Montag, 7. März 2016

Wirklichkeit Deiner Größe - was ist dies?





Einen wunderschönen ...... liebe Leserin, lieber Leser!


Viele meiner Beiträge haben sich um Dinge gerankt, die sich oftmals sehr deutlich im Außen manifestieren.

Heute möchte ich einmal versuchen, mehr einen Weg in Richtung Inneres zu gehen.


                   Was ist die:        "Wirklichkeit Deiner Größe"?

Es wird vermutlich nicht ganz so leicht...
...denn wie ebenso viele Dinge im Außen lässt auch Sprache vielmehr nur Dinge im Außen beschreiben.

Gibst, erlaubst Du Dir denn bereits eine solche Größe?

Oder wird sie noch gefangen gehalten...? Gekettet an Lebensparadigmen, an die wir einst gebunden wurden...


Als sehr liebenswürdigen Anlass habe ich da ein kurzes Video von einer Rede aufgegriffen. Einer Rede von Jim Carrey.

Nun...
...jeder der ihn als Schauspieler kennt, kann zumindest vermuten, dass er nicht wirklich leicht um Worte verlegen ist.

Und doch berührt es mein Herz sehr, dass dieser Mann sich hier an eine Grenze wagt, deren Überschreitung mit Worten nur mehr schwer zu fassen ist...

Aber seht selbst...



Schon eine tolle Sache ... oder?

Und vor allem dann jene Gedankenbereiche, in die er eintaucht!

All das Denken, dass uns im täglichen Leben begegnet, wird also - vermutlich gemäß Konzept E. Tolle - als Illusion dargestellt.

Nur frage ich sogleich:  Wessen Illusion...?

Diese Frage mag in der Tat auf den ersten Ansatz mitunter höchst merkwürdig anmuten. Denn wessen Illusion soll es denn schon sein, außer jeweils der des Fragestellenden?

Jeder hat SEINE Illusion. Ich. Du. Jeder auf diesem Erdenrund.

So könnte man diesen dünnen Faden auch weiterspinnen und anführen: Jeder hat somit seine Wahrheit! Seine Wirklichkeit!


Nun...
...dies wird sogar sehr "hochprozentig" stimmen!
Vordergründig.
Jetzt aber bleibt es mir nicht erspart, noch einmal jene Zeit ins Thema einzubinden, wo das "Weiße Blatt Menschlein" erst begonnen wurde, zu beschreiben.
Wo erste Erfahrungen im menschlichen Körper gesammelt wurden. Wo unzählige Eindrücke auf uns einprasselten. Die Zeit, in der wir an die Gesellschaft und das vermeintliche Leben angepasst wurden.
Jene Zeit, in der unser Umfeld uns vorgab. Uns prägte. Zumeist nach deren Vorstellungen. Eher kaum etwaigen eigenen!

Soooo....

Mit dieser Prägung - oder Anpassung - wurde jedoch auch eins geschaffen:

Unser Fokus, unsere Linse... durch die wir unser Heute, unsere Illusion oder Wirklichkeit wahrnehmen! Beziehungsweise jene Wirklichkeit, die wir ach so gerne projezieren...!


Es wurde vorgegeben, angelernt, angepasst, wie wir etwas zu sehen haben. Wie man es zu sehen wünscht!
Aber ganz sicher nicht von uns aus... sondern der allgemeinen Entsprechung zugrunde gelegt.
Nun spricht Jim hier gleich anfangs zum Beispiel das "Problem-Denken" an.
Ich hatte in den letzten Beiträgen hierzu schon ausführlicher geschrieben!

Kennt ein Kind ... oder viel direkter die Frage an DICH gerichtet:
Kanntest Du ... als Kind ein "Problem"?   Ich meine den Begriff? Die Bedeutung?

Und bevor Du nun vielleicht vorschnell antwortest:
Fühle mal hinein ... in Deine heutige .... und wirklich die HEUTIGE Definition von Problem!

Und erst danach gehe zeitlich zurück in Deinen Erinnerungen und stelle gegenüber!

War DA ... DAMALS... irgendwie ein Zusammenhang mit dem Begriff "Problem"...?


