Donnerstag, 5. Mai 2016

Vatertag


Hallo liebe Freunde und Leser!

Aufgrund nicht näher zu erörtender Gründe wird wohl in diesem Falle nicht weltweit ein Tag dafür fesgehalten, sondern verschiedene.
In Deutschland heute, im Ösi-Land erst am 12.6...

Doch wie auch immer...
...es ist - betrachtet man die historische Entwicklung - noch nicht allzu lange her, dass dem auch ein "Feiertag" eingeräumt wurde:

Dem Vatertag!



Obwohl ja die Natur, die Schöpfung auserkoren hat, dass die Erschaffung des Menschen wohl auch in gewisser Weise polar zu betrachten ist... es bedarf als des Männlichen UND des Weiblichen dazu...
...so war der Vatertag bis ins 20. Jahrhundert eher Nebensache.


Mir geht es nun heute aber nicht um historische Bedeutungen, Notwendigkeiten, Feierlichkeiten...

...sondern vielmehr um die tiefe Bedeutung des "Vaters"... alleine schon aus der maßgeblichen Bedeutung und Möglichkeit, Veränderung erzeugen zu können! Wichtige Veränderung...

...und um die Begegnung mit dem Vater. Und unweigerlich auch um eine "Ent-strickung" von der Vaterfigur.


Ich darf mich zu jenen zählen, die schon Vaterfreuden genießen dürfen.
Und doch...
...es war ... und IST zum Teil noch ... ein oftmals aufwendiger Weg dorthin!

Zum Einen schon, da die Schöpfung durch die Polarität der Zeugung der Frau bestimmt hat, dass ein Kind in ihr heranreift.
Der Mann kann hier - beim größten Bemühen - zumeist nur "doof danabensitzen" und abwarten.

Wer´s bestreitet: ich lade jeden nochmal ein, nicht nur einer Logik oder diversen Vorgaukelungen eines Verstandes / Egos zu folgen.
Ich lade jeden ein, einfach einmal tief hinein zu fühlen! So tief es geht!

Wir Männer SIND nicht Frauen!
Wir Männer könnten erst dann wirklich mitreden, sobald die Schöpfung eine Kehrtwende macht und der erste Mann wirklich schwanger wird!
Alles Andere ist Bullshit!


Kurzum: Es fehlt einfach hier jener unabdingbar wichtige Teil, der den Prozess des Entstehens von Leben in uns darstellt.

Nun...
...nicht zuletzt auch historischen Überlieferungen, Deutungen, Interpretationen zufolge war der Mann schlechthin immer als der "Jäger und Sammler" definiert. Ich denke, ich muss das jetzt nicht in die Breite treten, um trotzdem erkennen zu können, dass sich auch im Außen hier Polarität abzeichnete.

Selbstverständlich haben Zeiten... bzw. Menschen und ihr deklariertes System Leben sich teils erheblich gewandelt.
Heute, in der sogenannten modernen Zeit übernehmen Männer Aufgaben von Frauen..., Frauen hingegen wollen - teils unbedingt - ihren "Mann stehen" und übernehmen deren Aufgaben.


Was aber bedeutet nun heutzutage "Mann sein"...?

Worüber definiert sich der Mann...?

Über die dicke Brieftasche, über den fetten Benz, über eine Yacht oder riesen Haus...? Oder gehen wir eine "Stufe" tiefer... über wieviel Alkohol er stehenden Fußes verdrücken kann, wie gut er über Fußball oder Formel 1 bescheid weiß, wie griffig seine diversen - oftmals nur vermeintlich lustigen - Statements sind...? Welche Abenteuer er schon erlebt hat, wieviele Frauen er vermeintlich "beglückt" hat...? Ob er kochen, waschen, putzen kann? Eine Familie ernähren kann...oder noch immer Muttersöhnchen ist?

Es gibt also über das gesamte Spektrum des Seins hier schier unendlich viele Möglichkeiten. Doch letztlich sähe ich diese sogenannten Möglichkeiten lediglich als Spiegel dessen, was in ihm ist! "Außenspiegel".
Und ... wieviele Menschen ... nicht nur Männer ... definieren sich mittlerweile heute über das Außen???
Immens viele!
Und wieso ist das so?
Weil es im Innen nicht viel gibt, was "präsentabel" wäre...?  Mangel! Angst!


