Freitag, 5. Februar 2016

GELD: Wurzel allen Übels... oder doch nur Maskerade eigener Mängel?


Hallo liebe Freunde,
hallo lieber Leser!

Inspiriert von mehrfacher Seite möchte ich mich heute einmal einem Thema ... oder Gedanken ... widmen, der so oft wie nie zuvor das tägliche System, Leben, Gedanken bestimmt... wenn nicht ja sogar dominiert...


G E L D


Definition / Begriff / Aufgabe des Geldes:
Im praktischen Gebrauch ist Geld ein Zahlungsmittel, das sich von einfachen Tauschmitteln dadurch unterscheidet, dass es nicht unmittelbar den Bedarf eines Tauschpartners befriedigt, sondern auf Grund allgemeiner Akzeptanz zu weiterem Tausch eingesetzt werden kann.
(Quelle: Wikipedia)


Jedermann und Jederfrau ist in der heutigen Zeit einfach unausweichlich mit diesem Begriff konfrontiert.
Beginnend an der Schaffung eines Lebensunterhaltes... Ermöglichung eines sogenannten Lebensstandards... weiter reichend über Zusammenführung ganzer wirtschaftlicher Imperien... 

Mit dem Wort, der Bedeutung des Geldes wurden regelrecht Machtkonstrukte erschaffen, die mehr oder minder weit wirken.
Im Zusammenhang mit einer gewissen Abgabe von Eigenverantwortung spielte man diesem ja gerade zu in die Hände. Die Bahn ward für Findige freigegeben, die diese Machtabgabe auszunutzen wussten.

Oder benennt man also solche Strukturinhaber dann auch als Staat. Die Bürger eines Staates arbeiten, machen Tausch und Handel... der Staat zieht seinen Obulus ein. Ob man will oder nicht!
Und diejenigen die nicht "wollen", die bekommen sehr schnell zu spüren und "Gedankenanreiz", ihr "nicht-wollen" bald zu überdenken...
Ich glaube, man muss in der heutigen Zeit gar nicht mal so weit um sich blicken...
...und man kann in diesem Systemgefüge ohne Widerspruch erkennen, dass man ohne dieses besagte Geld - zumindest auf Dauer - nicht mal einen Schritt vor den anderen bekommt.

Doch war das immer so...?


Versuchen wir doch einmal ein bisschen Zeitreise...

Hatte man in grauer Vorzeit ebenso schon Dollars, Euros oder sonstiges Zahlungsmittel...?
Wohl kaum. Oder die Geschichte müsste gewaltig umgeschrieben werden.

Aber wie war es dann damals...?
Nehmen wir mal als kleine Geschichte an...
Da war ein talentierter Mann, der wusste gut, mit Holz umzugehen. Irgendwann erfand er den Pfeil und den Bogen.
Gleichzeitig war da ein Mann, der die Jagd beherrschte. Mit Steinen, Holzprügeln. Ein gefährliches Abenteuer mitunter.
Irgendwann wohl erfuhr der Jäger von dem Pfeil- und Bogenerzeuger. Man begegnete sich. Man schloß einen Deal, einen Handel. Du schnitzt mir Pfeil und Bogen - ich jage und "bezahle" dich mit Fleisch.
Das ging wohl eine Weile gut.
Da tauchte nun also noch ein Bauer auf. Der tauschte was er konnte...  handelte mit dem Pfeilerzeuger Gemüse.
Auch noch gut.
Doch irgendwann häuften sich beim Bauern die Pfeile auf. Verwendung hatte er nicht wirklich. Ja er konnte mir dem Jäger eintauschen, handeln. Aber der Absatz war nicht sonderlich, das der Jäger die Pfeile ja billiger vom Schnitzer bekam.
Eine Art Konkurrenz also tat sich auf. Unfrieden. Man nannte es damals wohl noch nicht "Patentrecht"... aber in diesem Sinne wurden Ansprüche auch damals schon festgelegt.
Denn... ganz unbemerkt hatte die Gier sich eingeschlichen. Ein geborener genereller Mangel trat zunehmend offener zutage.
Und auch eine Art praktischer Unmachbarkeit. Denn es ging einfach nicht, dass jeder mit jedem tauschte.
Andere Erzeuger, Erfinder waren mittlerweile ebenso auf dem Spielplan getreten. Jeder erahnte, dass man mit dem "Geschäft" machen konnte. Man begann, sein "Gschäftsfeld" zu erweitern.
Man begann über jenen Bereich hinauszugehen, der einen Eigenbedarf abdeckte.
Natürlich begann hier auch, dass in diesem Aufkeimen und Ausleben von Mangeln mitunter auch unfaire Mittel Anwendung fanden.
Bishin, dass hier unliebsame Konkurenten auch beseitigt wurden.