Ich selbst habe wohl viel von meiner Kindheit verdrängt, vergraben, verschüttet. Die Erinnerungen sind sehr zaghaft. Nicht ohne Grund!
Aber DAS weis ich mit Sicherheit: "Probleme" gab es für mich anfangs nicht.
Diese "erlernte" ich erst im weiteren Heranwachsen!

In diesem Sinne somit...
...ist das heutige "Problem-Denken" somit selbst ein "Problem"...?
Ist es letztlich nur Illusion... das Problem...?

Ich selbst wiederum befinde mich in einem "Reifeprozess", bei dem der Begriff "Problem" immer mehr an Schrecken verliert. Es zusehends mehr zu einer Herausforderung, einer bestimmten Situation mutiert.

Und damit bin ich wohl beim zweiten, oft alles überschattenden Punkt:
Der ANGST !

Denke doch bitte mal an das "letzte" große Problem, dass sich Dir sozusagen in den Weg gestellt hat...!

Warst Du hierbei amüsiert...? Bist Du vor Freude lauthals feiernd durch den Flur gesteppt...?

Oder hat´s Dir - vielmehr in Dir - alles krampfartig zusammen gezogen? Dir schlaflose Nächte beschert...? Dich gar gelähmt und einen "Tunnelblick" aufgesetzt, wo vieles bis alles aussichtslos erschien...?

Naaaaa.....?

Seien wir uns ehrlich!
Diese Angst ist ein dermaßen dominanter Bereich in unserem Leben, dass die Hälfte auch noch für mehrere Leben gereichen würde.

Doch im Zuge der Anpassung hat man uns meisterhaft gelehrt, diese Angst im Keller zu verstauen!
Man(n) hatte schon gar keine Angst zu haben!!!

Und im Weiteren: diese sogenannte Angst ist längst ebenso mutiert!

Damals... da vor ein paar tausend Jahren... wo als Kleidung noch ein Tierfell... und als Handwerkszeug eine Steinaxt angesagt und schick war... ja da konnte man mitunter durchaus noch davon ausgehen, dass wenn man mal rausging zum "shoppen", dass da Gefahr lauerte!

Mitunter nicht nur "tierische Gefahr"... sondern die Menschlein unter sich hatten da auch noch ziemlich wenig Skrupel, sich gegenseitig z.B. mit besagter Steinaxt den Scheitel von links nach rechts zu verlegen!

Heute aber nun...: lauert da hinterm Eck immer noch ein hungriger Säbelzahntiger, müssen wir immer noch aufpassen, dass uns in der Fußgängerzone ein wütendes oder panisches Mammut tot trampelt...?

Vermutlich nicht so ganz!


Angst ist ein ungemein mächtiges Werkzeug, um Menschen zu manipulieren!

Sei es nun, dass man quer durch die Geschichte sehen kann ... und man hierbei immer wieder auf Einzelpersonen oder Gruppierungen stößt, die dies handgreiflich genutzt haben.

Oder sind wir uns doch ehrlich: Heute... ja im heute... sind doch die verschiedenen Systeme (Wirtschaft, Geld, Politik, Nahrung, u.v.m.) viel diffiziler verwoben! Man kloppt sich - in den meisten Fällen - keine Keule mehr auf die Birne... nein. Aber alle Systeme sind so miteinander verwoben, verstrickt, dass keiner mehr aus kann!

Man hat immense Abhängigkeiten geschaffen!
Den Menschen soll mitunter vorgekaukelt werden, dass ja alles prima sei. Immer schön ablenken. Immer schön noch mehr Verantwortung ablegen und in eine Abhängigkeit führen...
Doch...
...wie ausbalanciert ist dieses Systemkonstrukt heute denn wirklich?

Wie sehr und fest ist diese Balance "verankert", ohne dass sie nicht aus dem Lot gerät und es gewaltig Sauerei gibt...?

Ich benenne mal ein bekanntes Beispiel:  Bankenkrise!

Was war denn nu?
Die Banken - an sich ebenso Firma, wie jede andere auch - haben sich tierisch vertan. Gingen mitunter pleite!
Und?
Wer hat´s gerichtet? Muss es noch?
Der Steuerzahler!
Du. Ich.