Wie aber sieht es IM Mann aus?

Mein nächstes Buch wird sich noch mit diesem Thema ausführlich befassen!
Mit der Kindheit... oder der Anpassung!

Um gleich mal eines der bekanntesten Dinge, "Mantren" aufzugreifen:  "Jungs weinen nicht!"  "Ein Indianer kennt keinen Schmerz!"    "Du brauchst keine Angst zu haben!"

Oder gleiche Dinge in punkto Aussagen:  "Leben ist ein Kampf", "Leben ist kein Ponyhof"...

DAS wird also den Männern seit hunderten Generationen eingetrichtert.
Der Mann hat nicht laut zu sein... oder zumindest nur in gewisser Art und Weise. Er hat nicht aggressiv zu sein..., er hat nicht sexuell zu sein...
Kann ein Mensch heutzutage überhaupt noch sein, wie er IST? Oder wird vielmehr beinah alles nur mehr von Vorschriften und Regeln durchwoben, verstrickt, angepasst...

Wir alle... wir wurden zu vermeintlichen Kämpfern geformt!
Doch Leben ist nicht Kampf!

Vielmehr ein "Akt" der Balance. Mitunter der Übung... doch letztlich Leichtigkeit!


Stelle Dir doch bitte mal kurz bildlich vor:
Ein gespanntes Seil vor Dir!  Oder - wie heute modernen bezeichnet - eine Slackline.
Wenn Du da drauf stehen willst... gehen willst...
...kommst Du dem Ganzen mit "Kampf" bei...?

Oder wie klingt, fühlt sich der Gedanke für Dich an, dass es eher vielmehr Bewusstheit, Konzentration zum eigenen TUN bedarf. Übung. Bis das Stehen... Gehen... dann irgendwann mit einer Leichtigkeit geht! Diese Leichtigkeit dann Dein Empfinden, Dein Leben erfüllt!

Meinst Du, Leben ginge, "funktionierte"...  letztlich anders...?


Wiederum im "Vergleich" der Entwicklungen - früher und heute - stellt man fest, dass "früher" nun definitiv Frauen hauptsächlich zur Kindererziehung "eingeteilt" waren. Der Mann hatte für den Erhalt, Unterhalt zu sorgen.
Heute nun... da tauschen die Eltern nach Möglichkeit schon die Rollen. Diese typische Frau-Mann-Konstellation gilt als längst überholt. Nicht zuletzt aufgrund von weiblichen Emanzipations- bestrebungen.

Nur als kleiner "Seitenhieb" genau dazu:  ich sähe diese Emanzipationsbestrebungen als nicht anderes als "Auswuchs" einer sehr langen Zeit einer Unbewusstheit, Respektlosigkeit, ... ja letztlich Zeit eines Mangels und von Ängsten.
Frauen... von der Schöpfung "vorgesehen" zu sein, "Gral des Lebens" zu sein... bekamen - wohl durch überpolarisierte lange "Unterdrückung"... bzw. hierzu entstandenen unwahren Gedanken und Gefühlen diesbezüglich - Mängel und Ängste, nicht als genau das gesehen zu werden. Unbedingt beweisen zu müssen, was sie nicht alles könnten...
Müssen Frauen das???
Mein Herz sagt laut: NEIN!


Was also definiert heute den Mann?

Wieviele Frauen nun wünschten, ja wünschen sich noch, dass sie einen gefühlvollen, aufopferungswilligen, angepassten Mann zum Mann, Partner, haben? Und wenn man oft hier tiefer bohrt, beginnen diese Erwartungen, Wünsche vielmehr einzig ein möglichst nahes Abbild von sich selbst zu zeigen... oder Erfüllung ihrer Mängel zu schaffen.

Doch - und damit knall ich mal einen "Trumpf" aus dem Spiel auf den Tisch:
Wieso wollen Frauen das?
In Unbewusster Erwartungshaltung! In unbewusster Verdrängung der Annahme, dass ein Mann nun einmal nicht Frau IST!

Was also zeigt sich hier wiederum?
Ein Mangel! Nichts Anderes!

Denn ich behaupte:
Ist eine Frau... Frau durch und durch...
Ruht sie als ihre eigene Königin in ihrer Macht, Schönheit und Mitte  (Macht bitte jetzt nicht falsch interpretieren...)...
...wozu sollte sie einen so beschriebenen, erwünschten Mann benötigen?  Und ich sage jetzt ganz bewusst "benötigen"!
Weshalb sollte sie so etwas von außen erwünschen, wo sie doch dies IST!?

