Freitag, 25. November 2016

"Insel-Wesen" namens "Mensch"


Hallo liebe Freunde und LeserInnen!

Ein gestriger Ausblick / Anblick... eine Thematik, die jeden Tag in meinem Fokus gelangt...
...ja dem möchte ich mich heute gerne mit ein paar Gedanken widmen.

Bevor ich kurz was dazu anmerke, wie ich zu dieser Überschrift komme...

...hier mal jener Anblick, der mich gestern so fasziniert, inspiriert hat...



...und dazu sei angemerkt... es sah da oben, am Gipfel "rundherum" so aus...  


Wie komme ich nun zu dem heutigen Blog-Titel...?

Dieses "Inselwesen" namens "Mensch" hängt für mich nicht damit zusammen, dass wir z.B. gerne auf diverse Inseln unseren Urlaub verbringen, es uns dorthin zieht...

...sondern es nimmt in gewisser Weise - passend zu dem sich mir gestern darstellenden Gesamtbild - vielmehr dahin Gestalt an, dass Menschen doch - für und in sich - auf dieser großen Lebensbildwand Inseln darstellen. Gleich diesen Bergen, die entweder in Grüppchen... oder auch einzeln aus dem Nebel ragten.
Viele Berglein, Hügel blieben in der großen Masse des Nebels verborgen. Erhoben sich nicht daraus.

Zum Einen erreichten mich dadurch auch gedankliche Bilder, dass sehr viele Menschen im Leben in so einer "Nebelmasse", einer "Gesellschaftsmasse" dahintreiben. Sie nicht wachsen... oder noch nicht gewachsen sind, um einmal einen Blick über den Nebel hinaus zu erreichen.

Die Natur hier zeigt einen unendlich längeren Zeitrahmen von Wachstum und Möglichkeit über den Nebel zu sehen.
Doch auch für uns Menschen bietet sich dieser Lebensrahmen eines Wachstums und des drüber hinaus Sehens.


Worauf will ich mit meinem Blog-Titel heute aber noch hinaus?
Viel weiter hinaus... mitunter tiefer hinein...?

Wir Menschen stellten doch - jeder für sich - eine Insel dar.
Jeder IST diese Insel. Körperlich wie auch geistig.
Jeder Mensch hat - nicht zuletzt durch Anpassung, Konditionierung etc. - seine Landkarte auf dieser Insel geschaffen.
Mitunter seine Grenzen gezogen. Manche nur mit Linien auf besagter "Karte", manche mit regelrechten Mauern. Und wenn es auch nur einer wagt, diese Grenzen zu überschreiten wird sofort "geschossen".

Wie im richtigen Leben, haben sich manche auf ihren Inseln regelrechte "Überwachungssysteme" geschaffen.
Diese jedoch "überwachen" oftmals nicht die eigene Insel selbst... sondern vielmehr nur mehr ab der Grenze nach außen hin.
Am Besten noch die anderen Inseln!

Oftmals ist dadurch nur die Aufmerksamkeit eben nach Außen, zu allem Anderen, zu den anderen Inseln gerichtet. Kaum bis gar nicht mehr auf die eigene Insel. Also das eigene Leben!
Es wird geschimpft, gejammert, gekämpft, bestimmt, gefordert, erwartet... über und um Dinge, die auf anderen Inseln geschehen!
In gewisser Weise liegen Inseln - ob nun gewaltsam oder "nur" gedanklich, emotionell - im "Krieg" miteinander.
Zu allem Überdruss dies seeeeehr oft unbewusst!





















Hier kommen dann letztlich Mängel ins Spiel..., Ängste...
Diverse "Filter" einer Anpassung und Konditionierung, vermeintlich (angeblich) eigener Erfahrung, die letztlich nur Kopie von Verhaltens- und Gedankenmustern eines ehernen Umfeldes ist, nur Reaktion...

Und oftmals drückt sich dies dann in der entsprechenden Kommunikation aus!

Und ich wage nun zu behaupten, auch wenn ich mich vielleicht "weit aus dem Fenster lehne": Diese enorme technische Entwicklung hinsichtlich allfälliger "Helferlein" der Kommunikation ist ein Schluss, der mangelnden persönlichen Kommunikationsfähigkeit.
Ich brauche dem Gegenüber nicht mehr ins Gesicht zu sehen, habe damit Distanz, Abstand, vermeintliche Anonymität, Versteck u.v.m. geschaffen!

Nein?

