Donnerstag, 15. Dezember 2016

Die "Unsicherheit" der Freiheit (Osho)


Halli hallo Ihr Lieben!

Heute möchte ich mich gedanklich mal einen Thema widmen, dass immer wieder vielerorts, bei vielen Menschen in Resonanz geht...
Mitunter Fragen aufwirft...

Dank des lieben Markus bekam ich einen Inspirationsimpuls zu diesem Blog.

Und dazu darf ich nun einen berühmten "Vorredner" bemühen bzw. dessen Aussage zitieren:




Jaaa... mir ist bewusst, dass ich erneut das Kapitel einer Anpassung, Konditionierung aufschlage...
...welches mitunter ein Gewaltiges ist!

Auch wird sich mein neuen Buch mit dieser Thematik befassen. Vor allem in jene Richtung, welche diese Anpassung... mit all ihren entstandenen Mängeln und Ängsten... an Auswirkung in unserem heutigen Leben hat.


Grundlegend daraus hervorzuheben:
Es scheint dieser Anpassung innezuwohnen, dass man den Umgang mit Mängeln und Ängsten immer mehr in einen "Tabu-Bereich" verdrängt hat.

Und mit Verdrängung sind wir genau bei DEM markanten Punkt: Alles was unbequem ist, alles was mitunter mehr Aufwand benötigt... das wird gerne verdrängt.

Da wird dann Schuld allem Möglichen, allen Möglichen zugeschoben!
Die sind die Verräter, Betrüger, Enttäuscher, Verletzer u.v.m.


Nehmen wir doch mal als Beispiel für Dich lieber Leser, liebe Leserin...
...und nimm Dir dazu vielleicht mal kurz ein paar Minuten Zeit!

Versetz Dich mal zurück in Deine Kindheit...
...suche Dir einen Moment heraus, in dem Du richtig Angst hattest. So richtig richtig!

Wie lange benötigte es, bis Du einen solchen Augenblick "gefunden" hast...?

Oder ist da gar noch immer alles wie dichter Nebel, ausgeblendet, nichts greifbar...?

Irgendeinen Moment aber wirst Du sicher erinnern.

So. 
Und nun erlaube Dir mal die Beobachterrolle.
Wie hat man sich seitens Deines Umfelds dieser Angst angenommen?
Was geschah da...?
Hast Du dies überhaupt kommuniziert, dass Du Angst hast? Oder eher in Dich "hineingefressen", Dich abgelenkt, oder auch Dich alleine gefühlt...?
Und wenn Du Deine Angst ausgedrückt hast... wie hat Dein Umfeld auf Dich reagiert...?

???

Beobachte bitte in Ruhe...!


Kam da irgendwann zumindest womöglich die inhaltliche Aussage:

"...aber Du brauchst doch keine Angst zu haben..."...?


Wie war... oder ist es mitunter heute noch?

Wie reagierst Du...?

Wie reagiert Dein Umfeld auf Dich...?


Nochmal kurz zum "Kind"...
Wer zum Teufel hätte damals bestimmen sollen, dass "ich ja keine Angst zu haben bräuchte..."???
Wo ich sie aber doch schon hatte!

Hat sich irgend jemand mit mir derart intensiv auseinander gesetzt, mir womöglich erklärt, woher diese Angst kommen könnte...?  Welchen unwahren Gedanken ich in dem Moment aufgesessen war, sodass ich selbst diese Angst hätte auflösen können...?

Einen Scheiß ist passiert!
Was nun nicht heißt, dass es jedem so gegangen ist...  ich will hier nicht verallgemeinern, orte jedoch einen hohen Prozentsatz, dass es zumindest ähnlich gewesen ist.


Nun...
ohne mich da jetzt in allzu weiten Dimensionen eines Spiritualismus zu verlieren...

...Mängel... Ängste... unwahre Gedanken... sie alle haben keine Halbwertszeit! Die lösen sich nicht auf.
Es gleicht in gewissem Sinne einem Atomlager.
Auch wenn da alles noch so tief und angeblich sicher verbarrikadiert wird in ganzen Bergen...
...über zumindest lange Zeit besteht durchaus die Möglichkeit, dass da was leck schlägt.
Und dann dringt es in die Umgebung. Mit Sicherheit auch in irgendeiner Weise nach außen - bildlich gesehen.
Und es hat Folgen. Zieht diese förmlich ins direkte Geschehen.

So ist es auch mit Verdrängtem im Menschen.
Auch wenn wir uns heute an manche Dinge absolut nicht mehr erinnern... und sei es nur, weil wir es irgendwann einmal so beschlossen haben...
...diese Dinge sind alle abgespeichert in der Denkmurmel da oben zwischen den Schultern.

Und sie wirken!!!


Was also läge näher, als sich beim Aufkommen von Mängeln und Ängsten dieser liebevoll
anzunehmen...? Als sie weiterhin zu verdrängen.