Und dies alles dann als Forderung, Vorstellung, Erwartung, "Wunsch", Traumbild vom edlen Prinzen am weißen Ross... in die Welt strahlen...?!
Ist es nicht vielmehr diese Kraft und Macht, die imstande ist, das oft immer getriebene Männerherz zu beruhigen, Ruhe und Einkehr finden zu lassen...?


Und Männer...
...ja... und da greife ich nun wieder jenes auf, was ich zuvor schilderte...:
Kinder... Männer... werden auch heute - noch immer - doch zumeist von Frauen erzogen! Also unweigerlich auch zumeist geprägt von Frauen!

Und dann kommen solche "Weicheier", oft teils komplett orientierungslose Männer zutage! Verhaltene, gehemmte, schüchterne Männer...?

Bitte - vor allem liebe Männer !!!  - wertet dies nun nicht als Beschimpfung!  DAS läge mir sehr ferne, zumal ich selbst einer bin!
Und auch bitte: keine Herabwürdigung der Erziehungen von Euch Frauen! Ihr tut Euer Bestes!

Aber meine Erklärung zu dieser Aussage:
Ich war doch selbst so ein Weichei!!!  Bin es vielleicht noch, denn mittlerweile bald 50 Jahre meines Lebens, hunderte, tausende Generationen davor lassen sich doch nicht einfach ausradieren!!!

Wir Männer - so behaupte ich - haben oftmals das Problem, dass wir nicht männlich, in voller Anerkennung nun zwischen Mann und Frau - erzogen wurden!
Das Meiste haben wir uns von Mami abgeguckt!

Papi... ja der war auch ab und an da...  aber eben nur ab und an!

Also ... meiner nicht oft...

Oder zumindest - aus meinem gedanklichen uns seelischen Emfpinden - viel zu wenig oft.
Papi ging oft in den Keller!
Männer fehlen!
Und damit auch die unumwunden nötige Resonanz!!! Der männliche "Ausgleich" zur Balance!

Und das ist jetzt nicht nur so eine Phrase: "Papi geht in den Keller".
Der ... und vermutlich viele Andere... gingen ebenfalls uns wirklich in den Keller. Oder in die Garage. Oder in einen Job, eine "Freizeitgestaltung" etc. etc. etc. Er ist halt einfach nicht da! Punkt.

Wie oft wünschte ich mir eine dominante, teils beschützende, teils durchsetzende Kraft und Beistand meines Vaters herbei...!
Die Resonanz des Vaters war nicht da. Einzig die der Mutter. Und die der Mutter "erzählte", wirkte... dass ihr eigener Mann in den Keller geht. Flieht.
In krassen Fällen - sich gänzlich verzieht!


Und weshalb taten... tun Männer das?

Weil Männer ... sehr oft in der Kette ihrer Ahnen ... selbst nicht diese Männlichkeit seitens des Vaters erfahren haben?  Weil hier ganz einfach - zutiefst unbewusst - Mangel weiter gegeben wird!
Der Kreis des Mangels und der Angst schließt sich!

Ich hatte leider nicht mehr die Gelegenheit, mit meinem Dad mal zu einem Zeitpunkt zu führen, wo ich seine Beweggründe auch wirklich sehen, verstehen konnte.
Doch einmal erhielt ich die Aussage von ihm, er ginge in den Keller, weil er dort seine Ruhe habe. Er dort herumwerken oder nichtstun könne. Einfach nur in Ruhe. Er halte diese "Erzieherei" (so nenne ich es jetzt mal salopp und zusammengefasst) nicht ständig aus. Flucht also!

Nur ein Zufall...???

Jäger... Sammler...?    Oder in dem Sinne nun eher "Mangler" und "Ängstler"...!?


Was ist mit jenen Männern, die nun Leben schaffen... sich jedoch dann sofort verziehen...?
Ist das reines Desinteresse?
Ist es das Gefühl, "über den Tisch gezogen worden zu sein"?   Es kommt oft genug tatsächlich vor!
Ist es das Gefühl eines "Betriebsunfalles" ... also "Ergebnis" eiger Unbewusstheit, Verantwortungslosigkeit... und dann sich drücken genau davor...?
Ist es das Gefühl der Hilflosigkeit, Minderwertigkeit... das nicht zu schaffen...?