Geh mal mit Deiner Firma pleite!
Schert sich da irgendein Schwein drum?
Ja - jene, die trotzdem noch was von Dir zu bekommen haben!
Aber dass Dein Betrieb staatlich - und somit vom Volk - subventioniert, wieder hochgezogen wird?
Fehlanzeige!
Nun aber auf´s Große, auf´s Ganze System betrachtet: Mit Auslöser Bankenkrise brach mitunter Wirtschaftskrise los. Staaten gingen mehr oder minder pleite.
Ein Dominoeffekt also.
Sehen wir uns heute Europa an! Wie wackelig ist denn dieses ganze Konstrukt mittlerweile geworden???
Es wird nur mehr vermeintliche "Reparaturpolitik" gemacht!
Und wann nun wird´s wirklich krachen...?!

Oder noch anderes Beispiel:
Hast Du einen Job?  Hast Du?
Wie lange schon ... oder wie lange noch? Fragen wir doch mal!
Arbeitslosenzahlen so hoch wie schon seit Ewigkeiten nicht mehr! Sonstige "Problemchen"...
Weshalb?
Nun - Der Mensch wird immer mehr durch Technik ersetzt. Betriebe wandern aufgrund der hohen Kosten ab. Jeder will (muss) immer noch höhere Gewinne machen... und wenn´s letztlich nur drum geht, irgendwelche Anleger zufrieden zu stellen...
Nur...:  wie lange kann DAS dennn gutgehen? Wie lange kann der heutige Stand der Technik, der Dinge noch ausgereizt werden? Zumindest so ausgereizt, dass immer noch höhere Gewinnzahlen zu erwirken sind?
Und wenn´s mit betrieblichen Mitteln nicht geht, dann wird eben der Mitarbeiterstand abgebaut. Ist doch "denen da oben" mittlerweile scheißegal! "Die" sehen schon mit beschriebenen Maßnahmen zu, dass sie "ihre Schäfchen im Trockenen" haben.

So!
Und jetzt?
Was machste jetzt, wenn Du plötzlich KEINEN Job mehr hast???
Kriecht da ein bisschen, im Innen... kriecht da was hoch...?

Da wird Deine vermeintliche Größe aber sowas von schnell gleich einmal zusammen gestutzt!
So Du eine Familie hast: Erklär´ das denen mal, dass grade ... bis auf Weiteres Schluss ist mit lustig!
So Du Rechnungen zu bezahlen hast: Erklär´ das den Rechnungslegern mal ... dass Schicht ist im Schacht!
Und Deine Speisekarte schreibste auch schon mal um... auf tägliche Ration "Fensterdichtungen"!

Keine Abhängigkeit also?
Keine Existenz durch System gefährdet?

Keine ANGST...???

Und wenn mir da jetzt einer kommt... von wegen: jaaa... es gibt ja Arbeitslosenstütze, oder Sozialhilfe...  und so weiter....
Oder wie sieht´s denn mit unserer Rentenversorgung aus...?

Bla bla bla!

Ja. Es ist richtig, dass es das gibt!
Allerdings auch nur unter bestimmten Voraussetzungen!

Mein eigener Fall ... nur so als Beispiel:
Ich war bis vor kurzen in meinem gesamten Arbeitsleben noch nie in der misslichen Lage, eine dieser Hilfen in Anspruch nehmen zu müssen.
Jetzt aber, wo es doch soweit ist, bekomme ich aufgrund dieser Systeme, dieser Voraussetzungen so ziemlich genau 500 Euro an Stütze. Und das aber auch nur für 5 Monate.
Das reicht nicht mal für Miete.

Kann man damit - insbesondere mit Familie - überleben?
Geschweigedem leben...???
Wäre es nicht ein klein bisschen "blauäugig", mich da nun meditierend hinzusetzen... und einzig zu vertrauen, dass das Leben selbst sein Füllhorn in Kürze ausschüttet...? Wenn geht - bitte innerhalb dieser 5 Monate!

DAS ist also im Moment mein "Säbelzahntiger", der um´s Eck lauert!
Sie hat sich gewandelt die "Grundlage" der Angst.
Sie ist nicht mehr reelle Gefahr... und doch Angst heraus aus verstrickter Abhängigkeit, aus System.
Sie ist dennoch da.

