Sonntag, 28. August 2016

Was ist ein richtiger Mann...???


Hallo liebe Freunde...
...und Leser und Leserinnen!


Heute möchte ich mich einmal einer sehr simplen Frage widmen, die in der heutigen Zeit jedoch
massiv an Bedeutung gewinnen könnte...
...und aus meiner Sicht auch definitiv sollte!

Sie lautet:  

"Was ist ein richtiger Mann...???"




Und dazu nun liebe Leser und Leserinnen...
...möchte ich Euch alle - ausnahmslos - mal einladen, nicht nur auf bekannte Buttons zu klicken...
...sondern Euch aktiv mit einer Meinung zu beteiligen!!!

Auch bitte weiterteilen, verbreiten, posten! Ich wünsche mir ein möglichst breites "Echo"!


Ich möchte definitiv wissen, was Ihr denkt! Noch mehr, was Ihr fühlt!

Ich möchte dieses Thema vertiefen und eine Themen-Arbeit daraus machen!

Es gibt schon sehr viele Bestrebungen, Engagements, Gruppenfindungen von Frauen, die wieder in ihr natürliches "Frau-Sein" zurückkehren wollen... oder es bereits tun.
Nur als Beispiel:  Ganz Frau sein

Eins der mir auffallenden Merkmale zur gestellten Themenfrage ist, dass sich überraschender Weise die Männer hier sehr zurückhalten..., oft schüchtern scheinen...


Da das Äußern von eigener Meinung, Gedanken ... oder gar Gefühlen nach wie vor ein heikles Thema ist... vor allem in der Öffentlichkeit...
...stelle ich hier gerne noch einmal die Möglichkeit zur Verfügung, mir diese Gedanken, Gefühle auch in persönlichem Rahmen per E-Mail zu schicken!
Auf meiner Blogseite ist links ein Link zur direkten Kontaktaufnahme enthalten, der einzig per Mail direkt an mich weitergeleitet wird. Dieser scheint dann nirgends auf.


Ich betone noch einmal außerordentlich: 
Diese Eure Gedanken, Gefühle sind rein für mich. Für meine "Themen-Arbeit". Wenn jemand damit einverstanden ist, dass er auch namentlich zitiert werden darf - dann bitte dies klar und deutlich formulieren!





Zum Thema - der Frage nun...

Ich möchte nun doch mal vorwegschicken...
...ich werde - nicht zuletzt aufgrund vieler verschiedener Andeutungen, Aussagen - den Verdacht nicht los, dass wir, die Männer...
...nun sagen wir einmal in gewissem Sinne "verweichlicht" sind. Mich definitiv eingeschlossen.

Welcher ein Wunder!
Schon über unzählige Generationen hinweg wurden die Männer nun von Frauen, Müttern, Großmüttern... im Weiteren KindergärtnerINNEN, LehrerINNEN erzogen, angepasst.

Es war - wohl gemerkt aufgrund durch Menschenhand eingeführter "Tradition" - zumeist so, dass der Mann für Geld, also die Brötchen zu sorgen hatte. Frau blieb zuhause bei den Kindern.
Oder der Vater ging in den Keller. Oder zum Sport, oder ins Wirtshaus... oder sonst wohin. Der Vater war als Bezugsperson maximal die Nr. 2... Er war nicht da.

Die Frau durfte zum Beispiel gar nicht arbeiten gehen, weil es sich in früherer Zeit nicht "schickte"!? 
Was für ein sensationeller BULLSHIT! 

Erst als z.B. zu Kriegszeiten dann die Männer schön langsam ausgingen, weil die ja an der Front waren... da plötzlich stellte sich heraus, dass die Frauen auch malochen konnten... und sollten..., denn sonst wäre gar nichts mehr gelaufen...


Es wurden da noch verschiedene andere sogenannte "Gesellschaftsregeln" festgelegt, die meiner Meinung nach sowohl Frau als auch Mann in ein "Korsett" zwängten, das mitunter mit natürlicher Vorhersehung wenig zu tun bekam, sondern nur wohl eher eine vermeintliche Elitärität - also im Grunde Kasperltheater - darstellen sollte. Der Kontakt zum Sein an sich ging verloren.

Ich hielte es nun für vermessen, es ausschließlich einem sich wandelnden System, in dem Geld an sich immer weniger Wert wurde...(die Wertigkeit in Form von unersättlicher Gier, Mangel, Angst jedoch zusehends stieg... es noch immer tut)...
...also immer höhere Anstrengungen für einen Lebensunterhalt unternommen werden musste, zuzuschreiben.

Auch einem scheinbar in Schieflage geratenden Ego- bzw. vermeintlichen Machtsystem - nicht zuletzt zwischen Mann und Frau (ich zitiere nur den "Paradespruch": "Frauen an den Herd") - entstand eine Emanzipationswelle, in der Frauen übernatürlich in die männliche Seite zu streben versuchten. Sie ihren "Mann zu stehen" versuchten.
Frauen schienen mit dem, was sie waren, taten... irgendwann nicht mehr zufrieden.
Wie kommts?
Unbewusstheit! Mangel! Angst!