Es ist - wie in so vielen Bereichen und Thematiken des Lebens...:  DAS FEHLEN AN BALANCE !
Ein Ungleichgewicht wird schon von Beginn an geschaffen.



Also liebe Männer ... wiederum nur meine "Geschichte":  Ich hätte mein Gesicht nicht sehen wollen, als man mir bei bzw. unmittelbar nach der Geburt meinen Junior in die Arme legte...
Der berühmte Ausdruck "wie der Ochs vor dem Tor" war vermutlich dagegen noch Oskar-reif!
Und selbstverständlich sprang nicht zuletzt hier der Geist mal erst auf völligen Leerlauf... dann auf vielleicht so Manchem bekanntes "Hamsterrad"...:  "Wie schaffe ich das? Bin ich dem gewachsen?"

Es gibt hier keinen Fahrplan. Keine Betriebsanleitung. Kein Webinar oder Seminar... wie Du ein Kind großziehst!
Doch... je mehr zu sich selbst Verbindung schon besteht... umso "leichter", "besser" wird jedem das gelingen.
Ich war noch relativ jung, als ich mein erstes Kind "bekam". Bewusstheit? Eigen-verantwortung?
Wohl Fehlanzeige!
Und wenn ich dies nun bewusst und verantwortlich so erkenne... wie also sollte ich meinen Eltern nun einen Vorwurf machen? Zumindest einen Solchen, der sich in der Annahme dessen was war und ist, halten ließe...


Was machte mein Vater - Mann - selbst später... als wir Kinder schon längst aus dem Haus waren?
Ja - zugegeben. Meine Mum litt zu dieser Zeit bereits an einer schweren Krebs-Erkrankung. DAS alleine bringt mitunter große Herausforderungen mit sich.
Doch... wie gesagt...
...was machte mein Vater?

Er war - zumindest teilweise - nicht da!
Er organisierte sich ein Fahrrad, radelte irgendwelche Touren.
Er ging 1-2 Mal die Woche in ein Fitness-Center. 
Er begann - trotz angeblichem "Versprechen" meiner Mutter gegenüber, es "nie wieder zu tun" - wieder ein bisschen Musik zu machen. Auf kleinen Veranstaltungen, Hochzeiten... wie auch immer.

Er begann - so man es so sehen möchte - sich dem triesten Alltagsdasein, in der er ohnehin schon lange nichts mehr zu sagen hatte - zu "widersetzen"!
Er begann auf seine Weise wieder "Mann" zu sein... mitunter deutlich "Kind" zu sein!

Und wisst Ihr, was das beinah Tragische an der ganzen Sache ist...?

Meine Eltern waren über 30 Jahre verheiratet, haben dick und dünn durchgestanden.
Als mein Vater dann so sein bisschen "Ventil" und "Mann-Dasein" lebte, beschloss meine Mutter ihn ja schier wegzustoßen. Unter der Premisse: "Ich will die Scheidung, denn dann bist Du wieder frei und kannst tun uns lassen, was Du willst".
Und just in dem letzten Telefonat, dass ich mit meinem Dad führte... sagte er mir, dass er dies nicht wolle, nicht durchstehe... denn trotz Allem was je geschehen war und geschehen würde... er liebe meine Mum. Ein eindeutiges Indiz dafür, dass das Tun im Außen so rein gar nichts mit dem Innen zu tun haben muss...  und - wie hier - hatte.
Sie hielt jedoch dran fest. Tags drauf war mein Vater tot.


Ich befasse mich in letzter Zeit intensiv damit, meinem Vater zu begegnen. Leider weilt mein Vater
nicht mehr unter uns... und dennoch...
Es ist mitunter eine teils sogar schmerzliche Begegnung mit ihm. Eine Begegnung, in der ich nun einmal in aller Klarheit sein "Vater-Sein" an den Kopf werfe. Sein "Nicht-da-sein"... seines "unwiderruflichen Gehens"...,  Dinge, Zeiten, Situationen... wo ich ihn damals jedoch dringend gerne an meiner Seite gehabt hätte...
Nicht den Kopf einziehend, schweigend... oder oft im Extrem sogar noch die Mutter-Position einnehmend. Mitunter mit "schlagkräftigen Argumenten".
Und doch entfaltet sich vor und in mir eine Begegnung der Liebe.