Und nur als Nachsatz... oder besser Frage, mal erneut an Dich:
Wie würdest Du diese Abhängigkeit umgehen können, um Dich keiner "Angst" ausgesetzt zu sehen?

Oder bist Du "von Beruf" Tochter oder Sohn?

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Noch ein ganz anderes Beispiel aber...
Diese ANGST nun aber ist in der heutigen Zeit ein wunderbarer Creator von verschiedensten Szenerien, Illusionen und Wirklichkeiten!
Hast Du Dich schon mal dabei ertappt...
...als blendendes Beispiel nur bei einer Fahrt auf der Autobahn...
...erst gedanklich irgendwo dahintreibend... und plötzlich erwischt Du Dich selbst in einem geistigen Szenario, gegen welches der gröbste Horrorfilm noch Kinderkram ist. Ein Monster-Crash in allen Einzelnheiten. Als würde es schier tatsächlich geschehen...!

Spinnerei...?
Illusion...?

Nur woher kommt´s...???

Aus der ANGST!

Da gibt es Themen in uns, die teils gigantisch mit der Angst zu tun haben!
Die uns oftmals jedoch gelehrt wurde, zu verdrängen.

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Zurück nun aber zu der Rede von Jim.

Hast Du für Dich schon einmal einen Augenblick erleben dürfen, in dem Du losgekoppelt warst von der Angst?  Vom Problem?  Von Deinen Gedanken...?

Schwebezustand...?
Beobachter...?

Wie Jim auch so treffend ausdrückt:
Zum Beobachter seiner selbst zu werden!

HAST DU SCHON EINMAL EINEN TAG LANG VERSUCHT, DICH IN ALLEM BEWUSST ZU BEOBACHTEN...?

Eine Stunde...?
Ein paar Minuten wenigstens...???

Und nicht nur Dich im Spiegel zum Beispiel... sondern vor allem Deine Gedanken...!!!

Nicht grob in den Gedanken verhaken, ohne zu bewerten... Der sogenannte Verstand käme da ohnehin nie mit! Und vor allem übersieht man in der Zwischenzeit, was da schon an neuem Schrott vorbei rauscht!

Nur mal beobachten, was da durchrauscht!
Vielleicht sogar mal ein paar aufschreiben!

Der Mensch "denkt" ja am Tag offenbar zwischen 60.000 und 80.000 Gedanken!
Mitzählen kann da keiner. Also sieht man erst einmal, was hier unbewusst... unbeobachtet... durch diese Denkmurmel durchzieht!
Und mitunter anrichtet!
Denn jeder Gedanke strahlt hinaus ins Universum. Und bringt Gleiches zurück. Schwingung. Anziehung. Resonanz.

WER jedoch - wie auch von Jim die Frage aufgeworfen wird - beobachtet mich nun?

Mein Herz sagt, ich selbst bin es! Doch hier aus einer Position des Annehmens und Loslassens! Des Nicht in der Angst oder im Problem verhaftet seins!
Für mich ein deutlicher Hinweis und Ansatz - zur Wirklichkeit unserer Größe!


Es sind MEINE Gedanken und Handlungen! Ich bin MENSCH - nicht Superman, nicht Gott, kein Computer, nicht irgendein außerirdisches Fabelwesen. ICH bin es.
Und in der Gestalt des Menschen ist es nun eben mal so, dass diese Gedanken durch meine Birne laufen. Und es soll genau so sein!
Beweis?
Ja! Das Leben selbst!
Wieso?
Also... weil es SO IST! Sollte es nicht so sein... na dann hätte ein Schöpfer, der all dies hier... und noch viel mehr geschaffen hat ... wohl sicher besser Möglichkeiten gehabt, dass es nicht so wäre.
Es ist es aber nicht!
Also... weshalb darf ich als Mensch dies dann nicht eeeeeendlich annehmen, wie es IST...!?!?!?

Annehmen von Herzen!

Und siehe da...: wenn ich dies endlich liebevoll als meine Schöpfung annehme, nicht mehr krampfe, jage, hoffe, erwarte...
...dann ... ganz leise zumeist ... lässt es mich los...!

