Mittwoch, 27. Juli 2016

Wer bist Du ... OHNE Deine Vergangenheit...?!


Hallo liebe Leser, liebe Leserinnen!

Einen höchst interessanten Ansatz in Form eines kurzen Blogs schnappte ich dieser Tag im WWW auf...

Grundsätzlich scheint sich in letzter Zeit ein starker Fokus auf das Thema "Vergangenheit", oftmals parallel dazu einhergehend das "Innere Kind"... und allfällige Auswirkungen dazu zu etablieren.

Vielerorts scheinen Menschen sich mit der... bzw. ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen.

Einzig das "Wie" scheint noch etwas diffus zu sein.

Es scheint zwar schon bis zu einem gewissen Grad zu sickern, dass Vergangenes eben Vergangen ist. Aber doch versucht man ständig diesen immer größer werdenden Zeitgraben irgendwie zu kitten, zusammen zu halten...
...anstelle den Dingen ihren Lauf zu lassen!
Man versucht - gleich dem Untergang der Titanik - zu retten was vermeintlich zu retten ist.
Und doch versinkt das gesamte Schiff, welches so unsinkbar schien...


Eine der berühmtesten Figuren der Zeit ist ja zum Beispiel Byron Kathie, die sich sehr intensiv mit dieser Thematik befasste, zumal sie in der Tat aufgrund Erkrankung das Gedächtnis verloren zu haben schien.
(Bitte meine "theoretische" Darstellungsweise zu entschuldigen..., doch ich und kein Anderer IST Byron Kathie. Also kann ich niemals dies überprüfen. Desgleichen mir deshalb ihr Erlebtes nicht unmöglich scheint!)

Und Byron Kathie entwickelte etlichen Berichten zufolge, aus diesem kompletten "Reset" letztlich sogar eine Form von Möglichkeit (bekannt unter "The Work"), jegliche Frage, jeglichen Gedanken einer Überprüfung zu unterziehen! Kurz, knackig... aber sehr effizient!
Ich habe auch dem in diversen Blogs schon Raum verliehen...

Grundlegend jedoch - so dieser "Reset" stimmt - ist dies für viele womöglich ein äußerst erschreckender Gedanke!

Stell Dir doch bloß mal vor...:  Dein Gedächtnis, somit Deine komplette Vergangenheit ist von einem Moment auf den Anderen ausgelöscht. Weg!

Festplatte "Format C:/", "Delete"

Panik!
Spätestens dann: Drama!


Also ... ich selbst muss zugeben... wenn ich mich gedanklich auf jene Richtung mal einließe...
...dann erwächst da in mir so ein Gefühl..., so als würde ich ganz oben... so richtig richtig am letzten Antennenmast oben vom Burj Khalifa hängen... und nach unten sehen...
Und zu allem Überdruss sägt unter mir schon einer eifrig an dem Mast...


Mein letzter Blog-Beitrag nun lautete ja "Wir kleben an der Vergangenheit".

Und dieser Ausdruck "Kleben" nun scheint in vielerlei Hinsicht durchaus berechtigt. Ja vielmehr eigentlich noch eine maßlose Untertreibung schlechthin!

Weshalb?

Weil es sich im Laufe der Evolution offenbar so entwickelt hat, dass der Mensch in der Regel sich über seine Vergangenheit definiert!


Da ich ja selbst grade damit befasst mit, eine deutliche Beispielssituation dazu:

Bewerbungsgespräche!

Eine der typischsten Fragen oder Aufforderungen in solchen Gesprächen ist: "Erzählen Sie mir doch ein wenig über sich!"
Und was folgt? Der Bewerber fängt an, im Grunde genommen seinen Lebenslauf zu erzählen. Also was er/sie GEMACHT hat... nicht aber, wer er/sie IST! Über sich.

Ich will mir jetzt erspraren, hier neuerlich ins Detail einer Anpassung zu gehen!
Doch es sei doch nochmal kurz wiederholt, dass uns im Zuge dieser Anpassung offenbar gründlich verlernt wird, über uns selbst sprechen zu können!