Und irgendwie in dieser Spirale wohl schuf man dann denn Begriff und Wert namens Geld.
Denn ein lediglicher Tauschhandel war längst schon zu wenig. Kapitalismus in seiner Urform ward wohl erschaffen.
Das GELD ward als vermeintlich neutrales Mittel geschaffen, um weiteren Tauschhandel zu ermöglichen.
Man schuf damals - wie heute - Abhängigkeiten. Tiefste Abhängigkeiten, in denen letztlich einer oder wenige sagen, bestimmen, wo, wie... und überhaupt ob es so weitergeht oder nicht!
Irgendwann war wohl der "neue Gott" namens Geld geboren.


Kehren wir zurück ins Heute also...

Was machen wir denn, wenn wir in den Supermarkt einkaufen gehen...?

Wir tauschen Lebensmittel, Bekleidung etc. gegen ein paar runde Teile namens Münzen, ein paar bunte Papiere namens Papiergeld ein.

Neuerdings auch dies zunehmends immer weniger. Es geht ja heutzutage alles immer mehr virtuell. Ich nenne Bankomat, Kreditkarte etc. Bargeld in zu großen Mengen ist gar nicht mehr erwünscht. Ja es geht sogar schon soweit, dass der Besitz von zu großen Bargeldmengen sogar schon sanktioniert wird (und ich spreche hier nicht von Millionenbeträgen, sondern schon viel weniger)
Letzten ersten Berichten zufolge wird dies sogar forciert. Letztlich um auch hier entsprechend Kontrolle und Macht ausüben zu können.
Kommt auf einen Besuch auf meine Seite "Kreis des Lebens" oder in die gleichnamige Gruppe! Dort habe ich just zu diesem Blog als Kommentar gleich einen Link, in dem über ein geplantes Bargeldverbot laut nachgedacht wird...!

Beispiel?
Man erinnere sich vor nicht allzu langer Zeit ... Griechenland!
Was war da denn?
Na die Menschen konnten - wenn überhaupt - nur mehr einen gewissen Betrag abheben von ihren Konten.

Ja ... und was machst Du denn zum Beispiel dann in einer solchen Situation?
Ja ... genau DICH meine ich...!

Kannst Du dann einfach noch deine Einlagen schnappen und zur Not die Kurve machen...?
Denkste!
In gewisser Weise Kontrolle und Macht also!
Das nur mal so am Rande...

Ein weiteres Beispiel...
...ich denke, ich muss nun nicht großartig erklären...
...ein Wort reicht...:

Bankenkrise!

Und alles was in diesem "Dunstkreis" dann noch so mitgeköchelt hat...
Spekulationsgeschäfte, bei denen gewisse den Hals nicht voll genug bekamen usw. usw. usw.



Doch kehren wir auch wieder zurück zu uns... und unseren eigenen "Tauschgeschäften"..

Das wohl Bekannteste, dass da wohl heißt:  "Arbeit, Beschäftigung, Job"...  oder welchen Namen man diesem "Handel" wohl geben möchte...

Was tun wir hier?
Arbeiten?
Ja. Im Regelfall natürlich.

Doch was steckt dahinter?
Wir tauschen unsere Zeit... unseres Lebens... gegen Geld, damit wir selbst überleben können. Unseren Lebensstandard erhalten können. Was Anderes zum Tauschen haben wir ja in der Regel nicht.
Ausnahme: man macht sich also Selbstständig, und spielt ... nö... versucht, dies gleiche Spielchen zu spielen. Der Große frisst zuletzt doch immer den Kleinen.
Dieser Tausch also ist aus dem Hintergrund geschaffen, damit sich eine Firma, ein Erzeuger, ein "Machthalter" in seinem Umfeld betätigen kann. In der Regel seinen Besitz, Einfluss etc. erweitern kann.
Die Bekanntesten dieser "Machthalter": Familie Rothschild...