Sei es durch irgendwelche Ablenkung aus einem mannigfaltigen Angebot... bishin zu chemischen Mittelchen (seien diese nun legal oder illegal)...



Wie Osho es in seinen Lehren durchaus auch provokant ausdrückte...
...es bedarf einer gehörigen Portion Mut... und eines gewissen radikalen Vorgehens, um diesen Ängsten bewusst zu begegnen!
Und seeeehr oft werden diese Ängste oftmals in die existenzielle Ungewissheit projiziert.

"Denn es gibt nichts zu befürchten!"... wie Osho es ausdrückte.


Konnte ich das von Anfang an?

Nein. Konnte ich nicht.
Es war... und IST noch... ein Lernprozess!

Ich "muss" es wollen...
...wie sehr viele Dinge im Leben ohne einem inneren Willen niemals in die Gänge kommen.


Beziehungsweise erwachte in mir eines Tages die Neugier..., denn ich begann zu erahnen, zu erfühlen, wie dermaßen teils diese Ängste mein sämtliches Denken und Handeln beeinflussen.
Wie sehr mich diese so mancher Möglichkeiten, Chancen berauben... die das Leben mir bietet.
Ich erkannte, dass ich nicht weglaufen konnte...

Ich habe mir da - für mich - eine gedankliche und gefühlsmäßige Hilfe geschaffen, die mir erlaubte, den inneren Dämonen, Ängsten zu begegnen...
Nicht zuletzt ist dies ein kleiner Teil von "Begründung", weshalb ich nun jene Ausbildung mache, die ich mache...
Um letztlich Menschen bei ihrer Beobachtung und Begegnung mit ihren Ängsten begleiten zu können.
Um jene Mängel und Ängste nicht mehr zu verdrängen, sondern ihnen bewusst und mutig zu begegnen.
Damit sie uns eines Tages verlassen können!
Denn die haben mitunter wenig Bock, uns ewig ... immer und immer wieder zu erinnern...


Eine lustige kleine Anmerkung...:

Unter anderem auch in Bezug auf mein neues Buch erhielt ich unter anderem schon die inhaltliche Aussage, dass der Text nicht ins Konzept eines Verlages passe, weil ich mich... nun sagen wir mal ... so teils provokant ausdrückte. So "normal bürgerlich"...
Nun... nur gewisse Dinge sind nun einmal nicht schön zu reden! Dürfen unweigerlich direkt angesprochen werden. Es hilft kein "Reden um den heißen Brei"...

Aber lieber Leser, liebe Leserin... wenn es um derart komplexe Themen geht... würdest Du Dich zum Beispiel mit jemandem unterhalten wollen, Dich gar jemandem anvertrauen wollen, der irgendwelches "Fach-Chinesisch" vom Stapel lässt, Dich mit seinem vermeintlichen "Wissen" zuschwallt...  oder der die "Sprache des Lebens",
Deine Sprache spricht...?


Leben ist in seiner Weise so unendlich weise..., geduldig...
Es schickt immer wieder Boten in so verschiedener Form, die auf jene Mängel und Ängste hinweisen.
Der menschliche Verstand hat sich nur zusehends immer weiter beschränkt in seiner Wahrnehmung und Interpretationslust, Neugier, Begeisterung... 
...mit diesen "Boten" umzugehen, mitunter auf gewisse spielerische Weise umzugehen, sie wirken zu lassen.
Weshalb?
Weil es Aufwand ist!

Weshalb Aufwand betreiben, wenn es auch so geht...!? Die Komfortzone lässt grüßen!

Nur... wie lange geht es denn noch...?


Denn diese vermeintliche Unsicherheit, die sich in manchen Bereichen des Lebens so augenscheinlich in den Vordergrund rücken will...
...birgt im polaren Gegenstück dazu, genau jene Freiheit einer "Nicht-Vorherbestimmbarkeit".


Was ist denn im Leben "sicher"? Worin begründete sich "Sicherheit"... außer in den Gedankenkonstrukten des Menschen?

Wie gleichmäßig verläuft das Leben an und in sich, um daran auch nur eine einzige vermeintliche Sicherheit festmachen zu können...?

Zumal sich diese Sicherheiten zumeist nur auf das Außen begrenzen!

Soferne man in diesem Zusammenhang von "Sicherheit" sprechen kann, so beginnt und endet diese "Sicherheit" einzig im Inneren!

IN UNS !


Aus meiner mittlerweile erlebten Erfahrung darf ich Dich somit herzlichst einladen...

"Leben wir jeden Augenblick des Lebens in all seiner Schönheit und Freude. 
Damit einhergehend, auch Momente eines Schreckens und Schmerzes bewusst zu erleben.
Denn hinter jedem Schrecken oder Schmerz liegt die wahre Ursache dazu verborgen. Wartet, eingelassen und liebevoll angenommen zu werden. Damit Heilung erfolgen kann...

Damit Freiheit eintreten und erfüllen kann...


Dein Prinzerl

Bildquelle: Pixabay