Vergleichen wir doch bitte einmal Kinder! Und ich habe eine fast 9-Jährige in meiner elterlichen Obhut...
Wie oft wird jegliche Äußerung, Formulierung, Aussage mit "Ich" begonnen, auf "Ich" bezogen, etc. etc. etc.
Und ich würde mir jetzt nicht anmaßen, dieses kindliche "Ich" einem Egoismus gleichzustellen! Vielmehr hat ein Kind noch ein relativ unbedarftes Bewusstsein, Selbstbewusstsein.

Einzig in einer Regulierung in der späteren Erziehung wird dieses Selbstbewusstsein, Bewusstsein teils regelrecht "kastriert".
Es wiederspricht einer kontrollierbaren Ordnung, somit möglichen Kontrolle. Objektdenken und -verhalten tritt an die Stelle des individuellen "Ich".

Und dann wundert es einen, dass Erwachsene nicht mehr über das "Ich" sprechen können...?

Und im Zuge meines derzeitigen Bewerbungsmarathons nun mittlerweile wundert es mich - sozusagen als "Polarität" dazu - nicht mehr, dass viele dieser Interviewer dann eigentlich mit dem "Ich" auch nichts anzufangen wissen!
Sie sprechen zwar die Formel: "Erzählen Sie mir ein wenig über sich!"... können jedoch im Falle einer tatsächlichen "Ich-Darlegung" nichts damit anfangen! Man sieht unschlüssige, ratlose Gesichter, sich krampfhaft hinter einem Lächeln oder sonstigen Entgleisungen einer Mimik versteckend...

Denn ich stelle auch fest: ein bewusstes "Ich" ist auch sehr direkt! Und "Direktheit" in der heutigen "Maskenwelt" wird auch als oft verstörend aufgenommen...


Grade oft in diesem Zusammenhang nun fährt für mich die Frage bzw. der Titel des heutigen Blogs geradezu wie ein Rammbock in das imaginäre Tor.

Denn...
...und dies hat sich für mich im Laufe der Zeit markant herauskristallisiert...
...das "Ich" hat im Grunde einzig mit dem "IST", also der Gegenwart, dem JETZT zu tun! Darauf liegt der Fokus.
Alles andere sind dann eigentlich nur mehr Erzählungen, "Geschichten", wer ich WAR. VERGANGENHEIT! Und noch... was ich eben getan, "geleistet" habe...


Weshalb nun aber können ... bzw. wollen... viele Menschen die Vergangenheit nicht loslassen...?

Ich möchte hier nun "fairer Weise" jedoch vielleicht zuvor noch dazwischenhalten:

Es gibt für mich da wohl einen "Unterschied", ob ich mich nun an Dinge in meiner Vergangenheit erinnere...
...oder ob ich mein gesamtes Denken und Verhalten - zumeist ja zutiefst unbewusst - daran festmache!


Auch hier gibt es wieder Unterschiede bei den Menschen. Trennungen. Be- und Verurteilungen, Werte- und Objektdenken.
Nach dem alten Spruch: "Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!"

Im wahrsten Sinne des Wortes mitunter!


Nun. 
Nimm Dich doch mal kurz an der Nase!  (bildlich gesprochen bitte!)

Geh mal kurz in ein paar Erinnerungen rein! Lass die ruhig emotional ein wenig hochkochen...!

Wenn Du nun einen imaginären Schritt zurück trittst und nur diese Erinnerungen nun beobachtest...
In welchem Verhältnis könntest, würdest Du diese aufteilen... in "gute" Erinnerungen... und in "Schlechte"...?
Besteht da ein "Gleichgewicht"...?  Oder ist das Ganze eher ein wenig bis erheblich lastig zu einer Seite...?

So.
Aus so einigen Berichten zu Studien geht längst hervor, dass es offenbar "in der Natur" des Menschen liegt, dass sich negative Erlebnisse... und somit Erinnerungen bei Weitem intensiver ins Gedächtnis brennen. Denn schmerzliche Erfahrung ist intensiver als Glückliche.

