Sonntag, 7. Februar 2016

Entspannung - Stress abbauen - Meditation


Einen wunderschönen Abend wünsche ich Dir!

Für heute habe ich mal kein anderes Thema...


...als ...

Entspannung!


Oder doch...?

Ich glaube, wir brauchen nicht weit zu blicken ins tägliche Geschehen...
...dann kann jeder für sich feststellen, dass das Tagesgeschehen doch eine gewissen "Maschinerie" unterworfen ist.
Vor allem, wenn es an den zeitlichen Ablauf geht.

Mancher mag ja einen eher lockeren Tag haben, Andere wieder hingegen haben einen straff durchplanten Tag.
Selbst am Wochenende, in der Freizeit, im Urlaub... etc. etc.

An sich ja scheinbar auch noch zu bewältigen...
...wäre dann da nicht die Zeit, ... das Leben selbst.

Genau letztere Beide lassen sich mitunter schwer bis gar nicht "planen". Dies ist nur ein Irrglaube des inneren Antreibers! Eine Fiktion!
Ja... mancher mag nun meinen, das ist nicht nur der innere Antreiber, sondern da gibt es auch genügend andere Personen, Anforderungen, die antreiben, die zeitgerechte Erledigung erwarten, fordern.
Ich denke zum Beispiel an die Arbeit. Grade dort geht es ganz genau um die Zeit... und dass diese möglichst effektiv genutzt wird! Selbstverständlich. Der Mensch hat sich im System Leben erheblich verstrickt.
Aber ganz ehrlich: Arbeit ist eine Sache. Der Rest die Andere!
Bin ich 24 Stunden in der Arbeit...?

Sind wir z. B. also auch so genau - wir ganz persönlich - wenn es um die Freizeit geht...?
Wenn es um uns geht...?
Und ich meine dann nicht, in der Freizeit mal all das zu erledigen, was sich in der anderen Zeit schon angestaut hat. Sich abzulenken, zuzudröhnen mit sogenannter "Freizeit-Action". Oder dann man endlich die Türe hinter sich zu verbarrikadieren, "auszuschlafen"... also nachzuholen, was man vorher verabsäumt hat...
Aber FÜR SICH - so richtig weit drinnen - hat man nicht viel bis gar nichts getan.

Als geradezu geniales Beispiel:  HEUTE        -     FASCHING / KARNEVAL
Wer war heute z.B. im Stress, noch rechtzeitig fertig zu werden, rechtzeitig bei der Parade zu sein, einen guten Platz zu ergattern..., womöglich noch woanders auch noch hinzuwollen.... und ach... hoffentlich steh ich nicht zu lang im Stau, find einen Parkplatz...   dies... jenes... das....

Ich will bitte niemandem etwas vorschreiben oder vermiesen!
Hallo?
Nicht meine Baustelle!
Doch ... wie schon öfter möchte ich mal eine Sichtweise, ein Bewusstsein dafür schaffen!
Für solcherlei Dinge besteht nämlich Zeit!
In Hülle und Fülle!

Nun... das System ist wie es ist!
Jeder hat sein Schäufelchen dazu beigetragen, dass es so ist, wie es ist!

Aaaaber...
...es liegt in jedermanns eigener Verantwortung, eigenem Leben... 
...zumindest Ausgleich zu schaffen!


Dieses ewige Mantra "Ich hab keine Zeit"...
...es ist letzlich ausgemachter Blödsinn!

Jeder Mensch auf diesem Erdenrund hat ein "Konto".
Ein Zeitkonto, dass mit jedem Erwachen - täglich !!! - neu gefüllt wird!

Jeden einzelnen Tag:

24 Stunden...   1440 Minuten...    86.400 Sekunden...!

Und dann hätte ich davon nichts für mich? Keine Zeit...???

Wenn es augenscheinlich so scheint, dann habe ich mich soweit aus dem Fenster gelehnt, dass es den Anschein tatsächlich erweckt. Ja.
Aber eben: ICH habe dafür gesorgt. ICH habe es zugelassen!

Wer bestimmt denn so weit über einen, dass man tatsächlich behaupten könnte, es gäbe "keine Zeit"?
Selbst beim Beispiel mit Arbeit und Familie...
...ich ließe nicht gelten, dass da keine Zeit wäre. Einzig, wenn man sie sich nicht nimmt - nicht nehmen will! Alles Andere ist plumpe Ausrede! Abschiebung von Verantwortung auf den oder die, dies oder jenes!  Man(n) / Frau kann alles... so man denn WILL !