Oooh jaaa....!
Es lässt mich los...! Und nicht umgekehrt...!

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Zurück aber zu jenem Moment dieses "Schwebens". Dieser Freiheit...

Ich ergänze: dieses Loslassens...

Wie Jim weiters beschreibt...  Er hat versucht, ihn wieder und wieder zu erleben. Einzufangen.

Doch genau dies hielte ich für den "verkehrten Weg". Krampfhaft, etwas nachjagend, hoffend, erwartend.
Da wird das Leben dann sagen: "Dann krampf, jage, hoffe, erwarte mal schön weiter!" Bewusst also lässt sich dies niemals steuern! DAS wiederum glaubt nur ein Ego...


DER Moment dieser Freiheit also...
...auch ich durfte ihn erleben. In kleineren Dingen... auch schon in Größeren.
Es ist in der Tat ein Anschein, als ob all diese vermeintlich "bösen Dinge" im Leben keine dieser alten Bedeutungen mehr haben.
Es ist so ein warmer, friedvoller Eindruck...
Das Leben wandelt zum Sein.

Trotz all diesen Seins war ich gewahr, dass in diesem meinen Sein... auch viele andere "Seins" sind.
Ja... wir sind alle Energie.
Doch tröstet mich der Gedanke, dass es trotz dieser Energieeinheit doch so viel Vielfalt gibt!

Leben ist also kein Einheitsbrei.




Gehen wir hinaus in einen Blumengarten... in die Natur...   Ist da auch nur ein einziges Ding? Eine einzige Pflanze... millionen Mal die Gleiche...?
Oder hat eine Schöpfung bestimmt, dass Vielfalt sich entfalten darf...?
Ist dies auch letztlich nur Illusion?
Ließe das Wunder Leben sich derart beschränken, begrenzen...?
Keine wirkliche Wirklichkeit...? Nur meine ... oder Deine?

Aus welchem Grund muss man immer alles abstreiten?
Aus welchem Grund muss man immer behaupten oder bekämpfen, es wäre alles nicht...?

Mein Herz sagt, die Illusion wird erst dann geschaffen, wenn ich allem Sein eine Geschichte "dazu dichte"!
Eine Rose ist eine Rose. Ein Wunderwerk in sich.
Die Illusion entsteht für mich, wenn ich ihr etwas "anhänge". Eine Story. Eine Bedeutung ... oder sonstigen Kram.

Aber der Mensch kann sich oft nicht mit dem Einfachen begnügen. Es ist zu simpel, zu wenig spektakulär!

Wir haben wohl irgendwann in grauer Vorzeit begonnen, allem unbedingt eine Bedeutung zu geben.


Die Paradigmenfrage schlechthin: "Was ist der Sinn des Lebens"


Wissenschaftler, Poeten, Literaten, Philosophen und viele mehr bemühten sich seit jeher um die Antwort...

Muss es denn - zur Not - wirklich einen "generellen Sinn" haben...?

Beziehungsweise - wenn es denn schon sein soll...:  Darf sich nicht jeder selbst "zur Not" einen Sinn verleihen?

Ist diese Hinterfragung nicht auch womöglich noch ein letztes Aufflackern eines ängstlichen Geistes, um dem nicht Erfassbaren eine Bedeutung, einen Namen... eben einen Sinn zu geben...? 



Oder darf ich einfach das IST als Geschenk annehmen...?


Muss ich denn bei jedem Geschenk immer und ständig nach dem Sinn fragen...? Oder darf ich den Zauber des Geschenks einfach leben...


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Jetzt mal wieder eine meiner abstrakten Fragen, die oft viele nicht verstehen, erfassen können - nicht zuletzt ... weil man insgeheim und ungesehen, unangenommen Angst hat loszulassen, sich festhält am "Außenrand Mensch":

"Stell Dir mal vor Du hättest nun das Bewusstsein, die Macht...  das ganze Universum mit allem darin zu erschaffen...  Diese unendliche Weite, diese unendliche Fülle und Vielfalt... diese Urkraft und Gewalt... zugleich diese Zartheit und Abstimmung allens aufeinander... dieses Gleichgewicht... diese oftmals filigrane Balance...
Sieh hin... fühle hin in diese unermeßliche Größe Deiner selbst...!