Gleich diesem "Merkverhalten", ist es auch mit einer Umsetzung hinsichtlich neuen Erfahrungen!

Wie erklär ich das jetzt am Besten...

Jo.
Aufgrund dieser andauernden Abspeicherung von allem Geschehen, 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, entstehen im Gehirn Musterprozesse. Grundgedanken.
Selbst wenn eine - sehr objektiv zu sehende Handlung, ein Geschehen - an sich anders zu beurteilen wäre...
...besitzt das Gehirn da so eine schier verteufelte Schläue..., nimmt also das Geschehen auf, gleicht es innerhalb von Sekundenbruchteilen mit dem schon gespeicherten ab...

...und jetzt kommts!

Beinah gleich einer Art "Virus" scheint Vergangenheit das Heute, das Jetzt immerzu und erneut zu "infizieren", das JETZT in seinem gesamten Entfaltungspotential zu hemmen, hindern...

Je öfter der Mensch schon in Situationen, Handlungen war, desto "breiter" ist also schon die "Datenautobahn" zum besagten Speicher. Und wenn ein Geschehen an sich nicht passend würde, dann macht das Gehirn die Aufnahme, Speicherung eben passend!
Es ist für das Gehirn also offenbar effinzienter, sozusagen durch die Anpassung des eigentlichen Geschehens auf ein neues Format ein paar einzelne Daten "zu verlieren"... als einen komplett neuen Speicher anlegen zu müssen!

Bildliches "moderneres" Beispiel hierzu:
Du schreibst auf Deinem PC etwas in Office Word 2003.
Dann lädst Du Dir mal - als Fortschritt Office Word 2016 runter.
Da Du aber die Datei von Word 2003 nochmal abändern musst, machst Du sie auf, bearbeitest sie...
...und beim Speichern... siehe da: Plötzlich ein Fensterchen mit dem Hinweis, dass das alte Format auf das Neue übertragen wird und es dabei passieren kann, dass durch die Umformatierung einige Daten verloren gehen!
Man nimmts in Kauf... und weiter gehts!


Somit herzlich willkommen beim Vorurteil... oder einem hinlänglich bekannten Schubladendenken!


Weshalb also nun hängen wir an der Vergangenheit?
Definieren uns über diese...?

Es ist meines Herzens nach gut und recht, wenn man sich Erinnerungen bewahrt! Gute wie Schlechte!

Aber es ist völliger Unfug, sich weiter dran festzumachen!

Bestes Beispiel ist eine womöglich unwirtliche, brutale Kindheit!
Was geschieht?
Man erinnert sich nicht nur an sie. Nein. Man schiebt diese mitunter ein ... sein Leben lang als Rechtfertigung vor sich her!
Ich kann ja dies und das nicht, weil damals... die Kindheit... Bla bla bla!

Das kommt mir oft vor, als wollte ich mit einem so richtig langen Balken durch eine immer dichter werdende Menschenmenge laufen.
Nicht längsseits natürlich... sondern selbstverständlich schön quer gehalten!


Man könnte hier - bildlich gesehen - dann den Vergleich weiterspielen...

Kopfkino an!

Du hast einen - na sagen wir mal 5 Meter langen, so richtig fetten, Holzbalken auf Deinen Armen.
Ich sage mal: alleine DAS schon wird definitiv mühsam sein, denn das Teil hat mitunter ein ziemliches Gewicht. Wir sprechen von Holzbalken - nicht Zahnstocher!
Laufe also alleine damit schon mal eine Strecke von ein paar Fußballfeldern...!

