Freitag, 5. August 2016

Wer bist Du? Wie sieht Dein Selbstbild aus?


Hallo liebe Freunde und Leser(innen) zu einem neuen Blogbeitrag.

Inspieriert durch ein kurzes Video, welches ich Euch im Zuge dieses Beitrages noch vorstellen will, stieß ich auf einen markanten Begriff, Ausdruck:

DAS SELBSTBILD

Wie nun definiert man herkömmlich diesen Ausdruck?

Das Selbstbild bezeichnet in der Psychologie die Vorstellung, die jemand von sich selbst hat bzw. macht. Der Begriff des Selbstbildes deckt sich teilweise mit dem Begriff der personalen Identität, bezieht sich aber stärker als dieser auf psychische und stmmungs-mäßige Aspekte und unterliegt stärkeren Wandlungen und Schwankungen. 
Das Selbstbild beruht auf Selbst-wahrnehmung.
Das Fremdbild darauf, wie Dritte jemanden von außen wahrnehmen. 
Das Selbstbild misst sich am Idealbild, also daran, wie jemand gerne sein möchte. Selbstbild und Idealbild werden im Selbstkonzept zusammengefasst.

Das Selbstbild steuert das Denken, Fühlen und Verhalten. Die Übereinstimmung von Selbstbild und Wunschbild sowie die von Selbstbild und Fremdbild sind wesentliche Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit, die psychische Gesundheit und zu angemessenem Umgang mit Dritten. Je klarer das Selbstbild ist, und je besser es mit den Fremdbildern übereinstimmt, desto eindeutiger kann der Unterschied zum Wunschbild gesehen werden. Daraus können dann persönliche Entwicklungsschritte abgeleitet werden.
(Quelle: Wikipedia)


Nun.
Diese Definition an und in sich beinhaltet hier für mich wiederum Klärungsbedarf. Denn so, wie es hier dargelegt ist, stellt es sich mir in bewusster und eigenverantwortlicher Weise nicht gänzlich dar...


Ja.
Ich vermag es so stehen zu lassen, dass das Selbstbild die Vorstellung von sich selbst darstellt. Es sich mit einer sogenannten personalen Identität decken vermag. Dass auch psychische Schwankungen und Aspekte mit einfließen. Eben: die eigene Vorstellung von sich. Zum jeweiligen Zeitpunkt der Abfrage.

Jetzt stelle ich aber einmal provokant in den Raum, dass diese erwähnte personale Identität großteils nicht die wirkliche Identität ist.
Sondern ... eben großteils eine auferlegte, angepasste, vorgegebene!

Das Kind kommt auf die Welt. Ist also sozusagen noch ein unbeschriebenes Blatt weißen Papiers.
Mit Geburt schon beginnt der Prägungs-, Druckvorgang.
Es gibt seit langer Zeit eine gewisse Art von Matrix, gewisse Systeme einer Gesellschaft, Verordnungen, Regeln, Gesetze...
...und diese werden dem Kind aufgedrückt!

Schon in Anspielung noch auf das folgende Video...
...wie sehr beurteilt... oder vielmehr verurteilt man frühere Missionierungen. Vor allem vermeintlich primitiver Völker?
Sei es nun in erster Linie mit Missionierung zu vermeintlichem Glauben? Oder wenn man den Faden einfach mal weiterlaufen lässt, zu jeglicher vermeintlich notwendigen Anpassung an Wissen, Fortschritt oder dergleichen...?

Man gab den Begriffen "Anpassung, Konditionierung, Manipulation, Steuerung" nur einen milde klingenden Namen:  "Missionierung". Womöglich noch unter einem der größten Lügen der Menschengeschichte: einer Religion, eines vermeintlichen Glaubens!
Was im Hintergrund wirklich geschah...  nun wer den Schulunterricht nicht völlig verpennt hat, weiß wovon ich rede!


Doch zurück zur Klärung über die hinlängliche Definition...

Das Fremdbild nun an sich auch grundlegend logisch: 
So wie der Andere mich sieht!

Ich getraue mich - nicht zuletzt aus aufmerksamer Beobachtung und Selbstreflektion heraus - zu behaupten, dass hier schon mitunter teils gravierende Unterschiede zutage treten!