Ich erzähl Dir jetzt eine vielleicht merkwürdige Begebenheit aus meiner Kindheit, die ich damals nicht verstand:
Wir waren 5 in der Familie. Der Vater ging Vollzeit arbeiten. Und oft noch mehr. Die Mutter war zumeist zuhause eingedeckt, ging aber teils auch noch nebenbei arbeiten.
So. Es entlud sich - vor allem seitens der Mutter - nicht selten ein "Gewitter" an uns Kindern, da die Mutter mit ihrem Leben, ihrer "Zeit" nicht mehr zurande kam. Diese Gewitter wurden oftmals dann noch seitens des Vaters wiederholt, da die Mutter den lieben Vater nach dessen Heimkommen auf noch auflud, ihn damit vollmüllte.
Doch doch... sie deligierte auch uns Kindern Hausarbeit. Und nicht zu knapp. Nicht nur des gemeinschaftlichen Aspektes wegen. Doch ließ sich nicht so weit los, als sie dann immer alles fix kontrollieren musste. Und wehe es passte nicht nach ihren Vorstellungen...!
Der Vater hingegen verzog sich - für manche dann zeitweise hinderlich im Sinne biologischer Bedürfnisse - oft auch eine halbe Stunde aufs WC. Mit Zeitung.
Wir nahmen an, er musste das Ding wohl auswendig lernen, um sie nach der Zeit rückwärts aufsagen zu können...

Viel später dann - in einem vertraulichen Moment - erhielt ich von meinem Vater dann einmal den Hinweis, weshalb er dazumals oft so lange am WC verschwunden war...:  Es war "seine Zeit", die er sich nahm, um sich täglich wenigstens mal diese Zeit - für sich - auszuklinken. In (relativer) Ruhe seine scheiß Zeitung lesen zu können!

"Keine Zeit haben" also...?


Wer kennt diesen Ausschnitt aus einer bekannten Serie?



Oft als "Paradebeispiel" werden wir konfrontiert mit unseren Kindern - soferne wir welche haben.
An den Kindern merken wir sehr schnell und direkt, wie die Zeit vergeht.
Oder vielleicht ein anderes Beispiel: wenn wir auf etwas warten...  Und sei es nur, dass der jeweilige Tag wieder vorübergeht, weil er unangenehm sein könnte... oder ist.

Es gäbe sicherlich unzählige Beispiele...   Doch - wie auch im Video - scheint mir verstärkt hervorzutreten, dass eine bewusstere, kurzfristige "Verbindung" zur Zeit jeweils immer dann eintritt, wenn etwas vergangen ist. Vorbei ist. Abschied genommen werden will und soll. Womöglich noch schön war...
...nun aber losgelassen werden will oder soll...!

Immer erst nachher! Da kommt plötzlich auf.... "och so schade dass dies und jenes..."
Was ist mit dem IST...?

Die heutige Quantenphysik legt "Zeit" sogar einzig als geschaffenen "Zeitraum" zwischen zwei Beobachtungen im Quantenfeld nahe.

Doch ist es doch irgendwie einzig eine Art "Hochschrecken". Ein zumindest kurzzeitiges Erwachen aus einem sonst gängigen Trott.
Ein Auftauchen aus einem Meer an Unbewusstheit eines hinlänglichen Lebens.
Wie wenn der Boden plötzlich vor einem aufbricht...  Eine kurzfristige Beobachtung.

Ich habe nun nicht die Absicht, erneut die ganze Geschichte eines Anpassungsprogramms Erziehung zu wiederholen.
Nur kurz...: Auch diese Art Unbewusstheit erlernen wir im Zuge des Heranwachsens!



Jetzt ein anderer kurzer Ansatz zur Zeit und der Bewusstheit:

Wer kennt dies?