Und jetzt stell die so ein riesen Feld vor. Vielleicht Bodenmarkierungen wie beim American Football.
Und an jeder dieser Yards-Linien stehen nun - immer um die Anzahl der Leute dort multipliziert dann an der nächsten Linie umso mehr Menschen.
An der ersten Linie nehmen wir 1. An der zweiten Linie 2, an der 3. Linie 4, an der 4. Linie 16, 5. Linie bereits 256... usw. usw.  Also spätestens bei der Hälfte des Spielfeldes wird die Fläche schon derart gerammelt voll sein, dass Du kein Blatt Papier mehr dazwischen bringst.

Und dann sollst Du da jetzt mit Deinem Balken quer durch!

Anfänglich werden Dir die wenigen Spieler noch ausweichen können... aber sehr bald rammst Du voll rein in die Menge. Du kommst zum Stillstand.


So.
Und jetzt stelle Dir mal zum Beispiel Deinen Balken als Deine Vergangenheit vor!
Wie schon gesagt: Das Teil an sich herumzuschleppen schon keine leichte Aufgabe.
Mit dem Teil dann aber durch die Leute - in dem Fall dann das Leben - zu kommen...?
Viel Spaß!


Wir haben jetzt also für den Part mal die IST-Situation beschrieben.

Wie kommen wir nun auf eine Lösung?


Ich stelle auf meinen Streifzügen im Net immer wieder fest, dass man in vielerlei Dingen vom "Loslassen" spricht!

Kann ich loslassen?

Nun... im Falle des Balkens kann ich mitunter loslassen. 
Nur...
...wenn ich mich nicht gleichzeitig auch zumindest ein bisschen bewege, wird mir das fette Teil voll auf die Treter fallen!

Kann ich nun aber im Falle der Vergangenheit "loslassen"...?


Ich habe es im letzten Blog angedeutet, wie auch schon zuvor in anderen Bereichen und Thematiken:
Das herkömmliche "ach ich lass jetzt einfach los" wird nicht funktionieren!
Man lässt in dem Sinne nichts los! Ein viel verbreiteter Irrtum!


Um nun das vorige Beispiel mit den immer mehr werdenden Menschen am Feld erneut zu verwenden...
...man könnte diese Menschen eben als das Leben sehen. Situationen, Geschehnisse, Probleme etc. etc.
Ist es Dir vielleicht schon einmal aufgefallen, hattest Du den Eindruck, dass - zumindest zeitweise - wenn etwas "daherkommt", es dann oftmals so richtig "dicke kommt"...?
Dass sich Probleme als zusehends anhäufen?


Was sind diese "Probleme" aber nun letztlich?

Grade erst passiert, völlig aus der Luft hernieder gefahrene Entladung von diesem und jenem?

Falsch!

Das gesamte Leben über besteht ständig ein Austausch. Aktion - Reaktion.
Wir Menschen sind mitunter auf diesem "Sektor" nur dermaßen erblindet, erlahmt, gehörlos geworden, dass wir zumeist nur mehr im Außen agieren!
Probleme sind nicht einfach da... sondern es geht schon ein Prozess der Entwicklung voraus.

Beispiel:
Du triffst nun auf der Straße einen Typen, Du kennst den nicht mal... und der pault Dich gleich mal blöde an.
Was passiert?
Entweder Du ignorierst, erklärst den aber gedanklich zum Vollidioten... und gehst weiter.
Oder... Du bist innerhalb von Sekundenbruchteilen auf 180 und gibst dem Typen gleich Konter.

Was aber geschieht... geschah hier konkret?

Hat der Typ noch hinterm nächsten Eck schon auf ein Knöpfchen mit Deinem Namen gedrückt, Dir - gleich Raumschiff Enterprise - einen Haufen Aggression, Ärger, oder sonst was in Dich hinein gebeamt...?

Irrtum!

DAS, was hier in dieser Situation geschah, ist die Reaktion auf etwas, für dass Du zuvor eine Aktion geliefert hast!
DAS, was da geschah, ist im Prinzip "tranferierte Vergangenheit"!

Klingt jetzt auch nach Sience Fiction, oder?

Neiiiiiin!

Wir sind bitte eingeladen, von diesem vorgegebenen, angepassten Tunneldenken herauszukommen!

