Donnerstag, 23. Juni 2016

"Schmetterlinge lachen..."



Einen herrliche Sommertag zusammen wünsche ich Euch!

Nun...
...mag sich so mancher über den heutigen Titel vielleicht ein wenig wundern...

...aber seid beruhigt: ich bin nicht verrückt!

Allerdings bin ich bei meinen Streifzügen im World Wide Web auf eine schöne, entspannende Sache gestoßen!

Angestoßen durch den Gedanken...
...dass Schmetterlinge - in all ihrer Pracht - nun doch selbst nicht sehen, WIE SCHÖN sie sind...


Geht es mitunter uns Menschen denn nicht oft genau so...?!

Unterschiedlich ... ja unterschiedlich sind wir doch alle! Zum Glück ist es so!
Ich empfinde das so, da die Welt doch sonst sehr farblos wäre!
Bunt gemischt in der unfassbaren Macht der Schöpfung...


Selbstverständlich gibt es viele Ähnlichkeiten. Ob vom Aussehen, vom Denken, gar vom Handeln/Tun.
Nicht zuletzt hat man ein gigantisches System an Verstrickung geschaffen, in dem ständig und überall eigentlich nur angepasst und kopiert wird. In dem getrennt, be- und verurteilt wird... anstelle anzunehmen, was ohne bereits IST!

Es gibt mittlerweile soviele künstlich geschaffene "Gleichheiten"... und doch bleibt jeder individuell!
In seinem Aussehen, seinem Denken, seinem Handeln...

Wie also käme ich dazu, jetzt zum Beispiel irgend jemandem vorschreiben zu können oder gar wollen,  wie er/sie auszusehen hätte...? Was er/sie zu tun oder zu lassen hätte...? Zu schreiben, zu sagen oder zu schweigen hätte...? Vorzugeben, woran er/sie sich MEINES Erachtens, Denkens ... was auch immer... zu halten hätte...?
Ich kann für mich - und nur für mich etwas anregen, vorschlagen - ja!
Ich selbst kann mir alles erlauben, alles verbieten. Wie es mir gelüstet! Es gibt keine Grenzen, was mich selbst angeht.

Doch jemand anderem vorzugeben, vorzuschreiben? Jemand anderem Grenzen zu setzen?

Klar. Jetzt wird mir vielleicht jemand kommen mit dem Beispiel: "Ja dann könnte ich doch jetzt hergehen, und jemanden töten".
Es gibt dazu mittlerweile ausreichend "Gesetze", die dies verböten.

Nun. Bleiben wir bitte rein beim sachlichen Fakt!
Hinderte dieses Gesetzt bis dato jene, die es getan haben?
Nein!

Ja. Dieser Jemand könnte und konnte dies also tatsächlich tun!


Ob diese Handlung... oder mitunter Unterlassung dann jedoch komform geht mit einem Leben, einem Wunder namens Schöpfung, mit Liebe, mit Respekt...
...DAS ist wohl eine andere Sache!

Und NEIN - tut sie - wiederum nun MEINER Einstellung, meines Denkens und Fühlens zufolge - nicht!


Jetzt könnte man wiederum philosophieren!
Ja... ohne Tod gäbe es kein Leben... und anders herum. Wohl wahr!
Oder stünde der Tod als Gegenpol dem Leben gegenüber. Auch wahr!

Doch ich habe mir da als eine der sehr wenigen Regeln in meinem Leben folgende zueigen gemacht:
"Was Du nicht willst, dass Dir man tu´... DAS füg´ auch keinem andern zu!"

Würde ich selbst also gerne getötet? Verletzt? Betrogen, belogen und all die Dinge und Auswüchse letztlich von eigenem Mangel und Angst...?

Klare Antwort: NEIN ... oder liege ich da falsch...?



Beantworte mir bitte diese Frage:

Was willst Du nicht, dass Dir man tu´... ???

Und jetzt fühle da bitte mal hinein! Ganz wichtig!




PS: Ich hätte da nun tatsächlich gerne mal eine fundierte Antwort! Weshalb? Ich würde doch meinen, dass genau dieser Themenbereich einer der Wichtigsten im täglichen Sein überhaupt ist!
Mache ich in diesem Zusammenhang lediglich einen Mausklick namens "gefällt mir"... nun dann wird in gewisser deutlicher Weise zu erkennen sein, wie sehr ich tatsächlich überhaupt gewillt bin, mich mit diesem Thema auseinander zu setzen!
Setze ich jedoch mal ein deutliches Zeichen - mit einer - mit MEINER Antwort, einem Statement - dann bin ich bereits im aktiven Tun. Ein Tun, dass heutzutage aber großteils abhanden gekommen ist! Weshalb Vieles so ist, wie es jetzt ist!

Wiederum aber auch passend dann gleich selbige Frage zu diesem "Unterthema":
Würdest Du wollen - wenn Du konkret eine Frage stellst - dass man Dir doch eine Antwort gibt... oder dass man vielleicht ein bisschen "klickt"... oder gar keine Antwort gibt...?
Fiele dies nicht unter Bewusstheit, Respekt?


Läge ich also in meiner Annahme, meinen Gespür jetzt also völlig daneben, wenn ich behauptete, dass Du nun sogar sehr deutlich und klar fühlst... letztlich weißt, was Du nicht willst, dass Dir man tu´...?

Du verstehst, erkennst also mitunter sehr schnell und klar!
Erkennst und verstehst Du somit auch sehr schnell und klar, was man dann - ja ich vermute schon beinahe automatisch - DEM ANDEREN somit auch nicht antäte...???
Oder greift hier eine dieser menschlichen Abstraktionen namens Unterscheidung, Trennung...? "Ja der Andere ... bei DEM ist das ja ganz anders..."...?!