Wäre in diesem Moment die Bedeutung eines Sinns oder Seins für Dich relevant...???"


Bängstigt Dich dieser Gedanke des "Nicht-Sinns"? Versucht sich der Verstand an irgend etwas "Greifbares, Erklärbares" zu klammern...?  Wirkt da - zumindest hintergründig - eher ein Ziehen, Krampfen, Festhalten wollen...

Oder fühlst Du so ein ganz kleines Prickeln...? Ein Prickeln von Loslassen. Ein Prickeln von Schweben? Von Freiheit...?


Nein.
Wir selbst nun sind nicht jener Schöpfer oder jene Schöpfer. (Ich fände es seltsam, wenn es nur einen geben sollte... wäre ja schon beinahe "Verschwendung"...)
Doch wir sind sein/ihr Geschöpf.
Etwas von ihm / von ihnen steckt in uns!
In einer Weise, die uns "kleinen Menschlein" weder in diesem Moment noch in 1000 Leben einsehbar werden kann.
Doch genau das, was wir SIND, macht uns aus!


Ja... 
...auch wenn mich spätestens jetzt einige für völlig bescheuert halten...

...mein Herz sagt, das Geheimnis liegt nicht irgendwo da draußen. In irgendwelchen Dimensionen oder sonstigem Tralala. Auch dies hielte ich für eine Art und Verweigerung, von dem was IST. 
Aber wie interessant ist es schon, erst mal im eigenen "Keller" aufzuräumen... anstatt mal eben ins "7-Sterne-Hotel" in der Nachbarschaft zu ziehen...
Also hier das Mensch-Sein mit ALLEM annehmen, mal "klar-Schiff" machen... und nicht in irgendwelche erleuchtete Dimensionen flüchten!  Hier spielt die Musik!  

Die Wirklichkeit der Größe ist hier. Und Größe halte ich auch für keine multidimensionale Einweichung in ein vermeintliches Eins.
Es liegt mitten in uns.
Es ist uns bestimmt, mit dem umzugehen, was wir haben.
Was ist so schlecht daran, dass wir ständig davonlaufen, ständig irgendwelches Erleuchtete, Erhobene sein, uns zu etwas vermeintlich "Besserem" entwickeln müssen...?

Da las ich kürzlich einen Blog über die inhaltliche Thematik mit der Verweigungerung von machtgeilen Menschen gegenüber der Inkarnation / Reinkarnation. Nach dem "Motto": Wie kann es denn dann sein, dass einerseits Wenige stinkreich sind... und andererseits dann viele oft bettelarm herumvegetieren müssen...?
Grade die Reinkarnation wurde in jene Richtung ausgelegt, dass der Mensch so oft... und so lange wieder und wieder in das Menschsein zurück geschickt wird, bis er es geschafft hat, seine "Energie-Aufgaben" zu lösen.

Ist das nicht auch viel zu kompliziert?
Nochmal: aus welchem Grund müssen wir dies unbedingt verstehen, oder verständlich machen wollen? Sollten wir das können, dann könnten wir es doch! Ist aber nicht! Was soll also dieses ganze ständige "Theater"...? Was IST mit der Fülle, den Möglichkeiten des IST...? Zu minder? Zu wenig aufregend? Zu wenig "zielführend"...?
Kommt Dir dieses Muster zudem auch nicht sehr bekannt vor?
Schulsystem. Anpassungssystem!?
Schaffste nicht - dann bleib´ste sitzen! Wiederholung! Eselsbank! Strafbank!
Neuerlich also stellt sich auch dies meinem Herzen als einzig "menschlich" ratifizierte Maßnahme dar. Niemals jedoch gereicht es der Größe einer Schöpfung!
In gewissen Maße eine krampfhafte Einmischung in die Schöpfung, in Dinge, die nicht uns obliegen, sondern einem Schöpfer!

Einfach. Simpel. Unkompliziert also.
Hier.
Jetzt!
Darin liegt die Größe. Der Reichtum!
Hier und jetzt liegt Freiheit, Fülle, Liebe!
Jetzt ist Leben!
Das Leben als Mensch!