Das, was Du mitunter als Aktion geliefert hast..., muss / kann

  • schon viel früher einmal passiert sein... oder mitunter auch grade zuvor!  Es ist der zeitliche unmittelbare Zusammenhang nicht zwingend vorgeschrieben! Oftmals wurde der Grundstein für dieses Verhalten schon in der Kindheit gelegt und dann nur perfektioniert!
Fakt ist vielmehr, dass Du - eben zumeist unbewusst - zuvor irgendwann vielleicht sehr negative Gedanken zu irgendwas getragen... und in die Welt da draußen abgegeben hast.


Und dann - man nennt das Ganze in seiner "blumigen" Ausdrucksform ja oft auch "Karma"...
...dann biegt so ein Bote, Arsch, Engel.... Arsch-Engel ums Eck, drückt in Dir in der Tat einen imaginären Knopf... um BUUMMMMM!  Bringt Dir Deine Sendung wieder zurück!


  • es kann mit dem jetzigen Geschehen thematisch gänzlich anders gelegen sein. Wie soll ich sagen... energetisch, auf dem Energielevel jedoch war es negativ. Und Negatives kam zurück!
Wir dürfen also auch davon abgehen, dass das Leben nicht nach menschlich erschaffenen Kategorien, Be- und Verurteilungen, Bewertungen vorgeht.

Doch bestes Beispiel bei der Energie die wir verbrauchen, die wir erzeugen können zu allem Möglichen. Es gibt höher schwingende Energien, und nieder Schwingende!

Und Energien ziehen nun mal Kreise. Und Ausgesandtes kehrt wieder an seinen Absender zurück!
Kommunikation - welcher Art auch immer - sind nicht nur Laute aus Mündern. Sondern da steckt die gesamte feinstoffliche Energieebene eines jeden Menschen mit dahinter.
Wir haben´s nur längst verlernt zu sehen, verstehen...



Und jetzt ich stelle noch eine "alternative Variante" für eine solche Begegnung, Aussendung negativer Energie dar:
Du hast zum Beispiel zuvor in Deinem Leben - ein oder mehrfach - schon das Verhalten solcher Typen zutiefst abgelehnt. Nach irgendwelchen Dir angepassten Gesellschaftsregeln, was weiß ich. Dein "Motto", Dein Grundgedanke (erinnere Dich - ausgefahrene Gedanken- und Speicherschiene) lautet: "So verhält man sich nicht. So etwas ist zu verachten!"

Womöglich noch dazu:  "Iiiiiiiiich würde mich niemals so gehen lassen!"

Wetten doch...?!


Wie im Beispiel mit dem Typen dargestellt...: 
Das Leben hat so seine Art und Weise, Dir zumindest Deine eigene tiefste Ablehnung oder Verdrängung, zu so etwas genauso befähigt zu sein, vor Augen zu halten. Es Dir mitten unter die Nase zu reiben!

Und wenn kleine Hinweise nicht reichen, dann greift das Leben halt zur "groben Kelle"!



Also ich bin bei Gott kein Klugscheißer... oder hab die Weisheit mit dem Schöpflöffel gefressen...
Aber ich habe Lebens- und vor allem auch Berufserfahrung!
Und es war mitunter mein Job, genau solche Menschen zu beamtshandeln, die vorher hoch und heilig schworen: "Ja iiiiich doch niemals"!


Und ich bin für mich selbst auch so offen und ehrlich!
Heute würde ich generell rein gar nichts mehr kategorisch ausschließen, ablehnen, von mir weisen.... was "Iiiiiiich" doch niemals tun würde, werde!

Man schimpft immer über Tiere, jammert teils, dass diese - trotz bester Erziehung und Abrichtung - halt im inneren doch Tiere blieben...
...und ich sage Dir: Der Mensch ist noch viel "schlimmer!"

Denn ein Tier handelt nur nach Instinkt.
Ein Mensch kann mitunter noch eine teuflische Intelligenz miteinbinden und Dinge übelster Sorte tun!
Das Tagesgeschehen beweist es tagtäglich!