Was also zum Henker machte.. und macht es dann erforderlich, Gesetz, Regel zu schaffen, wenn doch im Grunde genommen eine Aussage, ein Satz ausreicht...?


Weshalb nun aber hat der Mensch sind ein mittlerweile undurchdringliches Konvolut an Gesetzen,
Vorschriften, Regeln, Vorgaben, Bestimmungen ... und daraus ableitend Anforderungen, Erwartungen und dergleichen geschaffen?

Ich sag´s Dir!
Weil der Mensch verlernt hat, jemals wirklich bewusst, eigenverantwortlich, respektvoll, liebevoll ... zu allererst einmal mit sich selbst umzugehen!
Und dem Motto getreu, "was in uns nicht ist, kann man auch nicht weitergeben"... schon gar nicht mit Mitmenschen umzugehen!

Man begab sich in eine Scheinsicherheit von Gesetz & Co. Spielt Theater, trägt Masken.
Wälzte Eigenverantwortung, nötige Bewusstheit usw. auf diese ab! Weil es ja viel einfacher ist! Viel weniger Aufwand benötigt!
Und hier genau wieder jene Trennung: "Ich will dies und jenes ganz sicher nicht! Aber "der Andere"... was geht mich der an, was interessiert mich dieser...?"
Herzlich willkommen am Egotrip par eexcellance! Eben versteckt hinter diversen Vorwänden, Masken, Lügen...


Wenn wir uns nun aber einmal vergegenwärtigen...

...ist es denn - sowohl "logisch" gedacht... als auch von Herzen gefühlt - sooooo schwierig, sich an ein Leben, eine Liebe, einen Respekt "zu halten"... dies zu leben...?

Ich erinnere an dieser Stelle noch einmal an "meine Regel"!

"Was Du nicht willst, dass Dir man tu´... DAS füg´ auch keinem andern zu!"

Ist DAS denn wirklich soooo schwer umzusetzen...?


Ganz ehrlich:
Als ich mein Leben vorgesetzt bekam, ich endlich dessen gewahr wurde, teils noch immer werde... mit vielen Notwendigkeiten einer Bewusstheit und Eigenverantwortung konfrontiert wurde und noch immer werde... ich ging nicht nur einmal tierisch in die Knie ob der Schwere und des Umfangs  der Aufgabe!

Je länger ich nun jedoch dran bin (Ausrutscher passieren immer noch - ja - ich bin Mensch), umso leichter fällt es mir. Umso "selbstverständlicher" wird mir Vieles!

Und zusehends mehr wird es zu einer gewissen Leichtigkeit.

Einer Leichtigkeit, wie wenn Schmetterlinge tanzen.

Und einer Leichtigkeit, wie wenn "Schmetterlinge lachen"...


Einen Gedanken nun aber möchte ich noch loswerden...
...nicht zuletzt inspiriert kürzlich durch eine Doku über das Tierleben.
Es gibt da zum Beispiel in Afrika eine Raupe. Die kann bis zu 10cm lang und richtig dick werden. Nachdem sie sich vollgefressen hat, puppt sich sich in ihren Kokkon.
Und eine Weile später schlüpft aus ihr - so die tatsächliche Aussage - einer der wundervollsten Schmetterlinge der gesamten Naturwelt!

Klingelt da - in einem bildlichen Vergleich - vielleicht etwas?

Könnte man dem Gedanken mal Raum einräumen, dass der Mensch auch mitunter eine Art "Metamorphose" durchzumachen vermag?
Erst mal wird alles "reingefressen". Bis "man" sich dann irgendwann zu besinnen beginnt. "Verpuppt" ... und sei es nur in eine Stille, in Rückzug. Hier beginnt eine 2., neue Entwicklung.
Und danach "entsteigt" diesem gedanklichen, seelischen Kokkon ein wunderbarer Mensch!? Er ist dann in der Lage, sich wirklich in all seiner Pracht zu "zeigen".
Nicht irgendwelches narzistisches Ego-Getue... sondern sein wirkliches Sein in seiner Schönheit zu leben...!?

Völlig abwegig? Geistiger Dünnschiss?

Oder auf seine Weise durchaus Möglichkeit der Umschreibung einer menschlichen "Ent-Wicklung"...!?


Zum Abschluss ein kleines Video, welches nur ein kleines Beispiel an Leichtigkeit und Tanz versinnbildlichen vermag...



...mit einem Text dazu, der wahrlich befügeln vermag...



Wer Schmetterlinge lachen hört, 
der weiß, wie Wolken schmecken. 
Der wird im Mondschein, ungestört 
von Furcht, die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will, 
zum Stier, zum Narr, zum Weisen. 
Und kann in einer Stunde 
durchs ganze Weltall reisen.

Der weiß, dass er nichts weiß, 
wie alle anderen auch nichts wissen. 
Nur weiß er, was die andern 
und auch er selbst noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört
von Furcht, sich selbst entdecken!

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört, 
der weiß, wie Wolken schmecken. 
Der wird im Mondschein, ungestört 
von Furcht, die Nacht entdecken.

Wer mit sich selbst in Frieden lebt, 
der wird genauso sterben 
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

(Carlo Karges, 1951-2002)


In diesem Sinne Ihr Lieben...
...tanzt und lacht!

Seid lebendig!

Euer Prinzerl

Bildquelle: Pixabay
Videoquelle: YouTube