Wir tauschen also unsere Zeit gegen ein bisschen von deren Geld.
Mit dem Hintergrund, dass "die" durch unsere Zeit ... ergo Tätigkeit... noch viel mehr Geld einheimsen.
Allerdings heutzutage mit dem eher bitteren "Beigeschmack", dass diese getauschte, abgekaufte Zeit nur mehr mit einem vermeintlich "gesetzlichen Minimum" entlohnt wird. Gäbe es "das Gesetz" (z.B. Kollektivlohn) nicht, na dann gäbe es noch weniger.
Diejenigen die haben, interessiert im Sinne einer möglichst hohen Erweiterungs- und Vergrößerungsabsicht die eigentliche Wertigkeit einer Arbeit nur mehr periphär...
...oder mit anderen Worten ausgedrückt...
...wenn der Kollektiv nicht wär, ginge das Gewissen völlig am Arsch vorbei.

Es geht also - zusammengefasst - in vielen Bereichen schon lange am erforderlichen Eigenbedarf vorbei!
Hier wird einzig Mangel in Reinkultur gelebt ... und sogar produziert.
Denn selbst aus Mangel... dem Mangel anderer... oder sogar grade daraus, lässt sich prima Kapital schlagen! Er potenziert diese Kapitalgier sogar noch nach oben!


Wie verhält sich aber nun unser Inneres zum Thema "Geld"...?

Ich möchte ja nun nicht wieder so umfangreich ausholen wollen... zum Thema "Anpassungsprogramm Kindheit".
Doch zweifelsohne liegen auch hier die Prägungen zu diesem Thema verborgen, die uns heute die Einstellung tragen lassen, die wir eben tragen!
Die uns eine Art Maschinerie anlernen.

Hast Du lieber Leser womöglich "damals" durchaus auch jenen Satz gehört:  "Geld stinkt" ...?

Oder...
...nehmen wir uns doch mal ein Minütchen oder zwei...
...um zu diesen Gedanken, Erinnerungen von damals vorzustoßen...

Wie ging man denn mit dem Thema "Geld" allgemein in Deiner Familie um...?

Ich kann von mir aus berichten...
Ich war nie ein Kind von betuchten Eltern. Vater war mit Familie und 3 Kindern zumeist Alleinverdiener. Man musste jeden Euro (damals Schilling in Österreich) eher zwei oder drei mal "umdrehen", bevor man ihn ausgab. Wie man bei uns so sagen würde: man hat sich halt irgendwie durchgewurschtelt.
An dieser Stelle aber zutiefst demütigen und herzlichsten Dank an meine Eltern, dass sie mir das ermöglichten, was sie ermöglichten. Gott hab sie seelig!


Doch wenn ich heute so in mich hineinhöre... zumindest auf das, was noch an Erinnerung vorliegt, so erkenne ich doch gewisse Muster.
Muster eines Mangels. Mangels in Form von Neid, Zorn, Minderwertigkeit, Eifersucht und einiges mehr...
Muster einer Nachkriegsgeneration, die oftmals dem Motto folgte "Spare in der Zeit, dann hast du in der Not".
Muster von Menschen, die es in ihrer Anpassung auch nicht anders gehört und erlebt hatten. Und nicht von der Generation davor, und auch nicht vor der dahinterliegenden...

Nun... zum Sparen eben gabs nicht viel... naja und Not...
Dies wäre nun ein sehr dehnbarer Begriff!
Jene Not einer wirklichen Kriegs- oder Nachkriegszeit mussten wir nun seit vielen Jahren - zumindest hier im zentraleuropäischen Raum - in der Regel nicht miterleben. Gott sei Dank!


Und jetzt kommt hier der eben zuvor genannte Satz - ja schon beinahe ein damaliges "Mantra" -  noch einmal "auf´s Tapet":

"Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!"

Im Heute nun dürfen wir erkennen, dass die vermeintliche Realität ja doch immer den vorausgehenden Gedanken folgt.
Wenn wir uns also auf diesen Satz einlassen...
...bedeutete, deutete er nicht hier definitiv auf die Not hin..., richtete sich hier nicht vorab der Fokus auf die mögliche Not...?!
Unweigerlich...?

Im Heute nun würde ich behaupten...
...ja es kann sicherlich nicht schaden, ein bisschen was auf der Kante zu haben. Es geschehen unvorhergesehene Dinge.
Zwar ebenso nur Folge unseres bisherigen Denkens, Lebens... aber eben unvorhergesehen.