Zurück also:
Wie lassen wir los?

Und nochmal: so... herkömmlich...: GAR NICHT!


Und jetzt kommt eines der Geheimnisse des Lebens!

Dinge, die uns im Leben begegnen, begegnen uns nicht ohne Hintergrund, ohne Sinn! Wie schon erwähnt, natürlich nicht immer 1:1. Das wäre doch zu simpel. Leben ist mitunter viel intelligenter und gibt sich wirklich Mühe!
Nur... wir sind herzlich eingeladen, aktiv zu werden, Probleme nicht als "Rechtfertigung zum Jammern" zu sehen... 
...sondern als Chance, unseren Arsch in die Höhe zu bringen und zu TUN!

Und jegliches Tun, jegliche Veränderung beginnt IN UNS!

Schon vergessen?

Gedankenspeicher! Reaktionsautomatik über Speicherabruf... usw. usw.


Was also TUN wir dann mit einer Vergangenheit? Vieles ja entstand sogar schon in der Kindheit!

ANNEHMEN liebe Freunde!  ANNEHMEN!

Denn sie ist bereits geschehen. Nicht mehr abänderbar! Unwiederruflich!
Was geschehen ist, ist geschehen!

Ob grade vor 2 Sekunden... oder vor 2000 Jahren oder noch mehr!

WIR DREHEN DA NIX MEHR DRAN !!!

Weshalb aber dann kleben wir noch immer dran?


Weil uns ein Verstand, ein Ego irgendwelche vermeintliche Wahlmöglichkeiten vorgaukelt...?
"Ja wenn dies und jedes nicht gewesen wäre, dann hätte ich...!"

Einen Scheiß hätte ich!

Hätte, würde, könnte, sollte... und wie sie da alle heißen.... die vermeintlichen Streiter eines sich gerne zurechtrückenden Ego, Verstandes...

Wie mein Opa zwar derb, aber treffend zu sagen pflegte: "Hätte der Hund nicht in den Wald geschissen!"


WIR HATTEN NIEMALS WAHLMÖGLICHKEIT!!!

Alles was geschehen ist, geschieht... und auch geschehen wird...
All dies ist genau so, wie es sein soll!!!

Gegenbeweis?
Ja - wenn´s nicht so sein sollte, dann wär´s ja nicht genau so geschehen! Würd´s nicht geschehen!
Menschliche sogenannte Logik ist hier völlig fehl am Platz und nur Ergebnis einer Anpassung.

Dies ist ebenfalls ein wichtiges Detail, von dem wir gedanklich und emotional abzurücken eingeladen sind!!!

Und gleichzeitig sehe ich - zumindest für mich - darin eine Art Aufforderung, neuerlich ANZUNEHMEN!
Das was geschah, das was geschieht... und noch geschehen wird!

Es gibt niemanden anderen, der für all das verantwortlich ist, außer ich selbst!

Und wenn ich all dies - vor allem mit liebendem Herzen - aufmerksam und bewusst ansehe, annehme als meine Schöpfung..., daraus mitunter die eine oder andere Lehre ziehe, verändere ... für mich neu erschaffe....

...DANN wird dieses Lebensgeheimnis seine Wirkung offenbaren... und auch Vergangenheit wird mich loslassen!

Nicht umgekehrt!

Ich erkenne die Boten an, die mir das leben schickt... in Personen, in Situationen, Begebenheiten u.v.m....
sehe sie, nimm ihre Botschaft an...
...und dann werden sie wieder gehen! Und oftmals nicht mehr wiederkommen!


Klingt neuerlich abenteuerlich, oder?


So. 
Jetzt wird der Eine oder Andere von uns mitunter schon länger auf diesem Planeten wandeln...
...und sich da mitunter sehr viel an Vergangenheit "angestaut" haben.

Man könnte mitunter nun zurecht vermuten, das "Vergangenheit" alleine schon für den Verstand ein zu großer Brocken ist. Der menschliche Verstand liebt es vielmehr, in kleinen "Häppchen" gefüttert zu werden...