Man ist zu einer Tätigkeit ... oder auch Untätigkeit eingeteilt. Sei es nun freiwillig oder unfreiwillig. Bei "unfreiwillig" spreche ich zum Beispiel jetzt auch wieder eine Arbeitstätigkeit an, eine Sache die man vielleicht schon eine halbe Ewigkeit hinausschiebt... usw. usw.
Wenn man nun diese Tätigkeit / Untätigkeit machen soll, muss.... wie oft sieht man auf die Uhr? Alle halbe Stunde...? Alle 10 oder 5 Minuten...?
Ja man denkt an die Zeit...
Aber man hat den Eindruck, als hätte man Bleischuhe an. Als käme man mit seinem Arsch nicht vom Fleck. Wir eiern förmlich durch den Tag.   Es ziiiiiieeeeeeeehhhhhht sich..... 
Oh Goooooooooooott....!



Und jetzt: jetzt können, sollen, dürfen wir etwas machen, worauf wir schon seit Urzeiten tierisch Bock haben, wobei das Herz singt und weit wird, wo alles Andere einfach unwichtig ist...
Wir begannen früh morgens...
...als wir grade wieder auf die Uhr sehen...
...sind Stuuuuunden vergangen. Es ist gar Abend...!
Einfach weg. Vorbeigerast. Unbemerkt.



Beim ersten Beispiel starren wir geradezu auf die Zeit, beobachten den Zeiger bei jedem Sprung auf die nächste Minute, Stunde...

...Beim zweiten Beispiel widmen wir uns voll und ganz dem eigentlich Tun. Zeit? Wen interessiert Zeit in dem Moment...?

Könnte man also - zumindest für einen Moment - dem Gedanken Raum verleihen, dass man -
bezugnehmend auf ersteres Beispiel - die Zeit in der Tat als eine Art "Raubtier" betrachten könnte?
Welches neben uns, um uns lauert? In Momenten eines Stresses gar jagt...?
Wie sieht es z.B. aus mit dem Älterwerden...?
Was wollten wir denn noch alles tun, sehen, lassen...?
Jagt uns die Zeit? Jagd sie uns davon...?

Oder...
...ist sie nach einem Erwachen aus jener bekannten Unbewusstheit nicht mehr das Raubtier, sondern einzig Begleiter im Laufe unseres Lebens...? Der geschaffene Bereich zwischen zwei Beobachtungen? Der Bereich von Stillstand zwischen Bewegung...?
Ist die Zeit auf ihre Weise in manchen Situationen Spiegel, Arsch-Engel... um uns in der Tat daran zu erinnern, mit der Schnauze so mittenrein zu tunken, dass wir das jeweilige Tun genießen sollen...? JETZT !

Eine ganz sachliche und harte Frage:
"Was willst Du Dir sagen können, wenn Du eines Tages feststellst, dass es Zeit ist zu gehen? Dass die Uhr "abgelaufen" ist...?
Willst Du selbst dann noch einmal Stress bekommen und Dich vor lauter Bedauern, dies und jenes nicht getan zu haben, getan zu haben anstelle....?
Willst Du das???

Oder willst Du dann einst entspannt zurückblicken können, ohne Stress, ohne Hast, ohne Bedauern ... sondern erfüllt!?  "Yesssss.... I did it!"


Genießt Du täglich Deinen Ausgleich, Deine Stille...???

TUST DU ES....  oder sprichst Du nur davon...?
TUST DU BEWUSST ETWAS  für Dich...?


Für heute habe ich Dir hier eine schöne Meditation zur Entspannung gefunden, um Dir einen bewussten Moment zu ermöglichen.

Diese Meditation ist sowohl am Abend sehr fein zum Loslassen des Tages...
...als auch für ein Päuschen zwischendrin!

Bei Lust und Laune...
...und merkbarem Verlangen Eures Herzens nach Stille und Entspannung...

...schalte - enorm wichtig! - alle "Störenfriede" ab... wie Handy, PC, TV usw....
...ermögliche Dir eine angenehme Atmosphäre... vielleicht Kerzenlicht... um nur MIT DIR zu sein!

...und lass mal los...!

Es sagt keiner, dass dies jedes Mal eine Stunde Meditation sein muss. Irgendeine andere Anwendung oder dergleichen.
Vielfach hilft schon eine Beobachtung seiner eigenen Gedanken! Oder mache eine gedankliche Fantasiereise!
Lasse los! Lasse geschehen!


In diesem Sinne...
...noch viel Entspannung und einen schönen Tag bzw. Abend!

Euer Prinzer!




Bildquelle: Pixabay
Videoquelle: Youtube