Donnerstag, 2. Juni 2016

Ich glaube an mich!


Hallo liebe Leser und Leserinnen!

Für dieses Mal habe ich einen sehr kurzen, aber umso prägnanteren Satz als "Thema" gewählt:

ICH GLAUBE AN MICH !

Ich liebe mich!








Freilich werden gleich vielfach Gedanken, Meinungen nach oben schnellen: "Ja selbstverständlich!"


Tatsächlich...?

Ist das so...?


Um hier gleich einmal das Zitat von Sally Field aus dem noch folgenden Song beizuziehen:

"Ich benötigte eine lange Zeit,
mich nicht durch die Augen eines Anderen zu verurteilen!"


Klingt auf den ersten Eindruck ein wenig seltsam...?

Nun...
...ich nehme da nur Aussagen von Anpassungen, die im Heute, im Hier und Jetzt nach wie vor ihre "Gültigkeit" und vor allem Wirkung haben..., wie...


"Mensch - bin ich ein Trottel!"

Scheinbar harmlos...
Glaublich eine Feststellung über eigene... ich weiß nicht... Vergesslichkeit, Dummheit... wie auch immer.

Doch...
...irgendwie spielt uns hier unser eigener Geist, ein ewig antreibendes Ego einen gewaltigen Streich!

Nämlich in jender Form, in der das Ego nun "getarnt als vermeintlich Anderer" die ebenso vermeintliche Rolle des Beurteilenden einzunehmen scheint...
Diese Be- und zumeist Verurteilung erfolgt dann also auch einer fiktiv 3. Rolle. In Wahrheit aber spiegelt sie unbewusst nur ein Muster uralter Anpassung und Kondition wieder. Es spiegelt eigene Unsicherheit, mangelndes Wissen von sich selbst, mangelnde Bewusstheit seiner selbst - Minderwertigkeit und und und ... wieder.

Wir glauben heute - unbewusster Weise - wir wären wirklich blöd, unfähig, ja und als was wir uns so gerne darstellen. Und wenn es nur das angeblich liebevoll gemeinte "Dummerchen" ist...


Doch wie es in dem Song dann inhaltlich folgt...
...herrührend aus einer alten Anpassung, Konditionierung, sukzessiven Kastration unserer wirklichen Persönlichkeit...
...ist da in uns nicht in Wirklichkeit oft ein zerbrechliches Herz, eine Ungewissheit... eine oft schier unendliche Angst...?

Ist es nicht so, dass bevor wir erwachen, bevor sich unsere Augen und vor allem unser Herz dem Leben öffnet, wir mögliche Wegkreuzungen des Lebens erkennen..., bevor unser eigener Weg vor uns klarer und klarer wird...
...dürfen wir da nicht zuvor erst alte Ängste, Zweifel, Verletzungen erst einmal ansehen, klären, liebevoll annehmen...?
Damit uns all diese Dinge danach loslassen, gehen können... sich nicht länger mehr in Erinnerung rufen müssen...!?

Glauben wir uns selbst?
Trauen wir uns selbst?

Ja kennen wir uns denn wirklich, um dies zuzulassen?

Ist es nicht so, dass mit diesem Glauben, diesem Trauen... also den wahren und authentischen Gedanken dann letztlich Wissen aufzusteigen, zu entstehen vermag. Das Wissen des Herzens endlich seiner Bestimmung zukommen kann und darf?

Gedanken, Glauben... sie sind also der Beginn von Allem!


Wie ist die Welt heute draußen...?
In welcher umfassenden Welt von Lügen bewegen wir uns? Lügen zu uns selbst - und dadurch zu jedem Anderen!
Welches Theater spielen wir Tag für Tag - noch im festen Glauben, die Wahrheit zu leben?
Wie oft behaupten wir, dass es uns gut ginge?
Wie oft lächeln wir? Doch dient dieses Lächeln nur der Täuschung, dem Überleben!

Ich verstehe in der Tat so viele skeptische Gesichter, oft eher misstrauisches Händeschütteln oder Umarmen...
Ich sehe, fühle es!

Wieviel wird "schwarzgemalt" wie die Nacht?
Wieviel wird schlechtgeredet?
Wieviel wird damit und dadurch ständig und überall Verwantwortung immer an Andere übertragen im heutigen Geschehen?

Würde dies tatsächlich stattfinden, wenn wir endlich damit aufhören würden, schlafend, träumend, Theater spielend durchs Leben zu gehen...?
Mein Herz sagt JA!
Würde eine Bewusstheit und ein Bestreben einkehren, einzig einmal den "eigenen Keller auszumisten", sich mal seinem Leben, seinen Wunden, seinen unwahren Gedanken zu widmen! Sich selbst (wieder) kennen zu lernen?! Letztlich wieder an sich zu glauben, sich selbst zu trauen...?

Würde man daraus erwachsend einzig seine eigene Verantwortung vertreten und leben... und nicht ständig die des Anderen?
Wen geht mein Leben etwas an?
MICH!
Und nur mich!

Wen geht das Leben eines Anderen an, meiner Frau, meiner Freunde, Kollegen... und jeglicher, die ich nicht kenne?
DIESE!
Und nur diese - nicht mich!

Alles beginnt in uns!
Meine Gedanken werden meinen Glauben begründen!
Weshalb aber lassen viele zu, dass andere Gedanken ihren Glauben begründen? Dass Andere ihre Gedanken denken?
Ich kann es Dir sagen: Weil es uns im Zuge einer Anpassung, einer Konditionierung in das vermeintlich interpretierte System Leben so beigebracht wurde! Das was wir großteils heute denken, ist nicht das, was wir selbst wirklich denken. Wir lassen uns denken!