In einer herkömmlichen Objektdenkweise einer Be- und Verurteilung, Abschiebung eigener Verantwortung, schreiben wir das in der Regel dem Anderen zu. "Dieser Idiot, diese blöde Kuh!"... und wie sie da nicht alle lauten, diese "Freundschaftsbekundungen".

Dabei ist doch letztlich mein Gegenüber einzig Spiegel dessen, was ich mitunter aussende. Freilich zumeist unbewusst. Aber grade dennoch!

Mein Eindruck von mir... weicht also mitunter teils grob von dem Eindruck meines Gegenüber ab.

Wie kann dies nun geschehen?

Ganz einfach!

Der Andere ist nicht ich!

Der Andere, mein Gegenüber... hat selbst bei einem hohen Grad an Ähnlichkeit, dennoch eine andere, SEINE Art und Weise einer Anpassung..., 
...und daraus wiederum resultierend seine Art und Weise aufzunehmen erhalten!

Genau auch dieses "Der Andere ist nicht ich" begegnete mir auch schon sehr oft in  beruflichen Situationen. Situationen, die ich dann oft sehr klar zur Sprache brachte... vor allem Jenen gegenüber, die mich etwas lehren, schulen wollten, was und wie ich erfolgreich tätig wäre...
...die aber eben ständig außer Acht ließen, dass der Andere eine gänzlich andere Aufnahme einer Situation zu haben vermag.
Ich also nicht einfach nach - womöglich für fiktive Situationsannahmen durchaus ausgeklügelte Konzepten - vorgehen konnte...
...sondern ein feinfühliges, individuelles Eingehen, Kommunizieren, Kooperieren mit meinem Gegenüber erfordert hätte!

Zusammengefasst also:  Es wäre mitunter ein großer Irrtum... und zugleich Überschreitung von
Verantwortung, ständig von sich auszugehen!
Und womöglich aufgrund dieser oftmaligen - zumeist unbewussten - Fehlannahme dann gar zu fordern, zu erwarten...! Groooooße Falle! Und Konfliktpotential!
Mein Gegenüber ist nicht ich! Also obliegt es einem mitunter aktiven Tun... und vor allem selbst auch schon Sein... um hier Anknüpfungspunkte zu finden und umzusetzen!


Und jetzt kommt eine sehr brisante Sache:
"Das Selbstbild misst sich am Idealbild, also daran, wie jemand gerne sein möchte. Selbstbild und Idealbild werden im Selbstkonzept zusammengefasst."

Das Selbstbild misst sich also...

Aus welchem Grund sähe ich mich genötigt, mich in etwas zu messen...?

Aus welchem Grund, lieber Leser, liebe Leserin, misst Du Dich? Und ich bin min sicher, dass Du das tust. Ich tue es - zwar schon weit weniger, als früher, aber dennoch!

Etwa aus einem unwahren, frühen Gedanken eines Mangels heraus?
Nicht gut genug zu sein?
Aus einer Angst heraus... wenn man z.B. einem Idealbild einer Gesellschaft, eines Umfeldes, tja anfänglich von Eltern als erste Bezugspersonen nicht entspräche... dann würde man ja weniger geliebt, ausgeschlossen...?

"Lerne etwas, damit aus Dir einmal etwas wird!"  ... lautete da eines der Mantren in frühen Kindesjahren.
Ein scheinbar logischer Satz... einer tiefen Unbewusstheit. Und zugleich Herabwürdigung, Demontage eines Selbstbewusstseins. Einer Kastration des schon Seins.
Es wird also schon von Beginn an mit Manipulation und Steuerung über Mängel und Ängste gearbeitet!
Es werden vielweniger Anreize für Kinder geschaffen, aus einem Tun oder Unterlassen selbst wichtige Erfahrungen sammeln zu können..., sondern es wird zumeist mit Leistungsprinzip, Drohungs- oder Strafprinzip gearbeitet.
"Sei brav, sonst kommst Du in die Hölle"
"Lerne, bleib nicht "sitzen", sonst landest Du in der Gosse!"
"Tu dies, lass jenes... sonst....!"


Dann...
...was ist bitte ein Idealbild?
Wie kommen wir zu diesem Gedankenkonstrukt?