Und da möchte ich Jim wohl beipflichten...
Für ihn lag seinen Worten gemäß im Studium von Tolle ein Schlüssel, ein Anstoß zum Loslassen.

Wiederum sagt mein Herz:  "Wir dürfen auch all diesen - teils schon - Wahnsinn loslassen, aufhören zu interpretieren u. dgl., was den Hintergrund der Schöpfung angeht! Das ist ein paar Nummern zu groß für uns!"
Nochmal:  "HIER und JETZT spielt die Musik!!!"

Für Dich mag es ein ganz anderer  Weg sein.

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Es ist in gewisser Weise auch schon fast faszinierend...

Jim erwähnt hier E. Tolle. Seine Gedanken und Konzepte, die ihn prägten.
Du vermagst vielleicht jemand anderen zu benennen.
Ein wiederum Anderer - noch jemand anderen.

Auch ich erhielt einen Schlüssel, einen Anstoß. Ich habe das Tor geöffnet. Ich habe es zugelassen.
Und danach hat sich alles verselbstständigt. Ich ließ es zu, ich ließ los.
Ein kleines Licht wurde auf mich, auf meinen Weg gerichtet. Ließ mich selbst beginnen, die Wirklichkeit der Größe...  meiner Größe zu erkennen. Ich selbst begann freizulegen.

Und ich bin und bleibe Mensch. Einfacher Mensch.
Meine Wirklichkeit.
Mein Herz erkannte, dass es seine eigene Wahrheit, Wirklichkeit finden sollte, durfte... ja beinahe musste! Die eines Anderen wäre immer nur Kopie... nie aber Wirklichkeit gewesen!


Noch eine kleine Gedanken- und Gefühlsreise, um besser zu verdeutlichen...:

Erinnere Dich ... an Dein Kind / Deine Kinder... so Du welche hast natürlich...  *grins*
Oder erinnere Dich - soweit möglich - an Dich selbst...!

Wie war das da zum Beispiel mit einem sehr einschneidenden Erlebnis: Das Kind begann selbst zu laufen!

Fühle DA nun bitte mal ganz tief rein!!!

Zuerst womöglich noch unter Zuhilfenahme Deiner stützenden Hände...
...aber irgendwann traute dieses süße Wesen und ließ los...

...es ließ los...


...es ließ los...


...es ließ los...


Irgendwann ging das Kind alleine!
Erkannte seine Größe. Seine Stärke. Einen Teil seiner Wirklichkeit.

Wieviele Menschen aber nun im heute lassen nicht (mehr) los...?

Wieviele Menschen bleiben mitunter an jenen Konzepten Anderer hängen...?
Der sagte dies, die drückte jenes aus. Und vieles mehr.
Werden förmlich blind gegenüber dem, was noch geschieht!?

Nur weil z.B. ein allseits bekannter Tolle dieses uns jenes sagt... DAS ist Wahrheit!
Und weil ein völliger No-Name von irgendwo was sagt... egal. Ignoriert. Mumpitz. Obwohl dieser Mensch mitunter schon ganz anders im Leben steht und lebt... es halt nur nie "an die große Glocke gehängt" wurde...
Auch festhalten also an Bewertungsmustern. Kein Loslassen. Es benötigt zumeist immer einen "Vorturner".
Irgendwie auch ein kleiner Ansatz zum verloren gegangenen Kind!
Benötigte ein Kind jemals irgend eine Vorlage, einen Vorredner... oder ging es offenen Geistes und Herzens einfach hinaus... ?



WAS NUN SAGT DEIN EIGENES HERZ...???







Ist es immer noch - sozusagen - in die zweite Reihe gesetzt? Oder darf es endlich seine Wirklichkeit, seine Größe entfalten?
Somit Deine wahre Größe...?
Zu Deinem wirklichen Leben...?
Hast Du schon vertrauensvoll losgelassen...? Deinen Verstand, Dein Ego... Dein Herz! Auf dass sie in einem gemeinsamen Wirken wohlwissend "gehen", leben...?

Bist Du schon in die Wirklichkeit Deiner Größe eingetaucht...?



In diesem Sinne wünsche ich Dir einen coolen Wochenstart...

...und viele "Blitze des Erkennens" Deiner wirklichen Größe!

Dein Prinzerl

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