Sonntag, 20. November 2016

Spiegelbild der Masken


Hallo liebe Besucher meiner Seite, liebe Freunde und Leser(innen)!

Zum "Auftakt" des heutigen Blogs darf ich gleich einmal einen Ausschnitt aus einem Kinderfilm verwenden...  (ich hoffe, alle können den sehen... wegen Rechten usw.)

Was hat nun ein Kinderfilm mit dem Thema zu tun...?

Lauscht doch einfach mal die eineinhalb Minuten rein auf den Text...
...wobei ich hier "erweitern" würde, dass dies auf beiderlei Geschlecht anzuwenden wäre...




Was wird hier nun inhaltlich dargeboten?


Selbstzweifel...?

Wenn ich mich verhalte, wie ich will, würde ich andere verletzen...?

Was macht es uns tatsächlich so schwer, uns selbst nicht mehr zu erkennen...?

Wer ist diese(r) Fremde im Spiegel...?

Wann zeigt uns das Spiegelbild, wer wir wirklich sind...?


Vielen Fragen, die zumeist jedoch völlig untergehen im täglichen Sein.

Woher kommen zum Beispiel die Selbstzweifel... nicht gut genug zu sein, nicht schön genug zu sein... und so Vieles mehr...?
Deshalb vielleicht, weil wir von Geburt an einer Anpassung an Gesellschaftsnormen, anderer Vorstellungen unterzogen wurden? Weil es uns schnell abgewöhnt wurde, wir selbst zu sein. Mit ALLEM, was uns ausmacht...?

Woher kommt die Annahme, andere zu verletzen, wenn ich bin, wer und was ich bin?
Daher vielleicht, da im Zuge dieser Anpassung und Erfüllung anderer Vorgaben und Erwartungen erlernt wurde, notfalls Masken zu tragen, zu präsentieren.
Um eben anderer Erwartungen, Vorgaben zu erfüllen... nicht aber den anderen so anzunehmen und zu akzeptieren, respektieren, wie und was er ist...?
Und weshalb sitzen wir immer noch diesem Gedanken auf, andere mit einer Handlung oder Unterlassung verletzen zu können...?
Diese Verletzungen haben wir uns schon vor langer Zeit - zumeist im Zuge der Anpassungen - der Missachtung unserer selbst, zugefügt. Und heute... da schickt uns das Leben Boten. Boten, die einzig Knöpfe in uns drücken und auf diese Verletzungen hindeuten. Wieder und wieder...

Was macht es uns schwer, uns selbst nicht mehr zu erkennen?
Vielleicht auch jene Konditionierung, dass wir all diese Anpassung sehr bald zu kopieren, zu verinnerlichen, zu übernehmen begannen. Das eigene Ich zusehends verdrängten. Und heute... wo wir 20, 30, 40, 50 Jahre oder mehr immer dieses gleiche Masken-Theater spielten... da wunderten wir uns, dass wir das eigentliche Ich nicht mehr erkennen...?

Wer ist diese(r) Fremde im Spiegel?
Ist er / sie das denn wirklich?
Wirklich fremd...? Oder vielmehr ... dort ... hinter der Maske... das wahre Ich...?

Wann zeigt uns das Spiegelbild, wer wir wirklich sind?
Tut es dies im Sinne der Lebens, einer Resonanz, eines "Spiegelgesetzes"... nicht andauernd? Nur haben wir auch verlernt, dies zu beachten, zu sehen... gar umzusetzen...?
Das Leben böte Möglichkeiten über Möglichkeiten... einzig der menschliche Verstand hat sich verirrt... und den Geist über das Herz erhoben...



Liebe Leser und Leserinnen...

...ich vermag nur jeden einzuladen, sich zum Beispiel einmal vor den Spiegel zu stellen ... und sich selbst in die Augen zu sehen!
Nicht nur Sekundenbruchteile... sondern ausführlich!

Schaut hinein ... in diese Spiegel zu Eurer Seele...
Schaut hinein ... und seht, erkennt Euch dort...

...vor allem mit Eurem Herzen!

Euer Prinzerl


Bildquelle: Eigen(c) / Pixabay
Videoquelle: Youtube