Dienstag, 3. Mai 2016

Wenn Worte zu fehlen beginnen oder nicht mehr gereichen...


Hallo liebe Freunde und Leser!

Kennt Ihr das Gefühl, wenn man für etwas keine "richtigen" Worte findet...?

Wenn sich etwas in einen Bereich bewegt, in dem man zwar mitunter starkes Empfinden hat, jedoch teils jegliche Wortwahl regelrecht entwindet, um es zu beschreiben...?


Ich habe nun auf meiner Seite schon sehr viele Blogs verfasst. Teilweise dadurch Themen mit durchaus kritischem Blick oder Statement aufgeworfen...  

An Worten hat es bislang nicht gefehlt...  *grins*

Ich habe dadurch für mich sehr viel aufgeworfen, bearbeitet, hingesehen, geklärt. Vereinzelt dann mit Hilfe von Statements Eurerseits dazu...
Dafür an dieser Stelle einmal herzlichen, aufrichtigen Dank!


Da ich ja nun mal grade wieder job-los bin, erlaubt es mir die Zeit, viel in andere Darstellungen, Sichtweisen, Gedanken einzusehen, hinein zu fühlen... wo Resonanz kommt, wo nicht...
(So gesehen bin ich also dieser Auszeit zutiefst dankbar!!!)

Und ganz ehrlich: wenn wir irgendwo auf Resonanz stoßen... so erkennen wir diese zumeist als solche. Jemand drückt mit seiner Aussage, seinem Denken Knöpfe in uns... und wir reagieren. Es weist uns auf etwas in uns hin. 
Das ist für mich soweit klar...


Vielmehr aber ertappe ich mich bei Gedanken, Gefühlen... wenn etwas NICHT auf Resonanz stößt.
Und ich ertappe mich nicht bei jenem Gedanken, dass das für mich als "geklärt" betrachtet werden könnte...
...sondern es sich gefühlsmäßig langsam, ganz zart abzuzeichnen beginnt, dass dahinter erst die nächste, oder wirkliche Überraschung wartet. Womöglich eine, die im Derzeit mitunter noch jegliche "Vorstellungskraft" sprengen würde...


Wie alles im Leben einer Resonanz unterliegt ... also Gleiches Gleiches anzieht... so ertappe ich mich mitunter in letzter Zeit auch, zwar Antworten, Anstöße zu geben. Ja.
Aber oftmals bleibt so dieses mitunter "provokative I-Tüpfelchen" aus. (M)ein Ego hat sich mit meinem Empfinden soweit schon arrangiert, dass nicht mehr Meinung gelten muss. Es ist eine Symbiose am Wachsen. Ein Anbieten eines Geschenkes, einer Hilfe... aber kein müssen!


Und zu guter Letzt nun treten Momente in mein Leben, die sich eben mit einem "Sein" in Einklang bringen.
Nicht beschreibbar, nicht umschreibbar... nicht begrenzen oder darzustellen, was nicht begrenzt oder mitunter dargestellt werden kann...


Als Beispiel:
Dieser Tage war mein Bruderherz wieder auf Besuch. Eben jene "Job-losigkeit" erlaubte mir, hier definitiv einmal Raum und Zeit zu verbringen. Ob nun aktiv mit Wandern, ob im Gespräch... oder auch in der Ruhe, im Schweigen.

Ja. Bisheriges Tun lässt sich beschreiben: Wandern, Reden, Schweigen.

Doch... das "Dazwischen"...
...dies ist nun auf herkömmliche Art nicht mehr greifbar... und doch da. Nicht beschreibbar... und doch da!


Anderes Beispiel:
Erst heute eben hatte ich wieder eine angeregte Unterhaltung zu einem Thema auf bekannter Plattform.
Es ging um den Bereich "Liebe auf den ersten Blick"

Es war für mich schön, meinen Gedanken darzustellen, auszuführen. Doch mindestens genauso schön, die anderen Gedanken zu sehen, anzuerkennen, anzunehmen! Es war für mich ein Geben und Nehmen.
Bewegung. Energie. Austausch. Leben.

Vor allem jenes, zwischen den Worten!

Denn vor allem klärt sich für mich etwas gemäß einer alten chinesischen Lehre:


Das Gesagte ist nicht gleich das Gehörte.
Und das Gehörte nicht gleich das Verstandene.

In meiner abgewandelten Form dann noch dazu:

Ewas zu sehen, heißt noch lange nicht, es konkret erfahren zu haben. Denn Hinschauen - und ja auch Hinfühlen - bedeutet nicht, dass wir es gleich in seiner Ganzheit erkennen.



Kurzum...:
Falls es also in der nächsten Zeit von meiner Seite nun etwas "ruhiger" werden sollte...
...ich bleibe Euch durchaus erhalten!
Doch ich fühle, dass ich mir diese Zeit nun durchaus genehmigen möchte, um Erkenntnis zu schaffen, Weite zu erlauben... zu erkennen...



Auch habe ich mein neues Buchprojekt am Laufen, dass mir just eröffnet, mich da noch viel tiefer reinzuhängen, da hier viele Schlüssel im verborgenen liegen...

Zum Titel sei jedoch schon verraten:

Dieser wird lauten...   "Die Verwandlung der Welt - Die Reise zum inneren Kind"


Ich würde mich in der "Zwischenzeit" also sogar freuen, meinen Freundeskreis hier nachhaltig auszubauen!
Meine Posts oder Blogs dürfen also ruhig weitergeteilt werden...! Freundschaftsanfragen - ja gerne!
Wenn jemand Fragen oder Anliegen hat... bitte scheue sich keiner, sie zu stellen!

Auf meiner Blogseite gibt es Möglichkeiten zu kommentieren, per Kontaktmail eben Kontakt aufzunehmen... Meine Email-Adresse steht direkt im Impressum.


Ich bin kein Meister, kein Besserwisser, kein Angeber und schon gar kein arroganter Macho.
Ich lehne es nicht ab - sondern ich BIN es nicht.

Für Dinge wie Stolz, Eitelkeit, Arroganz, Wetteiferns... alle Formen einer Überheblichkeit und Überschreitung eigener Verantwortung und Bewusstheit gibt es zusehends immer weniger Platz im Lebensgeschehen.
Vieles entwickelt sich zu einem Niederlegen jeglichen Kampfes, zu einem annehmenden und schätzenden Sein.


Sohin verabschiede ich mich für heute mit einem sehr weisen Zitat, welches sich mir auch erst in letzter Zeit markant offenbart hat...:

"Kämpfen wollen, ist für viele ein Bedürfnis. 
Nicht kämpfen müssen... aber eine Kunst!"


In diesem Sinne meine Lieben...
...habt eine coole erste Mai-Woche!
Möge Euer Leben und Sein ebenso sprießen und gedeihen, wie es uns die Natur grade vorlebt!

Euer Prinzerl


Bildquelle: Pixabay