Als Paradebeispiel: Wenn eine Beziehung zerbricht...  Wird dies dann noch persönlich, menschlich, besprochen? Oder zieht sich jeder schmollend, verurteilend in sein Winkerl zurück. Und beendet wird die Beziehung mit Email oder per SMS... oder irgendwelcher Chatplattform. Dann wird das Gegenüber gesperrt, gelöscht etc. etc.

Nein also?


Egal um welche Dinge es geht... 
...hier werden dann verschiedene Ebenen der Kommunikation vermeintlich willkürlich durcheinander gewürfelt. Teils als Vorwände vorgeschoben...
...und schon wären wir dann auch auf der großen "Theaterbühne" des Lebens.

Ich will mich da gar nicht zu sehr im Detail vertiefen!

Derzeit bewohnen wir vielfach eine verwahrloste Insel. Eher im Neid, der Aufmerksamkeit bei der anderen Insel.

"Und dann begegnen sich zwei Bettler. Jeder greift dem Anderen in dessen zerlumpte Taschen...
...und stellt gar erschrocken fest, dass sein Gegenüber auch nichts hat..."
(Ein bildliches Beispiel von R. Betz)

Wir suchen nicht bei uns. Jedoch beim Anderen. Und dort erwarten wir gar noch, erhoffen, beten, fordern u. dgl...




Viel eher würde ich gerne die Frage im Sinne einer liebevollen Veränderung, in den Raum stellen wollen:

Wenn wir schon die Möglichkeiten haben...
...weshalb nutzen wir diese dann nicht im Sinne des Lebens? Eines gemeinsamen Abenteuers? Einer Neugier? Einer Lust?...

Aus welchem Grund grenzen wir ab? Anstelle wir Brücken bauen?
Aus welchem Grund verteidigen wir? Anstelle zu verbinden und aufeinander zuzugehen?

Hieße grade dieses "aufeinander Zugehen" denn, dass man deshalb seine Insel aufzugeben hätte?

Ich wüsste nicht einen einzigen Grund!

Gäbe man dem Gedanken Raum, die eigene Insel, in Bewusstheit, in Verantwortung, in Respekt und Liebe zu hegen und zu pflegen... EINZIG FÜR SICH SELBST...
...wäre es dann nicht wesentlich "interessanter", "einladender", "lebendiger"... auch die Insel des Anderen zu besuchen? Um gemeinsam zu bewundern, zu feiern... gar neue Dinge zu kreieren...?

Ohne Neid. Ohne Wettbewerb. Ohne Eifersucht. Ohne Minderwertigkeit. Ohne... ohne... ohne... all die "Kinder des Mangels und der Angst".

Wie sähe in diesem Fall wohl eine Kommunikation aus...?

Ist dies überhaupt noch vorstellbar?


Bei allen Kritiken, Beschimpfungen, Gejammer, das unterwegs ist in der heutigen Zeit...
...wo also dürfen wir ansetzen, um hier Veränderung zu erschaffen...?

Dürfen wir unseren eigenen Lebensgarten, unsere eigene Lebensinsel zu allererst einmal mit Respekt zu uns selbst, mit bewusster Annahme von uns selbst, mit LIEBE zu uns selbst durchforsten, auf Vordermann, wieder zum Blühen bringen...?



Als kleines bildliches Beispiel noch... auch passend zu meinem vorigen Bild...
Viele haben den Film "Avatar" gesehen...
Darin vorkommend die "Halleluja-montains" ... die fliegenden Berge.

Ist es einzig der Feld, der Pflanzenbewuchs oder dergleichen, der diese Berge für uns so phantastisch scheinen lässt (ob nun Film, Sience-Fiction oder nicht...)...?  Ein äußerliches Aussehen also...?

Oder ist es vielmehr ein so fantastisches Bild der schwerelosen, fliegenden Berge, dass sie umgebende Energiefeld, eine Schwerelosigkeit dass sie so einzigartig macht? Ein Energiefeld übrigens, dass alle Technik untauglich macht...


WER ODER WAS HINDERT UNS DARAN, EBENSO ZU "FLIEGEN", "SCHWERELOS" ZU SEIN ???


In diesem Sinne möchte ich also möglichst viele, am Besten ALLE herzlich einladen, motivieren, inspirieren...

WIR SELBST SIND DIESE INSELN !


Erkennen wir wieder unsere ganz individuelle Schönheit. Die Faszination.

Jeder für sich...

...und doch gemeinsam!


Euer Prinzerl



Bildquelle:
(c) Eigen, Pixabay