Die Frauen haben nämlich eins scheinbar vergessen: Trotz allem Streben und ausüben sogenannter männlicher Attribute, blieben sie - so von der Natur erschaffen - immer noch Frau!
Wie wollte sich der Mensch - vor allem durch ein Herumrödeln im Außen - letztlich gegen die Schöpfung in und an sich auflehnen...?



Und von meiner Seite nun hier ganz klar definiert und festgehalten:

Weder Frau- noch Mann-Sein hat im Grunde genommen mit irgend welchen Dingen oder Tätigkeiten im Außen zu tun!!!
Dies ist nur einer der vielen Irrglauben, die in einer Leistungs- und Bewertungsgesellschaft unsinniger Weise impliziert und gutgeheißen wurden!
Der Mensch entfernte sich von seinem Innen... und definiert(e) sich zumeist nur mehr über das Außen!




Auch würde ich meinen, dass aufgrund einer Unbewusstheit, eines schon lange anwachsenden Mangel- und Angstdenkens auch in der Männerwelt ... gleichzeitig in der Balance zum Frau-Sein ... zusehends etwas aus dem Gleichgewicht kam.
Diese Balanceabweichung entstand durch ein Objekt- und Bewertungsdenken. Durch Überschreiten eigener Verantwortung. Man unterstellte in irgendwelchen Regeln oder Vorgaben, was der Andere zu tun oder zu lassen hätte, wofür der oder die tauglich wäre... oder auch nicht.
Ohne es mitunter den Betroffenen selbst überlassen zu haben, Erfahrung zu sammeln und TUN zu lassen.


Technisch ein bisschen versierte werden folgenden bildlichen Vergleich zur Emanzipation vielleicht verstehen:
Es gliche im Grunde genommen dem, wenn ich bei einem Auto einen Tuningchip zwischen Steuergerät und Motor einbaue.
Dieser Chip legt sich sozusagen über die ursprüngliche Programmierung drüber, die aber nach wie vor vorhanden ist. Und nicht selten kommt es genau aufgrund dessen immer wieder zu Fehlern im System.


So.
Nun...
...die prähistorischen Zeit sind längst vorüber!

Männer ziehen nicht mehr mit Speeren aus, um Mammuts zu erlegen. Wir müssen auch keine Angst mehr haben, dass ein hungriger Säbelzahntiger ums nächste Eck lauert...

Und doch:

Der Mensch weicht in seinem Gen-Material grade mal 0,5% von dem des Affen ab!
Daran hat sich seit dem Moment, als der Mensch von den Bäumen zu klettern begann ... also vor ca. 100.000 Jahren ... bis heute nichts geändert!
Gar nichts!

Theoretisch hätte also der Mensch von vor 100.000 Jahren im Grunde auch schon sprechen, radfahren oder zum Mond fliegen können. Dem Gen-Material nach!




Doch was hat der Mensch in dieser Zeit erschaffen, geschaffen...?
Zumindest im Außen!?

Jetzt wirft sich die maßgebliche Frage auf:


Was ist es, dass den Menschen also so besonders macht?  Das halbe Prozent an Gen-Material kann´s nicht alleine sein...

Oder dann die weiterführende Frage:  Was wenn doch?  Was könnte der Mensch dann sein, wenn es über die 0,5% hinaus ginge...?



Zurück aber zur Inhaltsfrage:  "Was ist ein richtiger Mann...?"

Ist ein so oft zu beobachtendes Gehabe der Männer (am liebsten noch im Gruppenkollektiv)...
...wie herumgrölen und prahlen... mit Autos, Jobs, Geld, Frauen und vielen Dingen des Außen...

...ist DAS "Mann-Sein"...?

Oder ist ein ständig um die Frau kämpfender, herumscharwenzelnder, jeden Wunsch von den Augen ablesender, vermeintlich edler Ritter am weißen Roß (am besten noch dick Kohle in den Taschen) vielmehr "der richtige Mann"...?

...Ist DAS "Mann-Sein"...?

Oder ist dies nicht vielmehr ein einziger Mangel- und Angstersatz fürs eigene Leben, weil man zu bequem, zu unbewusst und unfähig (nicht eigenverantwortlich) ist, lieber Erwartungen und Forderungen stellt, anstelle sich Wünsche selbst zu erfüllen und diese dann mit anderen zu feiern...?


Was macht den richtigen Mann aus...???



Wo ... und wie... ist der Mann eben Mann?
Wo entsteht dann die Möglichkeit des gemeinsamen feierns mit der Frau...?


Liebe Damen...!

Vor allem liebe Herren der Schöpfung...!


IHR SEID NUN MAL AM ZUG!


Eine eminent wichtige Frage schicke ich dazu allerdings noch voraus:

"Wisst Ihr denn, wer Ihr selbst seid...?"

Nicht was!
Wer!


Ich bin also gespannt, ob sich überhaupt jemand getraut, sich zu "offenbaren"...
...oder ob dieser Aufruf, diese Bitte um aktive Mitarbeit wieder nur ein Blog, ein Post unter unendlich vielen bleibt...  


In diesem Sinne...
einen herrlichen Sonntag...

...und eine spannende Zeit zur Beantwortung der Frage(n)!

Euer Prinzerl


Bildquelle: Pixabay