Etwas aus gleichen, zuvor genannten Gründen?
Durch eine - zumeist unbewussten und nicht hinterfragten - Anpassung entstanden diese Mängel, Ängste. Von Generation zu Generation.
Einzig was sich noch immer mehr verstärkt: Genau diese Anpassung, diese Manipulation, dieses "künstliche Dummhalten" der Menschen. Denn nichts ist leichter steuerbar... und somit ausnutzbar, als eine unwissende Masse!

Und zusätzlich dann noch dazu, da mitterweile ganze dazu extra geschaffene Industrien doch mit jeglichen, zur Verfügung stehenden Mitteln, genau diesen Mangel, diese Angst unbewusst, indirekt zuerst an den Pranger stellen... und dann die vermeintliche Lösung gleich im Schlepptau anbieten! Nicht eigene Lösung animieren, initiieren wollen... sondern schon vorgekauten, stretegisch durchgeplanten Gedankenbrei liefern... und die Menschen in immer noch tiefere Lethargie führen!


Einige  Beispiele aus dem Heute:

Was ist mit diesen ganzen sogenannten "Schönheitsidealen"...? Seien es nun in Form von Models, Schaupielern, irgendwelchen Katalogpüppchen vorgegaukelt...  den "normalen Menschen" also durch seine "Anderartigkeit" oder dem "Nichtentsprechen" dieses "Ideals" schon unbewusst denunziert...
...oder durch vermeintliche Gegenstände eines "Haben Müssens ... um dazu zu gehören!"...?

Oder wir müssen -teils schon wieder unter Androhung von Folgen, Steuern, Strafen -  ... nun, wo es doch schon seit Jahrzehnten bekannt... und zumindest der steuernden Industrie völlig am Arsch vorbei gegangen ist ... ganz plötzlich nun doch etwas gegen den Klimawandel tun.
Jetzt, wo doch die wirklichen Ursachen schon von vor 3050 Jahren begannen... dessen Auswirkungen uns in voller Wucht erst in weiteren 30-50 Jahren erreichen werden...  Und es kann mir doch bitte keiner weißmachen, dass in den vergangenen Jahrzehnten nicht ausreichend Alternativideen längst dagewesen wären.
Doch es lag und liegt heute noch nicht im Sinne von steuernden Industrien und Lobbys, einen Geldfluß zu unterbrechen.
Es ist - grob ausgedrückt - die Bewusstheit, ein gemeinsames Wirken und Verständnis in und mit der Natur doch schon vor hunderten, wenn nicht tausenden Jahren einem neuen Gott namens Kapitalismus gewichen.
Und seine Diener heißen da Neid, Eifersucht, Gier... usw. usw. usw.

Was also ist dann ein Idealbild!?!?!?

Eine vorgegaukelte Fiktion eben dieses Kapitalismus, dieser Steuerung.

Denn jetzt kommt die "Ohrfeige":

Hat die Natur, das Leben selbst ein "Idealbild"...?  Oder IST es nur?

IST irgendetwas im Leben, was einer Trennung unterliegt: soll sein - soll nicht sein...?   Oder IST es einfach?

Könnte diese "Ohrfeige" also mal soviel Echo erzeugen und dem Gedanken Raum verschaffen, dass alles so, wie es ist, genauso ist, wie es sein soll...?!?

Gegenbeweis: SOLLTE ES NICHT SO SEIN....  JA DANN WÄRE ES NICHT!!!


Was also ist jetzt nochmal ein "Idealbild"?

In meinen Augen Selbstbetrug! Eine Fiktion namens "Ziel"!
Eine aber so was von strikte Weigerung gegen das IST.
Und in letzter Konsequenz - auf den Menschen selbst bezogen - auch eine Weigerung der Annahme, was und wer er IST!

Und genau dadurch ergibt sich nun in Kombination mit dem nächsten Punkt nun extrem viel an täglichem Konfliktpotential:

"Selbstbild und Idealbild werden in einem Selbstkonzept zusammengefasst!"

Man hat also von sich selbst - in Wahrheit - nur eine Kopie einer Kopie einer Kopie..... von einem Selbstbild. Abgebildet von Generationen und Umfeldern zuvor...
...und dann kommt noch dieses Vorgegaukel, Konzept vom Idealbild dazu!

Und da glaubt der Mensch am Ende noch, er hätte sein eigenes Konzept???

Herzlich willkommen in der völlig autark gesteuerten und kontrollierenden Matrix, das man immer noch als Leben glaubt...!!!


