Sonntag, 25. Dezember 2016

Die Geschichte vom Weihnachtsstern...


Herzlich Willkommen an diesem Christtag liebe Freunde und Leser!

Ich möchte heute ein paar Gedanken einer Geschichte widmen, die sich vor allem im christlichen Glauben stark verankert hat...

Der Geschichte vom Weihnachtsstern.


Ich glaube, wir alle wissen noch aus dem einen oder anderen Anlass, von der Geschichte vom Weihnachts-stern.
Dass er der jene Wegweiser für die Stelle Christi Geburt war. Dem die Hirten folgten, dem die 3 Heiligen Könige folgten...

Ich durfte dieser Tage einer sehr interessanten Dokumentation folgen, die dem Geheimnis des Weihnachtssterns auf den Grund gehen sollte...


Auf der einen Seite haben wir also - so man es so benennen darf - die Polarität namens Glaube. Auf der anderen Seite die Polarität der Wissenschaft.


Zum Einen nun erschien mir die Darlegung in der Doku höchst bemerkenswert, dass man damals... vor ein wenig mehr als 2000 Jahren, noch keine solche technischen Möglichkeiten von Computern, Radio- und Röntgenteleskopen, kein Hubble im stationären Orbit um die Erde hatte... u. dgl.

...und doch waren die damaligen Gelehrten schon sehr weise. Führten - nach Möglichkeit - genaueste Aufzeichnungen, Dokumentationen.


Heute nun ist man technisch bereits soweit, dass man aufgrund der bisherigen modernen Aufzeichnungen - in Kombination mit den damaligen Aufzeichnungen - nachstellen kann, was sich damals vor über 2000 Jahren und länger, am Sternenhimmel getan hat.

Viele wissenschaftliche Theorien wurden in der Zwischenzeit aufgestellt... und wieder verworfen.

Man ging in vielen dieser Theorien - bezogen auf dieses plötzliche Auftauchen eines besonders hellen und besonderen Sterns... und dessen "Verschwinden" danach - zum Beispiel in Richtung einer Supernova nach.
Ereignisse, bei denen eine Sonne in einer gewaltigen Explosion vergeht, soviel Energie entsteht, wie unsere Sonne in ihrer ganzen Existenz lieferte...

Doch diese Theorien ließen sich nicht halten, begründen.
Es fand zwar - nach Berechnunsmodellen - um 6 v.Chr. eine Supernova statt. Jedoch dürfte diese "zu schwach" gewesen sein, um sie auf der Erde wirksam sehen zu können.

Einer der Wissenschaftler/Forscher, der Astronom Molnar, nun war zugleich Münzsammler.
Und genau aufgrund einer einzigen, winzigen Münze aus dem römischen Altertum (genauer aus Antiochia, was ja auch dem römischen Reich zugehörte) - rund um Christi Geburt - kam er 1999 dem Geheimnis weiter auf die Spur!
Wobei... diese Jupiter/Saturn-Konstellation damals bereits schon 6 oder 7 vor Christus stattgefunden haben soll. Aufgrund diverse Irrtümer in der christlichen Dokumentation dürfte auch der tatsächliche Geburtstag Christi schon zu diesem Zeitpunkt stattgefunden haben. Die Experten sind sich noch uneinig.
An sich galt damals auch das Sternbild der Fische als Sinbild für das Land Judäa...  Die Konstellation fand jedoch im Sternbild des Widders statt...


Es war letztlich also kein mysteriöser Superstern..., keine Supernova..., keine hunderte wenn nicht Millionen Lichtjahre entfernt..., kein vorbeistreifender Komet...
Nicht zuletzt verwarf man die Theorie des Kometen, zumal Kometen damals als Unglücksbringer galten.


...Das Erscheinen des vermeintlichen Christus-Sterns führte letztlich - astronomisch Gesehen - vor unserer eigenen "Haustüre" statt...
...in unserem eigenen Planetensystem...!

Und...
...noch ein für mich sehr schönes Detail trat in Erscheinung: Die Entdeckung des Geheimnisses war nicht rein auf die strenge Wissenschaft zurück zu führen..., sondern fand unter hohem Einfluss der Astrologie statt.
Genau genommen spielte das Sternbild des Widders eine bedeutsame Rolle.
Auf jener erwähnten Münze dieses Forschers ist deutlich erkennbar ein Stern zu sehen. Und ein Widder, der zurückblickt zu dem Stern.


Des Rätsels Lösung: Ein Planet.. bzw. zwei aus unserem eigenen Sonnensystem - die zu jener Zeit in
einer besonderen Konstellation standen.

