen machen...?

So.
Jetzt zur Analogie.
Man stelle sich jetzt diesen Menschen vor...   Er strahlt negatives in die Welt hinaus.
Jetzt ist aber dieser Eine ja nicht alleine. Da gibts noch andere. Anders stinkig... aber stinkig.
Wie also kann in einer proportionellen Vergrößerung der Situation nun dann von der heutigen Gesellschaft... von Völkern/Nationen dann letztlich was anderes erwartet werden?

Die Äußeren Verhältnisse gegen potenziert das wieder, was im Kleinen begann. Die äußeren Verhältnisse spiegeln sich letztlich wieder. Wir erinnern uns an das Video zuvor? An die gleichzeitige Abrufbarkeit jeglicher Information, Realität...?!

Und so der Einzelne nicht diese Art "Teufelskreis" durchbricht..., für sich also diese Informationen aus dem Meer der Möglichkeiten NICHT abruft... sondern eine Andere... SEINE... dann wird das eine Endloskette.

Kennt jemand von Euch dieses kleine "Experiment", zwischen zwei parallelen Spiegeln zu stehen...?
Das Abbild wird unendlich wiedergespiegelt.
So ist es dann aber auch mit dem Menschsein!

Bin ich morgens stinkig und strahle dies aus...
...dann wird mir solange nichts anderes begegnen, bis ich aufhöre, stinkig zu sein!

Lasse ich mich vom Stinkigsein eines Anderen sozusagen "infizieren".... dann potenziere ich bereits nach oben.

Ich streife hier neuerlich bereits in ein weiteres Prinzip... die Kausalität.
Und selbstverständlich: jede Ursache hat Wirkung. Zufälle sind was für Träumer. Die gibt es nicht.
Dazu aber in einem der nächsten Beiträge!


Wenn man also den in der heutigen Zeit so viel kritisierten Zustand einer Gesellschaft hernimmt...
die Politiker, von denen mancher am Liebsten gelüncht würde...

Sind wirklich sie es, die den ganzen Mist fabrizieren...?
Augenscheinlich ja. Sie sitzen ja im jeweiligen Amt.
Nur wer hat diese gewählt?
Der heilige Geist?

Wer hat die Politik erschaffen? Wer gab dem Ganzen Nährboden, wer gab seine Verantwortung ab an sogenannte Vertreter....?
Weil DIE sollten sich kümmern...

Oooooohhhhh....

Macht es etwa leise "KLICK"...?


Dreht man jetzt also die ganze Szenerie auf den Kopf, sie um... und verfolgt sich zurück....
...dann landet man unweigerlich wieder beim "innen wie außen".
Nur wenn man einigermaßen offenen Geistes jetzt an die Sache herangeht, könnte sehr bald ein flaues Gefühl aufkommen.... ein tierisch Flaues....
...nämlich deshalb, da man zumindest erahnt, wie es im Innen aussehen muss.... betrachten man den Sauhaufen im Außen!

Es wird also nicht helfen, auf eine Straße zu gehen, zu schreien für oder gegen alles Mögliche...., mit Fähnchen zu schwingen....
Im Krassen Fall auch nicht mit Bomben zu werfen!
DAS ist alles kein Ansatz!

Das große Geheimnis liegt in der Veränderung im Innen.
Im teils mikroskopisch kleinen Moment einer Veränderung.

Nur wann kann eine solche Eintreten...?
Wenn ich weiter einfach herumwurste? Mich weiter beschwere, alle möglichen be- und verurteile...?

Oder in dem ich den Hinweisen des Spiegels folge...?
In dem ich die Aufmerksamkeit auf mich....  IN mich lenke...? Dort erst einmal beginne, reinen Tisch zu machen...

Beginnen wir...
...einem Leben zu entsprechen....   das Prinzip einer Entsprechung zu leben...

...oder spielen wir weiterhin Kasperltheater... 
...und wundern uns weiter...
...schimpfen und jammern weiter...?


Kürzlich las ich in einer zugehörigen Textpassage eines Blogs folgende Passage:
"Veränderungen im mikrokosmischen Bereich wirkten sich folglich auch auf die Gesamtheit aus (Magie)"
(Quelle: www.maras-welt.de)


Man mag mich nun als Fantast abtun, als Vollkloppi oder sonstiges.
Doch dieses eine letzte Wort... in der Klammer... das berührt mich ungemein:

MAGIE


Und mein Herz lacht und strahlt, wenn ich es wiederhole...

Wäre es denn so abwegig, als hierin tatsächlich eines der Geheimnisse ... der Magie des Lebens... zu sehen...?
Und gleichzeitig nun erkennen zu dürfen, dass diese "Magie" jedermann und jederfrau zur Verfügung steht...
Die schon DA IST!
Nicht erst irgendwo aus irgendwelchen Dimensionen gesogen oder erleuchtet werden muss...

Jene Magie... die offene Herzen auch erkennen lässt, dass diese nun behandelten 7 hermetischen - also in sich geschlossenen - Prinzipien - nicht in sich geschlossen bleiben.
Sondern jedes für sich ... und doch verwoben ineinander wirken!


In diesem Sinne möchte ich dies nun wirken lassen...  von innen - nach außen...
Eine mikrokosmische Veränderung, die sich magisch auf die Gesamtheit auswirken darf!

Bis zum nächsten Beitrag, in dem es um das Gesetz der Polarität gehen wird...

Euer Prinzerl

Bildquellen: Eigen (C), Pixabay