Es liegt also durchaus in jedermans Ermessen, diesen Brocken namens "Vergangenheit"... zum Beispiel zeitlich zu unterteilen.
Oder in Erlebnisse. Zuerst die Markanten... den Anderen kommt man, so man "einen Zipfel der Decke des Schweigens und Verdrängens" mal gehoben hat, ohnehin meist automatisch auf die Schliche!

Aber: es liegt im TUN!

Es gilt oft nur mal den ersten Schritt, die erste Handlung vorzunehmen, um diesen Kreislauf von liegenlassen, verdrängen usw. zu durchbrechen!

Denn vergleiche es doch mal bitte von der Seite!
Du hast seit Kindesbeinen an ein Bett.
Auf diesem Bett eine Decke.
Und im Laufe der bisherigen Jahre hast Du sukzessive immer weiter und immer mehr an - vor allem unliebsamem Zeugs - unter diese Decke gestopft.

Würdest Du heute, im Jetzt noch wirklich gerne diese Decke hochheben wollen? Gar drunterkriechen und wohlig schlummern???

Kriecht da zumindest leichtes Unbehaben hoch? Sogar Ekel?   Am Ende einfach ANGST...???

Gleich also geht es im Leben!

Wird es besser, wenn Du den "gammeligen Sauhaufen" dort unter Deiner "Lebensdecke" weiter von sich hingammeln lässt...?
Willst Du - bildlich gesehen - weiter im Dreck waten...?




Gleich in dem Blog, den ich da las, würde ich Dir nun zum Abschluss da folgende Fragen mitgeben wollen...:

Dem Thema des Blogs folgend: Wer wärst Du ohne Deine Vergangenheit?  Schreib Deine Gedanken hierzu sogar auf - lass einfach mal sprudeln, was da so hochkommt! Und sei vor allem EHRLICH zu Dir selbst!!!

Was würdest Du jetzt - auf den Moment - tun, wenn Du Deine Vergangenheit nicht kennst? Auch keine Veranlassung dazu da wäre!? Wozu auch?




Ich stelle Dir nun noch zwei abschließende Fragen:

Stell Dir vor, Du hättest unzählige, schön dokumentierte Fotobücher bei Dir zuhause.
Fotobücher, die Deine Vergangenheit dokumentieren.





  1. Frage:  wenn Deine Vergangenheit in Deinem Gehirn nun völlig weg wäre. Und ich meine jetzt wirklich VÖLLIG...  Was würdest Du jetzt bei der Betrachtung dieser Dir somit völlig fremden Fotobücher denken, empfinden?
  2. Frage: wenn Du Dich - noch mit Deiner Vergangenheit - so in Deinem täglichen Leben betrachtest...  Hängst Du andauernd bis zum Erbrechen in Deinen Fotoalben... oder werden die halt maximal ab und an mal durchgesehen...?
Dann stelle ich zu Frage 2 jetzt Dir die ergänzende Frage:

Kannst Du diesem möglichen Gedanken für Dich Raum verleihen, da Du ja hier auch Deine Vergangenheit in Form der Alben nicht tagtäglich durch Dein Lebens schleppst...  dass Du dann im großen Lebensrahmen Deine Vergangenheit auch im "Regal" ruhen lassen kannst...?

Dass Du alles eingehend angesehen, angenommen hast... die Vergangenheit dann gehen durfte...
...und Du somit nun unbelastet und offen, frei für das JETZT Deinen Weg gehen kannst...?



Mit diesem Gedanken verabschiede ich mich für heute!
Lasse diesen Blog in der Vergangenheit ... und sehe bereits wieder vor mich, im Jetzt!

Wenn Du Lust und Interesse hast...
...wir können uns aber gerne einmal gemeinsam Vergangenheit ansehen, die Botschaften betrachten...
...auf das sie dann gehen können...


Dein Prinzerl

Bildquelle: Pixabay