Aber nun von vornherein abzuzielen auf mögliche Not...?
Was könnte... ja, was müsste da in gewisser Weise unweigerlich folgen...?
Oder in abgewandelter Form dann:
Könnte Geld - selbst wenn es in rauhen Mengen plötzlich zu uns käme - dann je wirklich bleiben...?
Oder würden sich dann solche Ereignisse ihren Weg ins Leben bahnen, dass eine gewisse "Not" offenbar wird... und das Geld schneller wieder dahin ist, als man das Alphabet aufsagen kann...?


Ist es also so, dass "Geld stinkt"...?

Selbst bei all dem ganzen Trubel. Dem ganzen heutigen System?

Denn...
...WER hat dieses System miterschaffen...?

Nur die Eltern, Ahnen, die Politiker, der Weihnachtsmann,.... Gott...???

Oder waren... sind wir in dieser schier endlos scheinenden Schleife einer Unbewusstheit, einer Abgabe an Eigenverantwortung, an Leben von Mängeln schön - jeder für sich - mitbeteiligt...?

Oh Schreck!

Ja - wir sind!

Und diese Jenigen, die sozusagen "den Hals nicht voll genug bekommen"...
...sind nicht auch sie letztlich Kinder des Mangels?

Vielleicht nicht im Außen...
...doch zuletzt im Innen!



Ist es ein Wunschbild..., die Fantasie einen naiven Idioten... wir mir...
...dass es auf diesem Erdenrund ausreichend genug für alle gäbe?
Dass man dieses "Ausreichend" sehr wohl im Einklang mit diesem Planeten, dieser Natur leben könnte...!?
Dass es keine Konkurrenz bräuchte, keinen Neid, keine Eifersucht und vieles mehr.
Sondern wir diesen Schatz, diesen Reichtum viel eher beschützen sollten, dürften...?


Jetzt käme natürlich noch dazu, dass jene auch erkennen, dass man anderer Leute Geld nicht einfach wegnimmt. Stiehlt, betrügt, raubt... sogar dafür tötet.
Man sitzt hier... nebst extremen Mängeln... auch einer tiefsten Bequemlichkeit auf. Den eigenen Arsch bloß nicht zuviel bewegen. Den Anderen nicht respektieren.


Zu mir persönlich also...

Jeder kennt doch auch den Satz:  "Geld ist Mittel zum Zweck!"

Nun... ganz nüchtern und sachlich betrachtet: Ja. Es ist allgemeines Tauschmittel. Gebe ich Geld, dann bekomme ich XY. Oder umgekehrt - wie schon geschildert.

Aber hörte ich mit meinem Herzen dorthin, so käme mir diese Aussage doch beinah ziemlich bewertend, manchmal schon fast be- oder gar verurteilend vor...

Geld - Mittel zum Zweck.
Paaahhh...
...notwendiges Übel also...

Ja aber es ist halt nun mal so!

Noch ein Minütchen Zeit...?

Dann versuche Du mir mal die Frage zu beantworten:  
"Was denn nun nähmen wir dann alternativ, anstelle des "Geldes" her... um unser Leben, den doch erforderlichen Tausch, zu bestreiten...?
Steine?
Kartoffeln?
Goldbatzen?
Diamanten?
Luft?
Lebenszeit?   (Was wir in gewisser Zeit ja ohnehin schon tun - siehe Arbeit, Job)
Was....???"

An dieser Stelle mal ein Filmtipp:
Es ist zwar als Sience-Fiction eingestuft... doch wie oft schon stellte man gewisse Parallelen zum täglichen Leben her, die auf einer gewissen Wahrheit beruhen... auf möglichen Szenarien, die einer Realtität gar nicht mehr allzu weit entfernt sind...

Der Film heisst:   "In Time - Deine Zeit läuft ab"
Der Film spielt in der Zukunft und beschreibt eine neue Form des weltweiten Wirtschaftssystems. Die Währungen wurden durch Lebenszeit ersetzt, die wie Geld verdient, ausgegeben, verschenkt oder ... auch gestohlen werden kann.



Natürlich also:
Ich liebe Geld! Aber sowas von!
Ich liebe aber auch mein Leben!
Ich liebe aber auch meinen inneren Reichtum, der sich von Tag zu Tag immer mehr erweitert.