Der Saturn ... der "der Planet des Volkes Israel" gewesen sein soll. Und der Jupiter, der als "Königsplanet" galt.
Man kannte diese Planeten durchaus, maß der Bedeutung des "Auftauchens" von Jupiter ... und der Prophezeiung, dass ein großartiger König geboren werde, durchaus Bedeutung zu.
Eine von vielen Prophezeiungen, die von Menschen im Zuge deren gesamter Geschichte aufgestellt wurden! In diesem Fall ging die Prophezeigung ins alte Testament zurück...  

Theologen hingegen halten den Stern von Betlehem für eine Legende ohne realten Hintergrund.
Nicht zuletzt der damalige Herodes ließ jedenfalls seine Sternendeuter antreten, um Hinweise auf die Geburt jenes besonderen Königs zu erhalten. Vermeintlich um ihm zu huldigen...

Jedenfalls... durch diese damalige Konstellation der beiden Planeten und den Laufbahnen um die Sonne entstand auch der Eindruck, dass der Planet - schön angestrahlt von der Sonne - wenige Tage so gut wie am gleichen Platz stehen blieb.
Wissenschaftlich erwiesen, ist dies eine Sinnestäuschung. Dies nun zu erklären, sprengte den Rahmen...

Diese Konstellation zwischen Saturn und Jupiter findet alle 20 Jahre statt. Und just immer um den 24. Dezember.
Wer Näheres wissen will... im Jahr 2020 gibt es diese Konstellation erneut...
Schon "seltsam", wenn man von der Zahl 2020 dann in 20er-Schritten rückwärts zählt (ein paar "Ungenauigkeiten" mit einbezogen)...
Wohin kommt man dann...?
Und welche Zeitrechnung startete mit Christi Geburt...?  A.D. - Anno Domini - Im Jahre des Herrn

Hier ein Link zur Verdeutlichung dieses Himmelsereignisses...


Jedenfalls traf in dem Sinne wohl jenes besondere Erlebnis der Geburt des Christus und der Planetenkonstellation aufeinander, so die ziemlich glaubhafteste derzeitige Annahme.

Ich will mich nun hier raushalten, inwieweit dies nun den katholischen Glauben erst begründete, als Anlass für die Christus-Geburt nun herhalten musste... order für eine schon bestehende "Glaubensrichtung" beansprucht wurde, um seine Geschichte darum zu ranken...

Das Geschehnis der Geburt und des Sterns mag in der Tat stattgefunden haben. Dann aber weicht meine Annahme des Geschehens teils gravierend ab.
Jedem aber seinen eigenen Glauben!!!



Was wollte ich in diesem Zusammenhang aber nun vorbringen, was eine höchst bedeutsame Parallele zu schaffen mag...

Ihr erinnert Euch noch an jenen Teil der Erklärung, dass das Ereignis also nicht weit außerhalb unseres Planetensystems stattfand...?


Wo nun liebe Leserin, lieber Leser...
...wo finden die wirklichen besonderen Ereignisse in unserem Leben statt...???


Da... weit draußen...?  Im täglichen Geschehen auf diesem Erdenrund?
Jetzt mit ein bisschen Sarkasmus ausgedrückt: Dort, wo in "China der berühmte Sack Reis umfällt"...?

Oder vielmehr letztlich mitten im eigenen System... dass da heißt:  LEBEN ?

EIGENES LEBEN !

Es mehren sich die Zeichen, dass zunehmends mehr Bewusstheit einkehrt, dass genau das der Fall ist!
Viele Geheimnisse finden IN UNS statt.

Oder noch viel mehr...

Wir SIND das Geheimnis!!!



Ist der geheimnisvolle Stern von Betlehem vor über 2000 Jahren weiterhin nur ein Mysterium..., oder eine Geschichte, ein Märchen, ein Glaubensrelikt...

...oder vermag jenes Ereignis eine weitere Darbietung des Lebens, in seiner allmächtigen Weisheit zu sein...?


Schauen wir weiter hinaus ins unendliche All, versuchen dort den Geheimnissen des Lebens, der Entstehung auf den Grund zu gehen...
...vor allem in nur wissenschaftlicher Art..., mit der vermeintlichen Logik dieser Denkmurmel da auf den Schultern...

...oder...

...getrauen wir uns, uns der Weisheit und Allmächtigkeit der Schöpfung, des Lebens zu öffnen und jene Geheimnisse IN UNS SELBST zu finden.

Nicht krampfhaft zu suchen...
...sondern aus einem Geschehen lassen heraus, sich uns eröffnen zu lassen...


In diesem Sinne meine lieben Freunde...
...wünsche ich Euch noch einen wundervollen Weihnachtsfeiertag!

In Liebe

Euer Prinzerl 





Bildquelle: Pixabay
Link: Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie WAA