Meine Gedanken also werden meinen Glauben begründen!
Mein Glaube wird sich in meinen Taten äußern!
Und meine Taten werden mein Leben abbilden!

Nicht was ich besitze, erreiche, erkaufe...
...sondern einzig an den Taten werde ich gemessen. In dem, wer und was ich bin und tue!


Was nun...
...wenn ich seit langer Zeit wieder an mich glaube...
...nach langer Zeit wieder dem Leuchten, der Kraft, der Weisheit meines Herzens folge...

...könnte ich - für mich - dann jemals falsch sein?

Könnte ein Leben in Bewusstheit, Eigenverantwortung, Respekt, Liebe... zuerst einmal zu mir selbst je etwas Anderes hervorbringen, als dies?

Wenn Du Dich selbst wirklich respektierst... glaubst Du, kannst Du auch einen Anderen respektieren?
KANNST DU DAS?

Wenn Du rein eigenverantwortlich für Dich lebst... glaubst Du, kannst Du auch einen Anderen sein Leben komplett für sich entscheiden und leben lassen... ohne Dich auch nur irgendwie einzumischen...?
KANNST DU DAS?

Wenn Du Dich selbst - ganz genau wer und was Du bist: MENSCH - lieben kannst... glaubst Du, kannst du auch Andere lieben? Und ich meine nicht nur dieses durch schon begrenzten Verstand beschnittene "Techtelmechtel", von wegen ich könnte nur einen Menschen lieben. Und die Liebe zu einem Anderen sei ja etwas "Anderes". Was für ein ausgekochter BULLSHIT!
Deswegen: KANNST DU DAS?

Im Moment sieht es bei vielen so ganz und gar nicht danach aus!
Im Moment wird nach wie vor dies oftmals als geistige Umnachtung, spiritueller Scheiß und sonst was abgetan. Schön weiter brav der Weg des geringeren Widerstandes, einer Unbewusstheit gegangen...
Der Karren muss in gewisser Weise erst richtig vor die Wand krachen, die Titanic erst sinken...
Doch ist es wie mit dem Leben...: irgendwann geht es zu Ende. Und entweder mich schreckts dann in den letzten Gedanken zutiefst bedauernd hoch ... "ja hätte ich doch nur...!"
Ja - "hätt´ der Hund nicht in den Wald geschissen!"... wie mein Opa mehr als treffend auszudrücken pflegte!
Viel lieber aber will ich in dem Gedanken abtreten, so viel, so bewusst, so verantwortungsvoll, repsektvoll, liebevoll und erfüllt gehen zu können!


Und könnte womöglich dann der Andere wiederum zu Anderen bewusst, verantwortlich, respektvoll im Sinne eines Lebens und einer Liebe leben? Und diese Anderen wieder zu Weiteren...!?
Und irgendwann erfasst es alle!

Nur ein stupider Wunschtraum... oder in Wirklichkeit sogar unglaublich leicht machbar. Man benötigte nicht ein Hilfsmittel dazu! Einzig sich selbst... und Wille!

All dies beinhaltet für mich kein erleuchtet Sein, kein Schweben auf Wölkchen 7, keine Ablehnung von Schattenseiten... im Gegenteil!
All dies beinhaltet für mich, alles zu kennen und zu sein. Ein authentisches Ganzes. Tiefste Erdung zu erfahren!
Es obliegt nur mir, die Balance zu wahren!
Zu sein.


Lieber Leser, liebe Leserin!

Ich weiß... ja ich hoffe gar... dass ich heute und hier wieder Gedanken angestoßen habe... die womöglich sogar einen Erdrutsch auslösen!
Die aufwecken!
Die Bewusstheit schaffen und Verantwortung!

Glaube mir lieber Leser, liebe Leserin!
Ich war nicht immer so.
Früher... da scheute ich auch wie der Teufel das Weihwasser, wenn jemand "rüttelte", hinwies u. dgl.

Heute nun...
...ja - ich gebe unumwunden zu, dass mich manche Dinge, die "gerüttelt", "hingewiesen" werden... in denen mir also die diversen "Arsch-Engel" die Fresse mitunter so mitten in den Scheißhaufen tunken... wahrlich nicht übertrieben große "Freude" bereiten!
Alles Andere wäre pure Lüge!

Und doch...
...bei aller "Unfreude" weiß ich dieses "Hineintunken" heute zu schätzen!
Denn ich selbst sehe mich nie so im Spiegel, wie andere dies tun!

Dieser vorgehaltene Spiegel ermöglicht mir immer und immer wieder, mich weiter kennen zu lernen. In die Tiefe zu sehen. Mir selbst somit dann mehr zu glauben. Mir selbst zu trauen.

Ich ... für meinen Teil ... folge dem entfachten Feuer. Werde mitunter selbst zum Feuer.
Ich schreite weiter!
Ich glaube an mich!


Sohin wünsche ich auch Dir lieber Leser, liebe Leserin...
...viele Momente (D)eines Entdeckens, (D)eines Glaubens...

...und somit (D)eines Beginns, damit alles zu Dir kommen kann, was Dir bestimmt ist!


Niemand kann Dir das Gefühl geben, minderwärtig zu sein...
...ohne Deine Zustimmung!

(Eleanor Roosevelt)


Dein Prinzerl


Quellen:
Video - Youtube
Bilder - Pixabay