Ich würde nun behaupten:
"Geld alleine machte mich nicht glücklich!  Manche Dinge, die ich um dieses Geld "eintauschen" könnte, letztlich auch nicht. Das alleine wäre nur eingebildeter Mangelausgleich.
Aber die Nutzung dieses Eingetauschten, dieses Weitergeben, dieses Ausleben dieser Eingetauschten Dinge, das Teilen...  
Geben zu können, ohne etwas nehmen zu wollen!
DAS würde mich glücklich machen!"


Als vielleicht hinkendes, doch vergleichbares Beispiel:
Wenn mir meine Frau was Leckeres kocht... ich nutze... oder fresse es nicht einfach in mich hinein, damit ich satt bin.
Das Essen alleine macht mich nicht glücklich.
Ich wertschätze, genieße es. Der Geschmack, die Arbeit, die Liebe, die darin steckt.

Und so ist es doch auch mit Geld.
Ich stecke meine Zeit, mein Engagement, meine Energie, meine Liebe hinein in die Arbeit, um Geld zu erhalten.
Und deshalb liebe ich es! Wertschätze es!



Es IST im heutigen System ein unbestreitbares Fakt, dass durch GELD eben Abhängigkeiten
geschaffen sind. Man wird mehr oder minder gesteuert. Ist steuerbar

Gehe ich nicht arbeiten... bekomme ich keinen Job... na dann wird dezent unlustig mit Leben. Denn wovon Lebensmittel kaufen, Rechnungen - also Gegenleistungen, Abhängigkeiten bezahlen...?

Diejenigen, die Geld horten, die diese Abhängigkeiten schufen, ausnutzen... ja sie haben die Möglichkeit sich zu "autarkisieren". Unabhängig zu sein, zu bleiben. Sie sind so breit aufgestellt, dass sie nie durch ein Netz fallen können. Zur Not - im wahrsten Sinne des Wortes - schotten sie sich dann ab, verkrümeln sich...
Als sogenannter "Normaler" hast du heutzutage kaum die Möglichkeit, diesem systemischen "Hamsterrad" zu entkommen. Nicht mal bei aller Spiritualität, nicht bei allem Glauben oder sonstigem Hokuspokus. Oder frisst Du denn Kitt aus den Fenstern ... und gut ist?  Und der geht irgendwann zur Neige...

Es gäbe für mich zwei Möglichkeiten, aus diesem System auszusteigen:
1) Du überschreitest Deine Verantwortung und "lebst" die selbe Mangelschiene in Perfektion aus, wie jene, die bereits "besitzen, steuern"...
2) Oder du erkennst zu allererst einmal Deine eigenen Mängel in dir. Erkennts, nimmst liebevoll an und änderst. Lebst dann in Respekt, Bewusstheit und Eigenverantwortung Dein Leben.


Allerdings eine einzige "Gerechtigkeit"... ein Ausgleich bleibt unverrückbar bestehen, wie der sogenannte "Fels in der Brandung"...:
Keiner...
...und somit wirklich keiner...
...kann sich sein Geld mitnehmen, wenn er in die Grube fährt.

Wir kamen nackt ins Leben...
...und auch wenn sie uns nochmal anziehen, in eine Kiste stopfen oder verheizen....(entschuldige für diesen groben Slang - aber es ist die Tatsache....)...
...selbst dann werden wir nicht ein einziges Münzchen mitnehmen!
Wir werden auch wieder nackt gehen.


Geld also...
...dieses verruchte "Ding", um das es sich ständig dreht...

...ist ES wirklich die Wurzel allen Übels...?
...ist ES der böse Dämon oder/und gleichzeitig das mögliche Heilmittel vieler Mißstände...?

Oder ist ES in Wahrheit auch nur Papier/Metall, Vorschubposten, Maskerade, plakative Ausdrucksform, abgeschobene Verantwortung, Mittel zum Zweck und Verkleidung von tiefsten Mängeln, die zuletzt in uns selbst ruhen...?

Ist Geld ureigenst nur der in der Definition angeführte Ersatz an Tauschmittel, der universell aufgrund allgemeiner Akzeptanz für weiteren Tausch verwendet werden kann...?

Mein Herz sagt: Wie bei vielem - es kommt drauf an, was man draus macht! Und dies kommt immer aus uns selbst!


In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Wochenausklang...
...und so manchen erkenntnisreichen Moment Deines wahren Reichtums!


Dein Prinzerl

Bildquelle: Pixabay