So.
Und jetzt hol ich mir hier den "zweiten Teil" der Definition nochmal heran:

"Das Selbstbild steuert das Denken, Fühlen und Verhalten. Die Übereinstimmung von Selbstbild und Wunschbild sowie die von Selbstbild und Fremdbild sind wesentliche Voraussetzungen für die Leistungsfähigkeit, die psychische Gesundheit und zu angemessenem Umgang mit Dritten. Je klarer das Selbstbild ist, und je besser es mit den Fremdbildern übereinstimmt, desto eindeutiger kann der Unterschied zum Wunschbild gesehen werden. Daraus können dann persönliche Entwicklungsschritte abgeleitet werden."


Dieses Selbstbild also nun..., genau jenes voll von unwahren Gedanken, Mängeln, Ängsten.... zusätzlich noch gestützt von Manipulation, Steuerung, Kontrolle....
...genau dies steuert - zumeist unbewusst - dann sämtliches Denken, Fühlen und Verhalten eines Menschen!
Grüß Gott!

Jetzt also erklärbar, warum heute so vieles genau so ist, wie es ist???


Und jetzt kommt noch ein Teil, in dem uns - neuerlich unbewusst - ein sogenannter Verstand, ein Ego, gewaltig noch weiter in dieses unbewusste Dahindümpeln hineinreitet:
Die - laut Anpassung schon implizierte - schier andauernde unbewusste Bemühung, das Streben...
...zwischen Selbstbild und Wunschbild eine Übereinstimmung zu erzeugen!

Beispiel aus dem Heute:
Jeder hat heutzutage ein Handy. Sogar schon Kinder in der Grundschule.

Kommt dies aus wirklicher Notwendigkeit heraus...?
Oder ist dies - ganz nüchtern betrachtet - doch vielmehr ein gesteuerter Prozess des haben Müssens...!?
Idealbild! Du erinnerst Dich?
Denn wenn Du´s nicht hast... und ich habe Kinder im Umfeld meiner 9-jährigen Tochter schon in diese Richtung beobachtet... dann bist Du raus!
Dann stehst Du außerhalb einer fiktiven Gemeinschaft!

So.
Ein Ego ist also fleißig am Werken, eine Übereinstimmung zu erzeugen.

Und noch die mehr ist es am Werken, wenn es nun um Übereinstimmung zwischen Eigen- und Fremdbild geht!
Hier schließt sich mitunter der Kreis - wie eingangs schon einmal thematisch aufgegriffen!

Entweder das Ego herrscht... und bei "Nichtübereinstimmen" wird es eben indirekt "übereinstimmend gemacht"! Der / die Andere wird zum "Arschloch", zum "Idioten" und sonstigem erklärt.
Objektdenken in Reinkultur. Abschiebung eigener Verantwortung anstatt Lösung.

Oder aber der Mensch lebt bewusst, lässt sich vom Ego hier nicht einfach abspeisen, nimmt Verantwortung in die Hand... und betrachtet den Spiegel.
Verändert etwas... oder nimmt zumindest bewusst sich genau so an, wie er IST!

Denn ... am Rande bemerkt: ich hielte es für verfehlt, nur weil ich eines Anderen Vorstellung, Bild (was je dann wiederum aus eigenem Mangel, Angst, Forderung, Erwartung, oft Ego rührt) entsprechen zu müssen, nur weil es mit meinem nicht zusammenpasst...


Gut.
Im tagtäglichen Leben ist es nun aber so, dass sich genau aus dieser "Übereinstimmbarkeit" nun wiederum jegliches weitere Denken, Fühlen, Handeln... oder Unterlassen ableiten wird!

Zum einen wird es sich - unbewusst - auf eigene Motivation, Leistungsfähigkeit, Gesundheit etc. auswirken.
Und je weniger es in der Regel "übereinstimmbar" ist, desto unangenehmer werden in der Regel die Folgen ausfallen.
Man bezeichnet es hinlänglich mitunter auch als "Sympathie" oder "Antipathie".