Liebe Väter. Liebe Männer!

Ich sage Euch...   so wie wir grade sind... so ist es für Jetzt in Ordnung. Es soll genau so sein! Jetzt!
Doch erlaubt uns genau dies, aus einer Selbstbewusstheit, einer Eigenverantwortung und Respekt... zu allererst einmal zu uns selbst ... mal näher hinzusehen!

Kein Mensch wird von uns verlangen, alles liegen und stehen zu lassen, im Garten ein Lagerfeuer zu entzünden, Pfeil und Bogen zu schnitzen und auf eine Jagd zu gehen!

Sähe sicherlich mal cool aus...  *grins*  ...   und bringt mich grade auf eine Idee...

Nein. Aber - so auch in meinem Buch thematisch angerissen - dürfen wir uns "ent-wickeln"!

Und damit meine ich, diese mittlerweile schier endlosen Verstrickungen zu Mutter und Vater zu lösen beginnen!
Mutter und Vater... unsere Erzeuger, Lebensgeber... sie waren zu jeder Zeit ebenso wertvolle, liebevolle Menschen! Und auch, wenn vieles, was sich uns damals vorstellte, nicht unseren Vorstellungen von Liebe entsprach... 
...sie taten es in ihrer gesehenen Art von Liebe!
Sie konnten aus ihrer Haut genauso wenig heraus, wie Du und ich!

Diese Verstrickungen jedoch... Anpassungen nicht nur eines vermeintlichen gesellschaftlichen Systems, sondern auch Anpassungen an Vorstellungen der Eltern, deren Eltern davor... und der davor... und der davor...
...sie sind es, die uns umwickeln. Die oftmals schon jegliche Sicht auf das verwehren, was und wer wir wirklich sind!

Auf uns selbst!

Wir werden in gewisser Weise gegängelt als Menschen. Durch die Anpassungen derer davor!

Wir leben, denken, bewegen uns wie Marionetten. Durch die Anpassungen derer davor!
Durch darin erschaffene Systeme von unwahren Gedanken und Annahmen, Erwartungen, Voraussetzungen.

So lade ich - speziell Euch liebe Männer, Väter - heute aus tiefstem Herzen dazu ein:


Verwendet vielleicht diesen "Vatertag" nicht nur zur Feier Eures "Vater-Seins", "Mann-Seins"...
...sondern auf eine kleine Reise IN Euch...
...auf eine mögliche Begegnung mit Euch selbst, mit Eurem Vater... und möglicherweise damit der gesamten Ahnenreihe danach!

An dieser Stelle ein Buchtipp an die Männerwelt... und sei es nur, um eine andere Blickweise, einen Ansatz, Zündfunken für eigene Bewegung zu legen...:

"Selbsterfahrung Mann"  von Andreas Schick, ISBN: 978-3-662-44174-9


Nur ... weil Männer als Jäger und Sammler bezeichnet wurden, heißt dies nicht, dass Männer nicht Gefühle hätten und diese äußern dürften! Es heißt nicht, dass Männer nicht weinen dürften...!  Es heißt nicht, dass Männer keinen Schmerz fühlen dürften...!  Und noch so mancher Unsinn mehr...

KLAR  DÜRFEN  SIE !!!

Aber tun wir es auf die Weise und aus der "Position", aus dem heraus was und wer wir sind!

Bewusst! Verantwortlich! Respektvoll!

Nicht um irgend etwas darzustellen. Nicht um etwas zu erfüllen - und sei es nur ein Wunsch, eine Vorstellung, Erwartung, einer Rolle...  und sei es unsere eigene aus Mangel heraus...

Lass uns tun. Lass uns sein!

ALS  MANN !   ALS  MENSCH !   ALS SCHÖPFUNG UND ZUGLEICH SCHÖPFER !


Und jetzt:
Habt alle noch einen so richtig richtig geilen Vatertag!!!

Hört hin, fühlt hin... und tut das, was da womöglich von ganz tief unten nach oben drängt... ihr schon lange tun wolltet...


(Falls das einer auf Youtube.de wieder nicht sehen sollte wegen Urheberrecht uns so... geht einfach auf Youtube.at...!)


Mit einem richtig fetten Grinsen im Gesicht...
Euer Prinzerl