Gehe ich jedoch einen bewussten, eigenverantwortlichen Weg, dann wird ein Selbstbild durch die Chance von vielfacher Eigen- und Fremdreflektion mitunter sehr geschärft. Sehr klar.
Wenn nun hier z.B. zwei sehr klare Selbstbilder aufeinander treffen, vermag man ohne Mangel oder Angst viel eher Übereinstimmungen zu finden und zu nutzen, gleichzeitig "Nicht-Übereinstimmungen" als solche trotzdem anzuerkennen und damit umzugehen.
Also letztlich - wie schon ein renommierter Hirnforscher Dr. Hüther deutlich zum Ausdruck bringt...: In einer gemeinsamen Interaktion dann wirklich erst lernen. Leben bereichern!


So. Und jetzt möchte ich Dir einmal das Video vorstellen:




Dieser Mann also ging hin, um wohl aus einem uralten, unwahren Glauben heraus zu missionieren, zu überzeugen, zu belehren...
...und durfte selbst lernen!

Er durfte sehr deutlich und nachhaltig hinsichtlich Selbstbild  und Fremdbild erfahren! Über eigene Definition!
Und...
...ihm gelang es wohl, dies auf ganz besondere Weise in "Übereinstimmung" zu bringen.

Zu erfahren, dass nicht nur sein eigenes Selbstbild, sondern mitunter auch das einer gesamten Gesellschaft unwahr sein könnte.

Zu erfahren, dass es ein Selbstbild im JETZT gibt. Und darin umfassenden Ausdruck findet!



Fein.
Zum Abschluss nun ... nach dem Video ... möchte ich in diesem Spiel des Selbstbildnisses und Fremdbildnisses ein meines Erachtens wichtiges Fakt, genau dieses Inhaltliche aus dem Video, noch mit ins Spiel bringen!


Worüber definieren wir uns?

Ein für mich brandaktuelles Beispiel grade: Firmenbewerbungen!
Erst gestern saß ich wieder zu einem Bewerbungsgespräch...
...und Essenz daraus ist... war..., dass ich in erster Linie über meinen - wenn auch zugegeben ereignisreichen - Lebenslauf definiert, beurteilt wurde!

Und was ist Lebenslauf?

VERGANGENHEIT!!!

Eine "Beurteilung" findet - in jeglichen Lebenssituationen - also nicht aufgrund der Gegenwart statt.

Oder wenn dann die Paradefrage auftaucht: "Wo sehen Sie sich in 5 Jahren, 10 Jahren?"
Es wird also wiederum in eine noch nicht existente Zukunft geblickt!

Nicht ins JETZT und HIER!


Wie passt das nun ins Selbstbild?

Nun... woher stammt dann all die Erfahrung? 

Aus dem Cola-Automaten?
Aus der Jukebox?

Oder vielmehr und einzig aus unserer Vergangenheit...???


Auch hier spielt unser menschliches Gehirn wieder jenen schon öfter erwähnten "Streich":
Das Gehirn .... speziell das Bewusstsein ... ist bemüht, ständig und möglichst alles in einen automatisieren Prozess umzuwandeln...

So wird nun - in gewisser zu bedauernder Weise - jegliches Erleben einer Situation im JETZT... durch sogenannte Erfahrung, Selbstbild im DAMALS, also der VERGANGENHEIT abgeglichen!


Wir sind also nicht "Neu-Erfinder", "Neu-Erfahrer"... sondern vielmehr gedankliche Widerkäuer!

Weil...
...jedes Mal neu zu beurteilen ist zu anstrengend!
Es wurde uns auch in gewissem Maße mit all dieser Beeinflussung, Manipulation von Außen genau so eingetrichtert: "Nicht nachdenken, nicht hinterfragen, nicht neu beurteilen, erfahren...."


Nochmals also die bedeutende Fragen an Dich:

"Wie definierst Du also Dein Selbstbild...?"

"WER BIST DU IM JETZT...???"

Versuch´s mal!

Am Besten schriftlich!

Denn auf diese Weise erlaubst Du Dir mitunter selbst... und gleichzeitig eine Art Selbstbild... und Fremdbild.

Denn das Selbstbild greift - wie üblich - auf Vergangenheit zurück.

Beim Selbstbild des Hier und Jetzt nun jedoch hast Du vielmehr eine Art Beobachterposition Deiner selbst inne!

Lass Dich mal ein auf dieses Abenteuer!


In diesem Sinne also...

...ich wünsche Dir eine aufregende Zeit der Beobachtung...
...der Erschaffung eines möglicherweise neuen Selbstbildes...


Dein Prinzerl

Bildquelle: Pixabay